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Reparatur zu teuer - wie weiter vorgehen?

Opel Astra G
Themenstarteram 3. Januar 2013 um 10:50

Leider ist mir die Reparatur meines Opel Astra Gs (Baujahr 1998, über 200.000 km) zu teuer: ca. 2000€ für Bremsen, Erneuern der (defekten) Frontschürze und TÜV/AU. Ich habe jetzt auch festgestellt, dass ich sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (München) zurechtkomme und freu mich auch darüber, jetzt Geld zu sparen :)

Was das Verwerten meines Wagens angeht, habe ich aber jetzt 3 Möglichkeiten (scheinbar ist Keiner mehr an dem Wagen interessiert):

- Vom "grossen" Schrottplatz kostenpflichtig verschrotten lassen (kostet 50€, aber inkl. Abmelden etc.)

- Heute mittag würde sich so ein "Visitenkartenhändler" das Auto mal anschauen; da hätte ich vielleicht 'ne Chance noch ein paar Euro (und damit meine ich wirklich kaum mehr als 50-100 €) dafür zu kriegen

- Eine kleine Autoverwertung würde eine kostenlose Verschrottung vornehmen (inkl. Abmelden etc.)

Was denkt Ihr? Soll ich dem Visitenkarten-Typ absagen und die kostenlose Abholung veranlassen oder doch mal schauen, ob ich noch ein paar Euro krieg?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe !

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14 Antworten

Na dann einfach mal zusammenrechnen, was ein Jahr lang öffentliche verkehrsmittel kosten und dann vergleichen wie weit und vor allen egal wann mal will hätte mit dem Auto fahren können. Mal eben ist dann nicht, mal eben drei Leute mitnehmen auch nicht. Öffentliche Verkehrsmittel ist das teuerste was es gibt und das unbequemste dazu.

Beispiel bei mir eine Fahrt in die Stadt ca. 4km kostet 3,00 Euro, zurück auch also 6 Euro. Für sechs Euro krieg ich bei 1,60 Euro /Liter also 3,75 Liter Benzin, die Hälfte was mein Auto auf 100Km braucht, fahre aber nur ca. 10km incl. etwas entfernten Parkplatz, weil Städte mächsten keine Autos mehr da fahren haben. Also hätte ich mit dem Auto noch 40Km Freifahrt, die schon bei zwei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weg sind. Das stimmt eben nicht, selbst wenn man die Reparaturen miteinrechnet, die da nicht jeden Tag anfallen, ist das Auto da mit Abstand günstigste Fortbewegunsgmittel. Das so zu sehen daß jetzt aktuell 300 Euro anfallen, weil man sich ansonsten zu wenig ums Auto gekümmert hat oder hat schleifen lassen kann man jetzt nicht als sparen sehen.

Ansonsten ist die Frage "Soll ich Geld für mein Auto nehmen oder eher was dafür geben das es weg kommt" wohl überflüssig.

Ich glaub es gibt keine Person, die sich nicht über Geld freut oder es brauchen könnte.

Nur aufpassen, Auto abgeben, aber ohne Kennzeichen, oder die Kiste dahin fahren, wo er es hin haben will, dann Kennzeichen ab und abmelden, erst dann gibts den Brief sobald abgemeldet ist. Sonst fährt das Auto in Afgahnistan auf der eigenen Versicherung und man kriegt es nicht abgemeldet.

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 12:39

Danke für die Antwort...

Also: ich treff mich heute nachmittag mit dem "Visitenkarten"-Menschen. So kriege ich auf alle Fälle noch ein paar Euro, was ja schon 'mal etwas Positives ist (wenn ich ansonsten nur die Möglichkeit der Verschrottung habe).

Ich kann den öffentlichen Verkehrsmitteln auch finanziell etwas abgewinnen: ich brauche ein Auto eigentlich nur für grössere Einkäufe und bei allem anderen ist es einfach genial, keinen Parkplatz suchen zu müssen etc. Und ich zahle im Jahr, um rund um die Uhr mit ALLEN Öffis zu fahren (Bus, Bahn, Tram etc.), ca. 670€. Ich denke, das kann man schon gegenrechnen: 2000€ Reparatur + Benzin + Steuer + Versicherung + Stress...

Die beiden Fragen, die sich mir noch stelle, sind:

- Was "verlang" ich für mein Auto? Also, ich dachte an irgendwas um die 400-500€; wenn ich dann 300 krieg, könnte ich wahrscheinlich zufrieden sein..?

- Wie gehe ich vor? Der schaut sich das Auto an und will sicherlich direkt vor Ort den Kaufvertrag abschließen. Den Brief hab ich dann nicht dabei. Wann kriegt der den? Wenn das Auto abgemeldet ist? Oder kann man, wenn der Vertrag "sauber" aussieht, auch alles jetzt schon regeln?

Dankeschön !

am 3. Januar 2013 um 13:28

2000t€ ist aber arg viel.Bremsen rundum 250€+Einbau 100-150€.

Frontschürze gebraucht 150-200€.

TÜV AU glaube ca.90€.

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 13:50

Die Aussage war halt: 1500€, damit er über den TÜV kommt.. und ca. 2000, damit er auch in den 2 Jahren reparaturfrei fahren kann. (Kann auch sein, dass da noch wesentlich mehr zu machen ist/wäre).

Selbst wenn mir den Wagen jemand (privat) herrichten würde (kenn aber leider Keinen) und ich da spare und unter 1000€ bleiben würde, dann wär ich es aber trotzdem ein bisschen leid: in dem alten Auto steckt schon gefühlt so viel "Reparatur"-Geld - schon bestimmt 3 mal soviel, wie es (gebraucht) damals wert war...

Bin halt hin- und her gerissen... wobei ich mich ganz wohl bei dem Gedanken fühle, erst mal nicht mehr tanken zu müssen etc. ... :)

am 3. Januar 2013 um 14:26

Ja dann schreibe doch mal was alles gemacht werden muss.

und vor allem Profil ausfüllen / Daten / Ausstattung zum Fahrzeug

Verwundert mich etwas warum man soviel Geld in ein Fahrzeug steckt welches schon lange die Lebenserwartung überschritten hat.

Wie meinst du das die Lebenserwartung überschritten -=TbMoD=-??:confused::confused:

 

Zitat:

Original geschrieben von Miyamoto71

Leider ist mir die Reparatur meines Opel Astra Gs (Baujahr 1998, über 200.000 km)

Lebenserwartung???

Hm mein Kombi ist von 2000 und hat 298000Km und ich hoff das er ned sobald stirbt :D

am 3. Januar 2013 um 19:27

Also in die Reparatur des Astra G von meinem Vater (325.000 Km, optisch schlechter Zustand, BJ 2000) wären auch gut über 1000 Euro rein gegangen und der hat von unseren osteuropäischen Freunden 500 Euro dafür bekommen...

Wenn man dann sowas liest wie "wir verschrotten ihn für 50 Euro" oder gnädiger Weise sogar kostenlos weiß man doch, wie viel Reibach die mit der Kiste dann noch machen...der wird geschlachtet oder geht in ein Land wo man Bremsen nicht braucht und das für einen dreistelligen Betrag...

Moin.

Naja Bremsen und eine kaputte Frontschürze rechtfertigen meiner Meinung nach keinen Verkauf solange der Motor noch keine allzu großen Probleme macht, ich kenn halt deine Vorgeschichte nicht.

Sieh dich mal in den einschlägigen Internetportalen um. Dort kannst du dein Reparatur-Anliegen einstellen und mit etwas Glück einen guten Preis beim Privatmann machen.

Gebrauchte Frontschürzen vom Verwerter gibts für wirklich kleines Geld und die selber zu montieren ist nicht schwer.

Wenn du den Platz hast solltest du vielleicht darüber nachdenken dein Auto halbjährlich anzumelden um Versicherung zu sparen. Die paar Stunden auf dem Amt sind kein Beinbruch.

Standard Kosten-Nutzen Rechnung. Setz dich an den Schreibtisch und rechne dirs aus. :p Wie hier bereits geschrieben wurde, öffentliche Verkehrmittel sind schrecklich teuer, es kommt einem nur nicht so vor, weil das Geld langsam aus der Börse fließt.

Achja und Visitenkartenverkäufer sind alles Verbrecher.... ausnahmslos ;)

Grüße

Moin

Also 2000 € für Bremsen und Tüv ist auf jeden Fall zu viel. Ich muss sagen das ich bis jetzt kein Auto bzw eine Marke kenne die über 300 000 auf der Uhr hat außer Opel eben. Die Autos sind sehr robust und standhaft. Und solange wie der Motor nicht kommt,solange würde ich den auch fahren. Ich denke mal das du mit maximal 800 € in der freien Werkstadt mit allem drum und dran gut dabei bist. Bei Öffentlichen Verkehrsmittel kannst du nicht einfach mal so schnell von A nach B fahren, du bist zu dem immer auch irgendeine Art und Weise auf jemanden angewiesen. Ich würde mir das an deiner Stelle gut überlegen.Der Führerschein hat dich auch ein haufen Geld gekostet und es wäre doch echt Schade diesen nicht mehr zu nutzen. Die Autohändler kaufen dir den für Lau ab und eine Woche später steht der bei Mobile oder Autoscout 24 für das vierfache drin.Dann ärgerst du dich erst recht warum du ihn verkauft hast. Zu dem haben hier schon mehr als genug User bzw auch der Mod Stellung dazu bezogen.

Was ist noch an dem Auto kaputt ? Deine Daten von dem PKW währen hilfreich und im Fußtext gut angebracht.

 

Zitat:

Ich muss sagen das ich bis jetzt kein Auto bzw eine Marke kenne die über 300 000 auf der Uhr hat außer Opel eben.

ich schon :D ich hatte bevor ich meinen gekauft hatte einen toyota corolla bj 93 (automatik 1.6 115ps), der hatte auch keine macken oder sonst was gehabt!! beim verkauf hatte der original 318000km auf der uhr! verkauft habe ich den an einen visitenkartenhändler für 500€ ;) ...und der ist bestimmt noch ne weile in afrika oder sonst wo rumgefahren....

am 6. Januar 2013 um 11:57

Mach doch mal ein paar Bilder von dem Auto und schreib was er genau alles hat / kaputt ist..

Ich kann mir nicht vorstellen das du den nicht verkauft bekommst... Ich habe für meinen 1,6er damals mit Totalschaden (Bin jemanden aufgefahren, vorne alles verzogen, Kühler / Klima kaputt, beide Scheinwerfer im Eimer, Fronstschürze hat ganz gefehlt und der Träger dahinter war in der Mitte 10 cm weiter hinten als er eigentlich sein sollte.., Spur komplett verzogen usw)... Reperatur hätte über 4000€ gekostet, das war er im Leben nicht mehr Wert (vor dem Unfall vielleicht 1800€)... Hatte noch ein Jahr TÜV, ok... Aber selbst für den Schrott habe ich noch 650€ bekommen, direkt 5 Minuten nachdem ich ihn in Autoscout gestellt hatte... Das war mehr als mir mein Bekannter (KFZ-Meister in einer Opel-Werkstatt) noch gesagt hatte... Der meinte 500€ bist du gut bedient, hätte ich noch ein bisschen gewartet hätte ich wahrscheinlich über 700€ bekommen.

Verstehe also nicht was an deinem so schlecht sein soll, das er rein garnichts mehr Wert ist?!

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