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Radarwarngeräte in DE erlaubt...!

Themenstarteram 30. Juli 2006 um 20:21

Hallo,

ich bin grad vom Hocker gefallen!

Zitat : "Während in Deutschland seit Mitte August Radarwarner von jedem gekauft und benutzt werden dürfen, ist die Verwendung in den meisten anderen Staaten verboten. "

 

Link: http://www.radarfalle.de/technik/warn_stoertechnik/radarwarner.php

 

Ich finde diese Radarwarner erschreckend. Ist das tatsächlich und skandalöserweise erlaubt worden?!

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113 Antworten

Unter dem Beitrag steht:

Erstellt: 17. August 1998

Wollte schon sagen :rolleyes: seit wann sowas erlaubt ist ;)

MFG Ricky

am 30. Juli 2006 um 20:59

Re: Radarwarngeräte in DE erlaubt...!

 

Zitat:

Original geschrieben von superschuette

Ich finde diese Radarwarner erschreckend. Ist das tatsächlich und skandalöserweise erlaubt worden?!

Was ist an den Geräten erschreckend?

Und wieso wäre eine Legalisierung skandalös? Ein Verbot ist für mich eine logische Abwehrreaktion des Staates gegen alles, was seine schlechten technischen Mittel unterwandert und ihm Einnahmen vorenthält - aber doch keine notwendige Anordnung im Sinne aller Bürger. ;)

Sind sie nun erlaubt oder nicht? Nur, weil der Beitrag von 1998 ist, heißt es ja nicht, dass sie es inzwischen nicht mehr sind.

am 30. Juli 2006 um 20:59

Verkauf ist erlaubt.

Besitz ist erlaubt.

Benutzung ist untersagt, das Gerät wird, wenn man erwischt/kontrolliert wird, eingezogen...

am 30. Juli 2006 um 22:23

Aber, es sind ja auch keine Blitzerwarner, sondern einfach einprogrammierte POIs, die einem "staatlich bekannte Unfallschwerpunkte" anzeigen, damit man hier besonders auf seine Geschwindigkeit achtet ;)

Davon ab, wie hoch ist die wahrscheinlichkeit erwischt zu werden?

Leider funktionieren die Teile bei meinem Navi nicht :(

Hallihallo!

Einige Zeit lang waren die Radarwarner bzw deren Benutzung tatsächlich legal. Inzwischen sind sei es wieder nicht mehr.

Mir soll es egal sein. Wenn ich geblitzt werde, bin ich selbst schuld und zahle die 15 bis 35 €, die das dann kostet.

MfG Meehster

am 30. Juli 2006 um 22:51

Stellt sich doch die Frage, wie sich diese POIs aufs Fahrverhalten auswirken.

Fährt man mit ruhigem Gewissen Vollgas bis zum nächsten POI, um dort kurz abzubremsen oder fährt man tatsächlich langsamer an Unfallschwerpunkten?

Es bringt ja nunmal nichts (außer Geld für den Staat), wenn man 2 sec. vor einem Unfall noch geblitzt wird. Da muss sich einem ja quasi der Gedanke aufdrängen, es geht nur um die Bestrafung und nicht um die Verhinderung. Denn der Lerneffekt tritt ja erst beim zweiten Mal auf.

Andererseits wäre es ja Schwachsinn, zu sagen: Du darfst zwar wissen, wo Blitzer stehen, dies aber nicht in dein Navi speichern oder es anderen erzählen. Dann müsste man die Warnungen im Radio ja auch verbieten.

Ich sehe es so: Das Risiko, geblitzt zu werden wird dank mobilen Geräten nicht unbedingt geringer, die POIs sind auch nur eine automatisierte Erinnerung auf bekannten oder eine Recherche auf unbekannten Strecken. Wenn Blitzer wirklich nur an Unfallschwerpunkten stehen würden, gäbe es doch kaum etwas besseres als ein Hinweis im Navi, dass man jetzt wirklich langsam fahren sollte, wenn man nichts berappen will. Wer die Strecke nicht kennt, wird kaum nur 100m langsamer fahren - und Ortskundige brauchen keine POIs.

Aber eigentlich ist das der klassiche Konflikt: Wünscht sich der Staat nun täglich hunderte Verstösse pro Blitzer, die ordentlich Geld in die Kasse bringen oder will er wirklich etwas für die Verkehrssicherheit tun? Zieht man mit seinem ProViDa (;)) jemanden sofort raus oder heizt man ihm noch 30min mit 200 hinterher, um dann richtig abzukassieren?

Zitat:

Original geschrieben von S-XT

Unter dem Beitrag steht:

Erstellt: 17. August 1998

Auch hier bestätigt sich wieder: Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

 

Und bevor ich einen weiteren (nervtötenden) OT-Thread eröffne, benutze ich www.google.de, informiere mich über die Rechtssprechung bzgl. der Radarwarngeräte und vermeide damit das Losbrechen einer vermutlich min. 4 Seiten dauernden Diskussion a la

 

Zitat:

Aber, es sind ja auch keine Blitzerwarner, sondern einfach einprogrammierte POIs, die einem "staatlich bekannte Unfallschwerpunkte" anzeigen, damit man hier besonders auf seine Geschwindigkeit achtet

Nunja, dann wünsche ich eine erheiternde Debatte...wir dürfen gespannt sein, ob meine Prognose sich bewahrheitet.

gruß

Hallo,

Zitat:

Es bringt ja nunmal nichts (außer Geld für den Staat), wenn man 2 sec. vor einem Unfall noch geblitzt wird

vielleich würde ein solcher Unfall nicht geschehen wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten hätte!?!?!?

 

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Staatsanwalt

Auch hier bestätigt sich wieder: Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Und bevor ich einen weiteren (nervtötenden) OT-Thread eröffne, benutze ich www.google.de, informiere mich über die Rechtssprechung bzgl. der Radarwarngeräte und vermeide damit das Losbrechen einer vermutlich min. 4 Seiten dauernden Diskussion a la .......

Nunja, dann wünsche ich eine erheiternde Debatte...

Hallo Staatsanwalt,

der Thread ist

a) "on Topic"

b) für einige interessant

c) für viele nicht nervtötend und

d) keine Pflichtlektüre.

Wenn du's nicht magst, steht es dir wie immer frei, einfach nicht weiterzulesen ;)

Wo kämen wir denn hin, wenn in einem DISKUSSIONSforum das Diskutieren untersagt werden würde.

Liebe Grüße

Ralle

Gruß

Ralf

am 31. Juli 2006 um 16:05

Zitat:

Original geschrieben von Nosports

vielleich würde ein solcher Unfall nicht geschehen wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten hätte!?!?!?

Ja, deswegen würde ein Radarwarner in dieser Situation den Unfall verhindern! Wenn ich nicht weiß, dass dort ein Blitzer ist, fahre ich vllt nicht langsamer und es kommt zum Unfall. Die Frage ist doch, was ein Blitzer bringt, wenn es trotzdem zu Unfällen mit Auswärtigen kommt, die sich aufgrund ihrer Unwissenheit nicht gezwungen sehen, an der Stelle langsamer zu fahren...

Also: Was ist der Sinn von Blitzern an Unfallschwerpunkten? Bestrafen und einen bleibenden Eindruck fürs nächste Mal hinterlassen oder von vornerein überhöhte Geschwindigkeiten verhindern? Zweites funktioniert halt nur, wenn ich entweder ein Schild "Radarkontrolle" aufstelle oder einen Radarwarner benutze. Beides wird aber nicht gerne gemacht bzw. ist verboten, da dann weniger Geld in die Kassen kommt.

@razor23

Nicht der Radarwarner würde den Unfall verhindern, sondern angemessene bzw. vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Nach Deiner Theorie wird abgebremst wenn ein Blitzgerät kommt, und man Angst haben muß erwischt zu werden. Daher macht es aus Deiner Sicht Sinn vor Unfallschwerpunkten ein Blitzgerät aufzubauen und durch Schilder darauf hinzuweisen.

Sorry, aber wie krank ist das denn?

Du willst Dich aus Angst vor Speedtickets einbremsen lassen, anstatt Dich schlicht und einfach an die vorgegebenen Geschwindigkeiten halten?

Da fehlt mir jedliches Verständnis für

 

Grüße

am 31. Juli 2006 um 17:26

Zitat:

Original geschrieben von Nosports

Sorry, aber wie krank ist das denn?

Du willst Dich aus Angst vor Speedtickets einbremsen lassen, anstatt Dich schlicht und einfach an die vorgegebenen Geschwindigkeiten halten?

Krank ist das nicht und ich habe das nicht auf mich bezogen. Es ist einfach Verkehrspsychologie. Wozu werden dann denn Blitzer aufgestellt? Doch nur zum bestrafen? Irgendeine Wirkung (Verringerung der Geschwindigkeit) muss es doch haben, sonst würden Schilder ja reichen. ;)

Wie gesagt: Ein Blitzer kann seine Funktion nur erfüllen, wenn man von ihm weiß und sich folglich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Sonst wird genauso gerast, nur kostet es halt...

Was du wahrscheinlich meinst, ist die allgemeine "Angst" vor Blitzern und Kontrollen - sonst würde wahrscheinlich noch mehr gerast. Aber es fährt doch fast niemand immer genau nach der Geschwindigkeitsbeschränkung, höchstens im Rahmen der Verwarngelder (also +20). Weiß derjenige jetzt, dass dort ein Blitzer steht wird er sich ziemlich genau daran halten. Und das kann Unfälle verhindern, die mit 20 km/h mehr vielleicht schlimm geendet hätten - und daran hätte vielleicht plötzlich und unerwartet auftauchende Blitzer 10m davor nichts geändert.

Das beste Resultat, was ein Blitzer bringen kann: Keine Fotos.

Aber das passt natürlich nicht zu der Theorie, dass dann überall, wo der Radarwarner nicht bimmelt, noch mehr gerast wird. Das liegt aber wohl auch daran, dass Blitzer selten an Unfallschwerpunkten stehen.

Kapiert? ;)

am 31. Juli 2006 um 17:39

Ein weiteres Problem der Blitzer sind unerwartete Vollbremsungen des Vordermanns sowie das abgelenktsein des Fahrers, der sich mehr auf die Heckscheiben der geparkten Autos und den Straßenrand konzentriert als auf die Straße... ;)

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