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Rätsel: Zukunftsmobilität...?

BMW X5
Themenstarteram 30. Januar 2021 um 23:07

Mit was werden wir in 10 Jahren fahren?

Benzin.....?

Diesel......?

Strom......?

Ich denke Wasserstoff wird sich durchsetzen!

Aus der Sicht vom Schwerverkehr her ist derzeit ein Leben ohne

dieselbetriebene Maschinen nicht vorstellbar!

Bestes Beispiel ist ein 7.5 Tonnen Bagger! Ein Mähdrescher!

Der Bauer mit seinem Trecker! Unzählige Beispiele....

Es gibt bereits wasserstoffbetriebene Schwermaschinen als Prototypen!

Hoffentlich setzen sie sich auch durch!

Wie denkt ihr darüber?

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854 Antworten

Bin ganz überrascht, wie differenziert die Diskussion hier läuft

Zitat:

@Kai R. schrieb am 1. Februar 2021 um 20:12:51 Uhr:

Bin ganz überrascht, wie differenziert die Diskussion hier läuft

Sodann jemand OT schreibt.

Einfach ruhig sein hilft auch.

Was man ja zu seiner Meinung dazu schreiben könnte ist, wie hoch die aktuelle Fahrleistung per anno so ist. Da erklären sich sicherlich so manche Sichtweisen. Bei 35.000+ km im Jahr (seit Corona keinen km weniger) liegt für mich die Anforderung an die Mobilität der Zukunft jedenfalls weiterhin Ausbau der individuellen Fortbewegungsmöglichkeit. Aber wenn die Kids von heute alle ach so gerne auf ein Auto verzichten (ich kenne davon keine), dann macht das ja nix, dann ist ja wiedet genug Platz auf den Autobahnen. :rolleyes: ;)

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 1. Februar 2021 um 20:35:02 Uhr:

Was man ja zu seiner Meinung dazu schreiben könnte ist, wie hoch die aktuelle Fahrleistung per anno so ist. Da erklären sich sicherlich so manche Sichtweisen. Bei 35.000+ km im Jahr (seit Corona keinen km weniger) liegt für mich die Anforderung an die Mobilität der Zukunft jedenfalls weiterhin Ausbau der individuellen Fortbewegungsmöglichkeit. Aber wenn die Kids von heute alle ach so gerne auf ein Auto verzichten (ich kenne davon keine), dann macht das ja nix, dann ist ja wieder genug Platz auf den Autobahnen. :rolleyes: ;)

Darum geht es ja, die 35tkm sollen dir verleidet werden.

 

am 1. Februar 2021 um 19:46

Mit oder durch Corona habe ich bis August meine km heruntergespult. Seit Anfang August ca. 8000 km statt 25.000. Auch OK. Aber die 50.000 km/Jahr sind bei mir gesetzt. Für mich ist die Elektromobilität die komplette Zerstörung meiner Freizeitgestaltung und der Entzug von den meisten kulturellen Angeboten in Europa (die produzieren die meisten km: Ausstellungen und Sonderveranstaltungen, z.B. Floating Peers, Sonderausstellungen in Wien, Amsterdam, Berlin, Dresden, Budapest usw...). Gleichzeitig verbunden mit Besuchen bei Freunden oder Urlaub diverser Natur. Kann man mit einer Akku-Mühle gepflegt vergessen.

Zurück auf den Stand 60-er Jahre, als EINE Urlaubsfahrt DAS große Jahreshighlight war.

Genauso ist es

Auf ein eigenes Auto könnte ich unter aktuellen und absehbaren Umständen nicht verzichten. Ich als Gehbehinderter brauche das Auto schon, um zur nächsten Bushaltestelle zu kommen. Dazu kommt noch, daß der ÖPNV in aller Regel nicht barrierefrei ist. Spätestens wenn es etwas weiter gehen soll und dan den Zug braucht, ist man als Gehbehinderter aufgeschmissen.

Falls die Euro 7 - Norm (aktuell in Vorbereitung) in Kraft treten wird, heißt es eigentlich Ende für Verbrennungsmotoren.

Wer glaubt, daß wir die Benziner und Diesel retten sollen (bzw. müssen!), kann die von AvD gestartete Petition gegen Euro 7 unterzeichen, und zwar hier:

Link zur Petition gelöscht, Moorteufelchen/MT-Moderator

am 1. Februar 2021 um 20:07

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 1. Februar 2021 um 20:52:09 Uhr:

Auf ein eigenes Auto könnte ich unter aktuellen und absehbaren Umständen nicht verzichten. Ich als Gehbehinderter brauche das Auto schon, um zur nächsten Bushaltestelle zu kommen. Dazu kommt noch, daß der ÖPNV in aller Regel nicht barrierefrei ist. Spätestens wenn es etwas weiter gehen soll und dan den Zug braucht, ist man als Gehbehinderter aufgeschmissen.

Für den Zweck der lokalen Mobilität sind Akku-Fahrzeuge der reinste Segen: keine technischen Vorbehalte gegen Kurzstrecke und immer vollgetankt.

(Internationale) Langstrecke ist das Problem.

Zitat:

@xis schrieb am 1. Februar 2021 um 20:46:11 Uhr:

Mit oder durch Corona habe ich bis August meine km heruntergespult. Seit Anfang August ca. 8000 km statt 25.000. Auch OK. Aber die 50.000 km/Jahr sind bei mir gesetzt. Für mich ist die Elektromobilität die komplette Zerstörung meiner Freizeitgestaltung und der Entzug von den meisten kulturellen Angeboten in Europa (die produzieren die meisten km: Ausstellungen und Sonderveranstaltungen, z.B. Floating Peers, Sonderausstellungen in Wien, Amsterdam, Berlin, Dresden, Budapest usw...). Gleichzeitig verbunden mit Besuchen bei Freunden oder Urlaub diverser Natur. Kann man mit einer Akku-Mühle gepflegt vergessen.

Zurück auf den Stand 60-er Jahre, als EINE Urlaubsfahrt DAS große Jahreshighlight war.

Bedenkenträger...

 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der nächste Firmenwagen ein ID.4. Jahreskilometer: ca. 50.000. Bedenken: keine.

Zitat:

@xis schrieb am 1. Februar 2021 um 21:07:20 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 1. Februar 2021 um 20:52:09 Uhr:

Auf ein eigenes Auto könnte ich unter aktuellen und absehbaren Umständen nicht verzichten. Ich als Gehbehinderter brauche das Auto schon, um zur nächsten Bushaltestelle zu kommen. Dazu kommt noch, daß der ÖPNV in aller Regel nicht barrierefrei ist. Spätestens wenn es etwas weiter gehen soll und dan den Zug braucht, ist man als Gehbehinderter aufgeschmissen.

Für den Zweck der lokalen Mobilität sind Akku-Fahrzeuge der reinste Segen: keine technischen Vorbehalte gegen Kurzstrecke und immer vollgetankt.

(Internationale) Langstrecke ist das Problem.

Auch die Nationale. Und jegliche Flexibilität ist auch dahin. Wenn ich 400km fahre, einen Termin habe und wieder z. B. 200km weiter fahre und von dort dann wieder 600km zurück ist das nun mal mit einem E Fahrzeug an einem Stück nicht möglich. Stand heute.

Wie auch immer, mein nächster dieses oder nächstes Jahr wird definitiv noch ein Diesel und was dann kommt wird man sehen. Ich habe wie gesagt nichts grundsätzliches gegen die E Mobilität, aber sie muss halt zu meinen Anforderungen passen.

45 min Ladestopps auf 6 Std. Fahrtzeit. Die Welt wird davon nicht untergehen.

Zitat:

@xis schrieb am 1. Februar 2021 um 21:07:20 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 1. Februar 2021 um 20:52:09 Uhr:

Auf ein eigenes Auto könnte ich unter aktuellen und absehbaren Umständen nicht verzichten. Ich als Gehbehinderter brauche das Auto schon, um zur nächsten Bushaltestelle zu kommen. Dazu kommt noch, daß der ÖPNV in aller Regel nicht barrierefrei ist. Spätestens wenn es etwas weiter gehen soll und dan den Zug braucht, ist man als Gehbehinderter aufgeschmissen.

Für den Zweck der lokalen Mobilität sind Akku-Fahrzeuge der reinste Segen: keine technischen Vorbehalte gegen Kurzstrecke und immer vollgetankt.

(Internationale) Langstrecke ist das Problem.

Das Problem für mich bei Elektroautos ist, daß es keines für mich zu kaufen gibt.

Für mich wäre die Reichweite aktueller Elektroautos kein Problem. Seit ich mein aktelles Auto im Mai 2019 gekauft habe, hatte ich nur ein einziges Mal eine Strecke von über 300 km. Das war der etwa 500 km lange Heimweg als ich das Auto gekauft hatte und nach Hause gefahren bin.

Zitat:

@xis schrieb am 1. Februar 2021 um 21:07:20 Uhr:

 

Für den Zweck der lokalen Mobilität sind Akku-Fahrzeuge der reinste Segen: keine technischen Vorbehalte gegen Kurzstrecke und immer vollgetankt.

Wo voll"tanken"? Im Umkreis von einigen Kilometern gibt es gerade mal eine Ladestation. Um alle Autos in der Tiefgarage der Wohnanlage zu laden, müsste in der Nähe ein Kraftwerk stehen und vermutlich die komplette Tiefgarage umgebaut werden. An meinem Arbeitsplatz gibt es ca. 3000 Parkplätze, aber keine Lademöglichkeit. Und solange ich ein E-Auto nicht in 5 Minuten voll"tanken" und dann weiterfahren kann, ist es keine Option.

am 1. Februar 2021 um 22:32

Zitat:

@Kai R. schrieb am 1. Februar 2021 um 23:02:05 Uhr:

45 min Ladestopps auf 6 Std. Fahrtzeit. Die Welt wird davon nicht untergehen.

In 10 Jahren kann es anders aussehen.

Aktuell muss man 70K++ lockermachen (Diesel: 22K, es gibt sie neuwertig gebraucht), um die obige Quote zu fahren. Nur sind 6 Std. nichts wert, es müssten 600 km sein.

600 km + 600 km + ca. 40 km brauche ich zum Ziel, wenn es schlecht läuft (Verkehr) sind es aktuell mit Diesel 13,5 Std. WENN es gut läuft sind es 10,5 Std. und wenn es normal läuft sind es 12 Std. Beinhaltend zwei bis drei strategische Tankstopps, Pipipausen nach Bio-Zustand und eine Pause zum essen. Vorausgesetzt, ich kann beim Essen nicht tanken (ist so), fährt ein 70K+ Auto aktuell mit einem Schnitt von maximal 80 km/h, also mindestens 15 Stunden plus Essenspause. Zumindest ist mein Schnitt mit Diesel bei vnax 250 km/h verkehrsbedingt teilweise unter 100 km/h. Unabhängig vom Antrieb - es sei denn, Akkus schaffen Wunder - wird es bei weniger vmax und gleichem Verkehr länger dauern.

Das ist in einem Tag nicht zu schaffen. Dadurch reduziert sich die verfügbare Zeit vor Ort um zwei Tage, bei vier Fahrten pro Jahr zu den Schwiegereltern wären 8 Urlaubtage fürs Akku. Yeah!

In 10 Jahren konnte sich das Thema Schwiegereltern erledigt haben (oder ob sie 95+ werden?), bleiben noch die normalen Urlaubsfahrten. Aber ich soll umerzogen werden, also werde ich wohl zu Aldi mit Akku fahren, und sonst an die Scholle gebunden leben. Andererseits kann man als Rentner in 100km-Schritten die Welt auch erkunden... :-D

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