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Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 22. September 2015 um 13:32

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!

Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?

Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?

Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.

In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)

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Zitat:

@Steam24 schrieb am 13. Juli 2017 um 11:06:24 Uhr:

Leicht durchschaubare Verzögerungstaktik. :rolleyes:

...die aber gefährlich werden kann. Die EU-Kommission hat nicht ganz so viel Verständnis für die Autohersteller wie unsere Regierung. Der Schuss kann nach hinten losgehen.

Nicht nur Verzögerungstaktik.

Die betrügenden Hersteller wollen über eine erst noch zu erstellende und zu ratifizierende EU-Regelung bei der Masse der Bevölkerung den Eindruck erwecken und hinterlassen, es habe vorher keine klärende EU-Regelung gegeben, die ihre Handlungsweise ausdrücklich verboten hätte.

Ähnliche Pseudoargumentation betreiben die Anwälte des VW-Konzerns bereits in den Prozessen mit den "Kläger sammelnden Organisationen".

Ich hoffe immer noch, wenigstens ein Hersteller - weltweit - möge sich nicht an dieser Form der Profitgier auf Kosten der Kunden beteiligt haben, damit bei diesem Hersteller noch Fahrzeuge gekauft werden können.

Mir ist inzwischen jedes bundesdeutsche Markenbewußtsein abhanden gekommen, es können daher gerne Autohersteller mit Namen wie "Uck-Uck" oder "Schnirk-Schnirk" sein.

Hauptsache, keine Gefahr mehr betrogen zu werden, weil selbst bis hinunter zu den technischen Managern, den Managern bundesdeutscher Autohersteller längst jegliches Unrechtsbewußtsein abhanden gekommen ist - wenn es denn jemals vorhanden gewesen sein sollte.

Mal sehen, wann und womit BMW auffliegen wird und sich der Dominoeffekt fortsetzt.

Zitat:

@P990i schrieb am 13. Juli 2017 um 11:40:56 Uhr:

(...)

Ich hoffe immer noch, wenigstens ein Hersteller - weltweit - möge sich nicht an dieser Form der Profitgier auf Kosten der Kunden beteiligt haben, damit bei diesem Hersteller noch Fahrzeuge gekauft werden können.

Toyota hat ein taugliches Hybridsystem, das kostenseitig mit dem Diesel vergleichbar ist. Da sehe ich ein nachhaltiges Interesse, Emissionsminderung und Zuverlässigkeit in Einklang zu bringen. Kostet vielleicht ein paar Zehntelsekunden bei der Beschleunigung, aber dafür wird der Kunde nicht über den Tisch gezogen.

Seit der Dieselgate publik ist, kann man das auch schon an den Zulassungszahlen ablesen. Gut so!

Zitat:

@Broesel13 schrieb am 13. Juli 2017 um 11:04:20 Uhr:

Quelle: https://news.guidants.com/#!Ticker/Feed/?Ungefiltert ----> 9.04 Uhr

Die deutschen Autobauer fordern ein gemeinsames europäisches Vorgehen für die Nachrüstung älterer Dieselautos. "Es wird keine Stuttgarter Lösung geben, auch keine deutsche Lösung, sondern es wird ein europäisches Vorgehen erforderlich sein", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche, wie mehrere Zeitungen berichten. Zusammen mit den Chefs von BMW und Volkswagen soll Zetsche bereits mit der EU-Kommission darüber gesprochen haben.

Danke für den Hinweis!

Es ist immer aber dasselbe: Statt vor der eigenen Tür zu kehren, wird (mit Hinweis auf die Konkurrenz) "eine europäische" oder gar "eine weltweit gültige" Lösung für alles mögliche gefordert - so z.B. auch das Verlangen nach der Abschaltung (mehr oder weniger maroder) AKWs in europäischen Nachbarländern. Klar, dass deren "Wolken" auch dann noch herüberwehten, wenn bei uns alle AKWs aus wären. Ebenso klar, dass möglichst überall wirklich schadstoffarme Autos fahren sollten. Aber irgendwo muss man doch einmal anfangen. Und dann stattdessen immer gleich mit Wettbewerbsnachteilen anzukommen (seitens der Industrie in DE) ist ein Eingeständnis, es nicht wirklich besser machen zu können bzw. zu wollen. Ich will hier keinesfalls Zeiten aus dem vorherigen Jahrhundert schönfärben, aber es gab m.E. tatsächlich Zeiten, in denen es vor allem auch in DE Pioniere gab, die a) erfolgreich sein aber auch b) der Gesellschaft etwas gutes tun wollten und sich c) auch getraut haben, ein unternehmerisches Risiko in Kauf zu nehmen. Heute - wohl auch aufgrund der Globalisierung - haben die meisten aber die Hosen voll. Als Resultat gibt es überall einen grauen Einheitsbrei. Sobald da einer ausschert (wenn es denn einmal passiert), wird er als Spinner abgetan. Sorry, dass ich jetzt etwas herumschwafle und selbst jammere, aber ich musste das einfach einmal loswerden (und nein, ich stimme zu, dass früher nicht alles besser war - damit mich niemand falsch versteht).

Zitat:

@P990i schrieb am 13. Juli 2017 um 11:40:56 Uhr:

...

Ich hoffe immer noch, wenigstens ein Hersteller - weltweit - möge sich nicht an dieser Form der Profitgier auf Kosten der Kunden beteiligt haben, damit bei diesem Hersteller noch Fahrzeuge gekauft werden können.

Mir ist inzwischen jedes bundesdeutsche Markenbewußtsein abhanden gekommen, es können daher gerne Autohersteller mit Namen wie "Uck-Uck" oder "Schnirk-Schnirk" sein.

Hauptsache, keine Gefahr mehr betrogen zu werden, ...

Also ich hoffe schon noch, dass es deutsche Hersteller gibt, welche sich weiterhin positiv (bzw. noch besser) hervortun. Solange es nicht bewiesen ist, können wir nicht davon ausgehen, dass alle deutschen Hersteller betrogen haben. Zumindest ist das mein Rechtsempfinden.

Momentan tendiere ich zu den Japanern. Ob die aber "rein" sind - wer weiß das schon?

PS:

Wenn sich diese Hinweise verdichten, ist Suzuki (bzw. deren Motor-Hersteller) auch beteiligt. :(

Zitat:

@AlphaOmega schrieb am 13. Juli 2017 um 12:27:17 Uhr:

Zitat:

@P990i schrieb am 13. Juli 2017 um 11:40:56 Uhr:

...

Ich hoffe immer noch, wenigstens ein Hersteller - weltweit - möge sich nicht an dieser Form der Profitgier auf Kosten der Kunden beteiligt haben, damit bei diesem Hersteller noch Fahrzeuge gekauft werden können.

Mir ist inzwischen jedes bundesdeutsche Markenbewußtsein abhanden gekommen, es können daher gerne Autohersteller mit Namen wie "Uck-Uck" oder "Schnirk-Schnirk" sein.

Hauptsache, keine Gefahr mehr betrogen zu werden, ...

Also ich hoffe schon noch, dass es deutsche Hersteller gibt, welche sich weiterhin positiv (bzw. noch besser) hervortun. Solange es nicht bewiesen ist, können wir nicht davon ausgehen, dass alle deutschen Hersteller betrogen haben. Zumindest ist das mein Rechtsempfinden.

Momentan tendiere ich zu den Japanern. Ob die aber "rein" sind - wer weiß das schon?

Ist alles relativ.

Fest steht jedenfalls: Die deutschen Hersteller hängen alle im Dieselgate drin.

Falls diese MT-News (meine Auswahl) noch nicht gesehen wurden:

Keine Tendenz, sich dem Verfahren zu entziehen - Staatsanwaltschaft sieht für Winterkorn keinen Haftgrund:

https://www.motor-talk.de/.../...-verfahren-zu-entziehen-t6086119.html

Niederlande untersuchen Vitara und Grand Cherokee - Abgasskandal: Ermittlungen gegen Suzuki und Jeep:

https://www.motor-talk.de/.../...tara-und-grand-cherokee-t6086190.html

Münchner Richter zweifeln an Wirksamkeit - VW-Diesel-Umrüstung: Verbrauch, Verschleiß, Leistung, Verkauf:

https://www.motor-talk.de/.../...zweifeln-an-wirksamkeit-t6086888.html

Verdacht auf Betrug und strafbare Werbung - Bericht: Mehr als eine Million manipulierte Daimler-Motoren:

https://www.motor-talk.de/.../...g-und-strafbare-werbung-t6088026.html

(Fast) alles zum neuen WLTP-Fahrzyklus - WLTP, Verbrauch, Steuer: Ratgeber zum neuen Fahrzyklus:

https://www.motor-talk.de/.../...m-neuen-wltp-fahrzyklus-t6087992.html

Zitat:

@Steam24 schrieb am 13. Juli 2017 um 12:32:29 Uhr:

...

Fest steht jedenfalls: Die deutschen Hersteller hängen alle im Dieselgate drin.

Woher weißt Du, dass das "feststeht"?

am 13. Juli 2017 um 11:04

Zitat:

@Uli745 schrieb am 13. Juli 2017 um 11:10:32 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 13. Juli 2017 um 11:06:24 Uhr:

Leicht durchschaubare Verzögerungstaktik. :rolleyes:

...die aber gefährlich werden kann. Die EU-Kommission hat nicht ganz so viel Verständnis für die Autohersteller wie unsere Regierung. Der Schuss kann nach hinten losgehen.

Man muss sich hier noch einmal die globalen Zusammenhänge vor Augen führen.

Deutschland ist der mit Abstand größte Nettozahler der EU. Der Zweitgrößte hat sich durch den Brexit verabschiedet.

Das BIP hängt in Deutschland an der Autoindustrie. Also wird jede Bundesregierung, egal wie sie nach der Wahl im September auch zusammengesetzt wird, alles tun um die Autoindustrie zu schützen. Und die EU wird ihr dabei nicht (ernsthaft) im Weg stehen. Das kann sie sich gar nicht leisten.

An Baden-Württemberg kann man sehr schön sehen wie selbst Grüne, in Regierungsverantwortung, sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden.

Wenn man mal Verschwörungstheorien und Gerechtigkeitsdebatten ausblendet, ist es genau das, was am Ende bleibt. Die Macht der Automobilindustrie ergibt sich zwangsläufig aus ihrer Größe. Aus dem, wozu wir, die Konsumenten, sie gemacht haben.

Und damit schließt sich dann der Kreis wenn ich schreibe, konsequent wäre es wenn wir keine Autos mehr kaufen würden. Hier wird "bejubelt" das weniger Diesel verkauft werden. Ja und? Dafür werden andere Autos gekauft. Ob wir einen Benziner, Diesel, Hybrid, LPG..... Antrieb kaufen ist denen doch völlig Latte. Hauptsache wir kaufen. Und das tun wir nach wie vor. Ungebremst. Und auch VW verkauft nach wie vor Autos ohne Ende.

Und damit will ich NICHT, ich habe das Gefühl dies ausdrücklich betonen zu müssen, VW verteidigen. Ich bin von VW genau so betrogen worden wie alle anderen hier auch und habe durch einen eklatanten Wertverlust beim Verkauf meines VW einen entsprechenden Preis bezahlt. Und das werde ich auch nie vergessen.

Aber vieles was hier geschrieben wird könnte auch glatt aus dem Positionspapier der Linken stammen. Klingt gut, wird aber nie passieren.

Zitat:

@AlphaOmega schrieb am 13. Juli 2017 um 12:37:38 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 13. Juli 2017 um 12:32:29 Uhr:

...

Fest steht jedenfalls: Die deutschen Hersteller hängen alle im Dieselgate drin.

Woher weißt Du, dass das "feststeht"?

ADAC-Testwerte, ams-Messungen, ARD-Sendung, Berichte über Porsche. Liste kann noch fortgesetzt werden.

Allenthalben massiv überhöhte NOx-Werte, alle Hersteller sind betroffen. Wenn die Einfahrverbote vermieden sollen, müssen alle Hersteller eine Menge tun, diese Aussage halte ich für valide. Die Beweislage mag teilweise noch dünn sein, aber mal im Ernst: Glaubt hier irgend jemand ernsthaft, dass es einen Hersteller in D gibt, der nicht betroffen ist? Welcher Hersteller sollte das denn sein?

VW - betroffen

Audi - betroffen

Opel - betroffen

Porsche - betroffen

BMW - betroffen

Mercedes - betroffen

Ford - betroffen

Hab ich was vergessen?

Edit: Ford ergänzt. ;)

Zitat:

@Spreewolf87 schrieb am 13. Juli 2017 um 13:04:47 Uhr:

Zitat:

@Uli745 schrieb am 13. Juli 2017 um 11:10:32 Uhr:

 

...die aber gefährlich werden kann. Die EU-Kommission hat nicht ganz so viel Verständnis für die Autohersteller wie unsere Regierung. Der Schuss kann nach hinten losgehen.

Man muss sich hier noch einmal die globalen Zusammenhänge vor Augen führen.

Deutschland ist der mit Abstand größte Nettozahler der EU. Der Zweitgrößte hat sich durch den Brexit verabschiedet.

Das BIP hängt in Deutschland an der Autoindustrie. Also wird jede Bundesregierung, egal wie sie nach der Wahl im September auch zusammengesetzt wird, alles tun um die Autoindustrie zu schützen. Und die EU wird ihr dabei nicht (ernsthaft) im Weg stehen. Das kann sie sich gar nicht leisten. An Baden-Württemberg kann man sehr schön sehen wie selbst Grüne, in Regierungsverantwortung, sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden.

(...)

Der erste Daumen ist von mir. ;)

Trotzdem:

Das Problem, das es zu vermeiden gilt, sind die überhöhten NOx-Werte in den Städten.

Bloße Softwareupdates - nicht zielführend (zu wenig NOx-Reduktion, unzuverlässig).

Also was an der Hardware machen (twintec) und das Problem LÖSEN.

Oder Softwaregefummel ohne Problemlösung und mit dem Nachteil, dass die deutsche Industrie mal wieder vor der ganzen Welt ihre Inkompetenz demonstriert.

Die Folge: Massive Imageschäden. Rückstand durch Technik, Imagegewinn für die Japaner. Denn die haben BEZAHLBARE Hybride im Köcher, nicht nur Toyota, sondern auch Honda und Nissan. Letztere bieten sie zwar noch nicht in Europa an, können sie aber jederzeit aus dem Köcher ziehen.

DAS wäre ein Offenbarungseid für die deutschen Autobauer.

Das Ziel muss nicht sein, einen neuerlichen Etikettenschwindel zu produzieren, sondern eine NACHHALTIGE LÖSUNG. Denn die NOx-Messstationen in den Städten lügen nicht.

Ist eigentlich ganz einfach. ;)

http://www.finanzen.net/.../...-deutschland-in-vw-abgasaffaere-5578029

EU-Kommission erhöht Druck auf Deutschland in VW-Abgasaffäre

https://www.swr.de/.../index.html

Studie der Dualen Hochschule Ravensburg

Wenig Vertrauen in VW

Nach dem Abgasskandal ist das Image des Autoherstellers VW weiterhin angeschlagen. Das geht aus einer Studie der Dualen Hochschule Ravensburg (DHBW) hervor. Andere Marken schneiden besser ab.

https://www.onvista.de/.../...erlandesgerichte-hamm-celle-und-67059935

VW-Abgasskandal: Oberlandesgerichte Hamm, Celle und ...

Spreewolf, du lieferst die an sich bekannten wirtschaftspolitischen Hintergrundinformationen.

Vollkommen ohne irgendeine politische Richtungsansicht, muss sich die breite Masse der Wähler/Innen die Frage stellen, ob sie (weiterhin) von den Konzernen regiert werden will, die - bildhaft gesprochen - eine politische Kaste wie ihre Marionetten betätigen kann.

Die amorphe Masse dieser Marionetten ist als gesamter Block lediglich in verschieden breiten Streifen in unterschiedlichen Farben angemalt. Du hast es am Beispiel der "Musterländle-Mustergrünen" weniger abstrakt dargestellt. Die Linken nimmt das nicht aus. Letztere streben lediglich eine Verteilung der Pfründe "links herum" an, wenn dieses Wortspiel gestattet ist.

Unser BIP existiert unverändert fort, auch - und gerade, - wenn die Machtkonzentration dieser Konzerne gebrochen wird.

Autohersteller sollen schließlich nicht verboten werden.

Die Autos selbst sind nicht "böse" oder gar eine Art "Teufel auf Rädern".

Die Täter sind die "Nieten in Nadelstreifen".

Externe, unabhängige Zwangsverwaltung wäre eine vorstellbare und angebrachte Option.

Jeder kleine Gewerbetreibende wäre längst verurteilter Straftäter, mithin unzuverlässig und sein Gewerbe los. Soweit nur als Beispiel zu den Relationen, um die es vorliegend - abstrakt - geht.

Manche wähnen sich in dieser Hinsicht gleicher als andere.

Dessen bedarf es nicht, um erfolgreich sein zu können.

Dieses atavistisch eingefleischten, animalischen Rangrudeltriebs bedarf der Mensch längst nicht mehr.

Daher ebensowenig der diesem Trieb erlegenen, konzernlenkenden "Dinosaurier".

Wird schwierig, weil die altehrwürdigen Universitäten "täglich" massenhaft "neue Dinos" ausspeien.

Abstrahiert betrachtet war die Ablehnung der ausformulierten Einführung einer verbraucherschützenden Sammelklage der deutlichste Beleg für diesen marionettenartigen Durchgriff.

Da vertritt eine amtierende, politische Kaste ganz offen die Interessen des VW-Konzerns zu rechtlichen Lasten der von genau diesem VW-Konzern betrogenen Staatsbürger/Innen, die von denselben Staatsbürgern als ihre Volksvertreter gewählt wurde. In rechtlichen Kreisen heißt das nicht mehr nur Interessenkollision, realiter handelt es sich bereits um Parteiverrat - in einem besonders schweren Fall, wenn der Tatbestand so definiert wäre.

Diese Dimension ist und bleibt der breiten Masse "schnurz", bis es sie ebenfalls selbst, gegenwärtig und unmittelbar betreffen wird - gleichgültig, in welchem Bereich ihres ihnen so sorglos erscheinenden Lebens es auch sie treffen wird, weil sich das - in Weiterverfolgung der bisherigen Systematik - gar nicht verhindern läßt.

Dann ist es wieder den anderen der breiten Masse "schnurz".

Immer darauf achten, dass stets nur eine Teilmenge gleichzeitg betroffen ist, die nicht zu einer kritischen Masse werden und detonieren kann. Das wird als hohe Politik ausgegeben und dargestellt, die nicht verändert werden darf.

Politik könnte demgegenüber eine hohe Kunst sein.

Wir sind jedoch in Händen allerübelster Kunstfälscher.

Natürlich dürfen wir uns gerade deswegen darin sonnen, als eine der führenden "Demokratien" bezeichnet zu werden.

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