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Radfahrer benutzt "falsche" Seite und ich bin 100% Schuld !

Themenstarteram 19. Juli 2008 um 21:34

Hallo,

heute mittag fahre ich auf einer Hauptstraße, und will nach rechts abbiegen. Plötzlich prallte ich mit einem Radfahrer zusammen, der mir auf dem Radweg in falscher Richtung entgegen kam.

Ich habe ihm gesagt, dass er schuld ist, und wir in Deutschland das Rechtsfahrgebot haben. Er meinte, dass er dort fahren darf. Also habe ich die Polizei angerufen.

Jetzt kommt aber der Hammer: Der Polizist sagte mir, dass ich zu 100% schuld bin, und der Radfahrer nicht nur den Radweg in der "falschen" Richtung benutzen darf, sondern sogar MUSS!!!

(Es sei ein sog. linksseitiger benutzungspflichtiger Radweg.

 

Das kann doch wohl nicht sein!

Ich habe mich bis jetzt ja immer nur über die Radwege auf Bürgersteigen geärgert, da man Radfahrer dort leicht beim abbiegen übersieht (gut finde ich solche Streifen auf der Straße die extra für Radfahrer sind), aber sowas ist doch wohl total gefährlich?

 

Beste Antwort im Thema
am 20. Juli 2008 um 0:20

Moin Moin.

Sorry,Für mich ist es normal,das ein Radfahrer mir beim abiegen entgegen

kommt,und ich anhalte um ihn durchfahren zu lassen.

Wenn ich Ehrlich bin,verstehe ich deine Aufregung nicht.

Ich glaube es bedarf einer Nachschulung,anders kann ich mir deinen

post nicht erklären.

 

Mfg.alrock01

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am 3. August 2014 um 13:33

Ich mache keinen ,,Extremsport'' ich bin lediglich Alltagsfahrer ohne Führerschein der von a nach b kommen will und sich das schnellste bequemste Fahrzeug geholt hat das für das wenige Geld zu bekommen war das ist in meinem Fall jetzt der Highracer. Mit Extremsport hat das nichts zu tun, 170 Km sind ja nun wirklich keine extrem weite Strecke somindest für einen Liegeradfahrer nicht.

Mir geht es halt nur darum auf die Problematig der Verkehrsplanung in Städten aufmerksam zu machen. Radwege sind nunmal ein Verkehrsraum also gehören sie hier auch her und Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und das immer öfters auch motorisiert, von den Rentnern fahren immer mehr Leute diese 25 Kmh Pedelecs.

Fakt ist leider auch das Liegerädr in der Stvo keine Erwähnung finden und rechtlich mit einem lahmen Hollandrad gleich gestellt werden, wäre in etwa so als ob man einen 125er Roller mit einem Mofa gleich stellt.

Es gibt Velomobile da ist das Dauertempo von einem trainierten Fahrer auf gerader Strecke 50 bis 60 Kmh und im Sprint bis 90 Kmh +- damit kann man auf der Landstrasse Autos jagen, trotzdem gelten die Teile rein rechtlich als Fahrräder und müssen sich mit Rentnern und Kindern den viel zu schmalen Radweg teilen.

Natürlich fragt sich sicher der ein oder andere ,,Warum fährt man ein Liegerad?!'' ganz einfach, es spart ennorm viel Geld, bei meinem Liegerad brauch ich kein Führerschein, keine Versicherung, kein Sprit, keine hohen Verschleisskosten, für einen Geringverdiener das ideale Fahrzeug.

Weitere Vorteile: Parken kostet kein Geld, man kann das Fahrzeug mit in die Wohnung nehmen usw. Auf 10000 Km komme ich auf 200 bis 300 Euro Verschleisskosten wenn ich selbst schraube noch weniger.

In den letzten Jahren ist mir aufgefallen das immer mehr kleine Elektroautos unterwegs sind, letztens sah ich eines das hatte ein Rad vorne und 2 hinten und war für eine Person und fuhr laut Aufkleber nur 25 Kmh, das Teil ist nicht grösser als ein Velomobil, ist deutlich langsammer und braucht nicht auf dem Radweg fahren.

Zum Thema ,,Dann kann ich ja die route anders wählen'' das geht nicht, diese Radwege verlaufen ja schon an der Hauptstrasse, ein bestimmter Radweg ist so schlimm ( beidseitig freigegebener linksseitiger Pflichtradweg ) da weiche ich aus Eigenschutz in das Industriegebiet aus und nehme gerne 1 bis 2 Km Umweg in Kauf.

Also bekommt nun jeder Fahrzeugtyp seinen eigen Fahrstreifen.

Pkw auf dem einen, Busse und Lkw den nächsten, Liegeräder zusammen mit Rennrädern den 3., Mofas einen und dann noch einen für Rentner auf Fahrrädern.

Noch wen vergessen ??

Ach ja Fußgänger bekommen natürlich auch einen eigenen

das alles natürlich x2, weil in jeder Fahrtrichtung :D

Zitat:

Original geschrieben von bald Liegeradfahrer

Ich mache keinen ,,Extremsport'' ich bin lediglich Alltagsfahrer ohne Führerschein der von a nach b kommen will und sich das schnellste bequemste Fahrzeug geholt hat das für das wenige Geld zu bekommen war das ist in meinem Fall jetzt der Highracer. Mit Extremsport hat das nichts zu tun, 170 Km sind ja nun wirklich keine extrem weite Strecke somindest für einen Liegeradfahrer nicht.

Mir geht es halt nur darum auf die Problematig der Verkehrsplanung in Städten aufmerksam zu machen. Radwege sind nunmal ein Verkehrsraum also gehören sie hier auch her und Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und das immer öfters auch motorisiert, von den Rentnern fahren immer mehr Leute diese 25 Kmh Pedelecs.

Fakt ist leider auch das Liegerädr in der Stvo keine Erwähnung finden und rechtlich mit einem lahmen Hollandrad gleich gestellt werden, wäre in etwa so als ob man einen 125er Roller mit einem Mofa gleich stellt.

Es gibt Velomobile da ist das Dauertempo von einem trainierten Fahrer auf gerader Strecke 50 bis 60 Kmh und im Sprint bis 90 Kmh +- damit kann man auf der Landstrasse Autos jagen, trotzdem gelten die Teile rein rechtlich als Fahrräder und müssen sich mit Rentnern und Kindern den viel zu schmalen Radweg teilen.

Natürlich fragt sich sicher der ein oder andere ,,Warum fährt man ein Liegerad?!'' ganz einfach, es spart ennorm viel Geld, bei meinem Liegerad brauch ich kein Führerschein, keine Versicherung, kein Sprit, keine hohen Verschleisskosten, für einen Geringverdiener das ideale Fahrzeug.

Weitere Vorteile: Parken kostet kein Geld, man kann das Fahrzeug mit in die Wohnung nehmen usw. Auf 10000 Km komme ich auf 200 bis 300 Euro Verschleisskosten wenn ich selbst schraube noch weniger.

Aber sicher ist das was du beschreibst Extremsport.

Natürlich sind liegeräder schneller, siehe: http://www.liegeradmagazin.de/.../...ch-von-liegeraedern-und-velomobil

Aber da wird von etwas über 40 Kmh geredet und nicht 90!

Aus Wikipedia: Stundenrekord Männer: 91,556 km gefahren von Francesco Russo..........

Frauen: 84,02 km gefahren von Barbara Buatois............

Moorteufelchen

Die 90 km/h sollen ja auch Spitzengeschwindigkeit sein und nicht Durchschnitt, wenn ich das richtig verstehe.

am 3. August 2014 um 14:41

Richtig die 90 sind Spitzengeschwindigkeit im Sprint im schnellsten Velomobil Milan SL, Dauertempo ist in dem Gefährt bei 150 Watt Tretleistung und gerader strecke 50 Kmh +- bei 200 Watt 60 Kmh +-...das Milan SL gilt als schnellstes Serienfahrrad wobei ein Velomobil nun echt nichts mehr mit einem Fahrrad gemeinsam hat bis auf das es mit treten fortbewegt wird.

150 Watt tritt ein habwegs trainierter Fahrer Stunden lang, 200 Watt bringt ein fitter Fahrer auch noch eine längere Zeit.

am 3. August 2014 um 14:41

Richtig die 90 sind Spitzengeschwindigkeit im Sprint im schnellsten Velomobil Milan SL, Dauertempo ist in dem Gefährt bei 150 Watt Tretleistung und gerader strecke 50 Kmh +- bei 200 Watt 60 Kmh +-...das Milan SL gilt als schnellstes Serienfahrrad wobei ein Velomobil nun echt nichts mehr mit einem Fahrrad gemeinsam hat bis auf das es mit treten fortbewegt wird.

150 Watt tritt ein habwegs trainierter Fahrer Stunden lang, 200 Watt bringt ein fitter Fahrer auch noch eine längere Zeit.

Also ich kann den TE verstehen. Selbst wenn er im Unrecht ist.

Wenn ein Fahrradfahrer auf einem linken Radweg in der Stadt 50km/h oder gar schneller fährt ohne an der Kreuzung langsamer zu werden, dann darf er das vielleicht, das ist aber trotzdem dumm. Schlieslich tuts ihm ja weh.

am 3. August 2014 um 14:54

Es geht gar nicht mal ums schnell fahren wollen sondern generell das Thema Sicherheit, solche radwege sind gefährlich egal wie schnell man fährt es sei denn man schleicht da mit 16 Kmh +- . Das gefährliche ist das diese Radwege oft von Autofahrern nicht gesehen werden, wer rechnet schon damit das auf dem Gehweg gleichzeitig ein Radweg ist und der auch noch beidseitig freigegeben ist? Ich kann es keinen Autofahrer verübeln wenn er da einen Radfahrer übersieht.

Ich schon - wenn er frontal in den reinfährt.

Der kommt ihm ja entgegen...

 

Man könnte es vielleicht noch "verstehen" (aber ist genauso ein Argument gegen solche Radwege) wenn er aus ner Ausfahrt oder einer Einmündung den aus der "falschen" Richtung kommenden Radfahrer nicht sieht.

 

Aber doch nicht wenn er ihm beim Rechtsabbiegen entgegenkommt!

am 3. August 2014 um 15:18

Ich habe hier gefährliche besonders fiese Stellen da siehst du als Autofahrer erst den entgegenkommenden Radfahrer wenn er fast über die Motorhabe fliegt. Z.B. wenn der Radfahrer durch parkende Transporter verdeckt wird...in solchen Situtionen hilft nur extrem defensives Fahren auf allen Seiten.

Dar Radfahrer darf dan nicht mit 25 Kmh+ da lang rasen und der Autofahrer nicht ohne zu gucken um die Ecke fahren.

am 3. August 2014 um 16:12

Zitat:

Original geschrieben von bald Liegeradfahrer

Dar Radfahrer darf dan nicht mit 25 Kmh+ da lang rasen

Genau das ist der Punkt. Als Radfahrer darf man nicht "schnell" fahren. Das zieht alle Diskussionen über den Spritverbrauch von Autos ins lächerliche.

am 3. August 2014 um 16:41

Es gibt sogar Urteile die besagen das Fahrräder nur so schnell fahren dürfen wie es von ihnen erwartet wird und das sind Rund 10 bis 20 Kmh wobei meiner Meinung nach der Grossteil um 16 Kmh herrum anzusiedeln ist. Das ist so das Tempo das auf meinem Tacho steht wenn ich hinter den Radfahrern her fahre.

Fährt man z.B. 25 Kmh wird man schon als ,,rücksichtsloser und gefährlicher Raser'' beschimpft.

Wer das Rad in der Grosstadt als Autoersatz fährt hat echt die Ar...karte gezogen, zügiges vorrankommen ist nur möglich wenn man konsequennt solche Radwege ignoriert und damit gegen die Stvp verstösst.

Zugegeben ich bin wohl ein Extrembeispiel, ich fahre bis ca. 170 Km weit mit dem Rad wenn ich bei Freunden Urlaub mache, ich tue es weil ich es muss da ich kein Führerschein und kaum Geld für Auto/Bus und Bahn hätte, da ist das Fahrrad in Form des Liegerades ideal.

Natürlich halten einen Leute für verrückt, viele mögen 170 Km selbst mit dem Auto nicht fahren. 170 Km sind bei einem 26 Kmh Bruttoschnitt ca. 6,5 Std. Fahrt das ist nun echt nicht dramatiasch nerfig wirds nur in Ortschaften wo solche Radwege sind und die dann aus heiterem Himmel anfangen wenige 100 Meter lang sind um auf der anderen Fahrbahnseite weitergeführt zu werden. Da hat man schnell doppelt so viele Ampeln als ob man auf der Fahrbahn fährt.

Oder mal so nebenbei eine lustige Gesetzeslücke in der Stvo. Wusstet ihr schon das ein Radfahrer nur die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder beachten muss? Oftmals stehen ja innerorts und auch ausserorts diese Schilder nicht. Da darf der radfahrer so schnell fahren wie er kann, was im Umkerhschluss bedeutet ich dürfte mit 70 Kmh mit einem Milan SL durch eine Ortschaft knallen .

Der Gesetzgeber ging davon aus das ein Fahrrad niemals solche Geschwindigkeiten erreicht.

Die weissen Schilder mit roter umrandung gelten hingegen für alle.

Zitat:

Original geschrieben von bald Liegeradfahrer

 

Zugegeben ich bin wohl ein Extrembeispiel, .........

Oder mal so nebenbei eine lustige Gesetzeslücke in der Stvo. Wusstet ihr schon das ein Radfahrer nur die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder beachten muss? Oftmals stehen ja innerorts und auch ausserorts diese Schilder nicht. Da darf der radfahrer so schnell fahren wie er kann, was im Umkerhschluss bedeutet ich dürfte mit 70 Kmh mit einem Milan SL durch eine Ortschaft knallen .

Der Gesetzgeber ging davon aus das ein Fahrrad niemals solche Geschwindigkeiten erreicht.

Die weissen Schilder mit roter umrandung gelten hingegen für alle.

Sag ich ja.:D

Und welche Verkehrsregeln haben keine Gültigkeit für Radfahrer?

Nicht mal ein fehlender Geschwindigkeitsmesser hat einen Einfluss darauf, daß ein Radfahrer sich an angeordnete Tempobegrenzungen zu halten hat. (Oder eben dafür sanktioniert wird)

Moorteufelchen

Die allgemeinen (Geschwindigkeits) Regeln gelten wirklich nur für Kraftfahrzeuge.

Kutschen, Reiter und Fahrradfahrer sind also an [Ortsschild] = 50 nicht gebunden.

 

Und mit den rot umrandeten hat sich der Gesetzgeber in Bezug auf LKW nochmal nen Scherz erlaubt.

Zitat:

Original geschrieben von bald Liegeradfahrer

Es gibt sogar Urteile die besagen das Fahrräder nur so schnell fahren dürfen wie es von ihnen erwartet wird …

Und du wirst dich sicher wundern, dass das sogar für Autos gilt. Auf Autobahnen ohne Beschränkung darfst du zwar so schnell fahren wie es Auto und Verkehrslage hergeben, trotzdem hast du automatisch eine Teilschuld, wenn du schneller als die Richtgeschindigkeit 130 km/h bist. Genauso wirst du eine Teilschuld bekommen, wenn du in deinem Liegerad mit 70 durch die Ortschaft bretterst.

Es wäre trotz aller Nachteile, die du anscheinend als armer und völlig unverstandener Liegeradfahrer erleiden musst, besser, wenn du deinen Standpunkt nicht ständig und im selben Wortlaut in jedem Post wiederholst. Dafür ist ein Motor(!!!)-Forum sicher der falsche Platz.

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