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Reiz für zu schnelles Fahren verhindern?

Themenstarteram 12. Januar 2017 um 0:03

Hallo ihr da :-)

 

Bin seit 3 Monaten im Besitz eines Autoführerscheins. Das Auto ist angemeldet auf meine Mutter und ich wurde schon 3 mal geblitzt..

 

Immer unter 20kmh zu schnell aber ich will das eigentlich gar nicht. Es lohnt sich ja echt nicht und ist gefährlich aber in manchen Momenten denke ich daran nicht und dann *blitz*... Und die Strecken sind immer innerorts nach der Arbeit wenn ich halt heimwill und noch Energie abbauen will.

 

Habt ihr irgendwelche Tipps wie ich mich selbst dazu bringe vorgegebene Geschwindigkeiten zu fahren?

 

Oder gibts da vieleicht sogar irgendwelche Gegenstände die mich dran erinnern oder eine App die piepst wenn ich zu schnell fahre ( mein handy ist immer über Bluetooth verbunden)...

 

Meine Mutter ist natürlich immer wieder alles andere als begeistert wenn ein Briefchen kommt.

 

Ich denke hier gibt's bestimmt welche mit dem gleichen Problem wie macht ihr das?

Ich will/ kann auch nicht immer auf die Autobahn wenn ich einen "kick" verspüre..Die Blitzerapps sind ja auch alle müll denn doe mobilen blitzer hatten sie bis jetzt noch nie.:(

 

Grüßle

Saft

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@beneos schrieb am 12. Januar 2017 um 00:03:18 Uhr:

Oder gibts da vieleicht sogar irgendwelche Gegenstände die mich dran erinnern oder eine App ...

Es gibt eine Tacho-App. Die wurde schon damals beim Bau des Fahrzeugs vom Hersteller-Playstore runtergeladen und installiert. Die App zeigt auf dem Display (üblicherweise) eine Nadel, deren Position die aktuell gefahrene Geschwindigkeit anzeigt.

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Sowas kann auch ein § 315c StGB sein, was einen wesentlich höheren Strafrahmen nach sich zieht.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 00:16:53 Uhr:

Sowas kann auch ein § 315c StGB sein, was einen wesentlich höheren Strafrahmen nach sich zieht.

Hab rein zufällig kein Gesetzbuch zur Hand ;)

Was ist Para 315c?

Gruß,

der_Nordmann

Wo genau ist die Nötigung oder die Gefährdung, wenn man vom Gas geht und ausrollt?

Wer keinen Bock drauf hat, soll den Abstand einhalten. Ich fahre keinen Meter mit jemandem im Heck, ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren. Nie!

Wem das nicht gefällt, soll den aus dem Verkehr ziehen, wer dicht auffährt.

am 15. Januar 2017 um 1:40

... solche Spielchen gehen so lange gut bis mal einer reagiert und z.B. die Behörden mit entsprechenden Aussagen & Hinweisen füttert... kommt dann noch ein übermotivierter Behördenmitarbeiter hinzu, dann viel bei der MPU.

Der andere Fall wäre ein von diesen Spielchen genervter Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs, bei dem ein paar Sicherungen durchgehen... dann möchte ich dich sehen, wenn der einfach mal auffährt und anschiebt.

Den Jackpot haste gewonnen, wenn es sich dabei um einen "ich nix spreche Deutsch"-Fahrer auf einem LKW aus "Takatuka-Land" ohne ausreichende oder gar keine Haftpflichtdeckung handelt... dann viel Spaß bei der Schadensregulierung.

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 15. Januar 2017 um 01:21:33 Uhr:

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 00:16:53 Uhr:

Sowas kann auch ein § 315c StGB sein, was einen wesentlich höheren Strafrahmen nach sich zieht.

Hab rein zufällig kein Gesetzbuch zur Hand ;)

Was ist Para 315c?

Gruß,

der_Nordmann

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr --> klick mich

Grundlos dermaßen zu verlangsamen ist eben gefährlich. An den Rechtfertigungsgrund "Notwehr" würde ich nicht unbedingt einen Haken setzen wollen. ;)

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 08:37:36 Uhr:

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 15. Januar 2017 um 01:21:33 Uhr:

 

Hab rein zufällig kein Gesetzbuch zur Hand ;)

Was ist Para 315c?

Gruß,

der_Nordmann

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr --> klick mich

Grundlos dermaßen zu verlangsamen ist eben gefährlich. An den Rechtfertigungsgrund "Notwehr" würde ich nicht unbedingt einen Haken setzen wollen. ;)

:D Danke Paul für 157 PDF-Seiten :D

Gefährlicher Eingriff, ah okay!

Schönen Sonntag nach Berlin,

der_Nordmann

Zitat:

@gast356 schrieb am 15. Januar 2017 um 01:40:33 Uhr:

... solche Spielchen gehen so lange gut bis mal einer reagiert und z.B. die Behörden mit entsprechenden Aussagen & Hinweisen füttert... kommt dann noch ein übermotivierter Behördenmitarbeiter hinzu, dann viel bei der MPU.

Der andere Fall wäre ein von diesen Spielchen genervter Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs, bei dem ein paar Sicherungen durchgehen... dann möchte ich dich sehen, wenn der einfach mal auffährt und anschiebt.

Den Jackpot haste gewonnen, wenn es sich dabei um einen "ich nix spreche Deutsch"-Fahrer auf einem LKW aus "Takatuka-Land" ohne ausreichende oder gar keine Haftpflichtdeckung handelt... dann viel Spaß bei der Schadensregulierung.

Was soll man mir vorwerfen? Ausrollen? Grundlos langsamfahren? Jemandem im Heck kleben zu haben, IST ein Grund zu reagieren. Au der linken Spur mache ich Platz (ausrollend), auf der rechten Spur kann ich nichts weiter machen, als langsamer zu werden.

Bremsen wäre der besagte, gefährliche Eingriff. Ausrollen ist das nicht. Eine MPU sehe ich nicht. In einer Gafahrensituation gibt es als Autofahrer nur eine Möglichkeit endgültig zu reagieren: stehenbleiben. Wer steht, kann Andere nicht mehr gefährden. Wenn zwei Autos auf einander zufahren, was hilft? Stehenbleiben. Man sollte also auch auf der Autobahn nicht auf andere Fahrzeuge so zufahren, dass man sie gefährdet. Dies gilt auch für den Fall der gleichen Fahrtrichtung. Und ich bremse dann noch nicht mal (ausser bergab, wenn ich drohe, zu schnell zu werden).

Wenn mich jemand schädigt, und nicht zahlen kann oder will, zahlt meine Versicherung, ohne meinen Schadensfreiheitsrabatt anzutasten. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dies jemand in Deutschland täte. Bei einem Unfall wäre die ganze Zeit, die der Betreffende durch unvorschriftsmäßiges Fahren nicht verlieren will, extrem strapaziert. Und wenn auch noch das Fahrzeug von demjenigen durch die Polizei gründlich gecheckt würde, wär's das wahrscheinlich mit der Weiterfahrt.

Und noch was: wenn ich mit einem Deppen im Heck vom Gas gehe, was machst Du mit dem, der vor 100 km/h Blitzern scharf auf 80 km/h herunterbremst? Wenn die nicht zur MPU müssen, darf man eigentlich alles auf deutschen Straßen.

Es gibt da so einen § 3 Abs.2 StVO.

Zur Erinnerung:

"Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."

Wenn nach vorne frei ist, das Auto nicht defekt und die Witterung es zulässt, hat man sich auf der BAB nicht wesenltich unter der zHG oder Richtgeschwindigkeit zu bewegen. Bei grundlosen 30 km/h kann man schon die Frage stellen, ob da jemandem aus gesundheitlichen oder charakterlichen Gründen die Fahreignung abhanden gekommen ist. ;)

edit:

Einen schönen Sonntag auch in den Norden. :)

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 08:37:36 Uhr:

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 15. Januar 2017 um 01:21:33 Uhr:

 

Hab rein zufällig kein Gesetzbuch zur Hand ;)

Was ist Para 315c?

Gruß,

der_Nordmann

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr --> klick mich

Grundlos dermaßen zu verlangsamen ist eben gefährlich. An den Rechtfertigungsgrund "Notwehr" würde ich nicht unbedingt einen Haken setzen wollen. ;)

Das von Azrazr beschriebene Verhalten erfolgt jedoch nicht grundlos. Ein Auffahrunfall herbeigeführt durch fehlenden Sicherheitsabstand verläuft bei 30kmh deutlich unkritischer, als bei 60kmh. In einem solchen Fall wird der Bedrängte sogar dazu genötigt seine Geschwindigkeit -notfalls auch bis zum Stillstand- zu verringern. Stichwort: Schadensminderungspflicht

Ich persönlich bin glücklicherweise noch nie in eine solche Situation geraten und hoffe, dass ich auch weiterhin von solchen Idioten verschont bleibe.

Zunächst potenziert er das Risiko ganz enorm. Der Fehler eines zu dicht Auffahrenden mag schon schlimm sein. Das ohne Grund (vor ihm ist frei) zu verstärken, bringt ihn beim Unfall mindestens in die Situation des relevanten Mitverschuldens. Im Fall der Fälle zieht er gegen 40t auch den kürzeren. Das ist also eine ziemlich dämliche Selbstgefährdung. Es käme mir nicht in den Sinn, sowas auch noch herbei zu kaspern.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 11:12:13 Uhr:

Es gibt da so einen § 3 Abs.2 StVO.

Zur Erinnerung:

"Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."

Wenn nach vorne frei ist, das Auto nicht defekt und die Witterung es zulässt, hat man sich auf der BAB nicht wesenltich unter der zHG oder Richtgeschwindigkeit zu bewegen. Bei grundlosen 30 km/h kann man schon die Frage stellen, ob da jemandem aus gesundheitlichen oder charakterlichen Gründen die Fahreignung abhanden gekommen ist. ;)

edit:

Einen schönen Sonntag auch in den Norden. :)

Der triftige Grund ist die Bedrohungslage. Wenn mir jemand mit 60 reinkracht, empfinde ich das als gefährlicher, als mit 30 - oder gar nicht.

Auf dichtes Auffahren MUSS eine Reaktion möglich sein. Die Gefahr nimmt mit geringerer Geschwindigkeit UND mit größerem Abstand ab. Wer nicht möchte, dass ich unter Bedrohung langsamer fahre, muss den, der Andere bedroht aus dem Verkehr ziehen.

Das ist im realen Leben wie auf MT das Gleiche: Du musst eben warten, bis der aus dem Verkehr gezogen wird. :)

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 15. Januar 2017 um 11:22:43 Uhr:

Zunächst potenziert er das Risiko ganz enorm. Der Fehler eines zu dicht Auffahrenden mag schon schlimm sein. Das ohne Grund (vor ihm ist frei) zu verstärken, bringt ihn beim Unfall mindestens in die Situation des relevanten Mitverschuldens. Im Fall der Fälle zieht er gegen 40t auch den kürzeren. Das ist also eine ziemlich dämliche Selbstgefährdung. Es käme mir nicht in den Sinn, sowas auch noch herbei zu kaspern.

Der 40-Tonner klebt in dem Moment schon bei mir im Heck. Was machst Du dann? Schneller fahren, und für den Deppen hinter Dir zahlen? Oder erzählen, Du wurdest zum Schnellfahren genötigt? Wenn mir der reinfahren WILL, dann macht er das auch bei 60. Also gewinne ich nur Sicherheit, wenn ich langsamer werde.

Wie man es dreht und wendet: ich mache alles richtig, werde aber von hinten bedroht. Es gibt nur EINEN Ausweg: verlangsamen. Ich sehe noch nicht einmal das Stehenbleiben als falsch an - aber als im Detail meist unvernünftig.

Im Falle eines Unfalles kann es auch nur ein sinnvolles Urteil geben: wer zu dicht aufgefahren ist, hat dies mit Vorsatz getan, trägt 100% der Schuld, erst Recht mit so einem großen Fahrzeug - und darf nie wieder fahren.

Mach einfach weiter alles richtig und der Arsch hinter Dir wird - wenn es von der Rennleitung beobachtet wird - später auch rasiert.

am 15. Januar 2017 um 11:50

...mach was Du willst, das war nur ein gut gemeinter Rat, Hinweis -oder was auch immer.

Wenn der Dich bei irgendwelchen Behörden "verpfeift" kannst Dich sicher drauf verlassen, dass der genau die Geschichte mit Ausrollen, usw. erzählt wie es war.

Nein, der wird richtig aufstreichen... wenn er vor lauter Zorn ein entsprechend unseriöses Bild dabei abgibt haste noch Glück gehabt, aber wenn ers schlau mach, schön seriös auftritt und eine glaubwürdige Geschichte erzählt hast Du ein Problem.

Da interessiert das hinterher niemanden mehr, ob Du die Karre wirklich nur hast ausrollen lassen oder gebremst hast... solche Details gehen in einem Verfahren unter.

Die Geschichte wird dabei eher dem hier (klick) gleichen, darauf kannst Du Dich verlassen.

Und übrigends gerade solche "Oberlehrer-Aktionen", wie Deine sind bei Beamten sehr unbeliebt und werden entsprechend gewürdigt...

Wenn Dir irgendein LKW ins Heck knallt hast Du ggf. physisch verloren und wenns einer aus den angedeuteten Ländern ist hast auch montär, versicherungstechnisch nichts als Ärger... Dein kindisches Ätschi Bätschi, der hat aber den größeren Ärger kannste stecken lassen... Fahrer aus den entsprechenden Ländern sind menschliches Verschleißmaterial, da interessiert niemanden was mit dem passiert.

Heutzutage sind immer mehr unberechenbare durchgeknallte Leute unterwegs, da wäre ich sehr vorsichtig... provozierst Du mit Deinen Aktionen den Richtigen dann hört der auch nicht nach der "ersten Delle" in Deinem Heck auf... was machste wenn dem die allerletzte Sicherung durchgeht, der Gas gibt es mit seinen 40 Tonnen drauf anlegt Dich platt zu machen.

Nur so nebenbei, soll z.B. auch schon welche (auch Autofahrer) gegeben haben, die mal eben die Knarre ausm Handschuhfach gezogen haben... um Meinungsverschiedenheiten selbst wenns nur um nen popeligen Parkplatz ging zu klären.

In der heutigen Zeit muß man mit allem rechnen und da würde ich mein Leben nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen wollen...

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