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Saab Gebrauchtwagenpark & Garantie

Themenstarteram 9. Juli 2006 um 14:59

Nachdem ich mich hier im Forum in den letzten Wochen informieren durfte - Vielen Dank an alle Forenmitglieder die geholfen haben und noch werden - habe ich auf der Suche nach meinen Traum Saab erste interessante Erfahrungen gemacht:

1. Es gibt wohl keine Vereinbarungen (oder kein Interesse) unter den Saabhändlern um Gebrauchtwagen unter einander auszutauschen. Als Interessent muß man sich wohl oder übel eine Bahncard oder ein paar Flugtickets besorgen - Alternative wäre natürlich noch ein Saab Mietwagen - und die Republik abreisen um die "Schnäppchen" zu begutachten. Außer man wartet ein paar Monate bis vor Ort was ähnliches zu haben ist;

2. Gewährleistung und Garantie: Irgendwie beschleicht mich da das Gefühl von doppelt gemoppelt. In der Regel bieten Händler 1 Jahr Gewährleistung und 1 Jahr Gebrauchtwagengarantie (teilweise als Aufschlag zu bezahlen!) an. Wenn es jetzt 1+1 Jahr wäre, ok, aber meistens ist es die gleiche Laufzeit. Bezahle ich da dem Händler die Versicherung zur Kostenreduzierung seiner Gewährleistung? Übrigens: Wenn der Traumwagen dann in Buxtehude steht und man selbst in Rosenheim wohnt, was nützt mir dann die schönste Gewährleistung wenn das tolle Teil sich nicht mehr bewegt.....

3. Nahezu alle Modelle bei denen ich beim Händler nachgefragt habe waren lt Anzeige absolut scheckheft gepflegt etc. Fragt man nach Serviceintervallen, Ölwechsel etc, wirds dann immer gleich etwas ruhiger am anderen Ende (von -keine Ahnung bis - muß mal im Computer nachschauen, der geht aber gerade nicht) und was man zu hören bekommt ist ziemlich traurig. Von wegen alle 10 Tkm Ölwechsel mit vollsynthetiköl und alle 20 Tkm Service etc.. Von manchen habe ich auch nie wieder gehört, liegt wohl daran daß der Saab Gebrauchtwagenmarkt ein Käufermarkt ist und dem Händler die Schnuckelchen aus den Händen gerissen werden....

Sorry für das lange Geschreibsel, aber ich habe mich bisher nur für Angebote bei offiziellen Saabhändlern interessiert wegen dem guten Bauchgefühl und weil ich mich halt selber zu wenig auskenne, aber die bisherigen Kontakte haben mich noch nicht so richtig überzeugt.

Bin ich ein Einzelfall oder zu misstrauisch/kritisch? Wie und wo kauft Ihr Eure gebrauchten Saab's? Ich hab mir jetzt erst mal eine Monatskarte für den öffentlichen Verkehr besorgt.....

Einen schönen Sonntag noch wünscht Euch

Tobias

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22 Antworten
Themenstarteram 11. Juli 2006 um 13:59

@saabienche

der Kater wurde schon gefragt...keine Sorge!

@tobi78bs

die Preis der gebrauchten bei Hirsch sind vergleichbar was die Wagen in D kosten....

....langsam gewöhne ich mich an's UBahn fahren........

Zitat:

Original geschrieben von der41kater

@tobi...

Schonmal an die Kosten der Einfuhr von Schweiz nach Deutschland gedacht?

Zoll, TÜV, Zulassung?:)

Schweiz gehört nicht zur EU!!!

...wenn's dafür der "Traumwagen" ist, was solls...

...und vielleicht läßt ja der (oder auch ein anderer?) Händler mit sich verhandeln?...dafür heißen sie ja "Händler"...

...meine Erfahrung: man muß diese Leute auch mal ein bißchen "zappeln" lassen, die müssen ja schließlich verkaufen um zu Leben, aber als Käufer kannst dir ruhig ein wenig "Zeit lassen",ich wurde damals vom Händler(nach fast 'nem halben Jahr) zurückgerufen, ob ich denn noch Interesse an dem Auto hätte,meine Antwort damals: "...das kommt auf den Preis an...",geht vielleicht nicht bei jedem und überall, aber manchmal hilfts auch...!

Gruß Thomas

Themenstarteram 11. Juli 2006 um 14:11

@tbat

einige "zappeln" schon, die ersten Anrufe kommen schon nach dem Motto "nochmal mit dem Chef gesprochen...." .......

Viele Grüße nach GZ!

PS: Noch ne allgemeine Frage: Kann man über die Fahrgestellnummer heraus bekommen was an einem Wagen (beim Saabfachhändler) gemacht wurde???

Themenstarteram 11. Juli 2006 um 23:33

PS: Noch ne allgemeine Frage: Kann man über die Fahrgestellnummer heraus bekommen was an einem Wagen (beim Saabfachhändler) gemacht wurde???

Kann bitte hierzu jemand was sagen, Danke!

Wie soll das denn funktionieren? Die Fahrgestellnummer gibt dir Informationen über den Typ, Herstellungsort, etc. aber die verändert sich doch nicht nach jeder Inspektion oder bei einem An-/Umbau am Fahrzeug ;-)

Sicher funktioniert das, zumindest bei anderen Herstellern.

Alle Daten, Inspektionen, Reparaturen, Garantien und Kulanzen werden dort in einer Zentralkartei unter der Fahrgestellnummer gespeichert und die Vertragshändler können diese Daten anhand der Fahrgestellnummern jederzeit abrufen. So lassen sich z. B. auch getürkte Kilometerstände schnell feststellen.

Ob es sowas bei SAAB gibt, weiss ich nicht.

Gruss

Luxi

Ok, unter dem Gesichtspunkt hast du recht. Da hab ich die Frage wohl falsch verstanden bzw. auf dem Schlauch gestanden... Sorry.

Also,

ich kann nur sagen, dass ich bislang immer gute Erfahrungen damit gemacht habe, mir das Scheckheft schicken zu lassen. Die Werkstätten, die dort den Stempel gemacht haben, habe ich dann angerufen und gefragt, was gemacht worden ist. Wenn der Wagen beim Händler steht, haben die mir auch oft den Vorbesitzer genannt und den habe ich angerufen. Ich denke, man bekommt einen guten Eindruck hiervon.

Bei meinen letzten Saab, der stand ca. 220 km entfernt bei einem Händler, habe ich gesagt, er solle nochmal schauen, ob der Wagen Beulen oder so habe: Ich wolle mich nicht ärgern, wenn ich entgegen der Beschreibung "beste Pflege usw" doch etwas finde, wenn die Reise mache zum Anschauen. Nach einer halben Stunde rief er zurück und sagte, er habe tatsächlich im Licht eine kleine Delle gefunden.

Bin dann hingefahren und der Händler hat mich gebeten, die Beule selbst zu suchen. Habe ca. 10 Minunten gebraucht, war fast nicht zu sehen und vor allem das einzige Manko an dem Wagen. Der Händler wollte einfach auch wie ich auf Nummer sicher gehen. So solls sein.

Also - Regel: Am besten beim alteingesessenen Händler kaufen, nicht bei den Eckenstehern und vorher viel fragen und Unterlagen schicken lassen. Dann noch eine Garantie abschließen und die Kosten mit dem Händler teilen. Der hat - vor allem wenn er kein Saab-Händler ist- keine Lust, dass man ihm die Karre wieder auf den Hof stellt. Und: Wenn der Wagen in der anderen Ecke der Republik gekauft wurde, dann ist es im Schadensfall oft gar nicht möglich, ihm die Karre zur Gewährleistung hinzustellen. Über die Umsetzung der Gewährleistung lässt sich nämlich trefflich streiten (Schadensersatz, Minderung, Wandlung, Rücktritt + Schadensersatz, Nachbesserung). Ich bin da für pragmatische Lösungen, man hat ja eigentlich immer was besseres zu tun, als sich um kaputte Autos zu kümmern.

Jens

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