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Rewitec. Wer hat Erfahrung damit

Themenstarteram 21. September 2008 um 14:37

Hallo lange nicht mehr gesehen. Der Kollege Lewellyn ist von dem Stoff begeistert. Wie sieht es mit dem Rest dr Welt aus. Ich habe vorher noch nie etwas davon gehört. Es gab zwar schon immer das eine oder andere Produkt aber das kam mir immer wie so eine Art medicine show vor. Kein seriöser racer hat jemals wirklich so ein Zeug gekauft.

Revitec allerdings macht mit seinem Bundespreis für... schon irgendwie Eindruck auf mich und dass Lewellyn dieses Produkt zu schätzen weis macht mich sozusagen an der Basis neugierig.

Würde mich auch interessieren was es kostet, wo es erhältlich ist etc.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

 

JA!

Verkaufst du das Zeug? Oder bekommste was für die (gute) Werbung? Nimm mir die Frage nicht übel, aber sie bietet sich an...

...äh...wenn du es als werbung empfindest, dass wenn jemand produktspezifisch ne frage stellt und die von jemandem, der sich ganz offensichtlich damit sehr fundiert auseinandergsetzt hat, beamntwortet wird, dann könnte es zumindest möglich sein, dass du den sinn von diesem forum nicht vollständig erfasst hast...

nichts für ungut

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Ich krieg das immer "zur Verwendung gegenüber Kunden etc.". Das meiste ist aber noch technischer, bzw. für die Allgemeinheit noch uninteressanter. Windkraftanlagen hat zumindest jeder mal gesehen. Unter einem "Separator" z.B. kann sich nur ein ganz ganz kleiner Kreis was vorstellen.

Der "Fluch" der Industriekunden. Aber wenigstens dokumentiert.

...öhm...wäh?...also rewi ist nur was, für windanlagenbetreiber????...jetzt hab ich tatsächlich was falsch verstanden...:confused::confused::confused:...und windanlagenbetreiber verstehen dann einen solchen lückenhaften bericht?...über ein getriebe????...das es so nur in windkraftanlagen gibt???...weia...so gesehen bin ich nu wirklich total neben der spur...

...ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass rewi durchaus das breite publikum ansprechen will...als wirkbeweis werden berichte veröffentlicht, die den einsatz im industribereich zeigen...um damit deutlich zu machen (machen zu wollen) dass die zauberwirkung eine enorme ist...würde denn die industrie sonst auf rewi zurückgreifen?...und so soll der eindruck erzeugt werden, dass das zeugs tatsächlich hilft...einer genaueren prüfung halten jedoch die berichte nicht stand...wie gesagt...egal ob ich ein windkraftbetreiber bin, oder nicht...ein ohmscher widerstand hat mit der beschaffenheit der zahnräder nichts zu tun...es sei denn, der wert soll etwas über den wirkungsgrad aussagen...das tut er aber nicht...zumindest ist das nun wieder sache des geneigten lesers, sowas hinein zu interpretieren...und du kannst mir glauben marodeur...der bericht sagt nicht allzu viel...eben eher nichts...zu vermuten, dass den bericht nur windkraftanlagenbetreiber verstehen...mag mir nicht recht in den kopf...die zielgruppe ist für rewi sicherlich grösser gespannt...selbst wenn ich unterstelle, dass sie nicht in den privatbereich möchten...insofern...

Das breite Publikum ist zu skeptisch. ;)

 

Es geht um den Widerstand der Oberfläche. Sagt was über die Dicke der Beschichtung aus. Bin aber auch kein Ing.

Die Darstellung ist nicht unüblich.

Es wurden einzelne Zähne als Referenzzähne betrachtet, deren Verhalten einen Rückschluss auf das gesamte Getriebe zulässt.

Teils sind es charakteristische Stellen mit wiedererkennbaren Pittings, so dass die Sache schon recht anschaulich ist.

Es handelt sich ja auch eher um eine Dokumentation der durch die Behandlung eingetretenen Veränderungen. Mir sind die Ausschnitte der Zahnflanken allerdings teilweise zu eng gewählt. Ich hätte schon gerne die eine oder andere komplette Flanke gesehen.

Die Messungen zeugen von einer spürbaren Glättung der Oberfläche. Die Bilder unterstreichen dies.

Der Hinweis auf verschlossene Graufleckenflächen (die oft zu richtigen Grübchen führen) ist richtig.

Manche Fotos zeigen aber irgendwie komische Tragbildlagen...aber evtl täuscht das...wie gesagt...der Bildausschnitt...

Die Messung des Widerstands mit 0 Ohm stellt den Allgemeinzustand eines Getriebes dar. Die später gemessenen 150 Ohm sollen wohl dokumentieren, dass sich eine flächendeckende, nicht-metallische Schicht gebildet hat.

Industriegetriebe sind dahingehend lohnenswerter, da es nicht um 5-10 Liter Öl geht, sondern einige hundert pro Getriebe. (also auch gleich ein paar Kilo Rewitec)

Dazu kommt i. d. R. Dauerbetrieb und bei Windanlagen oft Wassereintrag durch hohe Luftfeuchte und wechselnde abkühlung und Erwärmung im Betrieb der Anlage.

Hier einen Ölwechsel hinausschieben bringt richtig Kohle, da alleine das Auswechseln an sich schon richtung 1000€ gehen kann (bei Windanlagen).

Ganz zu schweigen davon, was es kostet das Getriebe vorzeitig auszuwechseln, also die Anlage stilllegen, Autokran, Getriebe raus und vor allem ein neues kaufen (Lieferzeiten!!!)

Vielleicht gab es für die Dokumentation ja auch Rabatte für den Anlagenbetreiber... ;)

Man sollte aber schon ein wenig Wissen, wie man die Daten und die Verzahnungsschäden einordnen muss.

....üblich oder nicht...tatsache ist, dass hier nicht die vollständige information vorliegt...und die darstellung ist in der hinsicht eben unvollständig, als dass hier notwendige beziehungen und messmethoden nicht benannt werden....das ist de facto unüblich in ernst zu nehmenden berichten...seriöse berichte benennen ross und reiter...aber die aussage, dass vorher ein wiederstand von 0, und hinterher ein wiederstand von 150 ohm gemessen wurde ist wertlos...wenn sich oberflächlich eine nichteisen schicht gebildet hat, dann kann ich das mit einem ohmmeter am schlechtesten nachweisen...aber gut....zugegeben kenn ich das messverfahren nicht...deshalb taugt der bericht nur zur spekulation...

...üblich in einigermassen wisenschaftlichen abhandlungen wäre beispielsweise die diagramme zu erklären...nur bilder reinwerfen und nichts dazu zu erklären?...sorry...das ist unüblich in seriösen berichten...ich zumindest darf so nicht arbeiten...selbst unter spezialisten nicht, die wissen von was die rede ist...und meine berichte werden mitnichten der öffentlichkeit zur verfügung gestellt...

am 29. Oktober 2009 um 13:56

Ähem, hüstel, der Bericht den der Lewellyn da verlinkt, sieht doch gut aus, ich hab´ja auch nie behauptet, dass das Zeug schlecht ist, im Gegenteil, ich konnte mir immer sehr gut vorstellen, dass sowas funktioniert, wußte es sogar teilweise, und die Rewitec-Leute haben´s wohl tatsächlich hingekriegt, dass das auch in der Praxis funktioniert, was der Bericht im wesentlichen ja zeigt, wenn auch nicht so fürchterlich wissenschaftlich fundiert. Zunächst super...bleibt halt dieser Gesundheitsaspekt von Nanopartikeln. Die Rauhigkeit in den Bildern hat klar stark abgenommen, und das mit dem Oberflächenwiderstand haben sie halt vergessen zu erklären: Ich kann aber auch nur rumspekulieren, da ich die Verfahren nicht kenne: Vermutlich sind die Nanopartikel, die diese Beschichtung machen, nicht metallisch, also elektrisch isolierend oder nur schlecht leitfähig, und wenn sich der Oberflächen-Widerstand am abgewetzten Metall von 0 Ohm auf 150Ohm nach der Behandlung/Beschichtung erhöht, dann ist wohl eine isolierende/schlecht leitende Schicht auf den Zahnrädern deponiert...ist aber so ne Sache, hängt ja davon ab, wie fest ich mit meinen Messfühlern aufdrücke/durchdrücke...deswegen haben sie´s wohl nicht genauer erklärt und vermutlich auch, weil sie nicht sagen/verraten wollen, welches Material da aufgetragen wird - eigentlich verständlicherweise.

Hab´ich das aber richtig verstanden, deR Ölzusatz wird einfach reingekippt, und die Zähne beschichten sich während des Betriebes von selbst ? D.h. also, die Beschichtung ist wirklich haltbar und hart ? Es könnte ja auch ganz weich sein und sofort wieder weg nach nem Ölwechsel mit ohne Zusatz dann ???:confused:

Ich würde es eigentlich gerne mal in mein Differenzial am Auto kippen:D:rolleyes::p (da käme nichts raus in die Umwelt, naja, bis man das Differenzialöl mal wechselt - müßte man dann halt evtl. mit Mondanzug tun), aber bevor ich nicht weiß, was für Nanos da genau drin sind, würde ich mich das bestimmt nicht trauen....und das wird Rewitec verständlicherweise nicht verraten wollen. Lass ich halt mein Getriebe erstmal weiter brummen...aber die Bilder überzeugen mich durchaus, dass es funktioniert.

Vielleicht ist´s ja "einfach" Nicasil in kleine Nanokügelchen "gemörsert" - hab´aber auch keine Ahnung was Nicasil eigentlich genau ist, und wenn ich´s wüßte, wäre ich auch nicht schlauer, in Bezug auf ob man damit rumpanschen könnte oder nicht.

Schönen Gruß

PS: Als Suppenkasper will ich natürlich keine Nanos in der Suppe, in der Pickelschmiere, im Sprühzerstäuber, in Kosmetika, in Klamotten und eigentlich auch nicht in der Zahnpasta und in der Lackversiegelung, obwohl´s da vielleicht wirklich kleine Löcher in den Zähnen und im Lack stopfen könnte.

am 29. Oktober 2009 um 14:11

Ein Hallo an alle Ingenieure, Chemiker, Physiker und sonstige Technikbegeisterten ...

Ich bin in dieser Beziehung von eher schlichtem Gemüt, habe wenig bis keine Ahnung von den Vorgängen im Inneren eines Getriebes oder Motoren. Alleine dieser Umstand erlaubt mir mE eine gewisse Naivität in der Herangehensweise an diese Geschichte.

Für mich als Unbedarften stellt sich somit eigentlich nur eine simple Frage, zu welcher ich mir anhand des folgenden Fallbeispiels eine kurze, gerne auch pragmatische Antwort erhoffe ...

Möppi A leidet unter einem äusserst schlecht schaltenden Getriebe, welches laut Werkstattmeister B demnächst entweder generalüberholt, oder aber, im schlimmsten Falle zur Gänze ersetzt werden müsste, sprich kurz vor dem Exitus steht.

Nun zur Frage: Erhalte ich zusätzliche Kilometer ab Exitus - 1 durch den exzessiven Einsatz von Rewitec und wenn ja, wieviele in % zur Fahrleistung per dato?

OK, habe ein wenig geschummelt .... hätte da noch eine zweite Frage:

Möppi Cs Motor steht vor dem mechanischen Zerfall, Kompressionsverlust, mehr oder weniger begeistert arbeitende Ventile, Schmierfilmabriss weil Wasser im Öl, vor der Türe stehender Kolbenfresser. Meister D meint, alles raus, alles neu ... oder Presse.

Könnte ich allenfalls hier Rewitec ...?.... und alles wird gut?

Ihr merkt schon am Beispiel der möglichen Schäden, dass ich in einen Motor noch nie weiter reingesehen habe als es das vom Gewinde umschlossene schwarze Loch, entstanden nach Entfernung der jeweiligen Zündkerze, überhaupt zulässt.

Wenn hier aber Rewitec bei solchen - zugegebenermassen - expliziten Extremfällen helfen würde, sähe ich persönlich durchaus einen Mehrwert in der Geschichte. Wenn es aber nur darum geht, statt 350'000 km ganze 380'000 km aus einem Motor rauszupressen (welchen ich eh nur bis km 100'000 zu brauchen gedenke) oder vor der Eisdiele das sichere Gefühl zu haben, auch wirklich den richtigen Gang zu erwischen, dann empfinde ich das Mittelchen persönlich eher als zähflüssigen Überfluss. Durchaus weit entfernt von Placebo, aber noch weiter davon entfernt, mein Geld wert zu sein.

Vielen Dank für ein kurzes, knappes und total unwissenschaftliches Ja inkl. ungefährer prozentualer Angaben oder dann halt Nein zu beiden Fragen.

Salut

Alfan

PS. Als quasi Extremus dieser Materie interessieren mich hier bloss nachsorgliche Eigenschaften des Saftes ... die Prävention nehme ich in der Regel - soweit möglich - immer lieber selbst in die Hand.

Dass der Bericht keine Ausgeburt an Vollständigkeit und Erklärungsfreude ist, kann man sicher nicht abstreiten.

Bei der Widerstandsmessung handelt es sich sicher um eine Art Behelfsverfahren, um die Oberflächenbeschichtung auf eingebauten Zahnrädern und Lagern in irgend einer Form greifbar zu machen.

Man sollte sich immer vor Augen halten, dass da Leute in der Gondel einer Windkraftanlage am Getriebe eine der kleinen Wartungsluken aufgemacht und ein paar Fotos sowie Flankenabdrücke entnommen haben.

Das ist kein Prüfstandsversuch, wo man hinterher alles zerlegt und ein paar abgesägte Zähne zur Untersuchung ins Labor gibt.

Auf jeden Fall gibt der Bericht keine besonderen Rätsel auf. Evtl hätte man sich die Mühe machen können und den Ausdruck der englischsprachig eingestellten Rauhtiefenmeßmaschine auf die deutschen Bezeichnungen (Ra Rz etc) zu ändern können.

Gegen schlecht schaltende Getriebe hilfts. Gegen grottige Kompression. Nicht gegen schließunwillige Ventile, weil da auch kein Öl hinkommt.

Hilft über all da, wo die nötigen Drücke/Temperaturen zur Startung des Anlagerungprozesses erreicht werden. Zahnflanken, Laufflächen, Lager. Kannst auch gerne hier noch ein bischen Stöbern. Ist ja lang genug, der Fred. ;)

@ Kawa-H: Es ist eine metall-keramische Verbindung, die eine neue Oberfläche über dem eigentlichen Metall bildet. Daher die schlechte Leitfähigkeit.

am 29. Oktober 2009 um 15:15

So wie ich die Rewitec-Webseite verstehe ist´s nur Silikat, das sich dann mit Metallabrieb durch Hitze und Druck verbindet und dann eine Metallsilikat-Schicht bildet. Wie groß sind denn nun diese Nanos, die da drin sind, auf der Webseite steht nur, dass sie kleiner als 15µm sind, aber wieviel kleiner....ob ich deswegen meinen Ölfilter mal wechseln muss, wäre mir eigentlich schnuppe...aber wie klein sind diese Nanos nun....hhaaaaaaaaatschieeee...nee, eben nicht, weiß ich zufällig, also Silikat, also so etwa Quarz/Glass/Opal-Nanos...dachte ich mir´s doch...

Gruß

PS: Silica-Gel/Kieselerde gibt´s ja schon sehr lange zum Saufen/Futtern in der Apotheke...isses dasselbe zufällig ??? Nu´ bin ich wirklich verwirrt...wenn das auch Nanos zum Schlucken aus der Apotheke wären, was hat denn dann das Bundesministerium bloß wieder für schreckliche Sorgen wegen einer etwaigen Gesundheitsschädlichkeit der Nanopartikel...aber die haben sich sicher was dabei gedacht;), als sie vor Nanoprodukten warnten, letzten Freitag oder so.

PPS: Meinscht, Lewellyn, ich könnte mir mal das Silica-Gel aus der Apotheke in mein Differentialgetriebe schütten, vielleicht hülfe das auch...ja, ich weiß, ist Euch doch wurscht, womit ich mein Differential kaputt mache....:confused::eek::p:rolleyes:

Du sollst sie ja nicht Trinken. Die Partikel sind so klein, dass sie problemlos durch den Ölfilter gehen. Natürlich nicht durch einen Zentrifugenfilter. Das ist aber eher "Nano" im Marketing- als im tatsächlichen Größeneinheitsbezug. Ein Nanometer ist schon verdamt klein.

Zum Thema Strom habe ich noch eine Abhandlung, damit auch die Unwissenden hier das besser verstehen:

Strom:

Strom ist sehr dünn. Deshalb braucht man für Strom keinen Schlauch;

er geht durch einfachen Draht, so dünn ist er.

Mit Holz kann man keinen Strom übertragen; wahrscheinlich saugt Holz ihn auf.

Mit Kunststoff ist es genauso.

Wenn Strom nicht gebraucht wird, ist er nicht mehr dünn.

Im Gegenteil, er ist dann sehr dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose läuft,

sonst müsste ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein.

Woher Strom weiß, dass er gebraucht wird und dünn werden muss, ist noch unklar;

wahrscheinlich sieht er, wenn jemand mit einem Elektrogerät in den Raum kommt.

Strom ist nicht nur sehr dünn, sondern auch unsichtbar. Daher sieht man nicht,

ob in einem Draht Strom ist oder nicht; dann muss man ihn anfassen.

Wenn Strom drin ist, tut es weh; das nennt man Stromschlag.

Manchmal merkt man auch nichts; entweder, weil kein Strom drin ist oder weil man plötzlich tot ist:

Das nennt man dann Exitus.

Strom ist vielseitig, man kann damit kochen, bohren, heizen und vieles mehr.

Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen Draht mit Strom hält, funkt und knallt es;

das nennt man einen Kurzschluss. Aber dafür gibt es Sicherungen, die kann man dann wieder eindrehen.

Außer dem Strom im Kabel gibt es noch Strom zum Mitnehmen; der ist in einer kleinen

Schachtel verpackt. Der Elektrofachmann nennt so etwas Batterie.

Der Strom in einer Schachtel kann natürlich nicht sehen, ob er gebraucht wird oder nicht;

deshalb läuft er manchmal einfach so ohne Grund aus und frisst alles kaputt.

Es gibt mehrere Arten von Strom:

Starkstrom: Heißt so, weil es unheimlich stark ist, was man mit ihm machen kann.

Wechselstrom: Heißt so, weil seine Verwendung häufig wechselt.

Gleichstrom: Hat seinen Namen, weil es ihm völlig gleich ist, was man mit ihm macht.

Elektrizität

Die Frage, die die heutige Wissenschaft beschäftigt, ist: Was zum Kuckuck ist Elektrizität?

Und wohin geht sie, nachdem sie den Toaster verlassen hat?

Hier ist ein einfaches Experiment, mit dem wir eine wichtige Lektion über Elektrizität

lernen können:

An einem kühlen, trockenen Tag schlurfen wir mit den Füßen über einen Teppich,

greifen dann mit der Hand in den Mund eines Freundes und berühren eine seiner

Zahnplomben. Unser Freund zuckt heftig zusammen und schreit vor Schmerz auf.

Wir lernen daraus, dass Elektrizität eine sehr mächtige Kraft sein kann, die wir niemals

dafür verwenden dürfen, unseren Mitmenschen Schmerzen zuzufügen,

außer wenn wir eine wichtige Lektion über Elektrizität lernen müssen.

Wir erfahren dabei auch, wie ein elektrischer Stromkreis funktioniert.

Als wir über den Teppich geschlurft sind, haben wir dabei etliche "Elektronen" aufgesammelt,

äußerst kleine Teilchen, die von den Teppichherstellern in die Teppiche eingewoben werden,

um Schmutz anzuziehen. Die Elektronen fließen durch den Blutkreislauf und sammeln

sich im Finger an, von wo ein Funke zur Zahnfüllung unseres Freundes überspringt.

Von dort aus fließen die Elektronen durch seine Füße hinunter und zurück in den Teppich,

womit der Stromkreis wieder geschlossen ist.

Heutzutage sind elektrisches Licht, Radios, Mixer etc. für uns bereits selbstverständlich geworden.

Vor hundert Jahren waren solche Dinge noch völlig unbekannt, was aber nicht weiter schlimm war,

da sie nirgendwo eingesteckt werden konnten. Dann kam der erste Pionier auf dem Gebiet

der Elektrizität, Benjamin Franklin, der während eines Gewittersturms einen Drachen steigen

ließ und dabei einen schweren elektrischen Schlag bekam. Dies beweist, dass Blitze von derselben

Kraft angetrieben werden wie Teppiche. Leider wurde Franklins Gehirn dabei so stark in

Mitleidenschaft gezogen, dass er nur noch völlig unverständliche Sprüche von sich gab,

wie zum Beispiel "Einen Pfennig gespart heißt einen Pfennig verdient".

Unter Umständen wurde er dann als Leiter des Postamtes eingestellt.

Nach Franklin kam eine Reihe von Entdeckern und Erfindern, deren Namen in die

heutige Terminologie der Elektrotechnik Eingang gefunden haben:

Myron Volt, Marie-Louise Ampere, James Watt, Robert Transformator usw.

Alle von ihnen machten wichtige elektrische Experimente.

So entdeckte zum Beispiel Luigi Galvani (kein Scherz) im Jahre 1780, dass,

sobald er das Bein eines Frosches mit zwei verschiedenen Metallen in Verbindung brachte,

ein elektrischer Strom floss und das Bein des Frosches zuckte,

selbst wenn es bereits vom jeweiligen Frosch getrennt war, der ja sowieso schon tot war.

Galvanis Entdeckung führte zu gewaltigen Fortschritten auf dem Gebiet der Amphibienchirurgie.

Heutzutage können fähige Veterinärchirurgen Metallteile in die Muskeln eines schwerverletzten

oder gar getöteten Frosches implantieren und zusehen, wie er zurück in den Teich hüpft,

ganz wie ein normaler Frosch, wenn man davon absieht, dass er wie ein Stein zu Boden sinkt.

Alles klar? :D

am 29. Oktober 2009 um 15:22

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

..... Kannst auch gerne hier noch ein bischen Stöbern. Ist ja lang genug, der Fred. ;)

...

Hi Lewellyn

Danke für Deine Antwort. Den Kalauer mit dem Stöbern find ich gut ... habe meine Frage gestellt, nachdem ich mich durch die 17 Seiten durchgekämpft hatte. ;)

Was will uns das sagen?

Entweder bin ich ein selten begriffstutziger Zeitgenosse, oder aber ich fand in den in höchstem Masse wissenschaftlich anmutenden Abhandlungen keinerlei Ansatz für mich (den potentiellen Endkonsumenten, der vieles des hier Geschriebenen teils extrem irritierend, teils äusserst amüsant fand), einen grossartig weiterverwertbaren Nutzen aus den diversen Expertenvoten ziehen zu können.

Salut

Alfan

PS. If you want to sell it, just keep it simple and stupid. Gilt auch für jene, die's nicht verkaufen würden. Wenn denn die Meinung überhaupt massentauglich und somit auch einigermassen zielgruppengerecht verpackt werden soll. Sollte dies hier jedoch ausschliesslich ein Experten-Talk sein, dann schliesse ich gerne die Türe hinter mir zu, natürlich erst nach Verlassen des Raumes. :cool:

Das Problem mit dem Endkunden ist ein Markt, auf dem sich Spritspartabletten, Klanglack, geheimnisvolle Karten, die man in den Tank stopfen muss , Wassermotorumrüstanleiter etc. tummeln.

Die Glaubwürdigkeit der Aussage "Jaaa, aber das hier funktioniert wirklich..." ist in diesem Markt nicht sehr hoch.

Bei einem Industriebetrieb muss man nur 3 Leute überzeugen und kann literweise Produkt verkaufen (~10ml @ 5 Liter GetriebeÖl), während man sich im PKW/Motorradbereich für 10ml den Mund fuselig redet. Oder die Finger wund tippt. Zudem ist der Erfolg in der Regel undokumentiert, wogegen die Behandlung von 6stelligen Investitionsgütern aufs penibelste überwacht wird. Und man damit den nächsten gleichartigen Kunden erheblich leichter überzeugen kann.

 

 

...okay...dann mal ein paar fragen an alle bildversteher...

...wenn ich mir zunächst die abdruckbilder ansehe, dann fallen mir zusätzliche blubberblasen nach der behandlung auf...was ist das?...vorher konnte ich in diesen bereichen keinerlei schaden entdecken???...die bereiche, die ich vorher als schadhaft identifiziert habe, sind hinterher immernoch deutlich sichtbar...sie "glänzen" wohl etwas mehr, aber eine glattere oberfläche kann ich jetzt aus dem bild nicht ableiten...desweiteren...gugge ich mir mal die topographischen graphiken an...bei der ersten darstellung sehe ich in unbehandeltem zustand einen dreieckförmigen, hautfarbenen bereich...er soll mir wohl die grösse einer schadhaften stelle zeigen und farblich dargestellt die tiefe???...und nach der bahandlung ist dieser bereich zwar etwas "dünner" aber auch etwas "länger geworden?...mit breiterer spitze??...an der pittingtiefe hat sich nichts geändert??...nur innerhlab des pittings und dort eher zu nachteil (sieht fast so aus, als wären nach der behandlung mehr krater im pitting)??...und dazu kommt nun nach der behandlung noch ein grosser, runder bereich in der mitte, der auf ein zusätzliches pitting schliessen lässt???...bestimmt lese ich die graphik nicht richtig...ist sicher mein fehler...am besten finde ich aber die bezeichnung "NM" in der graphik...ich persönlich kann damit nichts anfangen...liegt aber bestimmt wieder an mir...Nm würde ich kennen...nm von mir aus auch noch...unter NM habe ich nur den begriff "New Mexiko" gespeichert...aber wie gesagt...bestimmt nur mein fehler...

...in der nächsten darstellung werden durch die behandlung mit rewi die hautfarbenen bereiche mehr, gösser und tauchen an einem anderen ort auf...lege ich diese bilder (vorher/nachher) übereinander dann fällt mir auf, dass nach der behandlung zwar einige vertiefungen (fast) verschwunden sind (oder zumindest etwas geglättet wurden), jedoch sind zusätzliche hinzugekommen, wo vorher keine waren...

...das letzte graphik-pärchen gibt mir auch so einige rätsel auf...dunkelblaue bereiche sind nach meiner auffassung erhebungen...richtig?...nun...auch das kann rewi glätten??...woher weiss rewi nur, was es zu tun hat?...wieso sehen sich die bilder selbst vom bildausschnitt nicht ähnlich???...wie gesagt...ich bin kein betreiber von windkraftanlagen und verstehe es deshalb nicht...dann sollte aber doch von rewi mindestens der hinweis kommen: "zur Verwendung gegenüber Kunden, die ein Windkraftewerk betreiben etc"...

...ich schliesse hier ausdrücklich nicht aus, dass ich schlicht zu dumm bin, die graphiken zu verstehen...aus meiner sicht ist es jedoch hochgradig unprofessionell etwas der allgemeinheit zu verfügung zu stellen, das einen hauptteil der wichtigen information nicht beinhaltet...und das erhöht in keinster weise mein vertrauen in ein solches produkt...jm2c...

am 29. Oktober 2009 um 16:06

Hi Lewellyn,

ähem, was sollte mir/uns Deine lange amüsante Anekdote aus heiterem Himmel denn sagen ??

...bleibt nur die Frage..."werrrrhaatserrfuuuuunden??"...

Denn die wahren Erfinder sind wohl auch historisch meist nie mit ihren Erfindungen reich und berühmt geworden, im Gegenteil, die hat meistens auf "wundersame" Art und Weise irgendwie der "Blitz" in irgendeiner Art getroffen oder wurden wie Dein Frosch mit ner Metallkugel am Fuß im See versenkt und der "Blitz- und Donnerkeil"-Verursacher, also ein ganz schlimmer Bube machte sich reich und berühmt....habe ich Dich richtig so richtig verstanden ??

Ideenlose Gutachter z.B., die sagen immer besonders bei sehr guten Sachen "ist alles schyce", damit sie es in aller Ruhe stehlen können...kenne ich nur so, nicht anders in den letzten 20 Jahren, nicht ein einziges mal anders.

Sorry, auch OT, aber mit Elektrizität hat doch Rewitec doch wirklich nix zu tun, schon gar nicht mit Blitz und Donnerschlag oder Frankenstein´s Fröschen, oder ??? Oder ginge so eine harte Getriebezahnradbeschichtung auch mit Elektroplating, um mal neben Werbung mal bisserl was in medias res anzusprechen.

Gruß

PS: Ick schütte mir mal Silica-Gel ins Differenzial, kaputter als es ist, kann´s davon nicht werden...sollte es besser werden, sach´ich Bescheid...:confused::p

PPS: Shakti, Dein Beitrag flutschte dazwischen...ist natürlich völlig richtig was Du sagst...Blubberblasen gibt´s in nem Bild von einem Stylus-Profilometer nicht, schon gar nicht glänzende Oberflächen, also sind diese ersten Bilder wohl optisch oder halt mit Falschfarben graphisch geschönt ("schönen" ist ja legitim...nur verfälschen halt nicht...)....ich bezog mich eigentlich oben nur auf die 2 Bildpaare (einmal Draufsicht, einmal perspektivisch), das so gelb-grün-blau ist...da ist in dem Bild "nachher" die Rauhigkeit deutlich geringer, so von Größenordnung 1µm (die blauen Gräben) hinunter zu Größenordnung 0.1µm (die blauen Gräben waren "nachher" weg), so ganz grob...und das tät´s schon bringen, denn so Pitting-Ausbrüche fangen sicher bei Rauhigkeiten/Unebenheiten an...die großen Pitting-Ausbrüche kann das Zeug wohl auch nicht füllen, aber wenn´s Getriebe leiser wurde und kein Sägemehl mit drin war, klingt´s doch sehr vielversprechend.

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