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S80: Neue Drosselklappe drin, Leerlaufschwankungen aber noch da

Volvo S80 1 (TS)
Themenstarteram 24. September 2010 um 9:44

Servus Leutz.

Habe gestern in meinem S80 (2000) die Drosselklappe gewechselt (nagelneue eingebaut) und bin heute früh gleich zum :) gefahren und die entsprechende Software aufspielen lassen. Nun ja, der Wagen lief dann für ca. 3 km recht ordentlich und dann - mich traf der Schlag - der gleiche Fehler wie vorher! Im Leerlauf schwankt er zw. 500 & 2000 U/min und geht, wenn ich nicht aufpasse, sogar aus. Eine Fehlermeldung bekomme ich aber nicht angezeigt.

Ich bin ziemlich verzweifelt! Könnt ihr mir da weiterhelfen???

Danke schonmal im voraus...

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14 Antworten

Hej Maik !

Wieder einmal ein Beweis, dass Leerlaufschwankungen nicht immer auf eine fehlerhafte DK zurückzuführen sind.

Ich würde zuerst den Luftmassenmesser (LMM) unter die Lupe nehmen. Wenn der Leerlauf schwankt, versuch mal, ohne dass der motor ausgeht, den Stecker vom LMM abzuziehen. Sollten dann die Schwankungen besser werden oder soger sich stabilisieren, wäre der LMM defekt. Wenn nicht, kann man wenigstens den LMM mal ausschliessen und anschliessend den Leerlaufsteller reinigen. Am besten komplet abmontieren und nicht nur den elektr. Motor und WD-40 hineinsprühen...

Wenns dann immer noch nicht funzen sollte, würde ich die Lambdasonde verdächtigen. Eine müde gibt leider nicht immer - oder sogar nie - einen Fehlercode ab.

saludos

/R

Hi Maik,

Willkommen im Forum :)

Zitat:

Original geschrieben von MaikAndTheElectrics

Eine Fehlermeldung bekomme ich aber nicht angezeigt.

Nicht im BC oder nicht in VIDA ?

Themenstarteram 25. September 2010 um 18:43

Servus zurück!

Also. Habe heute noch mal ein bisschen rum getestet. Der LMM ist perfekt. Habe den Versuch mit dem Stecker abziehen bei laufendem Motor gemacht und die LMM auch durchgecheckt. Sie ist tadellos. Was ich allerdings vergessen habe, ist den Leerlaufsteller zu überprüfen. Das ist natürlich noch ne Idee. Aber auch das mit der Lambdasonde ist natürlich eine Möglichkeit.

Vielleicht ist noch eine Info interessant:

Diese Schwankungen tauchen nur dann auf, wenn der Motor entlastet wird, also der Wagen auskuppelt oder sich z.B. die Klima abschaltet. Wenn ich den Wagen eine Weile im Leerlauf laufen lasse, dann bleibt er auch einigermaßen ruhig. Hmmm.

Aber die Tipps von euch werden mir auf alle Fälle weiterhelfen! Erstmal riesen Dank!!

Themenstarteram 25. September 2010 um 18:45

Zitat:

Original geschrieben von emx

Hi Maik,

Willkommen im Forum :)

Zitat:

Original geschrieben von emx

Zitat:

Original geschrieben von MaikAndTheElectrics

Eine Fehlermeldung bekomme ich aber nicht angezeigt.

Nicht im BC oder nicht in VIDA ?

@ emx:

Nee, ne Meldung bekomme ich nirgends. Fehlerspeicher habe ich auslesen lassen bei Volvo und im BC ist auch nichts drin...

Zitat:

Fehlerspeicher habe ich auslesen lassen bei Volvo

Motor war an oder aus ?

Wenn er aus war, dann zum Auslesen per VIDA mit Zündschlüssel in Pos. II das Bussystem aktiviert wurde, läuft parallel ein Reset der Steuergeräte und damit auch ein Leeren des temporären Fehlerspeichers im CEM. Nur statische Fehler bleiben erhalten, zB SRS.

Es kann dann natürlich nichts ausgelesen werden, falls es tatsächlich vorher einen abgelegten temporären Fehler gab.

Es werden auch nicht alle Fehler im adhoc-Modus per BC angezeigt.

Du kannst aber jederzeit das CEM selber auslesen.

Dazu den Motor zum Zeitpunkt des Auftretens des Fehlers NICHT ausschalten !

READ permanent drücken, NSL EIN/AUS/EIN/AUS, READ loslassen, etwas warten.

Was steht im BC ?

 

Gruß,

Maxe

Bei mir war auch sehr lange Zeit kein Fehler vorhanden.Dann irgenwann hat der Computer gezeigt: Zündaussetzer- eine Zündspule musste ich ausstauschen und hintere Lambdasonde war auch kaputt. Dann Ruhe mit Drehzallschwankungen und Ruckeln. 200 000Km.

Themenstarteram 29. September 2010 um 17:50

@ emx:

Das ist mal ne Alternative. Das probiere ich nachher gleich mal. Mal sehen was passiert und er mir anzeigt.

@harvol:

Zündaussetzer.. Hmm, naja, das glaube ich bei meinem eigentlich nicht, da er ja, ab einer Drehzahl von ca. 800 U/min ruhig läuft. Das mit der Lambda kann natürlich sein. Die ist als nächstes dran ;-)

Ich war auch durch Zufall auf eine Besonderheit meines Elchs gekommen: wenn man auskoppelt und den Kupplungspedal wieder loslässt, stottert der Motor. Halte ich den Kupplungspedal gedruckt, läuft der Motor einwandfrei. So war ich in den letzten Monaten ohne Stottern und ohne Ausgehen des Motors gefahren. Nächstes Monat ist wieder Jahreswartung, werde ich den Pedalschalter checken lassen.

Jetzt will ich über die letzte Wartung berichten:

1. Der Pedalschalter soll in Ordnung sein.

2. Der :) hat mir kostenlos die Drosselklappe gereinigt. Dadurch ist die Schwankung im Leerlauf erheblich besser geworden, aber noch bemerkbar wenn man genau hinschaut.

3. Warum die Schwankung schlagartig aufhört, wenn die Kupplung betätigt wird, kann der :) auch nicht erklären.

Insgesamt ist das Sympton kaum noch bemerkbar, die Ursache bleibt aber weiter in Dunkeln.

Themenstarteram 12. März 2014 um 11:07

Hey Leute.

Nach langer Zeit habe ich die Lösung für das Leerlaufschwankungsproblem!!

Bei meinem Volvo waren damals bereits die Lager des Klimakompressors defekt, was ich so nicht mitbekommen habe, da ja die Klimaanlage funktionierte ^^. Somit war dieser sehr schwergängig. Der Motor hatte also stets mit mehr Last zu kämpfen. Besonders bemerkbar hat sich das gemacht, wenn sich der Klimakompressor zugeschalten hat, was den Motor extrem in die Knie zwang. Nun hat sich der Kompressor komplett verabschiedet mit lautem Schleifgeräusch und auslaufendem Kühlmittel.

Also, alter Kompressor raus, neuer rein. Klimamittel rauf und dann am besten noch den Speicher im Bussystem löschen! Danach schnurrt er wieder wie ein Kätzchen ^^

Für alle, die dieses Problem mit den Leerlaufschwankungen kennen, ist dies durchaus eine Option, sich den Klimakompressor anzuschauen.

Sonnige Grüße

Maik

Themenstarteram 3. Juli 2014 um 16:57

Servus allerseits.

Nun habe ich ja, wie bereits erwähnt, den Klimakompressor wechseln lassen. Wagen schnurrte auch wie ein Kätzchen. Allerdings kamen die Schwankungen wieder, wenn auch gleich nicht so gravierend. Nun bin ich auf sehr interessante Anmerkungen gestoßen in Schweden, Australien und den USA. Dort kennt man scheinbar die tatsächlichen Ursachen allen Übels. Und zwar weist man dort auf den Ölabscheider (Kurbelgehäuseentlüftung (en: PCV System, Oil Trap, PCV Breather), auch Ölfalle genannt, hin, der getauscht werden sollte. Hier sammelt sich allerhand Ölschlamm und andere Unschönheiten an, sodass eine Entlüftung des Motors nicht vernünftig gewähleistet ist. Symptome dafür sind unter anderem ein sporadisch auftretendes leichtes grelles Pfeifen des Motors und die Leerlaufschwankungen, besonders bei Lastwechsel (AC an/aus). Genau diese Symptome tauchen bei mir auch auf. Ein Fehler im BC oder ODB wird nicht angezeigt, da es ja auch ein rein mechanisches Problem ist. Besonders häufig tauchen diese Sachen bei Laufleistungen von über 150'000 km auf. Es wird auch beschrieben, dass man diese Einheit alle 50-60k km austauschen sollte.

Hier mal zwei Videos zu diesem Thema:

PCV Systembeschreibung: https://www.youtube.com/watch?v=slJKIwnCnjg

Erklärung zum Checken und zum Wechsel: https://www.youtube.com/watch?v=eEZzqyu2a6c

Ausführliche Anleitung zum Wechsel: https://www.youtube.com/watch?v=otzkZ_f3Y3s

Ich selber werde mich in der kommenden Woche ransetzen und den Ölabscheider samt Dichtungen und Schläuchen wechseln (Kosten inkl. neuem Öl und Ölfilter ca 100 €). Anschließend gebe ich euch dann Feedback, ob ich dann endlich Ruhe habe und wieder entspannt gleiten kann ;-)

Bis denne

Maik

Da gibst schon mein Beitrag dazu. Beim Langstrecken Fahrzeugen ist das nicht nötig weil mein Ölabscheider war sauber. Du must den Ansaugkrümmer abbauen also wechsle auch deren Dichtung und Drosselklappen Dichtung.

Themenstarteram 20. Juli 2014 um 17:07

Moinsn. Hab jetzt den Ölabscheider gewechselt (war sehr schlammig), die Dichtungen von Ansaugkrümmer, Drosselklappe und Einspritzdüsen gewechselt, neue Zündkerzen drin, Luftmassenmesser und Nockenwellensensor gereinigt und gleich noch einen Ölwechsel mit Ölfilter gemacht. Motor lief dann auch sehr gut. Aber nach einer kurzen Autobahnfahrt kamen die Schwankungen wieder. Jetzt hab ich keinen blassen Schimmer mehr :-(

Themenstarteram 25. Juni 2015 um 14:14

Problem endgültig GELÖST

Servus liebe Volvo-Gemeinde.

Nun, es war für mich eine Odyssee mit diesen Leerlaufschwankungen, doch nun habe ich entgültig die Lösung für mein Problem gefunden. Ich erzähle euch hier mal die ganze Geschichte dazu und vorweg: Alles was ich dazu getan habe, war auch letztendlich notwendig.

Als ich vor 5 Jahren den Wagen gekauft habe (Fzg. stand zuvor 2 Jahre rum), hatte er bereits den Fehler im BC "Emission - Wartung erforderlich" und der Verkäufer meinte dazu, dass die Drosselklappe erneuert werden muss. Gesagt, getan und doch blieb es bei den Schwankungen. Dann LMM ausgemessen, Fehlercodes überprüft, Lambdasonden gecheckt (1 erneuert), Zündkerzen erneuert, Einspritzdüsen gecheckt, Nockenwellensensor gereinigt, Ansaugbrücke zur DK gereinigt - alles ohne nennenswerten Erfolg. Zwischenzeitlich hat auch mein Klimakompressor abgedankt (Lager kaputt, dadurch höhere Last auf den Motor, daher stärkere Schwankungen) Also ausgetauscht mit neuem Klimamittel, anschließend Schwankungen weniger, aber nicht weg. Dann habe ich Kontakt mit einem Australier aufgenommen, der meinte, dass ich mal die Ölfalle (Kurbelgehäuseentlüftung) erneuern sollte (Ölwechsel mit Filter einbegriffen). Es half zwar, dass der Motor etwas sanfter lief, aber die Schwankungen waren trotzdem da. Danach habe ich dann das komplette Unterdrucksystem überprüft auf Undichtigkeiten und dabei die beiden Ansaugbrücken-Dichtungen erneuert - ebenfalls ohne nennenswerten Erfolg. Allerdings führte jeder Schritt immer zu einer kleinen Verbesserung des Motor-Allgemeinlaufs.

Ich habe mich dann nochmal mit dem Australier unterhalten, welcher meinte, dass ich abermals den LMM genauestens unter die Lupe nehmen solle und auch mal sämtliche Messwerte notieren solle. Gesagt, getan, und siehe da: Die Messwerte haben Auffälligkeiten. Und zwar hat der LMM scheinbar falsche Angaben an den Motor weitergegeben. Die Sendedaten beim Leerlauf lagen plötzlich bei unter 1Volt und beim Gasgeben ging der Wert nie über 2,4Volt. Es lag somit auf der Hand, dass der LMM - vermutlich aufgrund seines Alters - immer schlechtere Daten geliefert hat. Ich habe dann sofort gehandelt und einen neuen bestellt für gerade mal 93 Euronen (Original von Bosch). Gestern habe ich ihn dann eingebaut, natürlich auch entsprechende Zugänge gereinigt & Fehlerspeicher gelöscht. Und siehe da, der Wagen ist nicht wieder zu erkennen. Er hat ordentlich Power, regelt so wie es soll, bei Lastwechsel pegelt alles sauber ein, keinerlei Motorvibrationen, es ist einfach unfassbar.

Alles in allem war es womöglich eine Verkettung von unglücklichen Umständen, dass der LMM erst im Laufe dieser Zeit den Geist nach und nach aufgegeben hat. Nun bin ich sehr zufrieden und werde meinen "Volle" am Wochenende gleich mal ausgiebig ausführen ;-)

Hier noch die Eckdaten mit ausgegebenen Fehlern und Kosten der ganzen Aktionen:

Aufgetretene kurzweilige ODBII - Fehler:

P0172 / P0175 - Gemisch zu fett

P0355 - Zündspule E Primär-/Sekundärwicklung - Fehlfunktion Stromkreis

P1182 - Kraftstoff-Abschaltmagnetventil Fehlfunktion

P???? - Nockenwellensensor (Weiß leider den Code nicht mehr)

Teile und Kosten:

Drosselklappe - 300 € (Neuteil, abgekauft)

Drosselklappenreiniger - 14 € (zum Reinigen der Ansaugbrücke)

Lambdasonde - 120 €

Dichtungen Ansaugbrücke - 21 €

Ölabscheider inkl. aller Dichtungen - 73 €

Öl + Ölfilter - 76 €

Zündkerzen - 49 € (Angebotspaket 6Zündkerzen)

Klimakompressor inkl. Einbau und Klimamittel - 200 € (Gebrauchtteil 100 €, Einbau inkl. Service 100 €)

Luftmassenmesser (LMM) - 93 € (Bosch Original)

Luftfilter: 14 €

Macht im Gesamten : 960 €

Bei von mir gefahrenen 80.000 km ein - wie ich finde - recht entspannter Wert :-)

An alle, die mit Leerlaufschwankungen Probleme haben, würde ich in erster Instanz immer empfehlen, den LMM genauestens zu messen, ggf. sehr vorsichtig zu reinigen oder den LMM zu wechseln. Gerade bei Fahrzeugen, die eine Laufleistung von jenseits der 200tkm auf der Uhr haben, ist wohl der LMM oftmals altersschwach.

Sonnige Grüße

Maik

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