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Prüfung ohne Sonderfahrten

Hallo,

erst einmal zu mir: ich erfülle mir jetzt knapp 30 Jahren nach dem Autoführerschein einen Traum und mache den Motorradführerschein.

Nun habe ich ein Problem, denn in zwei Wochen soll ich meine praktische Prüfung machen und habe noch keine Sonderfahrt gemacht. Von der zeitlichenPlanung der Fahrstunden ist das auch nicht mehr möglich. Klar war ich mal auf der Autobahn und der Landstraße. Kann ich damit die Prüfung überhaupt bestehen?

Bevor jetzt schlaue Kommentare kommen, ich weiß auch, dass ich danach noch mal üben muss, aber dass will ich jetzt in einer anderen Fahrschule machen weil auch noch andere, für mich sicherheitsrelevante Sachen vorgefallen sind.

Bis denne

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Also ich kenne keine Fahrschule die sowas macht.

das einzige was ich schon mitgekriegt habe, wie quasi einfach die Fahrstunden als erledigt abgehakt wurden und der Fahrschüler einen verminderten Betrag gezahlt hat, da er eh schon alles konnte (viel schwarz geübt).

Da wurden dann nur die Sonderfahrten gemacht, aber die normalen Stunden beim Autoführerschein fallen gelassen.

ging aber auch nur weil er eben den fahrschulbesitzer und fahrlehrer kannte und er eh schon fahren konnte.

Ein anderer Kumpel der Segelflieger ist, hat auch nur die minimalzahl an Motorradstunden gebraucht, obwohl er mit 22 noch NULL Motorraderfahrung hatte, einfach weil er auf dem rollfeld des Flughafens trainieren konnte und Null gefährdung bestand.

 

Das was Fahranfänger ohne 2raderfahrung wohl die meisten Übungsstunden kostet, ist das einen die Fahrschulen (zumindest die die ich kenne ) nicht von Anfang an auf die große maschine lassen.

Sprich ich hab auch erst 3 Stunden auf ner 125er, 2-3 Stunden auf einer mit ca 40ps, und dann erst die MT07 mit ca 80ps.

Und da man die Sonderfahrten nur mit der großen Maschine machen darf (wenn man gleich A macht) bzw muss, hab ich eben erst mal 8 Übungsstunden verballert bvor es an die Sonderfahrten ging.

Dazwischen noch 1-2 Übungstunden zb mal vor der Nachtfahrt für Grundfahrübungen und noch in der Woche vor der Prüfung 1 oder 2 Übungsstunden.

am 16. Oktober 2014 um 6:30

Ich frage mich wirklich ob ich zu doof zum Motorrad fahren war. Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass die ganzen Pflichtfahraufgaben fast ohne Übung gehen.

Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 7:36

Ich habe auch nicht alle Übungen mit den Hütchen auf Anhieb geschafft und hatte auch keine Möglichkeit mal privat zu üben. So insgesamt habe ich das vier bis fünfmal geübt, dann hat das auch geklappt, besonders nachdem mein Neffe mir das mal richtig erklärt hatte. Und sonst bin ich nur in der Stadt oder zu seinen Besorgungen rumgegondelt.

 

Aber jetzt habe ich ja alles geschafft. Am Wochenende kann ich mir die vielleicht erste eigene Maschine anschauen: eine Suzuki GSR 600. Mal sehen ob es was wird. Ich kann es gar nicht abwarten endlich ohne Fahrlehrer zu fahren.

Zitat:

@ByTe-ErRoR schrieb am 16. Oktober 2014 um 08:30:06 Uhr:

Ich frage mich wirklich ob ich zu doof zum Motorrad fahren war. Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass die ganzen Pflichtfahraufgaben fast ohne Übung gehen.

Hat doch auch keiner Behauptet, ausser eben denen die vorher schon einen Schein hatten.

Die einzige Übungen die ich wirklich daheim auf einem Feldweg üben würde, und auch geübt habe, war das Hütchenfahren im Schritttempo, was auch mein größtes Problemfeld war,

sowie Schrittempo fahrn, dieses 2 mal füße aufsetzen und anfahren und anhalten am Berg.

Das kann man auch gut üben, da quasi 0 Risiko besteht und man es auch alleine machen kann.

Alle anderen Übungen wären mir zu riskant, da wenn etwas passiert man sehr schnell in Erklärungsnot ist.

Besonders wenn die Versicherung mitkriegen sollte das Pappa zwar einen totalschaden meldet, der sohn aber auf einmal mit motorradverletzungen behandelt wird ohn einen Schein zu haben.

am 27. Oktober 2014 um 23:18

Zitat:

@Nixe01 schrieb am 27. September 2014 um 13:17:53 Uhr:

 

Von der zeitlichenPlanung der Fahrstunden ist das auch nicht mehr möglich. Klar war ich mal auf der Autobahn und der Landstraße. Kann ich damit die Prüfung überhaupt bestehen?

aber dass will ich jetzt in einer anderen Fahrschule machen weil auch noch andere, für mich sicherheitsrelevante Sachen vorgefallen sind.

Du wirst so erst gar nicht zur Prüfung zugelassen.

Ich weis nicht wie dies die Fahrschule dann gemacht hat bei dir..... ich denke so genau will das hier auch niemand in Erfahrung bringen.....

Das sind die Pflichtstunden bzw Sonderfahrten:

5 Fahrstunden Überland

4 Fahrstunden Autobahn

3 Fahrstunden bei Dunkelheit

Quelle

 

 

Ich kapiers einfach nicht, wieso die Leute sich von Ihrer Fahrschule alles gefallen lassen.

Als der Typ einmal meinte Frech zu werden, hab ich ihm ganz klar gesagt, dass nicht er mein Lehrer, sonder Ich sein Kunde bin, und dass er sich auch mal so verhalten soll.

Und wieso dann die Leute hier fragen, anstatt mal bei der Fahrschule anzurufen, zu sagen was für Murks der Fahrlehrer da baut und was der Quatsch soll.

Als mein Fahrlehrer rummachte, dass er ja auch die anderen Fahrschüler drannehmen muss nicht nur mich, habe ich bei der Fahrschule angerufen und denen ganz klar auf den Emailverkehr im vorraus verwiesen, in dem ich erklärrt habe das ich da und da 3 Wochen Urlaub habe und in der Zeit die Sache über den Berg sein muss.

Als ich dann noch sagte, dass ich auch mal bei anderen Fahrschulen anfragen kann wenn sie nicht entweder mit meinem Fahrlerer reden, oder mir einen anderen zusätzlich zuteilen, ging auf einmal alles.

Man merkt eben einfach das die Fahrschule damit rechnen, Schüler als Kunden zu haben, die sich allen Scheiss gefallen lassen anstatt zu kapieren, dass sie Kunden sind und auch mal Forderungen stellen dürfen.

Gerade beim Motorradfahren wo der Prüfer ja nichtmal in Gefahr ist (verglichen mit dem auto wo ein Fahrschüler zb einfach mal in den Gegenverkehr ziehen könnte)

Themenstarteram 28. Oktober 2014 um 1:37

Dass die Ausbildung nicht richtig gelaufen ist, daran bestand ja von Anfang an kein Zweifel. Und wenn der Fahrlehrer mich zur Prüfung anmeldet, ist er auch davon überzeugt, dass ich diese schaffe. Wie wichtig dazu die Sonder Fahrten sind, konnte ich nicht beurteilen, da mir die Erfahrung fehlt. Aber darüber gehen ja auch hier die Meinungen auseinander.

Und da ich meinem Fahrlehrer, der auch gleichzeitig Inhaber der Fahrschule ist, zu dem Zeitpunkt nicht mehr von zwölf bis Mittag getraut habe, wollte ich andere Meinungen zu diesem Thema hören. In der Fahrschule nachfragen, geht bei der Konstellation ja leider auch nicht. Da hätte ich wohl kaum etwas anderes gehört. Denn wer haut schon seinen Chef in die Pfanne? Meine Meinung äußere ich schon ganz klar und deutlich, sonst könnte ich nicht meine eigene Firma mit mehreren Angestellten führen. Aber ich wollte zu dem Zeitpunkt einfach nur alles fertig bekommen. Wenn er mich nicht ohne mein Wissen zur Prüfung angemeldet hätte, hätte ich die Fahrschule gewechselt, um eine vernünftige Ausbildung zu erhalten.

Jetzt habe ich seit Ende der letzten Woche meine eigene Maschine, eine Gladius, und habe mein ersten Runden gedreht und alles läuft besser wie ich gedacht habe. Einige Fahrstunden werde ich noch nehmen müssen, weil ich der Meinung bin, es fehlt mir noch etwas. Und das mache ich lieber unter fachkundiger Anleitung, aber bei einer amderen Fahrschule. Insbesondere habe ich mittlerweile Angst vor der Autobahn, da ich in der Prüfung beinahe einen Zusammenstoß mit nem LKW hatte, der zu weit rechts war und die Auffahrt mitbenutzte. Morgen treffe ich mich mit einem anderen Fahrlhrer um zu besprechen, wie es weiter geht.....

am 28. Oktober 2014 um 10:02

Mir scheint Du hast Angst - ganz schlecht aufm Moped.

Glaube kaum, das Dir ein Fahrlehrer hier weiterhilft.

Meiner Meinung nach hilft da nur fahren, viel fahren und eigenes Vertrauen gewinnen.

Themenstarteram 28. Oktober 2014 um 10:18

Angst habe ich definitiv keine, außer halt Autobahn. Am Wochenende bin ich viel gefahren und das hat auch sehr gut geklappt. Ich fahre zügig, ok etwas zu zügig, krieg die Kurven und alles klappt. Nur mag ich nicht mehr auf die Autobahn. Und ich denke, dafür brauch ich jemanden der mitfährt. Und was ist besser wie ein Fahrlehrer, der mir sagen kann was falsch ist?

Ganz genau, zuckerbaeker.

@ Nixe01... sorry, und ob du Angst hast. Da passiert dir eine blöde Kleinigkeit auf der Autobahn... und nun möchtest du keine Autobahn mehr fahren... oh je~

Bist du so naiv und denkst, dass dir das jetzt auf der Autobahn passiert ist und du es hinter dir hast, gerade wenn du diese meidest? (Wohlgemerkt ist die Autobahn die sicherste Straße von allen....)

Was meinst du, wie schnell dir noch einiges auf der Landstraße passieren wird (plötzliches Wild auf der Fahrbahn, irgendwelche Jogger die nicht schauen) und erst recht in der Stadt (plötzlicher Spurwechsel vor dir, weil dem Deppen in letzter Sekunde einfällt, dass er doch nach links wollte) usw usf... wenn du da scheu und unsicher wie ein Reh bist (so schätze ich dich momentan ein), bevor du in die Puschen kommst und richtig reagierst, haste schnell am Asphalt geleckt....

Was machste dann? Fährst du dann nur noch auf dem Hof im Kreis? (was ich sicherlich nicht schlimm fände, wenn man andere unsichere Motorradfahrer/innen auf den Straßen genauer betrachtet... :rolleyes: )

Themenstarteram 28. Oktober 2014 um 11:04

Ich habe ja auch gesagt, dass ich auf der Autobahn Angst habe. Ich weiß aber auch, dass ich da nach einer Fahrt keine Probleme bzw. Angst mehr habe. Ich brauch halt jemanden, der mich beim ersten mal ans Händchen nimmt und mich mit Gerde etwas ablenkt.

Die Erfahrung habe ich mit dem Auto nach nem geplatzten Reifen auch gemacht. Mit dem Auto fahre ich auch wieder problemlos auf der Autobahn.

Manche Frauen ticken halt etwas anders....

Na, dann halt dich mal dran. Eine Verwandte von mir (Autoführerschein

über 40 Jahre) hat Angst, selbst auf der Autobahn zu fahren. Als Beifahrerein

kein Problem. Sie sagt selbst, das (die Angst) existiert nur in ihrem Kopf

und hat keine anderen Ursachen wie z.B. ein Unfall. Sie hat es vor langer

Zeit durchgehen gelassen und jetzt wird sie sich da wohl nicht mehr ändern.

Und mein Motorrad hält sie für ein Mordinstrument. :D

am 28. Oktober 2014 um 21:56

Wenn man hinterher was macht, dann ein Sicherheitstraining. Wie kommt man darauf, freiwillig noch mehr von dem teuren und ineffektiven "begleiteten Fahren" zu buchen?

Zitat:

@Sonntagnachtsfahrer schrieb am 28. Oktober 2014 um 22:56:31 Uhr:

Wenn man hinterher was macht, dann ein Sicherheitstraining. Wie kommt man darauf, freiwillig noch mehr von dem teuren und ineffektiven "begleiteten Fahren" zu buchen?

Exakt

Fahrstunden sind mit das ineffektivste was es gibt.

Ausser du hast das Glück einen Fahrlehrer zu haben, der auch irgendwo noch Sicherheitskurse anbietet etc und seinen Fahrschülern das auch vermittelt.

Da würde es sogar mehr bringen, einem Kumpel mal eine Kamera aufzuschnallen, und sich mal beim Fahren von hinten filmen lassen (zeigt einem teils doch erschreckende Fehler die man so nicht wahrnimmt).

Sicherheitskurse sind da denke ich echt tausend mal sinnvoller, werde ich im Frühjahr auch einen machen.

Themenstarteram 28. Oktober 2014 um 22:13

Klar ist es teuer, aber für mich nicht ineffektiv. Ich will jetzt Fahren und zwar überall und ohne Angst. Dazu gehört auch Autobahn und das gehört nicht zum Sicherheitstraining. Wenn mein Neffe oder ein Freund momentan fahren könnten, würde ich das mit denen machen. Weil bei mir geht es da jetzt nur um die erste Fahrt auf der Autobahn. Die will ich halt nicht alleine machen. Danach ist für mich alles gut.

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