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R1150 1 und 2 Gang laut beim einlegen

BMW R 1150

Hi,

habe gerade eine R1150 RT Probe gefahren. War ganz zufrieden. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat. Das es ziemlich laut bein Einlegen der Gänge 1 und 2 war die Gänge 3-6, fand ich als OK.

Was meint Ihr bahnt sich da was an oder ist das Normal.

Vielen Dank im Voraus

Pet

Beste Antwort im Thema

Optimieren des eigenen Verhaltens (Schaltvorgang) hilft ungemein. (ne Menge)

Also im Stand den ersten einzulegen macht bei mir nur klonck, wenn ich ungeduldig bin.

Halte ich mich an die technisch bedingte Vorgehensweise, dann macht das gar nix.

Auch vom 1 in den 2. ist bis zu einem gewissen Grad optimierbar.

Eben so wie man ganz früher schalten musste.

Nur weil Konstrukteure den Unwillen sich an Gegebenheiten zu halten unterstützt haben, will ich nicht in Wechselkurven die damit verbundenen Kreiselkräfte bekämpfen müssen.

Will sagen, ich fahre das Konzept der 1150er und hab Spaß dabei. Dagegen geb ich mir persönlich lieber die Aufgabe besser zu schalten.

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Das laute Klonk beim Einlegen der unteren Gänge ist schon BMW-Folklore, gehört zur Markenidentität.

Kommt drauf an wie laut, ein wenig ist normal aber laut im eigentlichen Sinne nicht.

Leider ist das aus der Ferne wenig objektiv.

Nimm einen mit oder fahr zu einem hin der sich mit der Kiste auskennt.

Die heißen schließlich BMW und nicht BGW. Getriebe bauen können die erst nach mehreren Modelljahren.

Selbst meine alte K kann das Geräusch, ab und an geht's auch super leise und ich muss echt nachgucken, oder der Gang wirklich drin ist.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 23. September 2017 um 13:02:04 Uhr:

Die heißen schließlich BMW und nicht BGW. Getriebe bauen können die erst nach mehreren Modelljahren.

Getriebe bauen kann BMW gar nicht. Deswegen lassen sie es ja auch machen. Das Getriebe in der R1100 ist von Getrag. Man muss dabei zwei Dinge berücksichtigen: Erstens ist das eine Maschinen mit über einem Liter Hubraum und ordentlich Drehmoment, da muss das Getriebe schon was abkönnen. Außerdem gelten die 1150er als 1100er mit allen Modellpflegemaßnahmen, die es während der Produktionszeit gab. Sprich, das Getriebe ist zwar etwas ruppig, aber es hält. man sollte sich allerdings bei der Ölbefüllung von Getriebe und Motor an die Werksvorgaben halten, dann laufen die am besten. Und wenn man eine kauft, sollte man der Kupplung etwas Aufmerksamkeit schenken, denn ein Tausch wird sehr teuer.

 

75 oder 85 W 140, und immer schön alle 20 TKM wechseln - und sei es nur, um die Späne von dem Magneten an der Ablasschraube zu fischen...

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 27. September 2017 um 19:39:20 Uhr:

75 oder 85 W 140, und immer schön alle 20 TKM wechseln - und sei es nur, um die Späne von dem Magneten an der Ablasschraube zu fischen...

So isses, ich nehme immer Castrol 75W140 oder Motul 75W140 und mache das gerne jährlich. 1 Liter langt für EA und Getriebe.

Als ich 2015 meine erste (und neue) BMW gekauft hatte, war ich die ersten Wochen 3x wegen der verschiedensten Geräusche beim Händler, da ich der Meinung war, da stimmt was nicht. :eek:

Das Ding hatte eine Soundkulisse, welche bei all meinen vorherigen Japanbikes zweifellos auf einen kapitalen Schaden hingedeutet hätte!

Zitat vom Meister: "Du fährst halt keinen Japaner mehr. Erst, wenn eine BMW mal nicht mehr poltert und kracht, dann ist was nicht in Ordnung!" :)

Optimieren des eigenen Verhaltens (Schaltvorgang) hilft ungemein. (ne Menge)

Also im Stand den ersten einzulegen macht bei mir nur klonck, wenn ich ungeduldig bin.

Halte ich mich an die technisch bedingte Vorgehensweise, dann macht das gar nix.

Auch vom 1 in den 2. ist bis zu einem gewissen Grad optimierbar.

Eben so wie man ganz früher schalten musste.

Nur weil Konstrukteure den Unwillen sich an Gegebenheiten zu halten unterstützt haben, will ich nicht in Wechselkurven die damit verbundenen Kreiselkräfte bekämpfen müssen.

Will sagen, ich fahre das Konzept der 1150er und hab Spaß dabei. Dagegen geb ich mir persönlich lieber die Aufgabe besser zu schalten.

Zusätzlich: Was immer wieder empfohlen wird:

Gang einlegen, Schalthebel betätigt lassen dann die Kupplung kommen lassen.

Schalthebel erst dann "entspannen" wenn komplett eingekuppelt ist.

Wer zu schnell schaltet sorgt für Geräusche. Insbesondere dann, wenn man zuvor Japaner gefahren ist... Mal abgesehen von Yamaha, welche auch gerne "akustische Rückmeldungen der Gangwahl" geben. ;)

Grüße, Martin

Habe die R1200R und die gleichen Probleme. Hatte als Anfänger mal meinen Nachbarn hinten drauf, der ist Fahrlehrer und meinte, das mit dem Schalten sollte ich nochmal üben.

 

Dann haben wir getauscht :D

 

Seine Schaltvorgänge waren lauter.

 

Nach nun über drei Jahren kann ich auch in den ersten und zweiten nahezu lautlos schalten. Das klappt meistens.

 

1. Übe das Schalten einer BMW in der Ebene, keinesfalls am Hang!

2. Wenn du nur die Motorbremse benutzt, kannst Du nicht lautlos runter schalten.

3. Zum Runterschalten nehme ich gerne die Last vom Getriebe, indem ich die Fussbremse betätige.

4. Lautloses Schalten geht nur und ausschliesslich ohne Zug oder Schub bei guter Anpassung der Drehzahl und super timing und Koordination von Kupplungs- und Gashand und Fuss.

 

Das lautlose Schalten auf einer BMW ist eine Kunst und Wissenschaft für sich, aber, wie oben schon gepostet, die Getriebe sind zwar laut, aber robust.

 

Gruss

Sven

Während der Fahrt ist 4. Wichtig. Aber nicht so wie im Auto. Das machen die meisten falsch.

Warum sollte schnell schalten nicht gehen. Das ist ja auch der Trick. Aber eben mit System. Siehe oben

Beim 1. Gang einlegen, drücke ich immer das Gangpedal leicht nach unten und lasse gleichzeitig die Kupplung ganz leicht kommen. Dann schaltet es sich sehr soft. Vom ersten in den zweiten hab ich keine Probs.

Genau so geht der Trick.

Nicht hektisch, sprich Kupplung und dann sofort den ersten rein.

Denn da Dreht sich die eine Seite noch mit knapp Leerlaufdrehzahl und die andere steht. => klonck

Andererseits wenn dann beide stehen, dann können die Zähne aufeinander stehen und der Gang geht nicht rein.

Also Fußstapfen auf den Schalthebel legen und entweder am Gefälle losrollen oder per Kupplung das andere Zahnrad leicht bewegen. Ein kleines Klicks und der erste ist drin.

Einmal in Bewegung gilt dann immer: erst mit dem Fuß am Schalthebel leicht Druck aufbauen und dann Kupplung und Ganghebel gleichzeitig. (Ist bei allen Motorrad erneut so richtig)

Dann klappt auch. Ist eben kein Autogetriebe

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