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Salzmangel: A 44 nach Unfallserie bis Montag gesperrt

Themenstarteram 13. Februar 2010 um 21:29

Paderborn (dpa) - Nach einer Serie von Glätteunfällen auch wegen Salzmangels ist ein 52 Kilometer langer Streckenabschnitt der Autobahn A 44 zwischen Erwitte/Anröchte und Diemelstadt gesperrt worden. Die Autobahnmeisterei hat nicht mehr genügend Salz, um insbesondere die Talbrücken eisfrei zu halten, so die Autobahnpolizei. Die Sperrung soll bis Montag früh andauern.

Beste Antwort im Thema
am 14. Februar 2010 um 6:47

dann geh ich mal raus und sprerr den gehweg vor meinem haus, meine schaufel ist kaputt und im baumarkt sind alle ausverkauft...

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Zitat:

Original geschrieben von tec-doc

Die Fahrtechnik und die Gewöhnung - oder besser der blinde Glaube - an die ganzen Helferlein sind ja für viele auch der Quell aller Verzweiflung. Ich muss manchmal schon fast lachen, wenn die Leuts nicht mal mehr aus einer verschneiten Parkbox raus bzw. rein kommen - ESP/ASR aus (dafür gibts die Taste u.a.) und voila... da gucken se dann regelmäßig ganz baff. :p (...)

Letztes Jahr meinte ein Bekannter der an einer Quartierstrasse wohnt, wo im Winter viel Schnee liegt und die nicht ganz ohne ist:

Heute treten die Leute wenn sie hängen bleiben einfach aufs Gas, in der Hoffnung dass die elektronischen Helfer ihre Aufgabe erfüllen. Das führt dann dazu, dass die Strasse dann ganz glatt wird. Früher hat jeder gewusst, dass man es mit Gefühl versuchen muss und wenn man hängen bleibt einen neuen Versuch unternehmen muss

Das Problem ist, dass...

A) die modernen Fahrzeuge immer weniger Rückmeldung geben

B) die Leute zunehmend verblöden

C) die elektronischen Helfer manchmal tatsächlich Schlupf/Drehzahl brauchen, damit sie richtig arbeiten

D) sich heute eine Art Vollkasko-Mentalität breit macht

E) ...

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

(...) Städte und Gemeinden besitzen bereits Verträge, mit denen die Lieferung von Streuzsalz innerhalb einer gewissen Frist geregelt ist. Aber wenn die jetzige hohe Nachfrage nicht befriedigt werden kann, nützen auch Verträge nichts. Auch andere europäischen Länder haben hohen Salzbedarf. Salzlieferungen aus Südamerika helfen auch nicht, da vier Wochen Transport eingerechnet werden müssen.

Langfristige Verträge mit Preisgarantie haben auch ihre Tücken. Salzpreise sind Marktpreise. Wenn ein Unternehmer sich ein Jahr lang mit dem Preis festlegen muss, kalkuliert er eine Marge ein, um das Risiko evtl. höherer Preise abzufangen.

Ist der nächste Winter ein strenger und die Salzpreise steigen, kann die Gemeinde sich über den niedigeren Vertragspreis freuen; ist der nächste Winter ein milder und die Salzpreise fallen, darf die Gemeinde sich über den höheren Preis ärgern. (...)

Genau, so siehts aus. Um die Sache etwas anschaulicher zu machen: Sehr ähnlich ist es bei der Hausfinanzierung. Finanziert man günstig mit Libor mit 1 % oder mittels 5 oder 10jähriger Festhypothek mit irgendwas um 3 - 4 %? Im Nachhinein ist man zudem immer schlauer...

Dass die Nachfrage das Angebot kurzfristig übersteigen kann, scheint nicht allgemein bekannt zu sein. Auf einen Neuwagen wartet man unter Umständen mehrere Monate und sieht das als normal an, aber wenn eine Woche das Salz knapp wird...

der winter geht jetzt schon ewig so...

und man ist nicht in der lage irgendwoher streusalz zu ordern?!

ich musste auch den kopf schütteln, wie ich es gehört habe, dass jetzt autobahnen schon gesperrt werden.

am besten schließen wir gleich alles und bleiben daheim...

Zitat:

Original geschrieben von Sven210779

 

dann geh ich mal raus und sprerr den gehweg vor meinem haus, meine schaufel ist kaputt und im baumarkt sind alle ausverkauft...

schöner kommentar :)

Warum diese Aufregung wegen des Schnees?

Es gibt doch noch die gute alte Bahn. Wie ich sehe, kommt sie nicht immer pünktlich an, aber derzeit kommt sie an.

Folgendes wird bereits im Verkehrsministerium auf europäischer Ebene diskutiert um den Salzengpass in den kommenden Jahren zu entspannen.

Man teilt das Jahr in 12 gleiche Teile, entsprechend den Monaten. Jeder Staat bekommt einen Slot für die Salzlieferung und bekommt dann soviel Salz wie er braucht.

Januar: Spanien

Februar: Portugal

März: Schweiz

April: Österreich

Mai: Deutschland

usw.

Das ist doch eine gerechte Lösung, oder?

Gruß

Ulicruiser

und wieviel Salz brauchen wir nächstes Jahr? Ich hohl schonmal die Glaskugel und das Schätzeisen. Wetten werden natürlich auch angenommen, bleibt Salz übrig oder geht es uns aus? :D

Man kann doch das Salz weiter reichen, wenn man es nicht benötigt.

Ist doch eine gute Idee, oder?

Gruß

Ulicruiser

Zitat:

Original geschrieben von Zoker

und wieviel Salz brauchen wir nächstes Jahr? Ich hohl schonmal die Glaskugel und das Schätzeisen. Wetten werden natürlich auch angenommen, bleibt Salz übrig oder geht es uns aus? :D

Zoker, weist du wie das ablaufen wird: Die Verantwortlichen in den Straßenmeisterreien sagen:" Das war jatzt der Jahrhundertwinter. So was kriegen wir so schnell nicht wieder. " Und kaufen im Sommer wieder Salz mit knappen Budget. Und im nächsten Winter, der dann doch wieder lang und streng wird, kriegen sie alle wieder einen vor den Koffer geschi**en und das Geheule ist groß.

MFG Thomas

Zitat:

Original geschrieben von Schraubermeister Tom

Die Verantwortlichen in den Straßenmeisterreien sagen:" Das war jatzt der Jahrhundertwinter. So was kriegen wir so schnell nicht wieder. "

Mit dieser Aussage würden sie eindeutig ihre Kompetenzen überschreiten.

Zitat:

Original geschrieben von UliCruiser

Man kann doch das Salz weiter reichen, wenn man es nicht benötigt.

Ist doch eine gute Idee, oder?

 

Gruß

Ulicruiser

Darf man sich dann auch EU-Salzzwischenlager nennen? Und was machst du wenn alle gleichzeitig, auf einmal sehr viel mehr Salz brauchen als sie haben?

 

Ich hab da aber eine gute Idee, wir verteilen den Schnee einfach auf die 12 Monate. Jeder Staat bekommt einen Slot wann es bei ihm zum Schneien hat, passen zur Salzlieferung (wir sind ja nicht blöd, zwischenlagern kostet ein haufen Steuern! direkt vom LKW in den Streuer und ab damit auf die Straße). Der Schneefall wird dann in einer EU-Richtlinie festgelegt, damit wir einen EU weiten einheitlichen Schneefall pro Quadratmeter haben, es soll ja kein Land bevorteilt oder benachteiligt werden. Nicht das nachher jemand schreit das es im Nachbarland viel weniger geschneit hat. Schneekartelle also Schneefall im gleichen Monat in verschiedenen Staaten wird mit strengen Strafen belegt.

 

Also los gehts im Januar;

 

Januar: Spanien

Februar: Portugal

März: Schweiz

April: Österreich

Mai: Deutschland

 

 

das wär doch was oder?

am 15. Februar 2010 um 17:56

Also ich habe diesen Winter genug Streusalz zu den Meistereien bei uns gefahren und manche von denen bekommen am Tag mindestens 80 Tonnen salz.Und wenn ich sehe welche warteschlangen vor der Verladestation sind kann ich net verstehen warum net manche einfach ne Spedition beauftragen um Salz bei zu holen.Wahrscheinlich hängt es bei dem ganzen Salzmangel nur um Geldmangel!!!!

Zitat:

Original geschrieben von Zoker

Ich hab da aber eine gute Idee, wir verteilen den Schnee einfach auf die 12 Monate. Jeder Staat bekommt einen Slot wann es bei ihm zum Schneien hat, passen zur Salzlieferung (wir sind ja nicht blöd, zwischenlagern kostet ein haufen Steuern!

Danke!

Zusammen sind wir ein starkes Team!

Wir haben alles im Griff!

Gruß

Ulicruiser

Wie ich kürzlich im Radio gehört habe, bilden die begrenzeten Verladekapazitäten bei den Anbietern den Flaschenhals bei der Bedienung der Kunden. Es wurde allerdings nicht gesagt, ob die Mitarbeiter an den Verladestationen bereits im 3-Schicht-Betrieb arbeiten.

am 15. Februar 2010 um 18:31

Und ist die Autobahn wieder frei?

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Es wurde allerdings nicht gesagt, ob die Mitarbeiter an den Verladestationen bereits im 3-Schicht-Betrieb arbeiten.

Hauptsache es sind immer genug Mitarbeiter für einen 3-Schicht-Betrieb da...

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Wie ich kürzlich im Radio gehört habe, bilden die begrenzeten Verladekapazitäten bei den Anbietern den Flaschenhals bei der Bedienung der Kunden. Es wurde allerdings nicht gesagt, ob die Mitarbeiter an den Verladestationen bereits im 3-Schicht-Betrieb arbeiten.

Zur Info:

www.rp-online.de/.../Alle-wollen-Streusalz_aid_803141.html

 

O.

 

 

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