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Reifenprofil 3mm bei BMW Händler und Premium Selection

BMW 1er F20 (Fünftürer)
Themenstarteram 22. Mai 2017 um 18:42

Servus an alle.

Zum ersten hoffe ich das ich im richtigen Bereich gelandet bin da es sich wohl eher um eine Frage zur Kulanz bzw einer Rechtsfrage handelt.

Meine Bekannte hat vor 2 Wochen einen 116i F20 bei einer BMW Niederlassung gekauft.

Leider musste sie den Wagen alleine Probe fahren und hat sich sofort in ihn verliebt.

3 Jahre alt und 19.000km gelaufen.

Sie hat 2 Jahre Gewährleistung bekommen und 6 Monate / 10.000km Wartungsfrei lt. Service Interwallanzeige.

Ich habe dann festgestellt das auf dem vorderen Reifen noch 3 mm Profil drauf ist. Hinten 8.

Beim fahren ab 140 vibriert das Lenkrad stark und ist kaum fahrbar.

Auf Anfrage hat BMW gesagt das sie in 3 Wochen einen Termin bekommt um die Reifen zu wuchten bzw die Spur neu einzustellen und dies zu beheben.

Desweiteren wird noch der Türgummi (komplett kaputt) und die Scheibenwischer getauscht.

Auf die Frage mit den Reifen wurde nur gesagt das er TÜV bekommen hat und somit fahrtüchtig ist.

Ich finde es eine Frechheit das man eine Woche auf ein Auto warten muss wegen Aufbereitung und Bearbeitung und dann ein Wagen mit soviel Mängeln erhält.

Nun zu meiner eigentlichen Frage.

Ist es rechtens das man mit dieser "Wartungsfreien" Zusage Reifen mit 3 mm Profiltiefe drauf lässt und verkaufen darf? Sowas erwarte ich von irgendwelchen Hinterhofhändlern, aber nicht bei einer der größten BMW Niederlassungen Deutschlands.

Freundliche Grüße

Chris

Beste Antwort im Thema

Warum muss BMW das beheben?

Die Profiltiefe entspricht der STVO und auch den Anforderungen an die Selection-Kriterien.

Es bleibt der Weg der Kulanz des Händlers oder der Sachmängelhaftung wegen der Vibrationen ab 140km/h.

Und auch da kann man dem Händler nicht zwingend einen Vorwurf machen. Eine Probefahrt heißt nicht, sämtliche Geschwindigkeitsbereiche und vor allem oberhalb der Richtgeschwindigleit zu checken. Ist für viele Händler auch schlicht nicht möglich, mangels unlimitierter AB in der Nähe.

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Hab gerade auf der Homepage geschaut, da steht:

Räder

Reifen (inkl. Reserverad und Felgen zulässig) eingetragen

(Profiltiefe mind. 3 mm) und ohne sicherheitsrelevante Schäden

Bremsanlage funktionsfähig und ohne sicherheitsrelevante Schäden

3mm Profil in 19000 km unmöglich, zu suspekt, ab Werk sindn oft die Hankook Reifen montiert also schlecht sind die nicht, kann auch natürlich sein dass die Reifen aus anderen BMW stammen.

Es geht doch garnicht darum, wieviele mm ok sind.

Die Klausel ist vollkommen zurecht aufgeführt, da sonst alle wegen Reifen makeln würden.

Die Frage ist, weshalb bei 19tkm 3 mm anliegen..

Zitat:

@iiSS schrieb am 23. Mai 2017 um 12:33:23 Uhr:

Es geht doch garnicht darum, wieviele mm ok sind.

Die Klausel ist vollkommen zurecht aufgeführt, da sonst alle wegen Reifen makeln würden.

Die Frage ist, weshalb bei 19tkm 3 mm anliegen..

Das sehe ich etwas anders: Etwas als Premium Selection einerseits und andererseits als junges Fahrzeug, was suggeriert, dass man erstmal problemlos damit fahren kann, dann aber mit 3mm unterwegs ist, das ist schon eine fragwürdige Praxis.

Die weitere Frage ist i.d.T, warum "nur" 3mm vorhanden sind, v.a. bei der Motorisierung.

Mein Verdacht wäre hier, dass man abgefahrene Reifen von einem anderen Fahrzeug gegen bessere vom Wagen deiner Bekannten getauscht hat.

Zitat:

@Beatnikk schrieb am 23. Mai 2017 um 08:44:03 Uhr:

Mir wurde mal gesagt es gibt bei BMW eine 10.000km und 6 Monate Regel für die Premium Selection, also alles was darunter liegt wird erneuert. Ein Reifen mit 3mm Restprofil hält sicher keine 10.000km mehr. Ich weiß leider nicht ob das irgendwo auch schriftlich erwähnt wird, bei meinen Autos wurde das jedenfalls immer so gehandhabt. 3mm ist wirklich eine Frechheit, ich erneuere meine Reifen spätestens bei 2,5mm! Diese Qualitätssiegel für Gebrauchtwagen sind doch gerade dafür da, dass auch "Unwissende" sorgenfrei einen Gebrauchtwagen kaufen können. Ich würde mich damit im Zweifelsfall an die Kundenbetreuung wenden.

Uff...also mit 3mm bzw. 2.5mm will ich meine Wagen gar nicht mehr fahren. Da sind meine längst in der Mülltonne! 4mm ist eigentlich schon ein kritischer Wert.

Zum Glück greift bei der Leasingrückgabe die gesetzliche Mindestgrenze von 1,6mm ;)

Zitat:

@afis schrieb am 23. Mai 2017 um 13:30:39 Uhr:

Uff...also mit 3mm bzw. 2.5mm will ich meine Wagen gar nicht mehr fahren. Da sind meine längst in der Mülltonne! 4mm ist eigentlich schon ein kritischer Wert.

Kannst du natürlich so machen, muss man aber nicht. Ist ja nur bei Nässe auf der Straße ein Problem. Bei Trockenheit würde man am besten mit Slicks fahren.

Von daher: Bei Nässe fahre ich halt vorsichtiger, wenn die Reifen ziemlich runter sind. Ansonsten absolut keine Einschränkungen mit wenig Profil.

Zitat:

@canon1961 schrieb am 23. Mai 2017 um 12:27:13 Uhr:

3mm Profil in 19000 km unmöglich, zu suspekt, ab Werk sindn oft die Hankook Reifen montiert also schlecht sind die nicht, kann auch natürlich sein dass die Reifen aus anderen BMW stammen.

Ich stimme canon1961 voll und ganz zu, meine Sommerreifen haben derzeit knapp 30 TKM runter mit ca. 5,5 mm Restprofil. Ich stecke zwar beim Wechsel von vorne nach hinten um, das macht aber keine 2 mm aus.

Vielleicht hat der Leasingnehmer den Wagen mit einem "abgefahrenen" Reifensatz zurückgegeben und die guten anderweitig verwertet (habe ich beim Verkauf meines E61 auch so gemacht), BMW hätte das aber erkennen und in jedem Fall beheben müssen.

Warum muss BMW das beheben?

Die Profiltiefe entspricht der STVO und auch den Anforderungen an die Selection-Kriterien.

Es bleibt der Weg der Kulanz des Händlers oder der Sachmängelhaftung wegen der Vibrationen ab 140km/h.

Und auch da kann man dem Händler nicht zwingend einen Vorwurf machen. Eine Probefahrt heißt nicht, sämtliche Geschwindigkeitsbereiche und vor allem oberhalb der Richtgeschwindigleit zu checken. Ist für viele Händler auch schlicht nicht möglich, mangels unlimitierter AB in der Nähe.

Zitat:

@BMWRider schrieb am 23. Mai 2017 um 21:30:37 Uhr:

Warum muss BMW das beheben?

Die Profiltiefe entspricht der STVO und auch den Anforderungen an die Selection-Kriterien.

Es bleibt der Weg der Kulanz des Händlers oder der Sachmängelhaftung wegen der Vibrationen ab 140km/h.

Und auch da kann man dem Händler nicht zwingend einen Vorwurf machen. Eine Probefahrt heißt nicht, sämtliche Geschwindigkeitsbereiche und vor allem oberhalb der Richtgeschwindigleit zu checken. Ist für viele Händler auch schlicht nicht möglich, mangels unlimitierter AB in der Nähe.

Richtig. Nur gibt's auch die Gewährleistung/Garantie. Hier wurde ein Mangel (die Vibration) reklamiert, der jetzt zu beheben ist. Stellt ein Händler auf sturr, dann würde ich in dem Fall kurzen Prozess machen ;)

Wenn ich bedenke, was meine NL für einen Aufwand hinsichtlich Premium Selektion betreibt, dann würde ich bei denen sehr schnell auf offene Ohren stoßen, hätten sie versucht, mir die Karre so zu verkaufen!

Mein 20d hatte bei Rückgabe kaum benutzte M-Sportbremsen, die wie neu aussahen. Als ich zufällig erfuhr, dass die gegen neu getauscht werden und ich erschrocken fragte, warum das denn??? Sagte man mir "Premium Selektion - das muss so!" Ich so: und die einwandfreien gebrauchten bremsen gehen auf den Müll?? " ja" boah, dachte ich, was für eine Verschwendung!! Darauf der VK: "ja, ist leider so bzw Vorgabe!" Ich denke daher, dass es von Händler zu Händler unterschiedlich gehandhabt/ausgelegt wird. Mit derartigen reifen wird man wohl bei meiner NL keinen PS-Wagen finden! Schon gar nicht mit verschiedenen reifenmarken!

Am besten man verschrottet die Gebauchtwagen direkt, dann können sie keinem mehr wehtun.

:rolleyes:

Zitat:

@Berba11 schrieb am 23. Mai 2017 um 23:00:13 Uhr:

Mit derartigen reifen wird man wohl bei meiner NL keinen PS-Wagen finden! Schon gar nicht mit verschiedenen reifenmarken!

Und bei der gleichen NL habe ich einen Premium Selection-Gebrauchten gekauft, dessen Bereifung kaum mehr Profil hatte, dafür aber ne Schraube im Reifen, die schon länger drin gesteckt haben muss.

Und es war ein Akt, den Reifen ersetzt zu bekommen.

Der Händler erzählt dem Kunden halt was er hören will. Er wird nicht aus reinster Nächstenliebe Verschleißteile ersetzen um dann nichts mehr am Fahrzeug zu verdienen.

Premium Selection ist geregelt. Für die Grauzonen ist man entweder auf sein eigenes Verhandlungsgeschick oder aber auf die Kulanz des Händlers angewiesen.

Zitat:

@BMWRider schrieb am 24. Mai 2017 um 08:39:17 Uhr:

Zitat:

@Berba11 schrieb am 23. Mai 2017 um 23:00:13 Uhr:

Mit derartigen reifen wird man wohl bei meiner NL keinen PS-Wagen finden! Schon gar nicht mit verschiedenen reifenmarken!

Und bei der gleichen NL habe ich einen Premium Selection-Gebrauchten gekauft, dessen Bereifung kaum mehr Profil hatte, dafür aber ne Schraube im Reifen, die schon länger drin gesteckt haben muss.

Und es war ein Akt, den Reifen ersetzt zu bekommen.

Ausnahmen bestätigen wohl die Regel. :(

Die geben sich bei Bremsen also mehr Mühe als bei den Reifen!?!

Rechtlich sicherlich alles im grünen Bereich. Am Ende muss natürlich der Käufer den Gegenstand begutachten und eventuelle Mängel oder Unklarheiten VOR dem Kauf mit dem Verkäufer abklären. Ist die Unterschrift unter dem Vertrag trocken, ist man auf sehr viel Wohlwollen des Verkäufers angewiesen (so lange es sich natürlich nicht um Dinge handelt die unter Garantie bzw. Sachmängelhaftung fallen).

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