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R1100S, R1100RS oder K1100RS? Wer hat Erfahrung mit mind. einer davon und ist über 1,80m?

BMW
Themenstarteram 9. September 2019 um 9:44

Hallo Zusammen,

gerade bin ich auf der Suche nach einem der drei Modelle. Warum? Ich stehe

auf BMW. Andere Hersteller kommen für mich (zur Zeit!) nicht in Frage!

Hat jemand von Euch eine dieser Maschinen? Welche Erfahrungen hat sie/er

damit gemacht (positiv UND negativ)? Da ich um die 1,85m groß bin,

würde ich mich besonders über Erfahrungen von Menschen freuen, die

ähnlich gross sind.

Viele Grüße

Beste Antwort im Thema

Ich habe über 100.000km Erfahrung mit der K100RS und K1100RS. Ich bin 186cm groß und habe bei über 10 weiteren und sehr unterschiedlichen Motorrädern keines gefunden die ähnlichen Fahrkomfort und Zuverlässigkeit bieten. Vielleicht noch die Yamaha XJ 900 Diversion S die ebenfalls mit Kardan, sehr gutem Windschutz und hoher Touren- und Alltagstauglichkeit überzeugt. Auch die XJ bin ich schon fast 100.000km gefahren. Ich kenne allerdings kein anderes Motorrad ausser die K100/1100RS, die eine bessere Verkleidung bietet. Einfach genial, selbst die ausladenen RT oder LT Verkleidungen oder die Nachfolger K1200RS, K1200S, K1300S, sind nicht besser da sie oft unangenehme Windgeräusche und Verwirbelungen verursachen. Meine Empfehlung in diesem Preissegment zwischen 2.000 und 4.500€ für sehr gut erhaltene und gewartete Sporttourer; BMW K1100RS oder Yamaha XJ 900 S. Bikergruß, Heinrich

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Was willst Du denn wissen? Wenn Du ein großer Mensch bist, musst Du auf dem Motorrad entweder in die Höhe wachsen, dann bist Du bei einer GS. Oder dich lang machen. Gerade die K1100 ist vom Radstand her so lang, dass auch große Menschen komfortabel darauf untergebracht sind. Das gilt ähnlich aber auch für die R1100.

Hab eine BMW R1100RS 2016/17 20.000 km gefahren. War sehr zufrieden mit ihr. Bin 1,83 + hatte damals 95 kg. Die Sitzposition war für mich eine kleine Idee Vorderrad lastig, was mir sehr entgegenkam. Der Boxer hat aber bis 40 km/h das KFR (Kaltfahrruckeln), was ganz schön nervig ist. Unabhängig davon war ich mit dem Bike aus 1998 sehr zufrieden.

Erst als ich mir in 07/2017 eine BMW K1300S zulegte, merkte ich, wie schwerfällig sich die R1100RS dagegen fährt.

Habe seit 2001 eine R 1100S, bin 193 groß. Sitzhaltung ist angenehm, es gibt die S mit zwei verschiedenen Lenkern, einen über, einen unter der Gabelbrücke.

Ich habe vor Jahren einen Superbikelenker angebaut und die Rasten etwas tiefer und weiter hinten montiert. War meinem lädierten Hüftgelenk geschuldet gewesen und ich habe es auch nicht wieder geändert- das Gelenk schon :D

Meine GS ist natürlich bequemer und fährt sich irgendwie auch leichter. Mein Herz hängt an der S.

 

Hatte vor langer Zeit mal eine K1200(die mit Halbverkleidung) leihweise, gefiel mit nicht so gut. Vermutlich aber nur, weil ich Zweizylinder lieber mag und die K insgesamt nur ungewohnt war. Schlecht war sie aber nicht.

Habe mir vor ca. 1 Monat nach 30 Jahren Japanern eine BMW R1100RS aus 93 gekauft.

Mir ging es in erster Linie darum ein günstiges Motorrad mit ABS zu bekommen, da ich nach meiner schweren Erkrankung eh nur noch relativ kleine Routen fahren kann...

Ich selbst bin 1,81 groß und 82 kg schwer - muss sagen, dass die Sitzposition für mich (obwohl die Suzuki auch nicht unbequem war) jetzt sehr entspannt und bequem ist!!!

Fahrverhalten ist wie bereits oben erwähnt - auch für mich etwas schwerfällig - liegt aber auch daran, dass ich es einfach anders gewohnt bin!!! Die R1100RS benötigt etwas "Nachdruck" beim Einlenken - wobei das Fahrwerk selbst eigentlich über jeden Zweifel erhaben ist.

Der Boxer hat natürlich seine "Eigenarten" - aber dafür auch ordentlich Dampf in allen "Lebenslagen".

Ich kann bisher nur sagen, dass ich den Kauf nicht bereue und finde, dass es ein echt TOLLES Motorrad ist!!!

Ich kann dieses Modell nur empfehlen.

Gruß Udo BMW R1100RS

Zitat:

Fahrverhalten ist wie bereits oben erwähnt - auch für mich etwas schwerfällig - liegt aber auch daran, dass ich es einfach anders gewohnt bin!!! Die R1100RS benötigt etwas "Nachdruck" beim Einlenken - wobei das Fahrwerk selbst eigentlich über jeden Zweifel erhaben ist.

Bau da mal die Paraleverstrebe der R11GS rein, die ist 2cm kürzer ... und schon fährt sich das Ding wie ein Fahrrad ... nur treten musst du nicht ... :) ;)

Zitat:

@AndreasDU schrieb am 9. September 2019 um 17:14:23 Uhr:

 

Bau da mal die Paraleverstrebe der R11GS rein, die ist 2cm kürzer ... und schon fährt sich das Ding wie ein Fahrrad ... nur treten musst du nicht ... :) ;)

Hallo und Danke für den Hinweis.

Damit ist wirklich nur die Strebe

"Drehmomentsstütze" gemeint?

Da ist der reine Wechsel ja ein "Klacks"!

Muss denn noch irgendwas beachtet werden, wenn man dieses Teil austauscht?

Ich meine, durch die 2 cm Verkürzung ob da an der Achse irgendwas neu justiert werden muss?

Ansonsten denke ich, dass dadurch nur das Heck etwas angehoben und der Radstand um genau diese 2cm verkürzt wird...

Aber was sagt denn der TÜV dazu?

MfG Udo BMW R1100RS

In erster Linie geht es nicht um eine Verkürzung des Radstandes, sondern um einen etwas steileren Lenkkopfwinkel!!! Der Radstand wir nicht kürzer, wenn ich die Flucht Schwinge-Endantrieb begradige durch eine kürzere Strebe... und ist die GS-Strebe HU-relevant??? Bei mir hat die noch nie einer nachgemessen ...

In dem Zuge sollten Haupt- und Seitenständer verlängert werden .... geht zur Not auf ebener Fläche aber auch noch so ...

Zitat:

@AndreasDU schrieb am 9. September 2019 um 19:06:33 Uhr:

In erster Linie geht es nicht um eine Verkürzung des Radstandes, sondern um einen etwas steileren Lenkkopfwinkel!!! Der Radstand wir nicht kürzer, wenn ich die Flucht Schwinge-Endantrieb begradige durch eine kürzere Strebe... und ist die GS-Strebe HU-relevant??? Bei mir hat die noch nie einer nachgemessen ...

In dem Zuge sollten Haupt- und Seitenständer verlängert werden .... geht zur Not auf ebener Fläche aber auch noch so ...

Durch das "Anheben" des Hecks, wird natürlich der Lenkkopfwinkel steiler, bzw der Nachlauf des Vorderrads kürzer.

Das dient natürlich dem Handling beim Lenken.

Wegen dem TÜV frag ich halt nur, weil ich dachte, dass das eventuell ins Auge fallen könnte, wenn Sie hinten höher als "üblich" ist...

Wie gesagt bin ich BMW - Neuling und kenne die Unterschiede noch nicht so genau.

In diesem Sinne... Danke für den Tipp mit dem Hauptständer. Für den Seitenständer habe ich mir bereits so einen Schuh bestellt, weil ich finde, dass der Seitenständer eh das Motorrad in eine Schräglage bringt, die kurz vorm Umfallen liegt.

MfG Udo BMW R1100RS

Die andere Möglichkeit, besser dafür etwas teurer, wäre ein anderes Federbein(e) z.B. von Wilbers, dadurch läßt sich auch das Heck anheben, ohne dass man den Winkel/Verschränkung des Kardans/Endantriebs so arg verändert, wie mit der kürzen Strebe, von dem Gewinn an Fahrwerksqualität mal ganz abgesehen. Nach 70-100TKM/~20Jahren sind die original Showa-Beine eh ausgeleiert.

Ich fahre in der S die kurze Strebe seit 2002, sie war später beim sog. Sportfahrwerk sogar Serie.

Beim Ausbau der alten Strebe sollte man den Radantrieb abstützen. Dann die Szene rausschrauben, neue rein. Selbstsichernde Mutter vorne möglichst nicht mit Kunststoffsicherung nehmen, könnte warm werden.

Motorrad auf die Räder stellen, hinten mit ca. 80kg belasten und Schrauben der Strebe anziehen. Fertig.

Losfahren und sich freuen.

Zitat:

@JoergFB schrieb am 9. September 2019 um 19:23:13 Uhr:

Die andere Möglichkeit, besser dafür etwas teurer, wäre ein anderes Federbein(e) z.B. von Wilbers, dadurch läßt sich auch das Heck anheben, ohne dass man den Winkel/Verschränkung des Kardans/Endantriebs so arg verändert ...

Mit der kurzen Strebe ergibt sich neben dem besseren Handling sogar ein kleinerer Knickwinkel der Kreuzgelenke ;) ... insofern ist ein Wilbers-Beinchen bzgl. des Antriebsstrangs die wohl teurere, aber schlechtere Lösung ... bzgl. des Fahrwerks hast du natürlich recht, nach über 20 Jahren ist das Serien-Federbein in der Regel durch!

 

Längere Federbeine hat meine auch, ohne Probleme. Das einzige, was in dem Bereich mal hin war, sind die Lager in der Schwinge gewesen. Also die im Knickpunkt.

Was du da beschreibst, war mal für eine ganze Zeit ein Thema im Netz. Da hieß es allerdings, dass durch den geänderten Winkel des Antriebs der Verschleiß steigen soll.

BMW hat das dann durch den serienmäßigen Einbau widerlegt.

Wie gesagt, Umbau problemlos möglich

Das wurde schon 1994 mit Erscheinen der R11GS widerlegt!!!

Schwinge Teilenummer 2312566 verbaut in

- R1100GS

- R850GS

- R1100R

- R850R

- R1100RT

- R850RT

- R1100RS

Da die Getriebegehäuse und die EA-Gehäuse ebenfalls in den Abmassen baugleich waren bei allen Modellen, ergeben sich immer gleiche Aufhängepunkte für die Strebe und den Endantrieb .... und von Beginn an wurde in den GS´n eine 365mm lange Strebe verbaut, in allen anderen eine 385mm lange Strebe.

Schon aus diesem Grunde habe ich eine diesbezügliche Diskussion noch nie verstanden, und nicht erst mit der Änderung an der R1100S ab 11/2003 ...

Bin 189cm groß, fuhr über 20 Jahre die K100RS, welche von der Ergonomie der der K1100RS fast bis aufs Haar gleicht.

Jetzt auf eine R1150GS umgestiegen, weil bequemer.

Die ´K´ hatte über all die Jahre nahezu ohne jede Mängel gelaufen, einzig einmal waren die hinteren Bremskolben etwas schwergängig und auch mal der Hauptbremszylinder etwas undicht.

Ansonsten ausnahmslos Verschleißteile - ein fantastisches Resultat!

Ein Freund von mir fuhr als Erstbesitzer die K1100RS bis ca. 160tsnd km, größre Mängel sind mir nicht bekannt - irgendwann war aber Manches ausgenudelt und der Motor verbrauchte steigend Motoröl, dann hatte er diese (fast) verschenkt.

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