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Probleme mit Fahrzeug, Händler will Gewährleistung umgehen
Hallo zusammen! :)
Das Thema gibt es so oder so ähnlich schon diverse Male, trotzdem würde ich gern um Rat zu meinem konkreten Fall bitten.
Ich habe, nach ewiger Suche bei vielen zwielichtigen Händlern, Anfang August einen Opel Astra H 1.4 von Ende 2005 und 130tkm auf der Uhr, bei einem Händler gekauft. Leider war dieser von vornherein nicht ganz in Ordnung, die MKL war an. Bei der Probefahrt mit einem Freund konnten wir das Auto kurz in der Werkstatt durchsehen und den Fehler auslesen, der Computer meldete die Lambda-Sonde als Fehler, noch dazu riet man mir, die Steuerkette sicherheitshalber zu erneuern, da diese zu laut war. Auf meine Frage hin was das in etwa kosten würde (ist meine erstes Auto mit Kette) zuckte der Werkstatt-Chef mit den Schultern und sagte "Wenn Dean das macht...?! (damit war der Kumpel gemeint der mit war). Spurtstangen und Stabilisatoren sollten noch erneuert werden, aber alles in allem riet man mir zum Kauf des Fahrzeugs, da es sonst gut erhalten sei und wenn man die Dinge noch macht hätte ich für 3000€ ein gutes Fahrzeug für die nächsten Jahre.
Ich sagte dem Händler also das Fahrzeug zum Preis von 2300€ zu. Er erklärte mir dann dass es allerdings ohne Gewährleistung verkauft werden würde und auf Nachfrage, wie er das machen wolle, ob er von privat verkauft, sagte er er verkaufe als Bastlerfahrzeug.
So steht es nun im Kaufvertrag, als Bastlerfahrzeug mit "diversen Mängeln, Steuerkette macht Geräusche" (leider haben sie das reingeschrieben nachdem wir auf die Steuerkette hingewiesen haben, versicherten aber dass diese nach 130tkm sicherlich nicht neu müsste). Auch steht der Zusatz "Kfz wurde in Werkstatt durchgecheckt, Mängel sind bekannt". Auf meine Frage nach den dem Händler bekannten Mängln wollte man mir keine Auskunft geben. :confused:
Nach den ersten Kilometern stellte ich fest, dass manche Gänge (insbesondere 2., manchmal 3.) nur mit viel Kraft reingehen und nach Rücksprache mit einem befreundeten KFZ-Mechaniker und einer Probefahrt wies er mich auf das Kupplungsrupfen hin, dass ich zunächst für unsauberes Schalten meinerseits hielt. Auch stellte sich nach kurzer Zeit heraus dass das Auto nach dem Anlassen einfach wieder ausgeht (Werkstattlämpchen leuchtet dann). Manchmal springt er sofort an, manchmal braucht es mehrere Anläufe.
Alles in Allem bin ich (ohne den Steinschlag :D) also nun bei Reparaturkosten von, weiß nicht, mind. 2000 Euro?!?! Ich möchte gern mit dem Händler in Kontakt treten, gehe aber davon aus dass er nicht nachbessern möchte, wenn er mit "unsauberen" Mitteln versucht die Gewährleistung zu umgehen? Wie gehe ich das an? Gehe ich hin? Schreibe ich ne Mail damit ich was Schriftiches hab? Gehe ich erst zum Anwalt? Brauche ich eine offizielle Auflistung über die Mängel von einer Fachwerkstatt oder gar einem Gutachter oder mache ich das erst mal so? Ist der Händler bei der Steuerkette nun komplett raus weil er geschrieben hat sie mache Geräusche? Wie stehen meine Chancen vor Gericht?
Ich freue mich über jeden Rat, Hinweis, Hilfestellung.... und ihr dürft auch Schimpfen dass ich das Auto nach gelöschtem Fehlerspeicher und der Nummer mit dem Bastlerfahrzeug trotzdem gekauft habe. :(
Ich danke euch.
Catrin
Beste Antwort im Thema
Hattest Du Dein Gehirn ausgeschaltet während der Probefahrt und der Kaufverhandlungen?
Verbuche das als Lehrgeld und mach es nächstes Mal besser.
Wie lange hat der noch TÜV, nur interessehalber gefragt?
Dass das eine Schrottkarre ist, war Dir doch eigentlich schon beim Einsteigen klar, oder? Und wenn dann im Vertrag "Bastlerfahrzeug" steht, hättest Du auch gleich beim Autoverwerter kurz vor der Presse kaufen können.
Wie gesagt: Verbuche das als Lehrgeld und mach es nächstes Mal besser.
Mit Garantie ist da gar nichts - und nur die Steuerkette neu machen kostet normalerweise 4stellig...
Und Kupplung
Und Lambda-Sonde
Und Spurstangen und Stabilisatoren
Und 12 Jahre alt mit "angezeigten" 130.000 km
== }} schmeiß weg.
Sorry!
Nachtrag: Mit dem Zusatz im Vertrag:
"Auch steht der Zusatz "Kfz wurde in Werkstatt durchgecheckt, Mängel sind bekannt". Auf meine Frage nach den dem Händler bekannten Mängeln wollte man mir keine Auskunft geben".
meint er wahrscheinlich DEINEN Werkstattbesuch, das hat er für sich gut formuliert, soll heißen: Der Kunde war in der Werkstatt, hat dort das Auto durchgecheckt und kauft das Auto, auch in Kenntnis der (selbst festgestellten) Mängel, trotzdem.
Du hast NULL ! ! ! Chance gegen ihn, er hat "Bastlerfahrzeug" den Vertrag geschrieben, das bedeutet automatisch: Schrottkarre , keinen Anspruch auf Garantie.
Da hilft Dir kein Anwalt und kein Gericht.
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104 Antworten
@xXCatXx Anwalt ist nie verkehrt!
Zurück geben ist ja immer so eine Sache. Theoretisch ist der Händler verpflichtet nachzubessern (bei den nicht aufgeschriebenen Mängeln). Aber wenn er eh schon "keine Gewährleistung" und co gibt (was nicht rechtens ist) wird er auch dies nicht akzeptieren.
Vom Kauf zurücktreten generell, gibt es auch einige sehr gute Beiträge im Forum.
Oft läuft es (mit Anwalt meistens) dann darauf hinaus. Da der Händler dann kein Interesse am Prozess (und womöglich ein negative urteil) und der gleichen hat, nimmt er ihn zurück.
Aber jeder Mensch (Händler) ist natürlich anders. Gibt sturr Köpfe .. A******Löcher... Und noch ganz andere gesichter in der Branche.
An deiner Stelle wûrde ich mir Beratung suchen.
Eventuell danach dann nochmal den Kontakt zum Händler suchen. Ist dieser stur oder nicht bereit für Kompromisse - wird dir der Anwalt genau sagen was man machen kann. Wahrscheinlich nicht viel oder die Chancen sind gering.
Manchmal reicht aber auch der Druck bzw schreiben eines Anwalts.
Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg und berichte Mal, was rauskommt.
Hier passieren ständig solche "Geschichten", aber nur selten hört man wie es letztendlich endet. Auch für spätere Leser mit ähnlichen Problemen kann dies sehr hilfreich sein!
LG und schönen Abend.
Eine echte Hilfe kannst du hier nicht erwarten, weil niemand außer dir das Auto gesehen hat.
Wie schlimm sind die Mängel wirklich?
Lass erstmal das Getriebe checken/Ölstand und ggfs. die Kupplung tauschen. Mit der Steuerkette kannst du wahrscheinlich noch etliche Tausend Kilometer fahren.
Oder du verkaufst die Kiste und suchst etwas seriöses neues.
Ein Rechtsstreit dauert in meinen Augen zu lange, da steht die Kiste ein Jahr und du kannst sehen, wie du zur Arbeit und zum Einkaufen kommst.
Zitat:
@spacechild schrieb am 16. Oktober 2017 um 20:49:26 Uhr:
Zitat:
@vwpassat99 schrieb am 16. Oktober 2017 um 15:06:32 Uhr:
Übrigens, meine Kinder sind auch ohne Isofix groß geworden!
Das habe ich mir auch gedacht, denn das ist echt der Brüller: Isofix als existenzielles Ausstattungsmerkmal.
Ich bin sogar ganz ohne Kindersitz groß geworden, sowas gabs damals noch nicht. Wäre auch sinnbefreit gewesen, da die Autos damals gar keine Sicherheitsgurte und schon gar nicht hinten hatten.
Wir saßen halt als Kleinkinder einfach so im Auto, lagen auf der Hutablage oder flätzten im Käfer zwischen Rücksitz und Motor.
Heute würde ich natürlich nicht mehr machen da es besseres gibt.
Wie mit dem ISOFIX. Früher war das Angurten eines Sitzes Standard, heute gibts eine bessere Lösung.
Für manche sind fehlende Schaltpaddels am Lenkrad ein existenzielles Ausstattungsmerkmal, warum also kein ISOFIX?
Finde ich gar nicht so einen Brüller ehrlich gesagt.
Beim Neuwagenkauf, nachdem unser erstes Kind geboren war war "kein ISOFIX" ein klares Killerkriterium für ein Auto.
Wenn es jemand haben will (und er wird seine Gründe dafür haben), dann ist das kein Brüller, sondern eben ein Ausschlusskriterium.
Selbst wenn das nicht alle verstehen können/wollen.
Zitat:
@Didi95 schrieb am 16. Oktober 2017 um 20:55:12 Uhr:
Fehlt nur noch dass das Auto iOS kompatibel sein muss
Ja, wäre mir beim nächsten Neuwagen wichtig, meine Frau hat bereits bei ihrem letzten Fahrzeugkauf (vor 5 Wochen) darauf geachtet.
Was ist daran falsch?
Zitat:
@Deloman schrieb am 17. Okt. 2017 um 08:3:16 Uhr:
Ein Rechtsstreit dauert in meinen Augen zu lange, da steht die Kiste ein Jahr
Das kommt erschwerend hinzu.
Wenn du mich fragst, würde ich vom Anwalt die Finger lassen. Kostet nur Geld und kann (vorerst) auch nicht mehr, als Eindruck schinden. Ist aber im Endeffekt ein Papiertiger. Wenn man zum Anwalt geht, dann sollte man auch bereit sein die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Ausnahme ist, wenn man sich wirklich zunächst mal über seine Rechte und Pflichten informieren will, aber das ist hier im großen und ganzen ja hm geschehen. Wenn man von vornherein nur einen "Drohbrief" schreiben lassen will, wirft man nur ~150€+ aus dem Fenster. Es sei denn natürlich der Händler ist generell eher ängstlicher Natur und knickt ein. Aber das wäre mehr ein Glücksspiel.
Zitat:
@xXCatXx schrieb am 17. Oktober 2017 um 00:05:28 Uhr:
Reparieren möchte ich eigentlich nicht, weil es jetzt schon großer finanzieller und zeitlicher Aufwand ist, möglicherweise ist es ein Fass ohne Boden.
Ja, aber sieh das so:
Dein nächstes Fahrzeug in der gleichen Preisklasse wird möglicherweise ebenfalls ein Faß ohne Boden sein.
EInen Astra für 2000€ kaufen und dann problemlos lange fahren - dazu braucht man sehr sehr viel Glück.
Selbst wenn beim nächsten Mal nicht alles zu Beginn auftritt, die Chance dass es peu a peiu passiert ist gegeben und nicht gering.
Wenn Du die Möglichkeit hast, einen Schrauber kennst, Zugriff auf eine Werkstatt hast, dann lass das Auto das sein, was es ist: Ein Bastlerauto.
Kupplung 100€, Steuerkettensatz 100€, Lambdasonde 40€, Spurstangen 100€ .
...das ist alles kein Hexenwerk für zwei Schrauber und an einem Freitagabend + Samstag erledigt.
Stecke 500€ rein und die Kiste läuft, und das Auto war immer noch rel. preiswert, vielleicht gibt der Händler ja noch einen Teilezuschuss.
Du weisst nicht, ob das nächste Auto für 2500€ besser ist.
Zitat:
@xXCatXx schrieb am 16. Oktober 2017 um 22:44:00 Uhr:
@f355 Deine Unterstellungen finde ich echt übel, mir Vorsatz vorzuwerfen finde ich ziemlich unfair. Ich habe sehr lange nach nem passablen Auto gesucht, nicht einfach in der Preisklasse. Ich bin echt oft an üble Hinterhofbuden geraten und habe final ein Auto gekauft, bei dem Jemand halbwegs Fachkundiges dabei war und mir zu dem Auto geraten hat, genauso wie der Händler gesagt hat die Steuerkette sei sicherlich nicht zu machen. Ich habe explizit nach Mängeln gefragt und der offenbar bestehende Mangel Steuerkette ist noch klein geredet worden, bzgl. der MKL war es angeblich der Airbag, so ehrlich ist der arme Händler. Ich wollte ein Auto dass mein Kind halbwegs zuverlässig zur Kita und mich zur Arbeit bringt und nicht dass der arme Händler nun meine Schrottkarre sanieren muss. Es gibt in Deutschland glücklicherweise Rechte für den Verbraucher, die der Händler offensichtlich zu umgehen versucht (wie fast jeder Händler den ich während meiner Suche angetroffen habe). Aber vielleicht sollte ich mir die Anfeindungen hier weniger zu Herzen nehmen, meine Rechtfertigungen bringen ja am Ende doch nichts.
@guruhu DANKE.
Du hast mindestens davon gewusst, dass die Steuerkette zu machen ist und das die MKL leuchtet.
Alleine die aufleuchtende MKL kann in dieser Preisklasse den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten.
Der Händler hat dir die Möglichkeit gegeben, das Fahrzeug von deinem "Fachmann" begutachten zu lassen und du bist - zusammen mit diesem - für dich zu dem Entschluss gekommen, dass du das Fahrzeug trotz der bekannten Mängel und dem damit verbundenen Risiko, kaufen möchtest. Kurz nach dem Kauf stellt sich jetzt heraus, dass dein "Fachmann" ganz offensichtlich keiner ist und das mit dem "Schnäppchen" nichts wird. Und plötzlich fällt dir ein, dass der verkaufende Händler ja alles im Rahmen der Sachmängelhaftung reparieren muss.
Bei einem eventuellen Gerichtsverfahren wird der verkaufende Händler darauf hinweisen, dass er dich entsprechend aufgeklärt hat und dir sogar die Möglichkeit gab, das Fahrzeug von einem neutralen Fachmann begutachten zu lassen. Er wird sicher auch erklären, dass er ganz erstaunt war, dass du das Fahrzeug trotzdem gekauft hast und das, obwohl dir inzwischen klar sein musste, dass alleine die MKL einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten kann. Vermutlich wird er weiter erklären, dass das Fahrzeug eigentlich für den Export gedacht war, es aber immer auch private Kunden gibt, die so ein (Bastler-) Fahrzeug kaufen und es dann zusammen mit Freunden aus dem Sportverein/Stammtisch/Arbeitskollegen.... - und zwar für sehr kleines Geld - reparieren. Natürlich weiß der Verkäufer, dass alleine der Vermerk "Bastlerfahrzeug" (oder ähnliches) die Sachmängelhaftung nicht ausschließt, es sich aber auf Grund der Tatsache, dass die Reparatur der bekannten Mängel den Zeitwert übersteigen kann, ganz offensichtlich tatsächlich um ein Bastlerfahrzeug handelt.
Mal am Rande: Der Angriff der Notwendigkeit von Isofix war garnicht so doof, nur sehr unfair formuliert. Wenn du nicht beim Astra bleibst und der „Traumwagen“ wirklich nur am nicht vorhandenen Isofix scheitert, dann könnte es durchaus Sinn machen, die Notwendig nochmal zu überdenken.
Aktuell wird sehr viel suggeriert, dass Isofix sicherer ist als Anschnallen und ein sicherer Kindersitz entsprechend Isofix haben muss. Meines (mit eigenen kleinen Kindern eigentlich aktuellen) Wissens nach ist dem aber nicht so. Isofix Kindersitze schneiden zwar in Tests besser ab als baugleiche Varianten ohne Isofix, das liegt aber primär daran, dass bei Kindersitzen ohne Isofix das Risiko eines Einbaufehlers größer ist und in die Bewertung mit einfließt. Ergo: Kaufst du einen Kindersitz ohne Isofix und achtest darauf ihn richtig anzuschnallen, dann hast du trotzdem einen sicheren Kindersitz.
Wenn dein Kind eher schwer ist, dann kann Isofix sogar Nachteile für euch haben. Sicherere rückwärtsgerichtete Kindersitze gibt es nämlich meines Wissens nach nur bis 18kg mit Isofix ist (weil Isofix nicht mehr als 33kg inklusive Kindersitz tragen darf), ohne Isofix kann bis 25kg rückwärts gefahren werden. Klar gibt es auch Folgesitze für große Kinder mit Isofix, die dürfen aber nur vorwärtsgerichtet und in Kombination mit dem Fahrzeuggurt genutzt werden.
Ich habe in einem anderen Thread von den 1.4 Astra definitiv abgeraten, weil da ein beratungsresistenter Käufer auch immer wieder Müll ins Spiel gebracht hat. Ab ca. 90 Tkm hört man den Meisten, dass die Steuerkette rasselt. Keine Ahnung, wie lange die dann noch mitmacht, ohne überzuspringen. Bei nem Kundenfahrzeug mit dem Corsa 1.0 (der hörte sich noch ganz gut an) passierte das aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung.
Dass man in dieser Preisklasse Isofix als das Nonplusultra betrachtet, ist für mich unverständlich.
Ich verstehe auch nicht wieso hier einige, trotz bemerkbar Steuerkette, behaupten man könne noch etliche tausend km fahren... Ich kenne es nur so, dass eine rasselnde Kette mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen nahenden Motorschaden ankündigt. Ist das explizit beim Astra hier nicht so?
Damit bin wohl ich gemeint.
Mit Verlaub, niemand von uns hat das Fahrzeug gesehen und angehört. Deswegen ist das, was ein gewiefter Mechaniker verkaufen will, auch mit Vorsicht zu genießen. Nicht alles muss sofort erledigt werden. (Auch wenn ich nicht glaube, dass die TE bei A.T.U. war, ist das in anderen Werkstätten wohl nicht anders.)
Und wenn die Alternative lautet, das Auto für 500 Euro wieder zu verkaufen, fahre ich halt so lange, bis der Wagen endgültig kaputt ist (oder ich das Geld für die nächste Reparatur habe).
Am besten wäre aber, man findet für 1.800 - 2.000 € einen Dummkopf optimistischen Bastler :D , der die echten Kosten auch nicht kennt.
@Deloman da gebe ich dir recht. Mir kam der Ratschlag an sich nur etwas suspekt vor. Sollte die Steuerkette tatsächlich Rasseln, halte ich es für eher optimistisch an ein langes Motorleben zu glauben.
Zitat:
@Matsches schrieb am 17. Oktober 2017 um 08:10:04 Uhr:
Ich bin sogar ganz ohne Kindersitz groß geworden, sowas gabs damals noch nicht. Wäre auch sinnbefreit gewesen, da die Autos damals gar keine Sicherheitsgurte und schon gar nicht hinten hatten.
Wir saßen halt als Kleinkinder einfach so im Auto, lagen auf der Hutablage oder flätzten im Käfer zwischen Rücksitz und Motor.
Ich auch.
Aber damals (70er und 80er Jahre) gab es pro Jahr 17.000 Verkehrstote (heute sind es weniger als 4.000).
Und das, obwohl nur vergleichsweise wenige Autos auf den Straßen fuhren, und dies relativ langsam gegen heute, bei Motorleistungen von durchschnittlich ca. 50 PS.
GUT ! ! !, dass heute mehr Wert auf körperliche Unversehrtheit gelegt wird.
Dies nicht nur im Bereich Straßenverkehr, so wurde z.B. immer und überall geraucht, auch im Auto und in Kneipen.
Und auch da bin ich froh, dass es eine Weiterentwicklung gegeben hat...
Zitat:
@Lust-auf-TT schrieb am 17. Oktober 2017 um 12:51:14 Uhr:
GUT ! ! !, dass heute mehr Wert auf körperliche Unversehrtheit gelegt wird.
Dies nicht nur im Bereich Straßenverkehr, so wurde z.B. immer und überall geraucht, auch im Auto und in Kneipen.
Und auch da bin ich froh, dass es eine Weiterentwicklung gegeben hat...
Na ich sehe wir sind zu 100% einer Meinung!
Ich finde es ebenfalls positiv, dass das bessere das gute abgelöst hat.
@Deloman Dass mit dem Dummkopf hab ich auch schon überlegt, ließe mich aber wohl nachts nicht mehr ruhig schlafen. Angeblich habe der Export dem Händler 2100 geboten. Sollte das stimmen können die die Karre sofort haben, weiß aber nicht wie realistisch das ist.
@vwpassat99 Es geht hier ja nun nicht um die Hello Kitty-Sonderausstattung oder Glitzer-Lackierung, sondern um ein sicherheitsrelevantes Ausstattungsmerkmal, dass mir, aufgrund des erwähnten Crashs, wichtig ist. Muss man nicht unbedingt verstehen, aber belächelt werden muss es sicher auch nicht.
Ich belächle das ganz sicher nicht.
Hier sind wir aber wieder beim altbewährten "You get, what you payed for"
In Relation gesehen passt es halt nicht einen 300 €-Kindersitz zu haben, und ein 2000 €-Auto. Bzw. muss das Auto dann halt entsprechend kleiner ausfallen oder exotischer sein.