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Rückrufmaßnahme „00 61 67 05 00 Zellen im Hochvoltspeicher“, Batterieprobleme BMW/Mini Hybriden

BMW
Themenstarteram 3. Oktober 2020 um 4:00

Auf Anregung eines anderen Users mache ich hier mal einen neuen Thread auf.

Anscheinend gibt es über alle Baureihen verteilt massive Probleme mit den Akkus.

Ich fahre einen Countryman SE der Anfang August 2020 ausgeliefert wurde.

Unmittelbar nach der Auslieferung wurden erste Gerüchte laut, dass irgendwo im Akku eine unsauber entfernte Schweißperle für einen Kurzschluss beim Laden sorgen könnte.

Mein Händler wusste nichts davon. Also bin ich ganz normal bis gestern mit dem Fahrzeug gefahren und habe insgesamt knapp 400 kWh Strom ohne Probleme geladen.

Anfangs lauteten die Gerüchte dass nur die erste Vollladung kritisch sein könnte, danach wäre das Thema durch.

Konnte ich nicht so ganz glauben, weil es unlogisch klingt. Mittlerweile bestätigen sich durch immer mehr Informationen dass es wohl ein Problem gibt, welches noch keine Lösung hat.

Denn gestern bekam ich über die Mini Connected App eine Nachricht dass ich mein Fahrzeug nicht mehr laden und den Akku auf einem niedrigen Ladestand halten soll.

Wörtlich steht da:

„Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass für Ihr Fahrzeug eine technische Aktion vorliegt. Wir bitten Sie, daß Fahrzeug bis zur Verfügbarkeit einer Servicemaßnahme nicht per Kabel an einer Ladesäule oder Steckdose zu laden und die Batteriekapazität der Hochvolt-Batterie auf einem niedrigen Ladeniveau zu halten“.

Dann kommen noch Hinweise in welchen Fahrmodi man fahren soll und in welchen nicht und die obligatorische Entschuldigung.

Nach meiner bisherigen Kenntnis betrifft es zur Zeit die Modelle (Zeitraum ab 03.2020):

Mini Countryman SE

BMW 225xe

BMW X1 25e

BMW 330e

BMW X3 30e

Falls noch mehr Modelle betroffen sind, bitte ergänzen.

Vor allem würde mich interessieren ob jemand schon von einer Lösung des Problems Kenntnis hat?

Beste Antwort im Thema

Gerade hat mich meine Werkstatt angerufen. Gestern gab es offenbar ein Briefing für die Händler.

Eine Lösung ist nicht vor Anfang Dezember zu erwarten.

Entschädigung oder anderes ist aktuell nicht vorgesehen. Der Händler empfiehlt an BMW direkt zu schreiben.

Ich kann absolut nicht nachvollziehen, dass sich eine Marke wie BWM eine solche Schwäche leistet. Ich meine nicht das technische Problem, sondern die "Nichtinformation" und der Umgang mit den Kunden.

Der Weg BMW direkt anzuschreiben funktioniert mit Sicherheit nicht, hier wird mit ziemlicher Sicherheit das übliche Bedauern-Schreiben kommen.

Der Weg über Nachbesserungsaufforderung über Juristen ist teuer, nervig und mit ungewissem Ausgang.

Also bleibt wahrscheinlich nichts anders übrig als abzuwarten und über die eigene Markentreue nachzudenken.

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356 Antworten
am 14. November 2020 um 17:26

Zitat:

@phytonic30e schrieb am 14. November 2020 um 18:04:45 Uhr:

Zitat:

@hormicemex schrieb am 14. November 2020 um 17:54:31 Uhr:

 

Ja

Hab meinen Anwalt jetzt auch eingeschaltet. Mal sehen was da so rauskommt.

Ich werde berichten wenn es überhaupt eine Reaktion von seitens BMW kommt.

Wäre ich auch sehr dankbar drüber! Ich überlege auch schon seit zwei Wochen einen Anwalt einzuschalten. Aus Interesse: Was wollt ihr damit bewirken? Fristsetzung zum Wandel? Entschädigung?

@FloL

Was willst du denn erreichen?

am 14. November 2020 um 17:56

Zitat:

@kabubasa schrieb am 14. November 2020 um 18:46:23 Uhr:

@FloL

Was willst du denn erreichen?

Primär mal, dass mein Fahrzeug schnellstmöglich Instand gesetzt wird! Im zweiten Schritt dann eine angemessene Entschädigung dafür, dass ich statt selbst erzeugtem grünen Strom vom eigenen Dach jetzt in 6 Wochen vier Tankfüllungen verbrennen musste. Fahrprofil bei uns ist 95% Kurzstrecke unter 40km am Tag.

Ich habe selbst 10 Jahre in der Automobilindustrie gearbeitet und habe in gewissem Maße Verständnis dafür, dass ein Problem im Feld nicht immer sofort gelöst werden kann, aber die Kommunikation und Hinhaltetaktik in dem Fall sind schon frech!

Genauso denke ich auch

Zitat:

@phytonic30e schrieb am 14. November 2020 um 18:04:45 Uhr:

Zitat:

@hormicemex schrieb am 14. November 2020 um 17:54:31 Uhr:

 

Ja

Hab meinen Anwalt jetzt auch eingeschaltet. Mal sehen was da so rauskommt.

Ich werde berichten wenn es überhaupt eine Reaktion von seitens BMW kommt.

OK werde am Montag zum Anwalt gehen und schreiben was da rauskommt. Wenn das ewig dauert vielleicht

ne E-KLasse? Nein soweit sind wir noch nicht

Man kann nicht auf schnelles Reparieren drängen, lt unserem Anwalt wäre auch eine Entschädigung kompliziert auszuhandeln und ist nicht vorgesehen. Für uns war recht schnell die Wandlung und Rückgabe klar, da ist die Rechtslage eindeutig. Wenn man wandeln will, dann einen Antwalt einschalten, hat bei uns drei Wochen insgesamt gedauert. Wenn man eine Entschädigung möchte sollte man mit dem Händler kommunizieren, von BMW direkt haben wir bisher nichts brauchbares gehört. Und das Vertragsverhältnis besteht mit dem Händler bzw. der Leasing von BMW.

Aus meiner Sicht sollte BMW an die Betroffenen Tankgutscheine austeilen. Und diese mit CO2-Zertifikaten bündeln, die irgendwo CO2 sparen. Das wäre verhältnismäßig günstig, und hätte den nötigen ökologischen Touch, den der PHEV-Kunde erwartet. Und natürlich sollten sie die Informationen verbessern, wer wann sein Auto wieder repariert bekommt.

Wer wirklich das Fahrzeug so lange nicht fahren will wegen Sicherheitsbedenken, der sollte es wandeln können oder einen i3 (ggf. mit REx) oder iX3 als temporäres Ersatzfahrzeug angeboten bekommen.

Man kann es wandeln, zumindest das hat bei uns funktioniert.

Ich habe inzwischen folgendes von meinem Freundlichen erfahren: es gibt jetzt (!) einen Plan, wie die betroffenen Fahrzeuge zunächst getestet werden sollen. Dazu gibt es spezielle Zentren, die - auch sicherheitstechnisch - dafür geeignet sind (u.a. am Flughafen MUC, andere / weitere offenbar in Planung). Soll je Fahrzeug ca. 3 Tage dauern, danach soll klar sein, ob Fahrzeug i.O. oder nicht. Was geschieht, wenn nicht i.O., konnte man mir nicht sagen.

Ich denke, das ganze dauert also noch eine ganze Weile, zumal die ganzen Fahrzeuge ja erstmal dorthin müssen, wo sie getestet werden können. Wann also ausgeliefert wird....

Zitat:

@F3xUli schrieb am 14. Oktober 2020 um 17:16:20 Uhr:

Dazu habe vorgestern von BMW München noch folgende Info bekommen.

Die betroffenen Fahrzeuge sollen an Ladestationen mit einem spezellen Test-Lade-Entlade Programm geprüft werden. Dazu werden die betroffenen Fahrzeuge eingesammelt und zu diesen Ladestationen überführt.

Die Umsetzung dieser Maßnahme ist zurzeit noch in Planung.

Das war im Prinzip schon seit dem 14.10. bekannt.

Ich gebe dir recht, es wird sicher länger daueren bis die Teststationen eingerichtet sind und alle Fahrzeuge geprüft und ggf. repariert wurden.

Na da passt es doch ganz vortrefflich ins Bild des katastrophalen Missmanagements in Sachen Kommunikation mit dem lästigen Kunden, dass mein Händler (BTW kein geringerer als BMWs Haus- und Hofniederlassung München) sich da nochmal einen ganzen Monat mehr Zeit lässt, diese Informationen gnädigerweise weiterzugeben. Obwohl, so lange wie das jetzt insgesamt noch dauern wird, kann man schon fast sagen, da kommt es auf ein oder zwei Monate mehr oder weniger auch nicht mehr an.

 

Lächerlich.

 

Andererseits - wenn es im Prinzip schon am 14.10. bekannt war - warum ist in der Zwischenzeit gefühlt nichts voran gegangen?

Ich glaube, dass die Vorbereitung der Maßnahme schon eine Mammutaufgabe für die ist.

Zuerst musste die Ursache mit Samsung zusammen genau analysiert werden.

Dann musste ein geeignetes Prüfverfahren entwickelt werden.

Danach musste die Hard- und Software für die Testanlagen entwickelt und gebaut werden.

Dann letzten Dienstag noch der Versuch große Niederlassungen mit in die Testerei einzubinden.

Keine Ahnung wie viel Niederlassungen, dass bei den Rahmenbedingungen dann letztendlich mitmachen.

Und das alles für ca. 27.000 Fahrzeuge weltweit, da können schon ein paar Wochen für die Vorbereitung ins Land gehen!

Ich will hier BMW auf keinen Fall in Schutz nehmen, aber das dürfte so ungefähr die Lage sein!

Wieso man den aktuellen Stand der Problembehebung nicht ordentlich an die betroffenen Händler und Kunden berichtet verstehe ich allerdings überhaupt nicht!!

Erschreckend ist zudem, dass noch nach dem 14.10. weiter Fahrzeuge (bei mir x5 45e am 16.10)) mit fehlerhaften Akkus hergestellt wurden.

Zitat:

Dann letzten Dienstag noch der Versuch große Niederlassungen mit in die Testerei einzubinden.

Keine Ahnung wie viel Niederlassungen, dass bei den Rahmenbedingungen dann letztendlich mitmachen.

Die BMW-Niederlassungen sind ja Teil der BMW AG selbst. Das müssen sie also "nur" intern klären. Schwieriger wird es, große BMW-Händler einzubeziehen, denn das sind rechtlich eigene Firmen.

Das hätte schon viel früher nicht mehr sein dürfen, ca. Ende August!

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