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Rechtsfahrgebot. Übertriebene Auslegung?

Themenstarteram 4. September 2016 um 14:09

Hallo V&S-Forenten.

Gestern hatten wir auf der A9 einen interessanten Verkehrsteilnehmer vor uns.

Wir fuhren links hinter einem Audi. Mittig war teilweise frei. Ganz rechts z.T. auch.

Geschwindigkeit >200. Ich bin auf die mittlere gewechselt wenn frei, da ganz rechts doch mehr langsame Fahrzeuge unterwegs waren.

Der Audi-Fahrer hingegen zog vor mir immer über alle Spuren nach ganz rechts, um dann kurz darauf wieder über alle Spuren vor mich auf die Linke zu ziehen.

Ein hin und her als hätte der Spaß da dran.

Also Rechtsfahrgebot o.k. Aber das fand ich dann doch übertrieben. Vor allem wg. der Geschwindigkeit und weil der nahezu jede Lücke auf der rechten Spur nutzte um dann gleich wieder zurück zu ziehen.

Was meint Ihr?

Gruß Andy

Beste Antwort im Thema

Hallo, AndyW211320,

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 4. September 2016 um 16:09:17 Uhr:

Was meint Ihr?

so, wie Du es beschreibst, wollte der Audifahrer anderen zeigen, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten den rechten Fahrstreifen nutzen kann und hat sich somit vorbildlich verhalten.

Würden andere Fahrer, insbesondere dauerhafte Mittelspurfahrer, sich davon eine Scheibe abschneiden, müsste jemand wie der Audifahrer nicht mehr immer ganz nach rechts wechseln, denn da wären ja schon die anderen.

Viele Grüße,

Uhu110

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@PHIRAOS

Ich habe doch nun wahrlich oft genug darauf verwiesen, dass es nicht um berechtigte Überholvorgänge geht, sondern stures Blockieren einer Spur. Zudem steht da nirgends, dass ICH etwas will, sondern allein das, was das Gesetz erfordert und welche andere Perspektiven von Verkehrsteilnehmern es geben kann.

Es geht also nicht um Situationen in Stoßzeiten auf Hauptverkehrsachsen, sondern jene Kandidaten, die Sonntagmorgen oder Mittwochnacht kilometerweit keinen Spurwechsel vornehmen, obwohl die Gelegenheit existiert. Und dabei ist es egal, ob derjenige 80, 130, 200 oder 300 fährt. Es gibt keinen Grund nicht das Rechtsfahrgebot zu wahren.

Und wenn es nun einmal Lücken gibt, wo man getrost 30 Sekunden mit unverminderter Geschwindigkeit verweilen kann, dann überholt man niemanden mehr, sondern ist schlichtweg zu faul (oder noch schlimmer überfordert) für einen Spurwechsel.

Es gibt doch keine konkrete, objektive Aussage zum Audi. Dem Themenersteller kam es zu kurz vor. Wenn aber der Audi-Fahrer der Auffassung ist, dass ihm die Lücke groß genug erscheint, dann ist doch allein das maßgeblich. Er hat schließlich niemanden geschnitten, behindert oder sonstiger Art gefährdet. Schließlich muss er im Zweifel bremsen, ausweichen oder wieder beschleunigen.

Doch dazu gibt es keine weiteren Anhaltspunkte, wenn man nicht übermäßig kreativ interpretiert.

Somit bleibt einzig und allein festzuhalten, dass jemand das Rechtsfahrgebot gewahrt hat und dass dies viele zum (an sich unberechtigten) Anlass zur Kritik heranziehen. Und hierüber kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Denn verstößt hier sonst jemand gegen das Gesetz (zu schnell gefahren, Abstand zu gering, falsch geparkt, Handy in der Hand, etc.) wird gleich die Moralkeule geschwungen. Nimmt dagegen jemand das Gesetz ernst, dann ist es auch wieder falsch - wohlgemerkt für teils ein und dieselben Leute!

Nachs, wenn keine Sau auf der Straße ist außer einer echten Sau, fahre ich in der Mitte, wenn keiner da ist. Dann kann ich nach links oder rechts ausweichen auf der dreispurigen Autobahn. Erlaubt oder nicht, drauf geschissen.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 21:00:32 Uhr:

 

Und auch im Eingang geht es nicht ums Lückenspringen, sondern um die konsequente Anwendung des Gesetzes. Umso erschreckender, dass dieser eigentlich löbliche Umstand seitenlang diskutiert und auch noch kritisiert werden muss. Stattdessen wird das rechtswidrige Verhalten versucht zu rechtfertigen.

Nein, wenn jemand nur so kurz nach rechts fährt, dass eh niemand ihn überholen könnte, dann ist das Lückenspringen und nicht die Anwendung des Rechtsfahrgebots.

Denn das verlangt weder das Gesetz, noch wird einen die Exikutive dafür bestrafen, wenn man sich nicht so verhält.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 21:50:44 Uhr:

[...]

Das ist keine Theorie sondern von mir gelebte Praxis. Wenn du hier Einschränkungen hast und das nicht beherrscht, kannst du nicht unbedingt von dir auf andere schließen und annehmen, dass diese deine Einschränkungen auch haben.

Das ist keine Theorie, sondern alltägliche Praxis, dass sich mal wieder jemand selbst überschätzt hat.

Wie oft hast du doch mal den nachfolgenden Verkehr unterschätzt? Lass mich raten, gewiss kein einziges Mal. :rolleyes:

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 21:50:44 Uhr:

[...]

Nun, das haben dir nun schon mehrere Leute vorgerechnet, dass man problemlos selbst Fahrzeuge mit einer Differenzgeschwindigkeit von 100 km/h annähern kommen sieht. Wenn du jetzt auch noch von einer Differenzgeschwindigkeit von 50 km/h redest, liegen wir bereits im Minutenbereich. Nach einer Kurve hat der schnelle Hintermann diese Minute wohl kaum aufgeholt.

Weiterhin haben ja die Fahrer auf der rechten Spur auch durch die Kurve eine eingeschränkte Sicht, umso mehr, wenn es sich um eine Rechtskurve handelt. Wenn man dann mit 200 auf der mittleren Spur fährt, dann ist eine Differenzgeschwindigkeit von 120 km/h denkbar. Butter bei die Fische, würdest du dann mit 200 auf der mittleren Spur langbrettern, oder doch nicht lieber die linke Spur vorziehen?

Dann stellt sich die Frage, ob manche vielleicht bei 200 nicht mehr in der Lage sind im Kopf zu rechnen. Schließlich sieht man es alltäglich auf den Straßen, dass jemand grundlos auf der linken Spur fährt und damit den nachfolgenden Verkehr unnötig behindert. Sei es nun wohlwollend gesehen aus Dusseligkeit und Unvermögen oder aus purer Absicht. Denn Minuten oder auch nur Sekunden sind in 90% dieser Situationen offenbar noch immer zu wenig für die langsameren Dauerlinksfahrer.

Ich fahre auch problemlos mit 200+ auf der mittleren Spur. Schließlich fahre ich auch auf zweispurigen Richtungsfahrbahnen mit denselben Geschwindigkeiten - nur ohne Reservespur zur Linken.

Also Butter bei die Fische, um das mal aufzugreifen...wer von euch fährt denn auf zweispurigen Richtungsfahrbahnen allein mit Richtgeschwindigkeit. Und selbst bei 50km/h Differenzgeschwindigkeit ist das Risiko nicht unbeachtlich.

Aber Vorsicht! Wer sich jetzt eingestehen muss, dass er das dennoch macht, der hat keinerlei Grund es auf mindestens dreispurigen Richtungsfahrbahnen nicht gleichermaßen zu handhaben.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 21:50:44 Uhr:

[...]

Wenn sich auf der rechten Spur ein Fahrzeug langsam einem anderem Fahrzeug annähert, kann es in 100 m Abstand, 50 m Abstand oder erst, wenn es fast auf den Vordermann draufknallt (schon häufig beobachtet) zum Überholen ansetzen. Ich kann das nicht einschätzen und gerade wenn rechts nur 100 km/h oder gar langsamer gefahren wird, ist es mir zu gefährlich, mit dieser hohen Geschwindigkeit auf der mittleren Spur zu fahren. Daher, wenn ich mich auf der mittleren Spur fahrend dieser Situation näher, wechsele ich auf die linke Spur (das die leer ist und ich keinen behindere ist selbstverständlich vorausgesetzt). Wenn ich bereits auf der linken Spur bin und hinter mir sich kein Fahrzeug nähert, bleibe ich dort.

Machst du das anders. Würdest du mit 200 km/h auf der mittleren Spur fahren? Auch hier Butter bei die Fische.

Das kann man doch auch machen, wenn die linke Spur leer ist. Allerdings ist das ein kurzer Augenblick von wenigen Sekunden und kein Dauerzustand, wie es hier mit "IMMER" festgeschrieben wird. Ist das Knäuel rechtsseitig passiert, kann man auch problemlos und unverzüglich in die Mitte oder in die ganz rechte Fahrspur wechseln.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 21:50:44 Uhr:

[...]

Genau zu diesem Zeitpunkt wechsle ich natürlich nicht auf die mittlere Spur. Ich bekomme doch rechtzeitig mit, wenn sich von hinten ein schnelleres Fahrzeug nähert und kann den Zeitpunkt meines Spurwechsels im gewissen Rahmen variieren. Ich wechsle zu einem unkritischen Zeitpunkt in die Mitte und wenn sich vor mir ein möglicher Überholvorgang auf der rechten Spur anbahnt, reduziere ich halt meine Geschwindigkeit.

Du hättest doch schon weitaus früher unkritisch in die Mitte wechseln und für klare Verhältnisse sorgen können. Der rechtsseitige Verkehr kann nicht noch weiter rüber, im Gegensatz zu dir. Der Schnellere darf nicht rechts überholen, wo du aber bereits fahren müsstest, wenn der Platz vorhanden ist. Die gefährlichen Potenziale beruhen dann erst einmal allein auf dein Fehlverhalten. Denn alle anderen verhalten sich rechtskonform.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 21:50:44 Uhr:

[...]

Jetzt widersprichst du dir ja aber selber gewaltig. Auf der linken Spur ist deiner Meinung nach eine hinreichende Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs nicht möglich, so dass eine Behinderung ausgeschlossen ist, aber wenn man auf der mittleren Spur fährt, soll das plötzlich gehen?

Das musst du mir bitte erklären.

Diese Aussage sollte deinen Widerspruch aufzeigen.

Wer links den rückwärtigen Verkehr gut beobachten kann, der kann es in der Mitte doch noch deutlich besser. Denn hier wird schließlich das gesamte Blickfeld zentralisiert. Linke und rechte Spur sind gleichermaßen im Blickfeld, was links unmöglich ist.

Was spricht nun also dagegen, wenn man das Rechtsfahrgebot beachtet? Von vorne droht keine "Gefahr" und von hinten auch nicht. Welchen Grund gibt es nun also nicht konsequent das Rechtsfahrgebot zu beachten?

Zitat:

Noch mal der Hinweis, ich bin keine permanente Linksspurfahrer. Wenn ich es als unkritisch ansehe fahre ich selbstverständlich auch auf der mittleren Spur und eben auch ganz rechts. Wenn aber z.B. ein PKW auf der rechten Spur hinter einem LKW fährt, wechsele ich nach links. Sind es zwei LKWs, wechsele ich ebenso nach links. Sind mehrere Fahrzeuge rechts, wechsele ich auch nach links und bleibe dort, bis sich die Situation ändert.

Das Ganze selbstverständlich ohne Fahrzeuge auf der linken Spur zu behindern.

Das hat dann aber nichts mehr mit der Aussage zu tun, die ich einzig und allein kritisiert habe. Denn die vertrat die sinngemäße Auffassung, dass >200 IMMER links gefahren und nur bei Bedarf in die Mitte gewechselt wird.

Das ist das ganze Gegenteil von deiner Darstellung. Du wechselst in dieser Darstellung sicherheits- oder freundlichkeitshalber ohne Behinderung des nachfolgenden Verkehrs nach links und gerade nicht nur bei Bedarf nach rechts.

Damit kann man doch auch leben. Nur habe ich diese dargestellte Vorgehensweise nie kritisiert. ;) Mich stören nur die permanten Linksfahrer, die meinen, dass nur bei (von ihnen erkannten Bedarf) die Mitte zu benutzen sei. Denn das ist nichts anderes als die anderen Mittel- oder linke Spur Schleicher. Dem an sich schnelleren Verkehr ist es nämlich egal, ob er wegen einer Schnarchnase mit 130, 170 oder 200 unnötigerweise Bremsen muss. Er wird in jedem Fall behindert.

@alex.miamorsch:

Dann muss ich meine Beiträge in gewissem Maße relativieren. Wie die Autobahn nun beschaffen war von der Verkehrsdichte her, hatte ich dem Ausgangsbeitrag nicht entnommen. Ich hatte nur das "der muss unbedingt rechts rüber" gelesen, war aber nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine (fast) leere Autobahn handelte.

In diesem Falle fahre ich natürlich überwiegend rechts. Ich war nur immer davon ausgegangen, dass doch merklicher Betrieb auf der Autobahn ist.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 6. September 2016 um 22:23:40 Uhr:

[...]Nein, wenn jemand nur so kurz nach rechts fährt, dass eh niemand ihn überholen könnte, dann ist das Lückenspringen und nicht die Anwendung des Rechtsfahrgebots.

Denn das verlangt weder das Gesetz, noch wird einen die Exikutive dafür bestrafen, wenn man sich nicht so verhält.

Und wieder interpretierst du Dinge und Umstände, die nirgends dargelegt sind. Wo steht geschrieben, dass in der Zeit hätte niemand überholen können? Das ist wieder eine bloße Annahme ohne Anlass.

Ebenso steht doch nirgends, wie groß die Lücken und Verweildauern tatsächlich waren. Die können 2 Sekunden gewesen sein, aber auch 10, 20, 30, 60 oder mehr Sekunden. Der Themenersteller gibt doch allein seine subjektive Wahrnehmung wieder, die aber vollkommen irrelevant für die konkrete Beurteilung ist. Das die Wahrnehmung über "ausreichend große Lücken" äußerst variabel ist, sieht man doch an den hiesigen Beiträgen.

Dem Audi-Fahrer hat es doch aber ganz offensichtlich ausgereicht und dazu veranlasst die rechte oder mittlere Fahrspur zu wählen. Was ist nun also dessen konkretes Fehlverhalten?

Die Exekutive verfolgt doch leider sowieso keine nennenswerte Anzahl an Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot. Insofern ist das ohnehin kein Anhaltspunkt.

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 6. September 2016 um 22:40:48 Uhr:

@alex.miamorsch:

Dann muss ich meine Beiträge in gewissem Maße relativieren. Wie die Autobahn nun beschaffen war von der Verkehrsdichte her, hatte ich dem Ausgangsbeitrag nicht entnommen. Ich hatte nur das "der muss unbedingt rechts rüber" gelesen, war aber nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine (fast) leere Autobahn handelte.

In diesem Falle fahre ich natürlich überwiegend rechts. Ich war nur immer davon ausgegangen, dass doch merklicher Betrieb auf der Autobahn ist.

Danke und Hochachtung für deine Einsicht!

Bei gesteigertem Verkehrsaufkommen wird niemand mit vernünftigem* Verstand etwas dagegen haben, dass man links verweilt und zügig den langsameren Verkehr überholt.

(* Spinner gibt es sowieso immer wieder. Aber das sind dann andere "Problemfelder".)

Zitat:

@warnkb schrieb am 4. September 2016 um 20:08:53 Uhr:

Ich finde es lächerlich und peinlich, wenn sich erwachsene wildfremde Leute erkennbar bemühen, einander zu vermeintlich besseren Fahrern zu erziehen. Man sieht sich doch sowieso nie wieder, also was soll der Unfug?

Für mich einer der wenigen vernünftigen Beiträge in diesem Thread, danke dafür!!

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Wie oft hast du doch mal den nachfolgenden Verkehr unterschätzt? Lass mich raten, gewiss kein einziges Mal. :rolleyes:

Natürlich ist mir das auch schon mal passiert (denn niemand ist unfehlbar), aber sehr selten.

Darf ich zurückfragen, wie oft dir das schon passiert ist.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Dann stellt sich die Frage, ob manche vielleicht bei 200 nicht mehr in der Lage sind im Kopf zu rechnen. Schließlich sieht man es alltäglich auf den Straßen, dass jemand grundlos auf der linken Spur fährt und damit den nachfolgenden Verkehr unnötig behindert. Sei es nun wohlwollend gesehen aus Dusseligkeit und Unvermögen oder aus purer Absicht. Denn Minuten oder auch nur Sekunden sind in 90% dieser Situationen offenbar noch immer zu wenig für die langsameren Dauerlinksfahrer.

Ich gebe dir ja recht, diese blockierenden Dauerlinksfahrer, auch wenn sie das bei einer hohen Geschwindigkeit machen, nerven. Das habe ich ja auch schon ein paar Beiträge zuvor betont.

Ich habe doch nur zum Ausdruck gebracht, dass es auch aufmerksame Fahrer gibt, die bereitwillig die linke Spur räumen.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Also Butter bei die Fische, um das mal aufzugreifen...wer von euch fährt denn auf zweispurigen Richtungsfahrbahnen allein mit Richtgeschwindigkeit.

Warum soll ich denn, wenn ich ganz alleine auf einer zweispurigen Autobahn fahre, nur 130 km/h fahren? Nö, ich fahre schneller und das natürlich rechts, ist ja keine weit und breit.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Das kann man doch auch machen, wenn die linke Spur leer ist. Allerdings ist das ein kurzer Augenblick von wenigen Sekunden und kein Dauerzustand, wie es hier mit "IMMER" festgeschrieben wird. Ist das Knäuel rechtsseitig passiert, kann man auch problemlos und unverzüglich in die Mitte oder in die ganz rechte Fahrspur wechseln.

Wie schon mehrfach geschrieben, fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe. Aber nochmal zur Ausgangslage, da ging es um Geschwindigkeiten 200+. Bist du da wirklich der Meinung, dass man sich da nur Sekunden auf der linken Spur aufhalten kann und dann schon bereits schnellere angeflogen kommen. Sorry, da ist meine Erfahrung anders. Wenn man mit 200 km/h auf der Autobahn fährt, wird man nur selten überholt, so z.B. in 600 km nur ein oder zwei Mal.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Du hättest doch schon weitaus früher unkritisch in die Mitte wechseln und für klare Verhältnisse sorgen können.

Woher weißt du das? Wie schon mehrfach geschrieben, fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Wer links den rückwärtigen Verkehr gut beobachten kann, der kann es in der Mitte doch noch deutlich besser. Denn hier wird schließlich das gesamte Blickfeld zentralisiert. Linke und rechte Spur sind gleichermaßen im Blickfeld, was links unmöglich ist.

Verstehe ich nicht, ich achte ja auch auf den weit entfernten Verkehr hinter mir und da sehe ich beide Spuren, egal ob ich mich auf der mittleren oder linken befinde.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Was spricht nun also dagegen, wenn man das Rechtsfahrgebot beachtet? Von vorne droht keine "Gefahr" und von hinten auch nicht. Welchen Grund gibt es nun also nicht konsequent das Rechtsfahrgebot zu beachten?

Wurde das nicht weit und breit dargelegt und nicht nur von mir. Unachtsamer Spurwechsel von rechts zur Mitte z.B.. Wenn ich in der Mitte mit 200 fahre = Vollbremsung, wenn ich links fahre interessiert mich das nicht. Zur Erinnerung: ich fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Das ist das ganze Gegenteil von deiner Darstellung. Du wechselst in dieser Darstellung sicherheits- oder freundlichkeitshalber ohne Behinderung des nachfolgenden Verkehrs nach links und gerade nicht nur bei Bedarf nach rechts.

Ich habe meine Darstellung nicht geändert, lies doch meinen ersten Beitrag hier: Klick mich

Zwar ist es etwas anders formuliert (Fahrzeugen auf der rechten Spur ein Überholen zu ermöglichen), sagt aber das Selbe aus. Wenn mehrere Fahrzeuge auf der rechten Spur sind und ich ihnen durch mein Fahren auf der linken Spur das Überholen ermögliche, würde bei der Wahl der mittleren Spur ja immer die Gefahr bestehen, dass ein unachtsamer Fahrer mir direkt vor die Nase zieht.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Damit kann man doch auch leben.

Da sind wir uns dann ja einig.

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:38:53 Uhr:

Mich stören nur die permanten Linksfahrer, die meinen, dass nur bei (von ihnen erkannten Bedarf) die Mitte zu benutzen sei. Denn das ist nichts anderes als die anderen Mittel- oder linke Spur Schleicher. Dem an sich schnelleren Verkehr ist es nämlich egal, ob er wegen einer Schnarchnase mit 130, 170 oder 200 unnötigerweise Bremsen muss. Er wird in jedem Fall behindert.

Diese stören mich auch und ich ärgere mich auch regelmäßig über solche Fahrer.

Allerdings bin ich da ein wenig toleranter als du und mache das nicht am strikten Rechtsfahrgebot fest. Hier reden wir ja über die 200+ Fahrer, Wenn so einer ständig linkst fährt, aber frühzeitig Platz macht, wenn ich mit einer höheren Geschwindigkeit angefahren komme, dann passt das für mich. Zugegeben, solche Fahrer sind gefühlsmäßig seltener als die, die erst nach rechts wechseln, wenn man bereits auf deren Geschwindigkeit abgebremst hat. :(

 

Gruß

Uwe

Wie oft werden hier denn noch die zitierten Zitate zitiert. Dieser Thread verkommt zum Stammtischgezeter bei 2,5 Promille und könnte eigentlich in "Was mich im Straßenverkehr Aufregt" integriert werden!

am 7. September 2016 um 8:48

Zitat:

@alex.miamorsch schrieb am 6. September 2016 um 22:45:35 Uhr:

Und wieder interpretierst du Dinge und Umstände, die nirgends dargelegt sind. Wo steht geschrieben, dass in der Zeit hätte niemand überholen können? Das ist wieder eine bloße Annahme ohne Anlass.

Ebenso steht doch nirgends, wie groß die Lücken und Verweildauern tatsächlich waren. Die können 2 Sekunden gewesen sein, aber auch 10, 20, 30, 60 oder mehr Sekunden. Der Themenersteller gibt doch allein seine subjektive Wahrnehmung wieder, die aber vollkommen irrelevant für die konkrete Beurteilung ist.

Wenn der TE schreibt, dass derjenige "gleich" bzw. "kurz drauf" wieder zurück gezogen hat, dann verstehe ich schon, was er damit meint. Einfach weil ich solche Leute auch schon erlebt habe.

Du aber willst einfach das nicht verstehen, weil du dein vorgefertigtes Bild durchsetzen willst, dass alle anderen immer nur laufend gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen und es gar nicht sein kann, dass hier wer übertreibt.

Zitat:

@Bikerleo66 schrieb am 7. September 2016 um 07:53:29 Uhr:

Wie oft werden hier denn noch die zitierten Zitate zitiert. Dieser Thread verkommt zum Stammtischgezeter bei 2,5 Promille und könnte eigentlich in "Was mich im Straßenverkehr Aufregt" integriert werden!

Ja, ganz offensichtlich.

Mir ist es - offen gestanden - lieber, wenn ein Verkehrsteilnehmer tatsächlich ganz nach rechts fährt, sobald er es für möglich und sinnvoll erachtet, als wie wenn er die mittlere Spur blockiert (rechts ist für Laster, Trabis und Traktoren).

Sicher, schnelles Spurwechseln hat ein gewisses Gefahrenpotential. Aber wer das macht, der ist im Zweifel hellwach und konzentriert bei der Sache. Und solche Fahrer sind mir wesentlich lieber als die Mittelspur-Trantüten, die für wirklich alle ein Ärgernis sind (die rechts können nicht überholen, weil einer mit 5 km/h Differenzgeschwindigkeit an ihnen vorbeischleicht; die links können nicht auf die mittlere wechseln, um einen noch schnelleren vorbeizulassen, weil der Vollpfosten gleich wieder überholt werden müsste usw.).

Ich bin sicher kein notorischer Linksfahrer, aber ich ertappe mich gelegentlich dabei, dass ich auf Spurwechsel dann verzichte, wenn in der Mitte dauerhaft echte Schnarchzapfen mit solchen Abständen unterwegs sind, dass ein Spurwechsel nach rechts zwangsläufig mit erheblichem Abbremsen und Wiederbeschleunigen verbunden wäre.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Natürlich ist mir das auch schon mal passiert (denn niemand ist unfehlbar), aber sehr selten.

Darf ich zurückfragen, wie oft dir das schon passiert ist.

Niemand ist unfehlbar. Aber gerade deswegen fahre ich auch, wenn es möglich ist soweit wie möglich rechts um niemanden unnötig zu behindern. Und ich gebe lieber Gas oder bremse ab statt anderen dies abzuverlangen.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Ich gebe dir ja recht, diese blockierenden Dauerlinksfahrer, auch wenn sie das bei einer hohen Geschwindigkeit machen, nerven. Das habe ich ja auch schon ein paar Beiträge zuvor betont.

Ich habe doch nur zum Ausdruck gebracht, dass es auch aufmerksame Fahrer gibt, die bereitwillig die linke Spur räumen.

Ich spreche doch nicht ab, dass es auch aufmerksame Fahrer gibt. Ich habe nur darauf verwiesen, dass diese Aufmerksamkeit bereits zu spät ist.

Wenn jemand über 250 fährt und jemanden auf der linken Spur vor sich sieht, dann lupft er das Gas, nimmt den Tempomat raus oder bremst bereits. Ansonsten würde er statt "langsam" auszurollen später heftig bremsen müssen. Denn weiter nach links ausweichen geht schließlich nicht.

Aber all das geschieht bereits bevor überhaupt ein zweiter Kontrollblick des Vorausfahrenden erfolgt. Es wäre aber gar nicht erforderlich, wenn der Vorausfahrende das Rechtsfahrgebot einhalten würde. Dann wäre die Überholspur zum Zwecke des Überholens von Anfang an frei.

Nur das habe ich von Anfang an zum Ausdruck gebracht, weil hinterfragt wurde, wo denn das Problem sei, wenn jemand IMMER links fährt und nur bei Bedarf die Spur freigibt.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]

Warum soll ich denn, wenn ich ganz alleine auf einer zweispurigen Autobahn fahre, nur 130 km/h fahren? Nö, ich fahre schneller und das natürlich rechts, ist ja keine weit und breit.

Du fährst also auf einer zweispurigen Richtungsfahrbahn auch 200, obwohl auf der rechten Spur andere Verkehrsteilnehmer sind? Denn nur darum ging es, das rechts auch hin und wieder Fahrzeuge in mehr oder minder losen Abständen sind.

Wenn du in dieser Situation zügiger fährst, dann geht das auch erst recht auf mindestens dreispurigen Richtungsfahrbahnen in der Mitte problemlos. ;)

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Wie schon mehrfach geschrieben, fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe. Aber nochmal zur Ausgangslage, da ging es um Geschwindigkeiten 200+. Bist du da wirklich der Meinung, dass man sich da nur Sekunden auf der linken Spur aufhalten kann und dann schon bereits schnellere angeflogen kommen. Sorry, da ist meine Erfahrung anders. Wenn man mit 200 km/h auf der Autobahn fährt, wird man nur selten überholt, so z.B. in 600 km nur ein oder zwei Mal.

Man hält sich auf der Überholspur genau so lange auf, wie man für den jeweiligen Überholvorgang Zeit benötigt. Schließt ein Überholvorgang unmittelbar (also innerhalb von 20-30s) an den nächsten an, ist es doch ok. Wenn nicht, dann wird die Überholspur wieder verlassen und erst beim nächsten konkreten Überholvorgang genutzt. Dabei ist es doch vollkommen unbeachtlich, wie schnell man unterwegs ist. Der erforderliche Platzbedarf korreliert doch damit sowieso.

Und ich sehe es sogar auf wenigen hundert Kilometern teils dutzende Male, dass man überholt wird oder selbst überholt bei Geschwindigkeiten jenseits der 200.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Woher weißt du das? Wie schon mehrfach geschrieben, fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe.

Aber eine Gefahrenlage oder erhöhtes Verkehrsaufkommen war doch gar nicht der Ausgangspunkt der Diskussion. Ausgangspunkt war, neben dem Eröffnungsbeitrag, jener, dass einer meint bei >200 "ausnahmlos" auf der linken Spur fahren zu dürfen (oder müssen) und verschafft bei Bedarf schnellerem Folgeverkehr Platz.

So funktioniert es schlichtweg nicht, das jeder meint er fahre wie er will und möchte!

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Verstehe ich nicht, ich achte ja auch auf den weit entfernten Verkehr hinter mir und da sehe ich beide Spuren, egal ob ich mich auf der mittleren oder linken befinde.

Es gibt in diesem Fall aber sogar drei Spuren. Der Schnellere könnte auch ganz rechts außen fahren, wie eingangs der Thematik dargestellt.

Es kann jetzt auch noch zig Male wiederholt werden, es ändert aber nichts am Grundsatz, dass das Rechtsfahrgebot einzuhalten ist und bleibt. Selbst wenn der Vordermann dauerhaft und ausschließlich den rückwärtigen Verkehr beobachtet, was sowieso nicht der Fall ist.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Wurde das nicht weit und breit dargelegt und nicht nur von mir. Unachtsamer Spurwechsel von rechts zur Mitte z.B.. Wenn ich in der Mitte mit 200 fahre = Vollbremsung, wenn ich links fahre interessiert mich das nicht. Zur Erinnerung: ich fahre in der Mitte oder gar rechts, wenn ich keine Gefahr durch unachtsame Spurwechsler oder andere kritische Situationen sehe.

Wo soll denn der unachtsame Spurwechsler auf einer nahezu leeren Autobahn auf einmal herkommen?

Es geht um eine Verkehrssituation bei der man mit Geschwindigkeiten jenseits der 200 problemlos rechts fahren kann, wie es der Audi-Fahrer laut Eingangsbeitrag machte. Welchen Sinn und Zweck soll dann bitte das dauerhafte Fahren auf der Überholspur haben, wenn nicht einmal jemand zum Überholen da ist?

Sobald die Verkehrsdichte steigt, wovon du auszugehen scheinst, ist es doch sowieso hinfällig, weil dann rechts gar keine hinreichenden Lücken mehr vorhanden wären. Wenn man da mal kurz die linke Spur benutzt um den rechtsseitigen Verkehr das Überholen zu ermöglichen und ohne dabei schnelleren Folgeverkehr zu behindern, ist doch alles in Ordnung. Nur gibt es deswegen keinerlei Grund dauerhaft die Überholspur zu benutzen, sondern allenfalls kurzfristig.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Ich habe meine Darstellung nicht geändert, lies doch meinen ersten Beitrag hier: Klick mich

Zwar ist es etwas anders formuliert (Fahrzeugen auf der rechten Spur ein Überholen zu ermöglichen), sagt aber das Selbe aus. Wenn mehrere Fahrzeuge auf der rechten Spur sind und ich ihnen durch mein Fahren auf der linken Spur das Überholen ermögliche, würde bei der Wahl der mittleren Spur ja immer die Gefahr bestehen, dass ein unachtsamer Fahrer mir direkt vor die Nase zieht.

Aber auf deinen verlinkten Beitrag habe ich mich doch gar nicht bezogen. Ich bezog mich auf diesen Beiträge:

anlassgebender Beitrag (dauerhaftes Linksfahren)

Und kritische Hinterfragung eines Beitrages, der diese "Praxishandhabung" moniert

Denn man kann noch so umsichtig sein und den rückwärtigen Verkehrs beobachten. Der Hintermann reagiert in aller Regel deutlich schneller; siehe zuvor.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Da sind wir uns dann ja einig.

Ich habe doch auch nie deine grds. Ansicht kritisiert, sondern allein die Versuche dauerhaftes Linksfahren zu rechtfertigen, die nicht einmal von dir kamen.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 6. September 2016 um 23:51:53 Uhr:

[...]Diese stören mich auch und ich ärgere mich auch regelmäßig über solche Fahrer.

Allerdings bin ich da ein wenig toleranter als du und mache das nicht am strikten Rechtsfahrgebot fest. Hier reden wir ja über die 200+ Fahrer, Wenn so einer ständig linkst fährt, aber frühzeitig Platz macht, wenn ich mit einer höheren Geschwindigkeit angefahren komme, dann passt das für mich. Zugegeben, solche Fahrer sind gefühlsmäßig seltener als die, die erst nach rechts wechseln, wenn man bereits auf deren Geschwindigkeit abgebremst hat. :(

Tolerant bin ich doch ohnehin. Schließlich muss ich dieses Fehlverhalten anderer dulden. Die einzige Alternative wäre schließlich stur draufhalten und schauen, wer eher zurückzuckt. Das liegt mir aber gänzlich fern. Also gehe ich vom Gas sobald ich jemanden in meiner Fahrlinie (nicht Spur!) erblicke. Dabei ist es vollkommen egal, ob derjenige 80, 130 oder 200 fährt. Ich muss mich halt daran anpassen, obwohl es bei Beachtung des Gesetzes vollkommen unnötig gewesen wäre.

Zumal so mancher 200-km/h-Fahrer unter Umständen deutlich nerviger sein kann als jemand mit geringerer Geschwindigkeit. Da kommt es nicht selten vor, dass die Überholspur über zig Kilometer "belegt" ist und auch entsprechend große Lücken rechts ignoriert werden. "Schließlich fährt man ja schon 200."

(Da muss sich allerdings niemand direkt angesprochen fühlen.)

Zitat:

@Bikerleo66 schrieb am 7. September 2016 um 07:53:29 Uhr:

Wie oft werden hier denn noch die zitierten Zitate zitiert. Dieser Thread verkommt zum Stammtischgezeter bei 2,5 Promille und könnte eigentlich in "Was mich im Straßenverkehr Aufregt" integriert werden!

Die richtige Integration obliegt nicht uns Nutzern, sondern allenfalls der Administration und Moderation.

Wer sich an längeren Beiträgen und ordentlichen Zitaten stört, der kann doch gerne diese Passagen überspringen. Oder nötigt dich jemand diese zu lesen?

Zuletzt stellt sich auch die Frage, woher du weißt, wie sich Stammtischgezeter bei 2,5 Promille anhört.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 7. September 2016 um 10:48:30 Uhr:

[...]Wenn der TE schreibt, dass derjenige "gleich" bzw. "kurz drauf" wieder zurück gezogen hat, dann verstehe ich schon, was er damit meint. Einfach weil ich solche Leute auch schon erlebt habe.

Du aber willst einfach das nicht verstehen, weil du dein vorgefertigtes Bild durchsetzen willst, dass alle anderen immer nur laufend gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen und es gar nicht sein kann, dass hier wer übertreibt.

Du scheinst es gerade nicht zu verstehen. Denn du willst deine eigene subjektive Auffassung als objektives Credo ansetzen, was nicht funktionieren kann.

Wenn der Audi-Fahrer der Auffassung ist, dass ihm der vorhandene Platz zum Fahren auf der rechten Spur genügt und er damit niemanden behindert oder gefährdet, dann ist das so. Da kannst du es für dich noch 100x als unnötig auffassen, es ändert jedoch nichts daran, dass jemand das geltende Recht vorbildlich berücksichtigt hat.

Und wenn jemand schreibt, dass er ausnahmslos die linke Spur bei Tempo 200 befährt und dies auch noch (indirekt) bekräftigst, dann geht es um kein "vorgefertigtes Bild" meiner Person, sondern um einen klaren Verstoß gegen geltendes Recht. Denn das Rechtsfahrgebot ist keine Option, sondern eine Verpflichtung - für alle!

Allerdings kann man dir das sicherlich auch noch 100x schreiben, du wirst es nie verstehen wollen oder vielleicht scheitert es auch am Können. Ich weiß es nicht, was dein Problem ist.

EDIT:

Das muss jetzt leider auch mal so direkt geschrieben werden, weil es nicht das erste Mal ist, dass du gesetzliche Vorgaben nach deinem Gutdünken meinst auslegen zu müssen und Klarstellungen stets und ständig ignorierst.

Du wirst einfach nicht verstehen, was hier der Grundgedanke war.

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