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R 1100 GS mit 17 Zoll Räder der R 1100 R- TÜV Eintrag ?

Themenstarteram 15. Oktober 2019 um 11:52

Hallo zusammen,

habe an meiner R 1100 GS, Bj. 1994, die Räder einer R 1100 R montiert und möchte sie nun eintragen lassen.

Nun verlangt unser TÜV Süd (Raum PF-BB) ein Teilegutachten oder Tragfähigkeitsnachweis der Felgen. Beides habe ich jedoch nicht und auch mein BMW Händler kann mir nichts hierzu liefern.

Hat jemand von euch diese Radkombination (vorne 120/70-17 und hinten 170/60-17) auf seiner GS 1100 eingetragen und kann mir hier weiterhelfen ?

Event. auch einen TÜV nennen, der das schon einmal gemacht hat.

Vielen Dank vorab !

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Beste Antwort im Thema

wozu will denn der TÜV ein Tragfähigkeitsgutachten für originale Felgen? Die müssen doch auf der GS die gleiche Last tragen wie auf der R, und da sind sie abgenommen. Einen simplen Analogieschluss sollte der Herr Ingenieur hinbekommen. Sonst fahr besser woandershin. Änderungsabnahmen darf inzwischen jede Prüforganisation machen.

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Frag mal beim Kurt Rösner nach, der hat so was schon vor 20 Jahren gemacht

http://kurtroesner.de/

oder Heiko bzw. Normen von Rabbit Ground sprich Motorrad Senger:

https://www.senger-motorrad.de/

wozu will denn der TÜV ein Tragfähigkeitsgutachten für originale Felgen? Die müssen doch auf der GS die gleiche Last tragen wie auf der R, und da sind sie abgenommen. Einen simplen Analogieschluss sollte der Herr Ingenieur hinbekommen. Sonst fahr besser woandershin. Änderungsabnahmen darf inzwischen jede Prüforganisation machen.

Bist du Dir sicher, das die Felgen einer R1100R entstammen?

Die hat hinten 18 Zoll Felgen.

Sehen mir eher nach Felgen der R1100S oder R1150R aus.

Davon mal abgesehen, hast du den Abrollumfang nur an der Vorderachse um 9% verringerst.

(110/80R19 vs. 120/70R17)

Da werfen sich ja noch mehr fragen auf:

- Tachoantrieb geht falsch

- Bremswirkung geändert (geänderter Hebelarm)

---> Die Bremsanalage einer GS ist komplett anders als die der normalen "R" Derivate.

- Nachweis muss (theoretisch) neu geführt werden gem. EG-Richtlinie/ABS verhalten

Die R1100R und die R1100GS sind eigentlich laut Papieren der selbe "Typ" R259

....also quasi das gleiche Mopped.

Ich würde mit diesem Hinweis bei einer anderen Prüforganisation vorsprechen.

Denk dran, auch der Tachoantrieb muss mitgewechselt werden.

Persönlich gefallen mir diese Umbauten gar nicht, selbst die org. 19 Zoll finde ich persönlich etwas zu klein.

Zitat:

@BMW-Onkel schrieb am 15. Oktober 2019 um 13:15:53 Uhr:

Die R1100R und die R1100GS sind eigentlich laut Papieren der selbe "Typ" R259

....also quasi das gleiche Mopped.

Quasi ist das zwar der gleiche Typ, aber eine komplett andere Ausführung.

Zitat:

vorne 120/70-17 und hinten 170/60-17

Vom Design und auch von den Größen isses so auch an der K12RS(K589) verbaut worden, als Extra gab es hinten die 5,5"-Felge mit nem 180/55-17 ... da der Trum 289kg wiegt, sollte die Tragfähigkeit wohl mehr als ausreichend sein.

Auch die Bremsanlage entspricht der der K12RS: 4-Kolben-Sättel Brembo, 305er Bremsscheiben, lediglich die Handarmatur ist eine andere, da wäre zu prüfen, ob der Durchmesser des Zylinders dazu passt .... da gleiches System aber auch an der K100/4V sowie an der K1100RS verbaut wurde (die auch nicht leichter als die GS sind) inkl. gleicher Handarmatur wie an der 11er GS, sollte es eigentlich passen!!!

Gelöscht

Das grösste Problem dürfte das Abs sein, wenn eins dran ist. Das Verhältnis der Radumfänge ändert sich ja und damit kommt das Abs so ohne weiteres nicht zurecht. Gruss Roland

Zitat:

@rolandkiefer schrieb am 16. Oktober 2019 um 00:55:38 Uhr:

Das grösste Problem dürfte das Abs sein, wenn eins dran ist. Das Verhältnis der Radumfänge ändert sich ja und damit kommt das Abs so ohne weiteres nicht zurecht. Gruss Roland

schau mal auf das Foto, wo kein ABS ist kann es auch keine Probleme bekommen ;-)

Themenstarteram 16. Oktober 2019 um 9:04

... so, zunächst einmal vielen Dank für den ausführlichen Response, den ihr mir hier gegeben habt.

Noch kurz zur Info: natürlich habe ich auch die Tachoschnecke für das 17 Zoll Vorderrad mit verbaut, und ja, ABS habe ich keines.

Das mit der Plausibilität sehe ich eigentlich genau so, aber damit geben sich TÜV-Ings nicht zufrieden, wollen eben alles schriftlich abgesichert haben. Es kann auch gut sein, dass das Hinterrad von der R1100S oder R1150 stammt, habe es in der Bucht gekauft, und ist schon ne Weile her.

Sehr gut finde ich den Tip mit den Tunern, kannte beide bisher nicht und werde dort heute mal anrufen. Da ich im Schwarzwald oft unterwegs bin, habe ich diese Radkombi schon öfters gesehen und eigentlich geglaubt, dass auch den Tüvs hier diese Eintragung bekannt ist, was aber scheinbar nicht der Fall ist.

Also wenn jemand einen TÜV (auch DEKRA oder GTÜ) kennt, der so etwas schon einmal eingetragen hat, dann lasst es mich bitte wissen.

Vielen Dank vorab und besten Gruss !

Zitat:

@cs-driver schrieb am 16. Oktober 2019 um 09:04:23 Uhr:

aber damit geben sich TÜV-Ings nicht zufrieden, wollen eben alles schriftlich abgesichert haben.

manche TÜV-Ings sind nur zu faul zum Denken. Da fragt man sich dann, wozu das Ingenieursstudium wohl gut war.

Beim Rösner wollte ich damals meine 1996er GS zum Umbau auf 17" Vorderrad geben, war mir dann aber im Endeffekt doch zu teuer, da ich auch das ABS behalten wollte.

Die Senger-Jungs haben sich erst später, nach dem Gewinn vom Boxercup :D , auf Umbau und Tuning spezialisiert . Mit der Marke "Rabbit Ground", eigentlich die Firmenadresse "Im Hasengrund", sind inzwischen tolle Umbauten zustande gekommen.

Beide haben auf jeden Fall entsprechende TÜV-Prüfer an der Hand.

oder Du funkst den Rainer mal, er macht TüV Eintragungen als Hobby: https://www.filderstadt-bmw.bike/

Themenstarteram 17. Oktober 2019 um 11:19

... also, in der Tat ist der Rösner doch heftig teuer, spricht von ca. 1000 euro wenn es denn überhaupt noch geht, da es seit diesem Jahr neue Vorschriften gibt, die aufwendige Testfahrten vorschreiben. Senger hat angeblich noch nie diesen Umbau gemacht und gleich abgelehnt.

Das mit Rainer war ein guter Tip, er hat mir aber auch den riesen Aufwand beschrieben, kriegt es aber event. günstiger hin. Alles in Allem ist das schon ernüchternd, und da jetzt Ende Oktober mein Saisonkennzeichen mich am Fahren hindert, werde ich die ganze Aktion wohl ins neue Jahr verschieben, da das wohl etwas zeitaufwendiger wird.

Trotzdem allen vielen Dank hier, die mir mit den Infos weiter geholfen haben.

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