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Saisonbeginn...wer hat im Februar schon eine Tour gemacht?
Wie der Titel schon sagt, für mich ist jetzt Saisonbeginn, daher möchte ich gerne mal in Erfahrung bringen, wer mit seinem Mopped bereits einige Kilometer abgerissen hat, oder wer da noch immer auf 20 Grad im Schatten wartet?
Ich habe meine Karre vorgestern angemeldet und ich muss sagen, dass Wetter ist optimal...nicht zu warm, nicht zu kalt...Die Stimmung ist gut und die Saison kann anrollen, ich freue mich auf jede Minute auf dem Hobel....
Beste Antwort im Thema
Eine Tour fängt meist zu Hause an. :D
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52 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Nette Hexe
Bist du verheiratet?
ne,
nachdem ich meine letzte lebensabschnitsgefährtin vergrault habe, habe ich mir das motorrad gekauft... :D:D:D
hatte aber nur zwei wochen nen gips und danach so gummibandagen ^^
Was macht ihr eigentlich wenn ihr die erste fahrt in der neuen Saison beginnt?
Einfach drauf und los oder evtl doch mal Übungen oder ähnliches?
Zitat:
Original geschrieben von gullof
Was macht ihr eigentlich wenn ihr die erste fahrt in der neuen Saison beginnt?
Einfach drauf und los oder evtl doch mal Übungen oder ähnliches?
Ich würde es halt langsam angehen lassen. Über die kalten, nassen Tage ist mein Fahrstil recht eckig und aufrecht geworden. Hauptsächlich weil ich durch ein paar Rutscher etwas das Vertrauen ins Fahrgefühl verloren hab.
Nu wo es wieder 10° C und mehr hat, hab ich die Schräglage langsam wieder gesteigert, sodass ich den Reifen wieder nahezu bis auf die Kante gefahren hab.
Würde ich mit Bruchstrich dann genauso machen.
Erst Luftdrucken checken und die Tour natürlich ruhig angehen. Ein eckiger Fahrstil triffts zu Beginn ganz gut, gibt sich aber sehr schnell wieder. Zudem melde ich mich immer für Ende März/Anfang April für ein Sicherheitstraining an. Einfach wieder die Bewegungsabläufe wie Ausweichen etc. vergegenwärtigen, damit die im Ernstfall sitzen. Ist auch ganz gut, weil irgendwelche Marotten, die sich wieder eingeschlichen haben, direkt zu Saisonbeginn korrigiert werden
Maschine überprüfen (Luft, Öl und Bremsen) und dann die ersten 2-3 Tankfüllungen ruhig angehen lassen. Fahre ohnehin nur dann, wenn ich selbst körperlich absolut fit bin.
Gruß
Peter
Ich habe mit meiner Prinzessin ein Agreement, dass ich im Winter nicht fahre, obwohl ich es mit Ganzjahreszulassung und M+S-Reifen drauf sogar dürfte. Die Ganzjahreszulassung hat den Vorteil, dass nicht unbedingt am 1. November Schicht ist. Im Januar habe ich einmal eine kurze Bewegungsfahrt gemacht, damit die Batterie wieder voll wird. Dann war ich vor zwei Wochen einmal zwei Stunden unterwegs, und gestern habe ich eine 240-Kilometer-Runde gedreht.
Ich finde, man merkt schon, dass man nach drei, vier Monaten etwas aus der Übung ist. Mich strengt das Fahren mehr an, deshalb sollte man direkt zum Saisonstart sicherlich nicht mit 500-Kilometer-Etappen anfangen. und unbedingt den Luftdruck kontrollieren: Mein Heidenau auf der Hinterradfelge hat von den 2,9 Bar, die er im November hat, bis Ende Februar 2,1 bar verloren(!).
Aber ansonsten sollte ein gut gewartetes Motorrad vier Monate Stillstand schon ohne größere Beschwerden aushalten, meine ich.
ich habe ne tour zur Fahrschule gemacht :D
und mich angemeldet. sorry für etwas offtopic
Merkwürdiges Agreement. Ist doch sicherer, wenn man sich die Übung erhält.
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Merkwürdiges Agreement. Ist doch sicherer, wenn man sich die Übung erhält.
Ich bitte dich, du kannst doch bei Diskussionen mit einer Frau nicht mit Logik kommen...
Aber soo wahnsinnig heldenhaft ist es jetzt auch nicht, das ganze Jahr über durchzufahren.
Es ist aber ein Erfahrungswert aus Jahrzehnten, daß es in vielen Jahren Ende November schöne Tage gibt; auch im Dezember gibt es fast immer schöne Tage und im Januar und Februar auch. Die richtig üble Zeit ist meist Mitte Oktober bis Mitte November, wo es in den meisten Jahren stürmisch ist.
In den drei Monaten Dezember, Januar und Februar kommt man in der Summe immer auf ein paar Wochen mit sehr gutem Mopedwetter. "Das ganze Jahr" ist also relativ - man kann sich ja auf die Tage beschränken, wo die Sonne am Himmel ist und es einen Heidenspaß macht!
Ist es trocken, macht es auch bei Frost viel Spaß und ab etwa 10 bis 12°C unter Null ist in der Luft auch keine Feuchtigkeit mehr, da ist es gefühlt sogar wärmer als bei höheren Temperaturen. Das gilt aber generell: Je trockener es ist, desto schöner ist es zu fahren. Schnee gehört dabei nicht zum Nassen oder Feuchten, ich meine natürlich die Luft. Im Schnee fährt es sich sehr gut, besonders weil Schnee meist viel griffiger ist, als die Leute meinen. Jede Durchschnittsstraße im Herbst mit Nässe, Schlamm (Erde von den Feldern) und Laub ist erheblich glatter!
Weshalb die Reifenmarkierungen mit M+S oder dem Bergsymbol bekloppt sind: Auf glattem Untergrund geht es ohne, ist die Straße griffiger, braucht man offiziell Winterreifen... Früher bin ich im Winter besonders gerne Enduro gefahren. Mit dem TKC 80 von Conti. Das war der erste und über Jahrzehnte wohl auch der einzige Reifen mit M+S-Kennzeichnung. Die hatte er, weil der Reifen für einen normalen Straßenreifen nach Vorschrift ein zu großes Negativprofil hatte. Er hat sozusagen zu viel Rillen und zu wenig Gummi auf der Straße. Allerdings sind solche Stollenreifen eben im Matsch, Schlamm und ganz besonders im Schnee richtig gut.
Gruß Michael
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Aber soo wahnsinnig heldenhaft ist es jetzt auch nicht, das ganze Jahr über durchzufahren.
Nein. Natürlich nicht. Wer will das ?
Das sind Leute die gerne frieren, Helden sind für mich die, die mit dem Rad über den Stelvio fahren.
Diese Fähigkeit den inneren Schweinehund zu überwinden, hätte ich gerne.
Aber es ist auch nicht besonders intelligent, sich selbst durch ein Saisonkennzeichen Schranken aufzuerlegen, so dass man sich an schönen Tagen im meteorologischen Winter (Dezember bis Februar) ein Monogramm in den Arsch beißen könnte, wenn diejenigen, die die paar Euro mehr nicht scheuen, eben an Heiligabend bei 15 Grad oder im Februar im frühen Frühlingserwachen schon Motorrad fahren.
In Zeiten, da die Haftpflichtversicherung noch einen Bruchteil dessen kostet, was in der Siebzigern dafür aufgerufen wurde (über 1000 Mark im Jahr für eine 1000er BMW) ist das wirklich Quatsch.
Hat man - wie ich jedoch 6 oder 7 Bikes zugelassen summiert sich das ein wenig. Deshalb haben meine reinen Schönwetterbikes wie die Ducati oder die CBR ebenso Saisonkennzeichen wie die ZZR 1100, denn bei 111 kW wird die Haftpflicht individuell berechnet und ist nicht mehr so preiswert wie eine für 74 kW.
Aber ob ich nun 65 Euro für 03-11 oder eben 95 für eine Ganzjahreszulassung bezahle, ist mir bei der BMW egal. Die NX 650, ebenfalls wintertauglich, kostet nicht mal die Hälfte.
Wäre das Wetter scheiße gewesen oder -wie letztes Jahr- einfach bitter kalt - wäre ich keinen Meter gefahren. Ich will kein Held sein, sondern meinen Spaß haben.
Im Übrigen stelle ich fest, dass sich das Fühlingserwachen auch sehr schön mit dem Mountain-Bike oder den Walking-Stöcken erleben läst. Sogar viel intensiver, weil fast lautlos und so nimmt man die Natur viel besser wahr.
Und man hat eine Heizung dabei. Wirds einem kalt, kann man einfach mal nen Zahn zulegen. Ich komme jedenfalls immer durchgeschwitzt nach Hause zurück.
Ich spar jetzt auf ein Pedelec/E-Bike. Damit habe ich kaum Beschränkungen, kann fast überall fahren und die Natur im Neckartal, in den Feldern und Wäldern meiner schönen Heimat lautlos genießen. Im Mai werde ich mir eins kaufen. Darauf freue ich mich schon richtig.
So, jetzt wünsch ich Euch was, ich schnapp' meine Stöcke und geh raus.
Es ist kalt und es nieselt. Niemals würde ich bei dem Wetter Motorrad fahren.
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
Das sind Leute die gerne frieren, Helden sind für mich die, die mit dem Rad über den Stelvio fahren.
Nein, das sind keine Helden. Helden sind welche, die für Ärzte ohne Grenzen in Krisengebiete gehen. Radler auf Alpenpässen sind lästig.
Mein Mopped hat, obwohl ich im Winter nicht fahre, auch keine Saisonnummer. Das ist allein schon deswegen Gold wert, weil ich eben am 8. November noch mal schön ausgefahren bin, und letzte Woche, am 28. Februar auch noch mal.
Meine Frau stört es, dass ich dem Motorradfahren solch hohe Priorität beimesse, und sie ärgert sich, wenn ich in der Wintersaison, kaum dass es am Wochenende mal schön ist, auf dem Mopped sitze. Sie würde solche Tage gern mit mir gemeinsam verbringen. Deshalb verzichte ich in den Wintermonaten aufs Motorrad. Ich muss dann auch nicht drumrumplanen, es ist einfach in der Zeit nicht da.
Wie das andere Leute mit ihren Frauen halten, ist nicht mein Business. Das sind ja auch deren Frauen und nicht meine.
Dass da irgendwas heldenhaftes bei sei, hat niemand behauptet. Es ist einfach eine Frage der richtigen Bekleidung und des Equipments. Gestern bin ich 300 km bei 7-9° gefahren, was für mich nur durch die Heizgriffe ging. Ansonsten war es kein Thema. Vor Wochen hatten wir schon mal 13°.
Eine Pause von mehreren Monaten kann ich mir derzeit (nach 17000 gefahrenen Km) noch nicht vorstellen, da wäre ich hinterher zu unsicher. In ein paar Jahren vielleicht.
Ich habe jetzt die "Helden" an dem Maßstab festgemacht, dass sich der als einer fühlen soll, der im Winter Motorrad fährt. Zweifellos sind Menschen, die sich in Krisengebieten engagieren und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen, mit einem ganz anderen Maßstab zu messen. Nicht nur Ärzte ohne Grenzen, da zähle ich auch unsere Soldaten und Polzeibeamten dazu, die z.B. Dienst in Afghanistan machen.
Für mich wär das nichts.
Ich fahre Motorrad, wenn es das Wetter erlaubt und ich Bock drauf habe. Zum Glück konnte ich meine Frau mit dem Kauf einer K 1100 LT für das Motorrad fahren begeistern, so dass sie den Spaß gerne mit mir teilt und wir das meist gemeinsam machen.
Sie hat aber auch noch nie ein Problem gehabt, wenn ich alleine oder mit Freunden fahren gehe. Ich habe auch kein Problem, wenn sie an der Fasnet mit Freunden in die Schlagerbar geht, ich muss da nicht mit, ist mir viel zu laut.
Ich bin eben auch schon etwas älter und wir lassen uns gegenseitige Freiheiten, Eifersucht ist ein Fremdwort. Meine Frau fliegt im Juni mit der Tochter eine Weile in die Türkei, das bezahle ich sogar und ich werde im Juli eine Woche mit einem Kumpel in den Dolomiten rumeiern.
Ich gebe Dir Recht, dass die Radfahrer für uns Motorradler lästig sind. Dennoch bewundere ich die Leute, die das machen.
Die Radfahrer sehen uns übrigens als genauso lästig an.
Wir waren letztes Jahr auf dem Stelvio. Da wir den an einem Dienstag gefahren sind, war da nicht so viel Radverkehr. Auf etwa 2500 m haben wir uns kurz mit einer Frau unterhalten, die sicher auch Ende 40 war. Drahtig, durchtrainiert und nicht im geringsten außer Atem. Die hat uns einen schönen Tag gewünscht und ist dann in die Pedale ihres Rennrades gestiegen.
Bis der Kollege seine Zigarette fertig geraucht und paar Bilder von den Serpentinen gemacht waren, hatte sie Vorsprung. Dann sind wir hinterher. Wir haben sie erst auf der Passhöhe wieder getroffen. Immer noch entspannt lächelnd.
Ich habe Respekt vor solchen Leuten.
Ich war heute knapp 2 Stunden laufen. Kräftig mit den Stöcken arbeiten und die Wirbelsäule drehen, das sind die Vorgaben der Physio-Tante, damit ich meine Rückenschmerzen loswerde. Es war schön zu laufen und auch schön anstrengend. Als ich heimkam, konnte ich das T-shirt, das ich auf der Haut trug, auswinden.
Diese Radlerin hätte sich tot gelacht. :(
Ich fahre ja beides (wenn auch Rad nur im Sommer), und man muss sagen, dass vielen Motorradfahrern etwas Fortbewegung per Muskelkraft auch mal ganz gut täte. ;) Würde sicher mehr bringen als leichter Auspuff und Kohlefaser-Gedöns fürs Bike.