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Qualität gegenüber anderen Herstellern

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 7. April 2012 um 8:25

Hallo,

wenn ich die ganzen Probleme in diesem Forum so lese, wird mir ganz schwindelig.

Hat VW wirklich eine so schlechte Qualität oder liegt es in der Natur der Dinge, daß überwiegend negative Erfahrungen gepostet werden. Man liest eben permanent über kapitale Motorschäden, Steuerketten, Turbo, Klimaprobleme etc.

Ich selbst habe jetzt keinen Vergleich zu anderen Foren und Fahrzeugen. Ich meine nur mal gelesen zu haben, daß man Opel eine sehr gute Qualität bescheinigt (wesentlich höher als VW). Der Astra war z. B. die Nr.1 beim Dekra Qualitätsreport.

Ich persönlich bin mit meinem Golf sehr zufrieden. Ich bin jedoch erst 13.000 km gefahren.

Besonders schätze den Komfort und die Laufruhe. Man glaubt immer, eine Klasse höher zu fahren und der Unterschied zu A4 oder C-klasse ist gar nicht so groß. Des weiteren schätze ich die sehr gute Raumausnutzung und Kopffreiheit, die ich bei keinem vergleichbaren Auto in dieser Klasse gefunden habe.

Beste Antwort im Thema

Bei meinem Golf scheint die Qualität ab km Stand 31000km gänzlich verloren gegangen zu sein, wenn sie den jemals vorhanden war.:rolleyes:

Da der Beitragsersteller ja auch einen frühen TSI mit zwar wenig km auf der Uhr fährt, wird er bestimmt in Zukunft die geballte Qualität bei VW erleben.:D

Nicht alles was auf den ersten Blick gut aussieht und sich gut und wertig anfühlt ist mit Qualität gleichzusetzen, und schon gar nicht über einen langen Zeitraum.

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In der aktuellen auto motor und sport ist eine Mängelreportage der Leser zu finden:

Besonders viele Probleme gibt es im VW-Konzern.

"Rechnet man VW, Seat und Skoda zusammen, so gibt es auffallend viele Klagen über den Konzern.

....Seit geraumer Zeit schlägt sich VW mit Problemen bei den TSI Motoren herum, bemängelt werden aber auch die Fensterheber, Batterien, Klimaanlagen und Elektronikdefekte."

Zitat:

Original geschrieben von ricco68

In der aktuellen auto motor und sport ist eine Mängelreportage der Leser zu finden:

Besonders viele Probleme gibt es im VW-Konzern.

"Rechnet man VW, Seat und Skoda zusammen, so gibt es auffallend viele Klagen über den Konzern.

....Seit geraumer Zeit schlägt sich VW mit Problemen bei den TSI Motoren herum, bemängelt werden aber auch die Fensterheber, Batterien, Klimaanlagen und Elektronikdefekte."

Also nix neues...

Ist aber bestimmt nur eine pauschale Behauptung der Presse und in der Praxis sieht alles ganz anderst aus. :rolleyes:

Gruß

Wieviele Leute fahren den VW im gegensatzt zu anderen Herstellern ? Problem haben alle ...

Wenn die @ualität nicht gut wäre,wären die bei den Absatzzahlen nicht immer oben dabei .

Zitat:

Original geschrieben von Fireball08

 

Wenn die @ualität nicht gut wäre,wären die bei den Absatzzahlen nicht immer oben dabei .

Das hat nix miteinander zu tun - Eine Million Fliegen können nicht irren...;)

Marketing ist alles.

Gruß

fahr fort..

Zitat:

Original geschrieben von Fireball08

 

Wieviele Leute fahren den VW im gegensatzt zu anderen Herstellern ? Problem haben alle ...

Wenn die @ualität nicht gut wäre,wären die bei den Absatzzahlen nicht immer oben dabei .

Das dürfte sicher eine Mängelquote und keine absoluten Zahlen sein, sonst wäre ja Seat und Skoda nicht gleich schlecht wie VW.

Wie gesagt, das ist das Ergebnis einer Leserumfrage. Eine Anti-VW-Tendenz hat der Bericht auch nicht. Audi landet nämlich vor BMW und Mercedes.

Gruß

Markus

Zitat:

TÜV-Leute haben im Regelfall Maschinenbau studiert ...

Woher denn diese Weisheit?

Ein anerkannter Prüfer,und zwar bei allen Prüforganisationen,

muß zwingend einen Ing.-abschluß im Fachgebiet KFZ besitzen.

Klar sind auch Maschinenbauing. zu KFZ-Prüfern geworden,dazu

haben die sich aber lange auf die Schulbank gesetzt!

Ich weiß da genau wovon ich spreche.

 

Und zur Quali;

VW ist nicht schlechter geworden.

Aber,viele Andere haben aufgeholt und VW ist

eben nichtmehr "die Marke" und sollte aufpassen

nicht überholt zu werden.

Die Ansprüche an den Golf sind ja allgemein besonders hoch. Und die Vielzahl der Testberichte, in denen der Golf stets als Bester seiner Klasse abschneidet, suggeriert ja genau den Eindruck, mit dem Golf das ausgewogenste Fahrzeug zu kaufen.

@navec und einige andere hier im Forum haben schon recht, dass der Golf viele guten Eigenschaften hat.

Aber Tatsache bleibt schon, dass einige Komponenten, über die hier im Forum vielfach und immer wieder diskuttiert werden, langlebiger und zuverlässiger entwickelt werden müssen. Ich denke die meisten von uns würden sich wünschen, dass der Golf in der Mängel- und Pannenstatistik des ADAC mal Platz 1 erreicht. Das halte ich für weitaus wichtiger als die Erreichung weltweit bester Absatzzahlen.

 

am 9. April 2012 um 16:34

Also mein Vater, hat jetzt schon den 6ten Passat und mit jedem davon ca. 200.000km zurückgelegt.

Sowohl Diesel als auch Benziner und nie war irgendne Große Reparatur. Was ich am geilsten Finde ist das man den aktuellen 2.0 TDI 170PS mit ca. 4,5L bei normaler Fahrweise fahren kann. Wohlgemerkt DSG. Deshalb glaube ich nicht das VW die schlechtesten Autos baut.

tolles thema.!

mein resumee nach 20 pkw innerhalb der letzten 24 jahre, darunter 2x Trabant, 1x Wartburg, 5x Opel Vectra/Kadett, 2x Renault Rapid/Kangoo, 7 x BMW 3´er (E36-E90), 1x BMW X1, 2 x VW Golf:

alle haben kleine macken gehabt, aber nie auch nur irgend ein großes problem wie motor-/getriebeschaden. tendenziell hatte ich den meisten stress mit der marke BMW, weil die nunmal mit 40% die größte repräsentanz am eigenen fuhrpark hatte:D. einen richtigen qualitätsmusterschüler mit NULLPROBLEM, hatte ich dagegen nie.

dennoch empfinde ich meinen Golf 6 GTI ebenbürtig mit unserem letzten BMW E90. der hatte innerhalb von 4,5 jahren auch nur 1x eine defekte glühbirne und einen durchgegammelten zwischenschalldämpfer an der auspuffanlage wegen extremen kurzstreckeneinsatz. sonst nix:)

jedoch muss auch fairerweise betont werden, dass die qualitative wahrnehmung innerhalb der lebensjahre sich verändert hat. einem Opel Kadett oder Renault Rapid habe ich damals klappernde und rapplige fahrgeräusche nicht für übel genommen. das gehörte einfach dazu. heutzutage nervt bereits ein pfeifgeräusch an der karosse bei 160km/h, oder das knistern und knacken der türverkleidungen auf kopfsteinpflaster.

Na klar. Nur früher gab es nicht so viel Elektronik und so viele hochgezüchteten Motoren usw. Defekte an Steuerketten und Turbolader gab es in diesem Umfang daher nicht. 

Zitat:

Original geschrieben von Alfons007

Na klar. Nur früher gab es nicht so viel Elektronik und so viele hochgezüchteten Motoren usw. Defekte an Steuerketten und Turbolader gab es in diesem Umfang daher nicht. 

dafür gab es:

-rost

-zahnriemenrisse (Opel 8-Ventilbenziner, VW 1,9 TDI beispielsweise)

-keine EURO NCAP 5 sterne chrashsicherheit

-4 manuelle fensterheber (per muskelantrieb)

-klimananlagen erst ab mittelklasse (und dann auch nur gegen aufpreis)

-ESP war noch ein fremdwort

u.s.w. ...

 

dieser alten zeit heult doch auch niemand nach. wir wollen doch den komfort in den heutigen autos. und am ende ist es so: erhöht man die zahl der potentiellen fehlerquellen, erhöht man damit auch die zahl der tatsächlich auftretenden fehler;) am Trabant hätte ich nen motor noch selber wechseln können - beim GTI ...:D

@Alfons007:

Zitat:

Na klar. Nur früher gab es nicht so viel Elektronik und so viele hochgezüchteten Motoren usw. Defekte an Steuerketten und Turbolader gab es in diesem Umfang daher nicht

Das leuchtet natürlich ein!

Wegen der vielen Elektronik und den hochgezüchteten Motoren ist es verständlicherweise schon zwangsläufig, dass man so besch... Steuerketten bauen muss.

Wahrscheinlich brummt den Konstrukteuren noch so dermaßen der Schädel vor lauter Elektronik und diesen neuartigen Motoren, dass sie bei der simplen Steuerkette (zum wiederhlten Male) versagt haben.

Eine andere Begründung fällt mir für die fehlenden 1-2mm zwischen Gateway und Ladedrucksteller beim 1,2TSI auch nicht ein. Muss irgendwie an der Elektronik liegen...oder an der hohen Literleistung....

Klar wollen wir moderne Technik. Schon allein, um Verbrauch zu senken usw. Und die TSI fahren sich toll.

Das bleibt alles unbestritten. Nur, sie müssen zuverlässiger werden. 

Ich habe mich wegen einem defekten Turbolader am 1,2l letztendlich auf Anraten meiner Werkstatt abschleppen lassen. War noch vertretbar, weil in der Großstadt. Und Gott sei dank in der Garantiezeit. Und glücklicherweise nicht auf der Autobahn.

am 9. April 2012 um 19:29

Zitat:

Original geschrieben von Alfons007

Na klar. Nur früher gab es nicht so viel Elektronik und so viele hochgezüchteten Motoren usw. Defekte an Steuerketten und Turbolader gab es in diesem Umfang daher nicht. 

Hey ... 1990 hatten wir bereits VTEC-Aggregate von Honda, die standfest hohe Drehzahlen verkrafteten und 100PS/Liter leisten konnten. Und auch die 911 Turbo oder diverse Saab-Modelle (man erinnert sich: Saab gilt als einer der Großserien-Turbopioniere) fielen nicht durch übermäßig hohe Turboausfälle auf. Und standfeste Steuerketten werden schon seit anno pief verbaut. Downsizing ist zwar ein Modewort der letzten 5 Jahre, wurde aber schon immer praktiziert. Man beachte den stetigen Anstieg der spezifischen Leistung im PKW-Motorenbau.

Klimaanlagen sind wahrhaftig kein High-Tech und Elektronik an sich ist - sofern anständig gegen Einstreuung, Übertemperatur und Spritzwasser geschützt - prinzipiell deutlich zuverlässiger als jede Mechanik.

Ich sehe einen Großteil der heutigen Probleme eher darin begründet, daß viele technische Gadgets "mit der heißen Nadel" gestrickt und viel zu früh auf den Endkunden losgelassen werden, der sich dann als Betatester betätigen darf.

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