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Runterschalten mit ohne zwischendurch die Bremse Antippen?

Themenstarteram 17. Juni 2021 um 14:06

Hallo, ich lasse zwischen den Runterschaltvorgängen immer die Bremse leicht schleifen, mir hatte Mal ein Smartfahrer mitgeteilt, das ich gemein wäre, runter zuschalten, dann würde er gar nicht mitbekommen das ich langsamer werde.

Letztens habe ich einen Fahrradfahrer kurz vor der Bergkuppe überholt, 300m später bekam ich mit das der vor mir am Ortseingangsschild ,ca 50m bis 100m voraus, sehr langsam würde. Also schaltete ich zurück und ließ den Motor bremsen, bevor ich weiter runterschalten ließ ich die Bremse kurz schleifen und schaltete weiter runter. In dem Moment war der Radfahrer aber so knapp hinter mir das er vor Schreck seine Bremsen zog, er ging über seinen Lenker und viel in meine Heckklappe. In dem Moment kam hinter mir eine Frau über die Bergkuppe, sah mein Bremslicht, nun behauptet sie ich hätte den Radfahrer ausgebremst. Das Fahrrad ist nicht mit meiner Stoßstange in Kontakt gekommen.

Jetzt lasse ich keine Bremse mehr schleifen zwischendurch, aber höre hinter mir öfters die Reifen quietschen weil sie alle zu dicht auffahren.

Gestern, die Ampel schaltet auf Gelb, ich runter in den zweiten, kurz drauf in den Ersten, es war ja genug Zeit, 2 oder 3 Meter vor der Linie mußte ich dann bremsen, da quiteschte ein Transporter hinter mir. Der wollte wohl noch schnell bei Rot rüber.

Bremse ich zwischen durch , fühlen sich Andere ausgebremst, Bremse ich nicht zwischendurch habe ich bald öfters keinen Kofferraum mehr. Was ist jetzt richtig?

 

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241 Antworten

Also beim lesen des Ursprungsposts kam mir nur ein einziger Gedanke... WAS?

Kann es sein, dass der TE schon so verkopft an das Thema fahren rangeht, dass für ihn dadurch schon neue vermeidbare Probleme entstehen?

So eine Story hab ich ja noch nie gehört

Was da teilweise hinterher kam hat mich eher überrascht.

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 20. Juni 2021 um 01:36:45 Uhr:

Zitat:

@WeissNicht schrieb am 19. Juni 2021 um 09:29:22 Uhr:

Bei Einspritzmotoren wird bei Motorbremse die Einspritzung komplett gestoppt... Verbrauch gleich Null

Ich will nicht kleinlich sein, aber 0 ist es nicht.

Es wird immer eine geringe Restmenge eingespritzt, hat auch mit Schmierung zu tun.

Letztlich ist fraglich wie viel man mit motorbermest wirklich spart. Beim Schalter ein paar Prozent, beim Automatik eher nix ...

Es ist Null. Zur Schmierung gibts das Motoröl. Und auch bei heutigen Automatikgetrieben gibts die Schubabschaltung. Seh ich immer wieder, wenn ich die Einspritzmenge mit Torque bei meiner 7G-Tronic beobachte.

Ich meinte bspw. die Schmierung des Injektors.

Die 0-Schubabschaltung gab es früher sehr häufig, heutzutage werden aber aus Komfort-Gründen (Nickverhalten) minimale "Zwischenhübe" mit eingespritzt.

Zumal das Kennfeld zur Schubabschaltung Drehzahlabhängig ist. Es ist nicht einfach immer 0. Es kommt auf mehr Parameter an. (Und ist natürlich auch Motorabhängig) Auch DPF/AGR sowie Turbolader (Ladedruck-Aufrechterhaltung) spielt bei der Schubabschaltung mit rein.

Wer mal verschiedene Dieselmotoren fährt, wird merken, das die Schubabschaltung (Motorbremswirkung) in den Modernen Fahrzeugen viel geringer ausfällt.

Im übrigen funktioniert die Schubabschaltung natürlich auch beim bremsen.

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 20. Juni 2021 um 12:28:35 Uhr:

, heutzutage werden aber aus Komfort-Gründen (Nickverhalten) minimale "Zwischenhübe" mit eingespritzt.

Vor- und Nacheinspritzungen gibts es schon. Diese dienen aber nicht der Schmierung.

am 20. Juni 2021 um 12:17

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 20. Juni 2021 um 12:28:35 Uhr:

Wer mal verschiedene Dieselmotoren fährt, wird merken, das die Schubabschaltung (Motorbremswirkung) in den Modernen Fahrzeugen viel geringer ausfällt.

Das hat eine ganz andere Ursache, nämlich das meist niedrigere Verdichtungsverhältnis. Wo früher Dieselmotoren eine Verdichtung 20:1 oder mehr hatten, sind es heute oft nur noch 14:1.

Die Schubaschaltung unterbricht die Kraftstoffzufuhr immer komplett, Ausnahmen kann es bei kaltem Motor oder bei aktiver DPF-Regeneration geben.

Zitat:

@Eagleseven schrieb am 18. Juni 2021 um 12:31:30 Uhr:

……….

Ansonsten find ich das hier vorgestellte Vorgehen verdammt kompliziert. Die einfache Methode Fuß vom Gas, Rollern lassen und die Gänge gemütlich anpassen ohne übertriebene Drehzahlen ist da für mein Dafürhalten mindestens ebenso effektiv und um einiges unkomplizierter.

Volle Zustimmung!

Genau so praktiziere ich dies auch schon erfolgreich seit Jahrzehnten.

Situativ moderat Bremsen muss man dabei wohl auch noch ab und zu.

Für eine(n) einigermaßen erfahrene(n) Autofahrer(in) sollte dies auch problemlos und darüber hinaus auch noch einigermaßen materialschonend möglich sein.

Was ich hier zum Teil über das Thema lesen musste durfte, hat mich doch erst mal ziemlich erstaunt und mich auch manchmal ratlos zurückgelassenen.:(

So mache ich das schon ewig.

Mit Motorbremse rollen lassen und moderat Gang für Gang runter schalten und laufen lassen.

Nur in den ersten Gang schalte ich nun wirklich nicht zurück.

Der Vorteil dieser Fahrweise ist das man,je nach Verkehrsfluss,gleich immer den passenden Gang drin hat um weiter mit zu schwimmen oder zu beschleunigen.

Ansonsten,wenn Stehen absehbar ist,Gang raus und rollen lassen.

Mich hat hier auch so einiges erstaunt,vor Allem der Unsinn von 2 x kuppeln um einen Gang zu wechseln.

am 20. Juni 2021 um 16:13

Zitat:

@Bloetschkopf schrieb am 20. Juni 2021 um 16:40:38 Uhr:

Mich hat hier auch so einiges erstaunt,vor Allem der Unsinn von 2 x kuppeln um einen Gang zu wechseln.

Wenn man schon regelmäßig bei hohen Geschwindigkeiten in kleine Gänge schaltet, dann kann Zwischengas nicht schaden. Und dazu muss man nun mal zwei mal kuppeln.

Was heißt bei hohen Geschwindigkeiten in einen kleinen Gang?

Du meinst sicher bei hohen Drehzahlen in den nächst kleineren Gang.

Man kann auch bei hohen Geschwindigkeiten niedrige Drehzahlen haben,mit 6 Ganggetriebe drehen manche Autos bei 200 Km/h keine 4000U/min.

Da macht das herunter schalten auch nur Sinn wenn ich danach im niedrigeren Gang zügiger beschleunigen will.

Und selbst da braucht es kein Zwischengas und 2 x kuppeln.

Da lupft man kurz das Gas um den Antriebsstrang zu entlasten,kuppelt aus,legt den nächsten Gang ein,kuppelt ein und gibt weiter Gas.

Da kann es dann bei sehr hohen Drehzahlen vorkommen das man zur Drehzahlanpassung etwas Zwischengas gibt,aber schaltet hier jemand regelmäßig bei über 5000U/min in den nächsten Gang runter um dann bei etwa 6000U/min im niedrigeren Gang zu landen?

OK,der TE wahrscheinlich.

Das ist der allergrößte Blödsinn den ich hier jemals gelesen hab.

Es mag mal eine Zeit gegeben haben in der das bei PKW‘s nötig war,das ist aber sicher weit vor 1965 gewesen.

Ich glaube nicht das es jemals einen PKW gegeben hat bei dem man wirklich 2 x die Kupplung betätigen musste um einen Gang zu wechseln.

Selbst der alte 67ger Opel mit Lenkstockschaltung und Trommelbremsen vorne meines Bruders hat das nicht gebraucht.

Der 72ger Käfer meines anderen Bruders auch nicht.

Vielleicht solltet Ihr mal in der Gegenwart ankommen.

Oder verwechseln hier einige nur den Begriff kuppeln mit dem Vorgang den alten Gang raus zu nehmen und den neuen einzulegen?

am 20. Juni 2021 um 18:13

Zitat:

@Bloetschkopf schrieb am 20. Juni 2021 um 19:04:12 Uhr:

Oder verwechseln hier einige nur den Begriff kuppeln mit dem Vorgang den alten Gang raus zu nehmen und den neuen einzulegen?

Nein, denn "den alten Gang raus nehmen und den neuen einlegen" nennt man schalten. Dir ist offenbar nicht bekannt, was Zwischengas ist. Ich sage nicht, dass ich die komische Fahrweise des TE gutheiße, aber wenn man schon regelmäßig bei 90 in den 3. und bei 60 in den 2. Gang schaltet, dann kann man auch bei einem synchronisierten Getriebe die Synchronisation mit Zwischengas schonen, während sie ohne Zwischengas erheblich beansprucht wird.

nennt sich REV Match bei mir.

Selbst die Schubabschaltung hängt heute von vielen Parametern ab. Beim Astra H hat sie immer funktioniert. Egal bei welchen Temperaturen. Beim Astra K hängt es stark vom Wohlbefinden des Motors ab. Grundsätzlich geht er schon mal nicht gleich in die Schubabschaltung sondern erst so nach 1-2 Sekunden mit einem leichten Ruck und wenn man vorher flott auf der Autobahn unterwegs war geht er erst gar nicht in die Schubabschaltung auf der Abfahrt sondern spritzt schön weiter ein wahrscheinlich zur Kühlung. Ich gehe davon aus das bei jedem Mal erstmal die Motor Parameter überprüft werden ob der Motor sich denn fit fühlt für die Motor Abschaltung. Den Astra H haben solche Befindlichkeiten null interessiert.

Warum soll man den Motor mit Verbrennung kühlen, wenn er einfach nur die pure kalte Luft durch den Brennraum ziehen kann?

Ich vermute mal Kolbenböden oder sowas. Warum sollte er sonst nicht in die Schubabschaltung gehen nach flotter Autobahn Fahrt? Kann doch eigentlich nur einen thermischen Grund haben oder der OPF hat gerade regeneriert. Beim Benziner merkt man das ja nicht.

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