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Probleme mit Steuerkette - Wie sind eure Erfahrungen mit Kulanz? Wie an die Sache herangehen?

Themenstarteram 14. Juli 2016 um 17:09

Grüße in die Runde.

Jaja man kennt die Probleme mit den Steuerketten aus dem VW-Konzern.

Bisher blieb ich davon verschont.

Der Polo bei mir im Haus hat jetzt knapp 70.000 Kilometer runter und langsam tauchen bei mir die Probleme auf.

Konkret geht es darum, dass die Steuerkette beim Starten Probleme macht - der Wagen braucht sehr lange, bis er anspringt, speziell im kalten Zustand, aber auch im warmen.

Bevor mit die Kette noch überspringt und reißt, habe ich diese Woche bei VW angerufen und nachgefragt, wie es mit Kulanz ausschaut und ob man den Kettenspanner tauschen könnte - um eben einen Motorschaden zu verhindern, der für mich ein Desaster wäre, zu verhindern.

Habe das dem Verkäufer am Telefon alles genau geschildert, das Problem erklärt, dass dieses seit ca. 5.000 Kilometer wieder da ist, nur kurz nach dem Service, der vor 19.000 Kilometern war lief alles reibungslos.

Der Mann am Telefon meinte, das wäre alles normal und kein Grund zur Sorge und er wollte mir nicht abkaufen, dass diese Probleme jetzt aufgetaucht sind.

Ich jedenfalls habe darauf bestanden, dass das Auto bzw. das Problem angeschaut wird und habe für übernächste Woche einen Termin ausgemacht. Am Nachmittag bringe ich den Wagen hin und lasse ihn bis zum nächsten Tag stehen, da sie das im kalten Zustand testen wollen.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Problem?

Wie bekomme ich am besten eine Lösung auf Kulanz - aus der Garantie bin ich draußen, Baujahr 2011?

 

Ihr werdet es vermuten - ich bin erst 23, man wird mich also nicht so Ernst nehmen im Autohaus wie einen Erwachsenen mit Mitte 40 - ihr wisst was ich meine.

Ich habe in dem Autohaus schon 2 Services und eine Reperatur nach einem kleinen Unfall in Auftrag gegeben - bin also kein unbeschriebenes Blatt, sondern im PC gespeichert.

Ich weiß, dass Kulanz kein Muss ist, aber ich werde mir doch 100.000 km ohne Probleme erwarten können.

Vermeide jetzt jede mögliche Fahrt, um einen möglichen Schaden zu verhindern.

Bei Fragen einfach melden.

LG

Beste Antwort im Thema

@Wien13

Du kannst geraume Zeit deinen Beitrag noch editieren (Bleistift unter deinem Post). Du musst nicht zwingend drei oder vier Beiträge untereinander setzen, weil dir gerade noch was eingefallen ist.

Das ist ein lieb gemeinter Hinweis, es wird nämlich langsam etwas schwer lesbar und jeder wundert sich wahrscheinlich, wo die ganzen neuen Beiträge herkommen. ;)

 

mfg

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Ist halt auch nur n Kaufgegenstand. Sind 2 Jahre gewährleistung drauf, manchmal noch ein paar Garantien / Anschlussgarantien und fertig. Wenn mein Fernseher nach 3 Jahren kaputt geht, muss ich mir auch n neuen kaufen und nicht der Herr Samsung liefert mir den und schraubt mir den an die Wand... Pech gehabt...

Eigentum verpflichtet...

Zitat:

@kasemattenede schrieb am 6. September 2017 um 17:37:19 Uhr:

Also nach 7 Jahren wird's sicher schwierig mit Kulanz auch wenn da ein konstruktiver Mangel vorliegen dürfte. Hat ja immerhin 7 Jahre und 70.000km durchgehalten ...

Und der Neuwagenkäufer ist zu diesem Zeitpunkt oft nicht mehr der Halter des Fahrzeugs.

Zitat:

und noch ist ja wohl auch nicht sicher, das sich die Kette wirklich gelängt hat, die Prüfung steht ja aus. Und nur auf "Verdacht" weil das Problem weit verbreitet ist wird mal gar nix gemacht. Die Startprobleme können ja auch andere Ursachen haben.

Stimmt auch.

____________

 

Gewährleistung mit Beweislastumkehr nach bereits 6 Monaten(!), Recht auf Mängelfreiheit, Image, Moral oder Ethik spielen da überhaupt keine Rolle. Selbst ob da wirklich was ist, spielt streng genommen keine Rolle.

Kulanz fängt genau da an, wo der ganze andere Kram aufhört!

Wollte man sich unbedingt kulant Dir (micha145) gegenüber zeigen, dann könnte und dürfte man das auch!

______________

Meine persönliche Meinung ist : Zahnriemen=Wechselintervall. Steuerkette=keins. Bei mir im Serviceheft steht da jedenfalls nix von...

Rennt man 7 Jahre lang zum Service und zahlt fürs Wischwasserauffüllen, dann ist man selbst mit 100% Kulanz evtl sogar hier noch im Minus.

Klar kannst du jetzt nach Alternativen schauen, aber letztendlich verkaufen die auch über den Preis.

Die Kiste ist 7,5 Jahre alt...

Kilometer spielen keine Rolle, ein Langstreckenfahrzeug steht mit 200.000KM üblicherweise besser da wie ein Kurzstreckenfahrzeug mit 80.000.

Wenn dein Fernseher nach 8 Jahren kaputt ist, meckerst du dann auch?

Wir haben jetzt schon 140.000KM auf unserem TSI runter. Bei ca. 60.000 sind wir zu VW, weil der beim Kaltstart klapperte. Wir waren eigentlich nicht mehr bei VW zum Service, weil das Auto fast 5 Jahre alt war.

Unser Dealer bot uns an "Wir machen den Service, tun so als hätten wir den Fehler beim Service gefunden, schreiben dann einen Kulanzantrag, und melden uns wieder"

Joa, würde alles getauscht, ging großteils auf Kulanz.

Und seitdem war nichts mehr an dem Auto, außer das wundern an der Tankstelle, dass da so wenig reingeht :)

Zitat:

@IncOtto schrieb am 6. September 2017 um 20:10:49 Uhr:

 

Wir haben jetzt schon 140.000KM auf unserem TSI runter. Bei ca. 60.000 sind wir zu VW, weil der beim Kaltstart klapperte. Wir waren eigentlich nicht mehr bei VW zum Service, weil das Auto fast 5 Jahre alt war.

Unser Dealer bot uns an "Wir machen den Service, tun so als hätten wir den Fehler beim Service gefunden, schreiben dann einen Kulanzantrag, und melden uns wieder"

Joa, würde alles getauscht, ging großteils auf Kulanz. :)

Super gelaufen, aber ungewöhnlich. ,

Bei VW gibts zu jeder FIN eine Datenbank wo alle Ereignisse, Services Reparaturen usw. Festgehalten werden. Kann jeder offizielle VW Händler draufzugreifen.

Sogar Verkaufsangebote werden darin gespeichert. Nix mit nem anderen VW Dealer was vor Mogeln

" Händler XY hat mir für das Fahrzeug aber mehr geboten"

Man kann auch mal bei anderen guten Werkstätten anfragen. Zumindest beim 1,2TSI ist der Wechsel kein Hexenwerk und kostet kaum mehr als ein Zahnriemenwechsel..... wenn man es nicht in der Markenwerkstatt machen läßt. Bei uns hätte eine Verlängerung der Garantieversicherung (Skoda) ins vierte Jahr deutlich mehr gekostet.

Nach sporadischem Kaltstartrasseln, welches mit der Zeit immer mehr wurde, laut Hersteller normal bei unserem Modelljahr, hatte ich genug davon und habe bei 75.000km den Kettentrieb tauschen lassen. Seitdem ist Ruhe. Bezahlt habe ich €500,-

Ansonsten läuft der Motor im wirklich harten Stadtbetrieb tadellos.

Zitat:

@Ruedi1952 schrieb am 6. September 2017 um 16:35:03 Uhr:

Ich denke schon wenn die Hersteller Mist bauen sollten sie auch länger in der Verantwortung stehen.

Wenn sie schon Schrott verbauen sollten sie es wenigstens so bauen das es schnell und kostengünstig ersetzt werden kann.

Mein Jeep CJ 7, 4,2 ltr. Bj 78 ist über 300000 km gelaufen. Mein jetziger Jeep Wrangler Bj 97 hat auch die erste drinnen und sollte die über den Jordan gehen kostet ein neuer Steuerkettensatz um die 100 € und der Einbau ist auch kein Problem.

Da bin ich doch froh einen vielgescholtenen Ami zu fahren.

Hallo,

Du bist aber optimistisch, ein Motorschaden durch kaputte Steuerkette für 100 € ???

Da schmeißt Du 2/3 des Motors auf die Kippe !

Nö ist schon Ok die Preise für alte Ami Technik ist sehr günstig. Wobei die Steuerkette sehr selten Problem macht.

Auch Auspuff und Bremsenteile bekommst du zu geringen Preis hinterhergeworfen.

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