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Rückfahrsignal und Geschwindigkeitssignal (GAL)

Themenstarteram 28. Mai 2006 um 11:48

hi leute,

wo greift man denn am besten die beiden signale ab im golf! liegt das GAL signal schon am iso stecker?

woher krieg ich das rückfahrsignal?

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65 Antworten
am 28. Mai 2006 um 14:41

jopp! Kein Problem! Mach des! ;-)

Ach so,

die aktuelle Softwareversion fürs Indi Pro ist die 3.0.

Die 4.0 soll nach Angaben von Becker Ende Juni rauskommen, war aber schon mal für Mai angekündigt. Das wird vermutlich noch später werden.

Also selber entscheiden, ob noch X Wochen warten, oder mit Glück einen Händler finden, der sofort liefern kann.

Ich selbst wollt mir nach der Ankündigung von Becker das Indie Pro 7955 bereits im letzten Jahr kaufen, lieferbar ist es aber eigentlich erst seit März, mehr oder weniger.

Hatte keine Lust, wg. der Software 4.0 noch länger zu warten.

am 28. Mai 2006 um 18:50

naja.. aber wenn man bedenkt dass die neue Software 200€ kostet wäre es ne überlegung wert!

Sicherlich, aber warum dann nicht auf 5.0 oder 6.0 warten... ;)

Primär gehts ja um das Kartenmerkmal, und da ist die Frage, ob man es im normalen Gebrauch merkt.

am 28. Mai 2006 um 20:34

Hi, da ihr hier ja ahnung vom Rückfahrsignal habt wollt ich mal fragen... wofür kann das Signal an einem TFT-Moni gebraucht werden? Es hat kein Navi dient nur zum DVDs gucken und Playlist anzeigen. Das JVC KV-M706. Wäre klasse wenn es jemand weiß in der Anleitung steht es auch nicht drin.

 

Gruß

Andreas

am 28. Mai 2006 um 21:15

Zitat:

Hi, da ihr hier ja ahnung vom Rückfahrsignal habt wollt ich mal fragen... wofür kann das Signal an einem TFT-Moni gebraucht werden? Es hat kein Navi dient nur zum DVDs gucken und Playlist anzeigen. Das JVC KV-M706. Wäre klasse wenn es jemand weiß in der Anleitung steht es auch nicht drin.

Viele TFTs unterstützen Rückfahrkameras. Wenn du da dann des Rückfahrsignal anschließt, schaltet der Monitor automatisch auf die Videoquelle um. (in dem Fall die Kamera)

Zitat:

Sicherlich, aber warum dann nicht auf 5.0 oder 6.0 warten... Primär gehts ja um das Kartenmerkmal, und da ist die Frage, ob man es im normalen Gebrauch merkt.

ja logisch haste scho recht... aber man beisst sich halt trotzdem im arsch wenn man sich ein Gerät für viel Geld kauft und 2 Wochen später kommt dann die neue Software raus....

am 28. Mai 2006 um 21:18

Vielen Dank dann brauch ich das ja nicht und kann es auf Masse legen :-)

Gruß

Andreas

Hier nochmal was interessantes zum Thema "Warum Rückfahrsignal anschließen?":

http://www.navi-forum.net/board/ftopic14990.html

Wenns unnötig wäre, würde es ja auch keinen Sinn machen, soetwas in einem NaviGerät zu verbauen. Meine Meinung!

Es ist unnötig !!!!!!

Das Navi läuft auch ohne zu 100 %.

Was macht dich da so sicher bzw. warum wird soetwas deiner Meinung nach verbaut?

Wenn das Navi denkt, du fährst vorwärts obwohl du rückwärts fährst, dann gehst du von einer 100% Funktion aus?

OK, dann arbeitet meins eben 110%ig. ;)

Ich will ja hier auch keinen umstimmen, muss jeder selbst wissen.

am 29. Mai 2006 um 11:22

Zitat:

Hier nochmal was interessantes zum Thema "Warum Rückfahrsignal anschließen?": http://www.navi-forum.net/board/ftopic14990.html Wenns unnötig wäre, würde es ja auch keinen Sinn machen, soetwas in einem NaviGerät zu verbauen. Meine Meinung!

Kann ich nix erkennen. (bzw. muss mich da erst anmelden...)

also 100% wirds wohl nicht gehen. aber zu 99%. Ich hab meins auch nicht angeschlossen. aber ich denke ich werd meins auch bald anschließen (ich hatte nur keine Lust des Kabel zu legen)

Zitat:

Kann ich nix erkennen. (bzw. muss mich da erst anmelden...)

Das kann sein.

 

Hier mal rauskopiert: Titel: Wozu Rückfahrsignal ?

 

"Die meisten Navigationsgeräte haben einen Anschluss für das Rückfahrsignal. Dieser sollte am Rückfahrlicht des Fzgs angeschlossen werden.

Um zu verstehen, warum dieser Anschluss notwendig ist muss man zuerst die Kalibrierfunktion der Geräte verstehen.

Grundsätzlich setzt ein Gerät während der Kalibrierung eine Wegstrecke in ein Verhältnis zu einer Impulszahl des Geschwindigkeitssignals.

Dadurch „weiß“ das Gerät wie viele Impulse welcher Wegstrecke entsprechen.

Dies geschieht nach dem Einbau während der Kalibrierungsfahrt . Zuerst wird durch das GPS-Signal permanent die gefahrene Wegstrecke ermittelt und mit der Anzahl der Impulse des Geschwindigkeitssignals verglichen. Daraus ergibt sich ein erster Grundwert für die Kalibrierung. Ein weiterer Schritt ist die Feinkorrektur durch Gegenkontrolle mit der digitalen Landkarte. Grob dargestellt wird in jedem Abbiegepunkt die Strecke die seit dem letzen Abbiegepunkt gefahren wurde an Hand der gezählten Impulse mit der auf der digitalen Karte hinterlegten Entfernung verglichen. Weicht die, über die Impulszahl ermittelte Wegstrecke, von der hinterlegten Strecke ab wird der im Gerät hinterlegte Wert für das Verhältnis Impulszahl/Wegstrecke korrigiert.

Diesen „Mechanismus“ schaltet das Gerät aber nach der Grundkalibrierung nicht ab, sondern korrigiert darüber ständig gegen. Dadurch wird z.B. ein abnehmender Reifen-Abrollumfang durch Verschleiß oder ein Radwechsel korrigiert. Diese Funktion ist absolut notwendig um einen stabilen Dauerbetrieb ohne ständige manuelle Kalibrierfahrten zu gewährleisten.

Schließt man nun bei einem Fahrzeug das Rückfahrsignal nicht an, so bekommt das Gerät zwar die Wegstreckenimpulse, erkannt aber nicht in welche Richtung das Fahrzeug sich bewegt. Dies kann zu Problemen führen.

Beispiel 1:

Fährt man z.B. eine Strasse entlang und setzt rückwärts in eine Parklücke zurück, so erkennt die Gerät die rückwärts gefahrene Strecke als Vorwärtsfahrt.

Bei einer Impulszahl von 10 pro Radumdrehung und einen Reifenumfang von 1900mm zählt das Navigationsgerät auf 100m rund 526,32 Impulse. Die Rückwärtsfahrt in die Parklücke (ca 6m) bedeuten für das Gerät 31,58 Impulse.

Fährt man nun weiter kommen für das Herausfahren aus der Parklücke noch einmal ca. 31,58 Impulse hinzu bis man wieder an der Stelle ist an der man das Einparkmanöver begonnen hat. D.h. das Gerät zählt ungefähr 63,16 Impulse mehr als es laut Karte für die Strecke zwischen dem letzen und dem nächsten Abbiegepunkt erwartet hat. Es korrigiert den hinterlegten Kalibrierwert nach hat damit einen um diese Zahl falschen Wert im Speicher. D.h. es produziert im Endeffekt eine Abweichung mehreren Metern bis es am nächsten Abbiegepunkt gegenkorrigieren kann.

Fährt man nun durch eine Stadt und führt dabei mehrfach Parkmanöver aus wird der hinterlegte Speicherwert ständig verfälscht. Da das Gerät den Wert auch nicht „schlagartig“ sondern in kleinen Schritten ändert stellt sich ein ständiges Korrigieren des Speicherwertes ein. Mit jeder „normal“ gefahrenen Strecke zwischen Abbiegepunkten wird der Wert Richtung „korrekt“ korrigiert, mit jeder Rückwärsfahrt wandert der Wert Richtung „falsch“. Das Gerät kommt „durcheinander“ und produziert falsche Abbiegehinweise oder hört durch eine erhöhte Rechnerbelastung ganz auf zu führen, bzw. reagiert langsam. In Extremfällen, besonders bei älteren Geräten mit geringer Rechnerleistung führt so etwas bis zum Hang-up oder Systemabsturz.

Beispiel 2:

Man fährt vorwärts in eine Parklücke die rechtwinklig von der Fahrbahn weggeht. Zwischen Fahrbahn und Parklücke befindet auch noch ein Gehweg von 2m. Nun kommt man nach einiger Zeit zurück und parkt rückwärts aus. Nun erkennt das Gerät 10m Vorfärtsfahrt obwohl man rückwärts fährt. Kurz nach dem Aufstart hat es aber noch nicht genug Satteliten gefunden um zu relokalisiern. Es „schätzt“ nun seine Position auf Basis der letzten Position, der erkannten Wegstreckensignale und der Landkarte ab. Dabei „springt“ das Gerät leicht auf eine Position in einer Parallelstrasse. Bei schlechtem GPS-Empfang wie er in Städten durch Abschirmung (Hochhäuser, Unterführungen, Alleen) häufig herrscht kann es mehrere Minuten dauern bis das Gerät die richtige Position wiedergefunden hat. Mit etwas Pech wurde während dieser Zeit auch noch der Kalibrierwert stark verändert und das Gerät hat mehrere Abbiegepunkte/Strassen lang eine extreme Missweisung.

Schlimmer kann sich so etwas noch beim Parken und Rangieren in Parkhäusern auswirken.

Das häufig zu lesende Argument „wenn man nicht dauernd lange Strecken rückwärts fährt benötigt man das Rückfahrsignal nicht“ ist grundlegend falsch. Schon kurze Strecken rückwärts können zu Problemen führen.

Aussagen wie "Ich fahre schon Jahrelang ohne Rückfahrsignal und habe keine Probleme" bedeuten auch nur, dass derjenige noch niemals sein Gerät in vollkommen korrekter Art arbeiten gesehen hat und daher überhaupt nicht weiß wie sich das Gerät bei vollständigem Anschluss verhält. Manch einer wird sicher überrascht sein wenn er das Signal anschließt und hinterher merkt dass das Gerät plötzlich stabiler läuft oder schneller reagiert.

Der Anschluss des Rückfahrsignals ist daher unbedingt durchzuführen. Im Allgemeinen ist dies auch nur eine Arbeit von wenigen Minuten. Ein Einbau ohne Anschluss ist Pfusch und beeinträchtigt die zuverlässige Funktion des Gerätes."

Quelle: www.navi-forum.net/board/forum38.htm

Ich hatte in meinem alten das MFD drinn nur mit Gala Signal.

Und es funktionierte 100%

Die Cpu wird die Fehlangaben wenn du rückwärts fährst korrigieren so das du es nicht merkst.

Außerdem fährst du nicht 100m rückwärts normal.

Zitat:

Original geschrieben von Teddy_02

Ich hatte in meinem alten das MFD drinn nur mit Gala Signal.

Und es funktionierte 100%

Die Cpu wird die Fehlangaben wenn du rückwärts fährst korrigieren so das du es nicht merkst.

Außerdem fährst du nicht 100m rückwärts normal.

Das kann ich nur bestätigen :D

Echt ???? =) =)

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