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Runderneuerte King Meiler Reifen "Der Test beginnt"

Themenstarteram 8. November 2018 um 11:54

Hallo,

 

Nachdem ich unzählige Meinungen und Kommentare hier gelesen habe und danach nicht schlauer war als vorher, habe ich mich entschlossen das ganze nun im Eigenversuch zu testen. Reifen bei ebay bestellt, heute montieren lassen.

Erster Mythos der Runderneuerten ist bereits entkräftet, die wahnsinnige Unwucht, an keinem Reifen insgesamt mehr als 30 Gramm Gewichte.

Kosten nun mit Montage in der Fachwerkstatt 60 Euro pro Rad.

Nun geht der Fahrversuch los.

 

Edit: (180 Euro +60 Euro) :4= 60 Euro Gesamtkosten pro Reifen

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Beste Antwort im Thema

Wenn jemand mehr als einen halben Arbeitstag auf Fernverkehrsstraßen in seinem Fahrzeug verbringt, weshalb bestückt er die Karre dann ausgerechnet mit solchen Gurken?

Wird der Job derart schlecht vergütet, dass es für vernünftige Bereifung nicht mehr reicht?

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So Mittagspause vorbei, jetzt gehts weiter. Ja es gibt auch Menschen die am Feiertag arbeiten.

Zitat:

@gromi schrieb am 21. Mai 2020 um 21:43:04 Uhr:

 

Ich habe nie gesagt, dass ich eine King-Meiler Liste habe, schließlich arbeite ich nicht bei denen im Büro, ich kehre nur die Halle... ;)

Auch diese Mitarbeiter werden gebraucht ;)

Und bei den Begünstigungen die du genannt hast ist das wohl OK :D

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 21. Mai 2020 um 23:15:38 Uhr:

 

Kommentar meines Reifenhändlers dazu war mal das seit es billige Reifen aus Fernost gibt die Nachfrage nach Runderneuerten praktisch nicht mehr existiert. Dieselben Kunden die früher Runderneuerte kaufen kaufen Heute die billigen Chinakracher. :D Ihm egal, Hauptsache der Kunde kauft bei Ihm.

Ich gehe mal davon aus dass der Händler seine Stammkunden kennt und weiß welchen von Ihnen der Preis wichtiger ist als Leistung. Dass man diesen Kunden keine Hochpreis-Michelin andrehen kann ist klar. Da wird der Händler froh sein dass diese Kunden noch zu ihm kommen statt online zu bestellen und in der Hinterhof-Werkstatt aufziehen lassen.

In meinem früheren Wohnort gibt es genügend Rentner die mit ihrem Meriva, Corsa, Fusion meist max. 5KM mit Schleichgeschwindigkeit zum Einkaufen fahren, zur Kirche (max. 1,2KM) oder zum Garten/Acker/Wiese in der Nähe. Dass die dann nicht die höchsten Anforderungen haben ist klar. Allerdings frage ich mich wie RE oder Billigstreifen dann die lange Zeit meistern da Abnutzung kein Problem sein wird.

am 22. Mai 2020 um 11:27

Wenn mein Continental TS830 nun quasi im 12. Jahr läuft, dann schaffen andere Reifen sicher auch 10 Jahre. Von dem Blickwinkel aus, muss ich sicher RE Reifen nicht fürchten.

Das Überleben der Reifen kommt auch auf Lagerung, Außenparkplatz/Garage, Sonneneinstrahlung und “Pflege“ im Sinne von Luftdruck, Bordsteinschrammen, Fahrverhalten, etc. an. Reifenpflegeprodukten rechne ich wenig bis keine Wirkung zu, da ich schon neue Sumi-Rubber Dunlops SP490 hatte, die im.Neuzustand schon trockenes Gummi an der Flanke hatten.

RE-Alter = Vorheriges Reifenleben + 2. Leben

Schließlich altert auch die Karkasse. Und wenn ich da an recht junge Nokians denke, wie die nach ein paar Jahren aussahen ...

Die Rentner-Autos die ich ansprach stehen meist in der Garage oder in irgendeiner Halle die seitlich geschlossen ist. Über die Bordsteintests und Luftdrücke bei diesen Fahrzeugen bin ich aber weniger optimistisch.

Eins steht aber fest, mit einem RE Reifen ist die Gefahr eines Karkassen Schaden um vieles höher, als es bei einem neuen Marken Reifen ist und das sollte man immer mit bedenken, wenn man sich für RE Reifen entscheidet.

Das war nämlich auch das Problem, was ich in den 90er mit den RE Reifen hatte, da ist die Karkasse beschädigt gewesen und auf der Autobahn bei 170 hat es den Reifen regelrecht zerlegt. Profil war damals ein Continental Profil und der Runderneuerer war Made in Germany.

Die Reifen waren da gerade mal 50 Km auf dem Fahrzeug.

Denn kein Runderneuerer kann zu 100% garantieren, das die Karkasse auch wirklich völlig i.o. ist und da nützt mir auch die Reklamation nichts mehr, wenn das Auto wegen eines mangelhaften Reifen Schrott ist. Wie gesagt, das kann auch bei Neureifen passieren, nur ist die Gefahr die viel geringer und das kann man nicht weg diskutieren.

Ich habe schon oft überlegt ob ich nochmals RE Reifen probiere, aber ich hätte da immer ein ungutes Gefühl beim Fahren, denn wer einmal durch sowas fast einen Unfall gebaut hat, der wird vorsichtig und kauft dann lieber doch ordentliche Neureifen.

am 22. Mai 2020 um 12:40

Zitat:

@andi.36 schrieb am 22. Mai 2020 um 14:8:31 Uhr:

Eins steht aber fest, mit einem RE Reifen ist die Gefahr eines Karkassen Schaden um vieles höher, als es bei einem neuen Marken Reifen ist

...

 

Wie gesagt, das kann auch bei Neureifen passieren, nur ist die Gefahr die viel geringer und das kann man nicht weg diskutieren.

Das könnte man zumindest mal versuchen zu belegen. ;)

am 22. Mai 2020 um 12:44

Zitat:

@Scour schrieb am 22. Mai 2020 um 14:2:10 Uhr:

RE-Alter = Vorheriges Reifenleben + 2. Leben

 

Schließlich altert auch die Karkasse.

Rechnerisch sicher richtig.

Wie die Alterung ausfällt ist nicht klar. Der Stahl und die Fäden werden nicht reißen oder sich längen. Sonst müssten ja alte Neureifen nach X Kilometern auch schlabberig werden, davon hab ich nie gehört.

. . . öööhm, wer hat denn jetzt überhaupt noch eigene Erfahrungen zu King-Meiler-Reifen beizusteuern ?

Glaub die meisten Schreiber hier geben hier seitenweise immer nur nörgelnd ihre Ängste + Bedenken preis, mäkeln rum, daß es die nicht in jeder noch so ausgefallenen Größe gibt

(205/55-15 für meinen ja auch nicht, aber ich fahr ja eh lieber noch wesentlich günstigere gebrauchte oder/und ältere :D )

. . . aber ECHTE + relativ aktuelle Erfahrungen aus 1. Hand ?

. . . seeehr selten hier . . .

Und es sollen ja nicht nur Loblieder sein, auch schlECHTE Erfahrungen + Kritik gehören da dazu.

Aber eben nicht ständig alle möglichen theoretische Bedenken, das nervt !

Aktuelle Praxiserfahrungen möcht ich hier lesen, zefix nochmal !

Erfahrungen mit irgendwelchen Runderneuerten, die anno Tobak von irgendwelchen Hinterhof-Runderneuern (gab's früher recht viele, daher auch der schlechte Ruf) mal zusammengebacken wurden, könnt' ich auch beisteuern . . . bringt aber zum Thema

" Runderneuerte King Meiler Reifen, "Der Test beginnt" "

eher wenig.

 

Also mit älteren Karkassen und auch mit vielen km drauf hab ich bis jetzt noch keine Probleme gehabt . . . und ich fahr die wirklich schon jahrelang, und fast täglich ! :p

Und wahrscheinlich 100.000 km.

Da wär ja so eine, die bei jemand nur 10.000 km (nanimarc S.21) oder 35.000 (Beispiel unten), halbwegs jung ist, und nach dem Runderneuern bestimmt keine 90.000 km mehr machen muß/kann . . . soo bedenklich jetzt auch wieder nicht . . . find ich jedenfalls . . .

(meine 23-jährigen Michelin hatten damals bei 1,6mm bestimmt 100.000 km drauf, einen von denen hatt' ich sogar nochmal geflickt mit 4,5 mm-Pilz, da war er bestimmt schon 20 Jahre "alt",

die aktuellen 27-jährigen Pirelli sind auch schon bei etwa 60.000 km angelangt, die fahr ich aber noch ein Weilchen :p da wird jetzt eher der Gummi bissl zu rissig, Karkasse hält)

Zitat:

@gromi schrieb am 22. Mai 2020 um 14:40:59 Uhr:

Zitat:

@andi.36 schrieb am 22. Mai 2020 um 14:8:31 Uhr:

Eins steht aber fest, mit einem RE Reifen ist die Gefahr eines Karkassen Schaden um vieles höher, als es bei einem neuen Marken Reifen ist

...

Wie gesagt, das kann auch bei Neureifen passieren, nur ist die Gefahr die viel geringer und das kann man nicht weg diskutieren.

Das könnte man zumindest mal versuchen zu belegen. ;)

Was willste da belegen, eine Karkasse die 35.000Km gelaufen ist, hat sicher so einiges erlebt und eine Neue hat das noch nicht. Beim Reifen ist die Karkasse, was beim Beton die Bewährung ist und da würde kein Mensch drauf kommen, diese Nochmals zu verwenden. Soweit ich weiß, ist das auch nicht erlaubt, da man nicht sicher sein kann, ob es noch die Anforderungen entspricht. Wie willst du die Karkasse testen,ob die nach 35.000 Km noch den Anforderungen entspricht? Röntgen ok.... da sieht man eventuell Beschädigungen, aber nicht Ermüdungen durch unterschiedliche Umstände und das wird immer der Knackpunkt bleiben.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 22. Mai 2020 um 14:57:11 Uhr:

. . . öööhm, wer hat denn jetzt überhaupt noch eigene Erfahrungen zu King-Meiler-Reifen beizusteuern ?

Glaub die meisten Schreiber hier geben hier immer nur ihre Ängste + Bedenken preis, mäkeln rum, daß es die nicht in jeder noch so ausgefallenen Größe gibt

(205/55-15 für meinen auch nicht, aber ich fahr ja eh lieber noch wesentlich günstigere gebrauchte oder/und ältere :D )

. . . aber ECHTE + relativ aktuelle Erfahrungen aus 1. Hand ? . . . seeehr selten hier . . .

Erfahrungen mit irgendwelchen Runderneuerten, die anno Tobak von irgendwelchen Hinterhof-Runderneuern (gab's früher recht viele, daher auch der schlechte Ruf) mal zusammengebacken wurden, könnt' ich auch beisteuern . . . bringt aber zum Thema

" Runderneuerte King Meiler Reifen, "Der Test beginnt" "

eher wenig.

 

Also mit älteren Karkassen hab ich bis jetzt noch keine Probleme gehabt . . . und ich fahr die wirklich schon jahrelang, und fast täglich ! :p

Und wahrscheinlich 100.000 km.

Da wär ja so eine, die bei jemand nur 10.000 km gefahren ist, jung ist, und nach dem Runderneuern bestimmt keine 90.000 km mehr machen muß . . . soo bedenklich jetzt auch wieder nicht . . . find ich jedenfalls . . .

Das war sicher keine Hinterhof Reifenbäckerrei, ich weiß nicht mehr wie die Firma hieß, aber war damals ein sehr bekannter Runderneuerer Made in Germany. Nicht im Baumarkt gekauft, sondern beim Reifenhändler vor Ort.

Und woher willst du wissen, das die nur 10.000 km gelaufen ist und nicht doch schon 50.000Km auf übelsten Strassen in Spanien auf dem Mietwagen ?

 

 

am 22. Mai 2020 um 13:10

Das ist richtig, dass in 35.000km einer Karkasse mehr widerfahren kann als in 0km. Das ist auch nur logisch. :p

 

Ob sich aber daraus technisch etwas an der Karkasse ändert, diese instabiler wird oder wie du es nennst “ermüdet“, das müsse man untersuchen.

Ich zweifle daran, dass es bedeutende Ermüdungen gibt, sonst gäbe es ja vielleit eine Kilometerbegrenzung für Reifen.

Anmerkung: Nach etlichen Nägeln/Schrauben in Reifen in den letzten Jahre wurde IMMER der Durchstick aufgebohrt und somit wurde sicher mehr der Karkasse verletzt (man beachte bis zu welchem Durchmesser geflickt werden darf!) als bei ungeflickten Reifen nach 35.000km einfach so kaputt ist.

Auf die Prüfungen durch TÜV etc. muss ich nicht eingehen dabei.

 

Unseren Freund @OO--II--OO wollte ich vorhin schon benennen, der kennt alte Karkassen...

Das Problem ist, das keiner weiß, wie der Reifen beansprucht wurde, wie oft er mit zu geringen Luftdruck oder überladen unterwegs war, wie oft er über die zulässige Höchstgeschwindigkeit gefahren wurde usw.

Das sind alles Punkte, die brauch ich beim Neureifen nicht beachten und das macht den großen Unterschied zu ordentlichen Neureifen.

am 22. Mai 2020 um 13:21

Das weiß man beim Neuwagenkauf auch nicht... ;)

Im Endeffekt weiß auch keiner wie Fähig der Monteur ist und ob der nicht einen Neureifen schon vorschädigt, ehe er auch nur einen Meter gefahren wurde.

Zitat:

@gromi schrieb am 22. Mai 2020 um 15:10:56 Uhr:

Das ist richtig, dass in 35.000km einer Karkasse mehr widerfahren kann als in 0km. Das ist auch nur logisch. :p

Ob sich aber daraus technisch etwas an der Karkasse ändert, diese instabiler wird oder wie du es nennst “ermüdet“, das müsse man untersuchen.

Ich zweifle daran, dass es bedeutende Ermüdungen gibt, sonst gäbe es ja vielleit eine Kilometerbegrenzung für Reifen.

Auf die Prüfungen durch TÜV etc. muss ich nicht eingehen dabei.

Unseren Freund @OO--II--OO wollte ich vorhin schon benennen, der kennt alte Karkassen...

Soll jeder machen wie er möchte, ich würde mir niemals gebrauchte Reifen kaufen, das ist sparen am völlig falschen Punkt. Aber die Gefahr hier einfach so weg zu diskutieren, ist nicht der richtige Weg und man sollte nicht nur den ÖKO Punkt sehen, sondern auch Gefahren die von solchen Reifen ausgehen können.

Man sollte immer beachten, nur der Reifen ist die Verbindung zur Strasse und da sollte Sicherheit immer ganz vorn stehen. Der Öko Punkt kommt später und Geiz ist geil ganz hinten.

Ganz klar, RE haben nun mal einen sehr kleinen Marktanteil bei PKW in D, aber den haben sie wohl wirklich ;)

Die meisten User hier werden nicht zu diesem Kreis gehören, da bin ich mir sicher.

Ein objektives Urteil ist bei subjektiver Wahrnehmung generell nicht möglich.

Grob kann man das in 3 Gruppen einteilen:

RE-Fans: Es gibt hier einige die RE mit allen Mitteln verteidigen. Erfahrungen aus diesem Lager sehe ich kritisch, wirkt doch alles etwas geschönt. Ist aber auch bei diversen Chinareifen immer wieder mal zu sehen.

RE-Gelegenheits-(Ex-)Nutzer: User die irgendwann mit RE gefahren sind,lt. eigener Aussage zumindest nicht unzufrieden waren, aber nicht unbedingt wieder zu RE greifen würden. Sind wahrscheinlich die neutralsten User hier, wirken aber auch nicht unbedingt motivierend zum RE-Kauf ;)

RE-Gegner/Kritiker: User, die irgendwann mal mit RE Erfahrungen machten und unzufrieden waren oder welche denen bessere Reifen ihren Aufpreis wert sind. Das muß man auch nicht weiter diskutieren, sollte man nicht eine völlig gestörte Wahrnehmung haben weiß man dass schon Drittmarken bekannter Hersteller deutlich besser sind als was der RE-Markt zur Verfügung hat.

Fazit: Dass dieser Thread, falls überhaupt, mehr als eine Handvoll User motiviert doch mal zu RE zu greifen wage ich zu bezweifeln. Früher war der Preis das Hauptargument für RE, aber durch die Flut an Billig-Neureifen greift nicht mal mehr das.

Wem RE reichen wird sie weiterhin kaufen, alle anderen bleiben bei Neureifen.

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