ForumBMW
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. R1200ST Nach Inspektion festgestellt dass Bremsflüssigkeit noch alt ist!

R1200ST Nach Inspektion festgestellt dass Bremsflüssigkeit noch alt ist!

BMW R 1200
Themenstarteram 5. Juli 2019 um 18:57

Hallo Leute,

Ich habe von meinem Freund R1200ST bj. 2005 gekauft. Motorrad ist seit zwei Wochen in meinem Besitz

Die Motorrad hat von einem Monat eine Inspektion mit Motoröl,- Kupplungsflüssigkeit und natürlich Bremsflüssigkeit Wechsel bekommen. Rechnung 200€. Erste was mir angefallen, dass im Rechnung als Material keine Kupplungsflüssigkeit aufgelistet. Ich habe mit dem Werkstadt telefoniert, die hatten aber keine Lust mit mir zu sprechen, im grobe Form angeboten vorbei zu kommen.

Paar Tage später wurde mir auch klar dass Bremsflüssigkeit im Behälter verdächtig dunkel ist.

Ich habe mit Bremsflüssigkeittester geprüft ob die noch im gutem Zustand ist. Ergebnis – Bremsflüssigkeit ist definitiv alt! , – Tester zeigt orange fast rot, 2% Wasser.

Im Internet habe ich sehr schlechte Rezensionen für den Werkstatt gefunden. Sogar dass der Besitzer sehr aggressiv wird wenn ihn etwas nicht gefällt oder wenn du was falsches fragst.

Jetzt ist meine Frage: Was würdet ihr auf meinem Platz machen, eine Hoffnung auf Rechnungserstattung habe ich kaum. Soll ich versuchen Werkstatt aufzufordern Bremsflüssigkeit unter meinem Aufsicht zu wechseln? So lasse ich meine Motorrad dort nicht nicht reparieren, bin ziemlich siecher, die werden die

Bremsflüssigkeit nur in Behälter wechseln. Durch alte Bremsflüssigkeit gehen Bremskraftverstärker oft kaputt. Reparatur kosten über 2000€ mit Einbau.

Ich habe in Netz gefunden wie richtig die Bremsflüssigkeit bei R 1200 ST mit Bremskraftverstärker zu wechseln, Alle Werkzeuge habe ich auch dafür. Ich habe meine vertrauen an freie Werkstätte völlig verloren, BMW verlangt für Bremsflüssigkeitwechsel 200-300€. Finde ich auch zu teuer jedes Jahr so viel zuzahlen.

Danke ,

Max

Img-2328
Beste Antwort im Thema

Scheint ja eine richtige Edelwerkstatt zu sein. Berlin halt.

24 weitere Antworten
Ähnliche Themen
24 Antworten

Kupplungsflüssigkeit wird bei der ST eigentlich gar nicht gewechselt. Meine ist schon 15 Jahre alt.

Ist eine blaue Flüssigkeit (Vitamol V10; heißt jetzt Hyspin V10).

Bremsflüssigkeit lass ich alle 2-3 Jahre wechseln. Wichtig ist, dass die Flüssigkeit sowohl in den Steuerkreisen als auch den Radkreisen gewechselt wird. Anschließend wird die Funktion des iABS mittels Diagnosegerät überprüft.

Ganz wichtig ist auch, alle 10.000km oder 2 Jahre das Getriebeöl und das Öl im HAG (Endantrieb) zu wechseln.

Fahr in die Werkstatt und rede mit denen. Nimm die Rechnung mit.

Themenstarteram 5. Juli 2019 um 19:16

Sie haben völlig Recht!

Auf Schlägerei wartet er bestimmt! Wird mich danach anzeigen... Versuche erst freundlich zu bleiben.

Ja, die Flüssigkeit muss in beiden Kreisen gewechselt werden, habe sehr gute Video in Youtube gefunden, :)

Ich hoffe sie haben Kupplung gar nicht angefasst. :)

Ich denke ich wechsle selbst. Siecher ist sicher!

Hier sind die Rezensionen für den Werkstadt, sehr unterhaltsam :)

https://www.google.com/search?...

Scheint ja eine richtige Edelwerkstatt zu sein. Berlin halt.

Da fällt mir noch was ein:

Vielleicht haben die in der Werkstatt nur die Bremsflüssigkeit in den Radkreisen gewechselt.

Kannst Du aber nur rausfinden, indem Du den Tester in beide Reservoirs im ABS-Modulator hältst.

Wenn die Flüssigkeit ok ist, würde ich diese nicht wechseln.

Flüssigkeit selber wechseln... ich hoffe, Du kennst Dich aus.

Siezen musst Du mich auch nicht. Wir sind hier im Forum per Du.

Themenstarteram 5. Juli 2019 um 20:25

Gute Idee! lasse uns duzten.

Ich prüfe erst mal Flüssigkeit in abs Modulator.

Ich würde die Finger davon lassen. Am Ende geht der Modulator kaputt, weil Du einfach kein Fachmann bist. Der kostet über 2500,-

Ich würde diese heikle Technik nur beim Hersteller machen lassen.

Themenstarteram 6. Juli 2019 um 20:48

Danke. Ich habe genaue Anleitung gesehen wie es gemacht wird. Bei BMW lasse ich nicht für 300€ Bremsflüssigkeit auswechseln. Freie Werkstätte vertraue ich nicht mehr!

Zitat:

er

@yami1200 schrieb am 6. Juli 2019 um 20:41:26 Uhr:

Ich würde die Finger davon lassen. Am Ende geht der Modulator kaputt, weil Du einfach kein Fachmann bist. Der kostet über 2500,-

Ich würde diese heikle Technik nur beim Hersteller machen lassen.

Du hast alle Werkzeuge für einen Bremsflüssigkeitswechsel? Du hast ein BMW Diagnosegerät? Für den korrekten Wechsel der Bremsflüssigkeit ist das Diagnosegerät erforderlich, alles mag vielleicht funktionieren ist aber erstens nicht richtig und zweitens nicht vollständig. Leider wird kein Weg dran vorbei führen die Flüssigkeit in einer Werkstatt mit entsprechender Ausstattung wechseln zu lassen und dafür dann auch einen 3stelligen Betrag hinzulegen.

Ich habe das Glück das ich eine freie Werkstatt habe die sich auf K und Boxer Modelle spezialisiert hat, die nur "die alten" und "Klassiker" bearbeitet (sehr zum Leidwesen des Besitzers zählt er mittlerweile auch die C1 dazu, auch wenn er nicht verstehen kann wieso die Dinger überhaupt mal jemand gekauft hat), der also einerseits Ahnung hat und andererseits auch einen sehr guten Ruf und mein volles Vertrauen. Meine Bremsflüssigkeit wurde dort auch gewechselt und ich habe mich mal ein bisschen mit Ihm darüber unterhalten. So ganz trivial ist die ganze Geschichte nicht und die ist auch nicht in 10 min erledigt wie bei einem anderen Motorrad, der Preis (er nimmt dafür z.B. ca 150€) ist am Ende schon gerechtfertigt (BMW gibt für die Arbeit fast 2 Stunden vor).

Ich kenne sogar freie Werkstätten die sagen das diese Bremse zu speziell ist und sie die notwendigen (Diagnose) Geräte nicht haben und darum die Finger davon lassen. Wenn ein erfahrener Werkstattmeister kurz vor der Rente diese Aussage trifft glaube ich nicht das ein Hobbyschrauber mit Youtube auf dem Handy an diese Arbeit gehen sollte, vor allem wenn der Hobbyschrauber erkannt hat wie teuer eine Reparatur ist (wobei es deutlich günstigere Möglichkeiten gibt als die genannten >2000€)

Themenstarteram 6. Juli 2019 um 22:07

Ja, ich habe Werkzeug.

Bei älteren FTE ABS Modulen gibt es keine programmgesteuerte ABS Entlüftung, da vom Hersteller nicht vorgesehen. Ich habe mich gut Informiert und lange mit einem Werkstattmeister darüber unterhaltet.

Das Entlüften des ABS-Druckmodulators ist nicht erforderlich bei normalen Wartungsarbeiten am Bremssystem eines Motorrades wie z.B. Bremsflüssigkeitswechsel oder Tausch des Druckmodulators selbst (da ab Werk vorbefüllt). Sollte jedoch die Bremsflüssigkeit aus irgendeinem Grund (Defekt, Fehlbedienung etc.) aus dem ABS-Druckmodulator ausgetreten sein, dann wird es empfohlen diese Servicefunktion durchzuführen.

Aber danke für ihre Sorgen.

Max

Zitat:

@BlackFly schrieb am 6. Juli 2019 um 21:41:04 Uhr:

Du hast alle Werkzeuge für einen Bremsflüssigkeitswechsel? Du hast ein BMW Diagnosegerät? Für den korrekten Wechsel der Bremsflüssigkeit ist das Diagnosegerät erforderlich, alles mag vielleicht funktionieren ist aber erstens nicht richtig und zweitens nicht vollständig. Leider wird kein Weg dran vorbei führen die Flüssigkeit in einer Werkstatt mit entsprechender Ausstattung wechseln zu lassen und dafür dann auch einen 3stelligen Betrag hinzulegen.

Ich habe das Glück das ich eine freie Werkstatt habe die sich auf K und Boxer Modelle spezialisiert hat, die nur "die alten" und "Klassiker" bearbeitet (sehr zum Leidwesen des Besitzers zählt er mittlerweile auch die C1 dazu, auch wenn er nicht verstehen kann wieso die Dinger überhaupt mal jemand gekauft hat), der also einerseits Ahnung hat und andererseits auch einen sehr guten Ruf und mein volles Vertrauen. Meine Bremsflüssigkeit wurde dort auch gewechselt und ich habe mich mal ein bisschen mit Ihm darüber unterhalten. So ganz trivial ist die ganze Geschichte nicht und die ist auch nicht in 10 min erledigt wie bei einem anderen Motorrad, der Preis (er nimmt dafür z.B. ca 150€) ist am Ende schon gerechtfertigt (BMW gibt für die Arbeit fast 2 Stunden vor).

Ich kenne sogar freie Werkstätten die sagen das diese Bremse zu speziell ist und sie die notwendigen (Diagnose) Geräte nicht haben und darum die Finger davon lassen. Wenn ein erfahrener Werkstattmeister kurz vor der Rente diese Aussage trifft glaube ich nicht das ein Hobbyschrauber mit Youtube auf dem Handy an diese Arbeit gehen sollte, vor allem wenn der Hobbyschrauber erkannt hat wie teuer eine Reparatur ist (wobei es deutlich günstigere Möglichkeiten gibt als die genannten >2000€)

Zitat:

@maxim.m schrieb am 6. Juli 2019 um 22:07:11 Uhr:

Ja, ich habe Werkzeug.

Bei älteren FTE ABS Modulen gibt es keine programmgesteuerte ABS Entlüftung, da vom Hersteller nicht vorgesehen. Ich habe mich gut Informiert und lange mit einem Werkstattmeister darüber unterhaltet.

Das Entlüften des ABS-Druckmodulators ist nicht erforderlich bei normalen Wartungsarbeiten am Bremssystem eines Motorrades wie z.B. Bremsflüssigkeitswechsel oder Tausch des Druckmodulators selbst (da ab Werk vorbefüllt). Sollte jedoch die Bremsflüssigkeit aus irgendeinem Grund (Defekt, Fehlbedienung etc.) aus dem ABS-Druckmodulator ausgetreten sein, dann wird es empfohlen diese Servicefunktion durchzuführen.

Das hab ich aber gaaaanz anders in Erinnerung.

Wenn man die Bremsflüssigkeit wechseln möchte, dann wechselt man am besten alles. Dazu hat die ABS-Einheit auch Ausgleichsbehälter wo befüllt wird.

Dann braucht man im Idealfall noch ein Diagnosegerät, was die Bremspumpen ansteuern kann um die Flüssigkeit durchzuspülen.

Abschliessend muss an einem Diagnosegerät ein Drucktest des Systems durchgeführt werden. Ohne diesen Drucktest besteht die Gefahr, dass unbemerkt Luft im System verblieben ist, welche man alleine durch Gefühl am Bremshebel nicht bemerkt.

Wenn du also schon dran rumfummelst solltest du auf jeden Fall nach Beendigung der Arbeiten diesen Test in einer geeigneten Werkstatt durchführen lassen.

https://www.powerboxer.de/.../...abs-iii-integral-abs-i-absg1-funktion

Wenn du ein Video hast, kannst du es ja hier mal verlinken. Dann kann man mal drüber schauen.

Themenstarteram 7. Juli 2019 um 12:07

1. Ich fummle nicht rum. Ich mache ordentlich, nach lange RECHERCHE und Besprechungen mit Profis!

2. Natürlich wechselt man alles.

3. Drucktest mache ich danach.

4 Video ist leider auf russisch, aber da sieht mann alles genau. Kleine Fehler um unendlich lang zu meckern und diskutieren sind natürlich auch da. Im netz findet man dutzende Anleitungen mit Erfahrungen usw.

5 Ich lasse meines Auto und mein Motorrad ohne meine Aufsicht nicht mehr zu reparieren. Habe zu viele schlechte Erfahrungen mit unterschiedlichen Werkstätten!

Kann mich jetzt vorstellen was für Kritik ich jetzt von dir bekomme (für video und für den link mit schriftliche Beschreibung)...

https://www.youtube.com/watch?v=fmzAA4ijoh0&t=149s

https://www.google.com/search?...

Bildschirmfoto-2019-07-07-um-13-06-03

Denn man toe. Viel Erfolg.

You get what you pay for.

Diese Erfahrung habe ich in 38 Jahren immer wieder gemacht; dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt handelt. Wobei ich mit letzteren die besseren Erfahrungen gemacht habe, auch hinsichtlich Service.

Zum Sachverhalt:

Den Auftrag hat dein Freund erteilt und bezahlt. Er ist Ansprechpartner, nicht du. Wenn also reklamiert werden soll, ist das Aufgabe deines Freundes/Verkäufers.

Ansonsten ab in eine ordentliche Fachwerkstatt. Jeden Tag, wenn ich mich auf die Straße begebe, habe ich Angst, dass mir Hobbyschrauber wie du entgegenkommen. Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen hört der Spaß und die Geiz-ist-geil-Mentalität nämlich auf.

Themenstarteram 7. Juli 2019 um 21:46

Bremsflüssigkeit gewechselt, Druck Test durchgeführt, mit professionellem Werkzeug, Test habe nicht ich gemacht. Alles funktioniert prima keine Fehler.

Zitat:

You get what you pay for.

 

Diese Erfahrung habe ich in 38 Jahren immer wieder gemacht; dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt handelt. Wobei ich mit letzteren die besseren Erfahrungen gemacht habe, auch hinsichtlich Service.

 

Zum Sachverhalt:

Den Auftrag hat dein Freund erteilt und bezahlt. Er ist Ansprechpartner, nicht du. Wenn also reklamiert werden soll, ist das Aufgabe deines Freundes/Verkäufers.

Ansonsten ab in eine ordentliche Fachwerkstatt. Jeden Tag, wenn ich mich auf die Straße begebe, habe ich Angst, dass mir Hobbyschrauber wie du entgegenkommen. Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen hört der Spaß und die Geiz-ist-geil-Mentalität nämlich auf.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. R1200ST Nach Inspektion festgestellt dass Bremsflüssigkeit noch alt ist!