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Rückwärtsgang/Schaltgetriebe
Ich habe festgestellt, das der Rückwärtsgang sehr schwer einzulegen ist. Egal ob nach der Autobahnfahrt beim rangieren auf den Stellplatz oder mit kaltem Fahrzeug.
Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
Beste Antwort im Thema
Die Kupplung trennt das Getriebe vom Motor, nicht vom weiteren Antriebsstrang (Antriebswellen).
Es gibt viele Möglichkeiten, warum z.B. der erste Gang nicht rein geht. Viele rollen mit getretener Kupplung auf eine Ampel zu, schalten in den Leerlauf, aber lassen die Kupplung nicht los. Die Ampel wird grün, und jetzt wird versucht der erste Gang einzulegen. In dieser Situation kann es dazu kommen, das Zahn vor Zahn steht und der Gang nicht rein geht. Da nützt auch die Synchronisierung nichts, denn die funktioniert nur wenn Bewegung (Rotation) im Getriebe ist. Diese Bewegung kann bei stillstehendem Auto nur durch den Motor erzeugt werden, aber bei getretener Kupplung... ;)
Es kommt oft vor, das die Kupplung nicht 100%ig trennt, und dann gehen die Gänge die bei stehendem Auto eingelegt werden schlecht rein. Dieses "Restschleifmoment" reicht aus die Sperrsynchronisierung in gesperrter Stellung zu halten. Die Synchronisierung wird also nicht "fertig", der Gang geht nur mit Gewalt und den bekannten Geräuschen rein. Die Geräusche bei stehendem Fahrzeug sind übrigens ein eindeutiges Zeichen für ein in das Getriebe übertragenes Drehmoment.
Einfache Probe: Geht der Gang bei laufendem Motor nur schwer rein, aber ohne Motor problemlos, ist die Kupplung schuld.
Ob der R.-Gang synchronisiert ist oder nicht, hängt vom Getriebtyp ab. Und welches Getriebe im Auto steckt ist abhängig von der Motorisierung. MQ350-Getriebe haben einen, MQ200 und MQ250-Getriebe haben keinen. Diese haben aber eine Bremse, die die Antriebswelle beim Einlegen des R.-Gang schnell zum stillstand bringt. Also so was ähnliches wie eine Synchronisierung.
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78 Antworten
Ich bin auch der Meinung, dass eine gelöste Handbremse geringe Vorteile bringen kann, da die Abtriebswelle(n) sich eventuell durch eine, wenn auch sehr geringe, Bewegung des Autos minimal drehen.
Durch die (jeweilige) Achsuntersetzung wird dieser Effekt verstärkt.
Ihr geht davon aus, dass Ihr bei gelöster Handbremse durch das Gangeinlegen, das ganze Auto bewegt? Das ist eher nicht der Fall. Die Abtriebswelle ist ja fest mit dem Achsantrieb, den Gelenkwellen und den Rädern verbunden, oder um es anders zu sagen, da hängt das ganze Auto dran und da bewegt sich nichts frei.
Das hat höchsten Vorteile, wenn ich abschüssig stehe, und das Auto losrollt und sich dadurch die Abtriebswelle zu bewegen beginnt.
Wenn ich normal (ohne EPB) an der Ampel stehe, befindet sich das Auto auch in Ruhe, je nach Steigung mit oder ohne getretene Bremse. Ich konnte da aber bisher keinen Zusammenhang damit feststellen, wie sich die Gänge einlegen lassen ;-).
Zitat:
Original geschrieben von navec
Der Ausdruck "unscharf" stammte von dir selbst. Deine diesbezügliche Aussage war aber eindeutig falsch und von daher habe ich mir erlaubt, etwas überspitzt zu antworten. Unscharfe oder gar falsche Aussagen helfen in jedem Fall auch nicht.
Hallo navec,
warum korrigierst Du das dann nicht bzw. schreibst, wie es richtig ist und lässt uns an Deinem Wissen teilhaben?
Das wäre deutlich konstruktiver, als mit kryptischen Kommentaren anzudeuten, dass Du Fehler gefunden hast.
Und ich persönlich sehe durchaus einen feinen Unterschied zwischen "eindeutig falsch" und "nicht eindeutig", aber das ist jetzt vielleicht auch etwas spitzfindig.
Ich kann das nicht bestätigen.
Bei mir ist bei der Schaltung alles in Butter. Auch Rückwärts und 1.Gang kein Problem.
Hab jetzt 1800 KM drauf, fahre den neuen seit Anfang Januar.
Zitat:
Original geschrieben von MacV8
Das hat höchsten Vorteile, wenn ich abschüssig stehe, und das Auto losrollt und sich dadurch die Abtriebswelle zu bewegen beginnt.
Ja genau das hilft. :D
Manchmal hilft es schon wenn sich das Auto auch nur einen cm dadurch bewegt.
Ja, das ist mit Sicherheit so. Aber einmal Ein- und Auskuppeln oder vom ersten in den zweiten und zurück in den ersten Gang hilft auch.
Nur wenn das Auto steht und stehen bleibt ohne zu rollen, hilft auch Bremse lösen nicht.
Es gibt wahrscheinlich doch einige Situationen, wo sich das Auto, trotz scheinbar völlig waagerechter Fahrbahn minimal bewegt und das ist dann dem Schaltvorgang förderlich.
Hallo
Ich habe gerade eine Dame bei mir gehabt mit folgendem Problem:
Rückwärtsgang geht sporadisch nicht raus! Der 1. Gang lässt sich dann nicht einlegen. Problem kommt immer wieder, lässt sich aber nicht reproduzieren.
Hat einer `ne Lösung?
Seitens Volkswagen bekomme ich leider keine Unterstützung.
Zum Auto:
Golf VII, BJ:03/2013. 6 Gang-Schaltgetriebe, 2.0 Liter Common Rail. 18000km Laufleistung.
Zitat:
@KurzDaniel schrieb am 22. Januar 2015 um 14:50:21 Uhr:
[...]
Golf VII, BJ:03/2013
[...]
Soll sich VW darum kümmern!
Der Wagen hat noch 2 Monate Neuwagen-Garantie. ;)
@KurzDaniel: Was ist bei dem beschriebenen Fall von dir rausgekommen? Habe das auch bei meinem.
Hat jemand Infos bzw gleiches Problem???
Problem habe ich auch ab und an
Habe mit meinem 6-Gang Schaltgetriebe leider auch Probleme. Vor allem mit dem Rückwärtsgang. Dieser lässt sich zwar mit etwas Gefühl ganz OK einlegen, aber wenn man dann Rückwärts ein minimale Steigung hoch fährt, dann bekommt man den Gang nur mit viel Gewalt wieder raus. Er sitzt dann irgendwie bombenfest. VW will da aber erst mal nichts machen, obwohl sie das Problem nachvollziehen konnten. OK, kann noch damit leben, auch weil inzwischen die Garantieverlängerung läuft.
Aber gestern dann ein neues Problem. Der Golf stand eine Woche unbenutzt in der Garage. Als ich dann gestern Morgen den Motor startete und rückwärts aus meiner Garage fahren wollte die böse Überraschung. Der Rückwärtsgang wollte sich ums verrecken nicht einlegen lassen. Die Zahnräder drehten sich immer, die Synchronisierung funktionierte nicht und es gab immer diese hässlichen Geräusche dieser aufeinander stoßenden drehenden Zahnräder. Habe es mehrmals versucht, die Kupplung mehrmals gedrückt, immer das selbe. Auch die anderen Gänge wollten in diesem Zustand nicht mehr rein. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich habe den Rückwärtsgang mit Gewalt rein gehauen... KRRRRRRK.
Dann ausgestiegen, Garage zu gemacht und wieder eingestiegen. Jetzt funktionierte wieder alles normal, alle Gänge gingen wieder geräuschlos rein und ich konnte normal zur Arbeit fahren. Auch nach der Arbeit konnte ich den Rückwärtsgang wieder normal einlegen. Keine Ahnung was da am morgen los war. Entweder Probleme mit der Synchronisation oder die Kupplung hat nicht richtig getrennt.
Könnte es daran liegen, dass der Wagen eine Woche nicht benutzt wurde? Kommt aber öfter mal vor, noch nie Probleme. Vielleicht aber auch ein Problem mit der, für meinen Geschmack, viel zu weichen Kupplung. Wird diese nicht hydraulisch betätigt? Vielleicht ein Problem mit der Hydraulik? Oder vielleicht liegt es auch am Zweimassenschwungrad? Werde es erst mal auf sich beruhen lassen. Es sei denn, es kommt wieder vor. Aber VW muss ja dann auch alles selber nachvollziehen können. Die meinen wohl immer, der Kunde denkt sich irgendwelche absurden Probleme aus und möchte dass wieder mal an seinem neuen Auto unfachmännisch herumgeschraubt werden soll. Aber genau das will ich eigentlich nicht. Meist wird ja auch bei so einer Reparatur wieder was anderes beschädigt und dann verheimlicht....
Habe extra kein DSG bestellt, damit ich eben keine Getriebeprobleme bekomme. Und die Schaltgetriebe im Golf 7 fallen bisher eigentlich auch nur positiv auf. Aber einzelne Defekte wird es natürlich immer geben. Wer von euch hatte denn auch schon Probleme mit dem 6-Gang Schaltgetriebe?
Zitat:
@huck25 schrieb am 18. Juli 2015 um 12:30:40 Uhr:
Wer von euch hatte denn auch schon Probleme mit dem 6-Gang Schaltgetriebe?
Mit dem 6 - Gang nicht, aber mit dem 5 - Gang unserer Firmenwägen (VW Up). Dort kommt es seit dem Neuzustand immer wieder vor, dass der 1. Gang prügelhart und der Rückwärtsgang (dort nicht synchronisiert) krachend hineingehen. Bisher wurde noch nichts gemacht.
ich habe Probleme mit dem 6 Gang Schaltgetriebe..1 .Gang und Rückwärtsgang