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Problem mit Aufsitzmäher

Themenstarteram 8. Juni 2010 um 17:12

Servus,

ich hoffe ich bin hier mit meiner "Traktorfrage" im richtigen Forum gelandet. Folgendes:

Ich habe die Tage einen Aufsitzmäher für kleines Geld bekommen um damit einen Maiwagen zu ziehen. Es handelt sich um einen Murray Rasentrecker Modellnr. 81-36970 mit einem 11PS Briggs & Stratton Motor so wie dieser KLICK aus dem Jahre 1986.

Anspringen tut er fast zu gut und Gasannahme passt auch alles... ABER: nach ca. 5 Minuten Betrieb fängt der Motor an unrund zu laufen. Und umso größer die Belastung umso schneller wird dieser unrunde lauf schlimmer bis er schließlich aus geht (zumindest bei halbgas). Auch wenn man nachdem der unrunde Lauf begonnen hat die Belastung wegnimmt (im stand tukkern lassen) geht bessert sich der Lauf nicht und er geht letztendlich aus. Ich hab dann mal unter die Haube geschaut und habe gesehen das der Vergaser über ein Gestänge andauernd auf und zu geht --> daher der unrunde Lauf. Das Gestänge geht in Richtung des Bowdenzuges für die Drehzahl und von dort aus verschwindet es über einen kleinen Hebel in einer Welle im Motorblock. Ich habe in einem anderen Beitrag was von einem hydraulischen Drehzahlsteller (?) gelesen, könnte der das sein?

Naja meine Frage ist nun also warum das Gestänge (der Drehzahlsteller(?)) so schwingt und ob man das einigermaßen unkritisch reparieren kann. Ich schraube zwar nicht jeden Tag einen Motor auseinander aber den Einen oder Andern habe ich schon zerlegt. Ich denke das ich diesen auch auseinander und vor allem auch wieder zusammen bekommen würde.

Wenn es weiterhilft kann ich davon auch Bilder bzw. Videos machen.

Grüße aus der Rhön

Dommes

Beste Antwort im Thema
am 10. Juni 2010 um 8:43

Morgen,

der Vergaser ist ein normaler Typ, d.h. es sind Düsen und ein Steigrohr mit kleinen Löchern vorhanden.

Bitte alles sauber ausblasen, die Löcher z.B. mit einem Drähtchen einer Drahtbürste vorsichtig durchstoßen usw.

Merke dir die Umdrehungen der Gemischschrauben (Nr. 94 und 118 ) indem du diese vorsichtig bis zum Anschlag hinnein drehst ( Umdrehungen zählen !!!) um sie beim Zusammenbau wieder auf diesen Wert zu bringen.

Ehe du den Vergaser von der Zuleitung trennst, bitte die Leitung durch zuklemmen etc. verschließen.

Viel Spass !

PS.

Ich hoffe, du kannst die Zeichnung öffnen.

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am 8. Juni 2010 um 21:35

Hi!

 

Für mich hört sich das fast so an, als würde er zu wenig Sprit bekommen! Filter vorhanden? Vielleicht den mal checken.

 

Gruß

Onkel Tilli

Themenstarteram 8. Juni 2010 um 21:41

Hallo,

Filter ist vorhanden und ist auch mit Sprit gefüllt und nicht verunreinigt. Wie es im Vergaser aussieht kann ich momentan noch nicht sagen da ich ihn noch nicht offen hatte.

Grüße

am 8. Juni 2010 um 22:43

Hallo,

ein typischer Fall von Kraftstoffmangel !

Haben wir jeden Tag und Abhilfe schafft im Grunde nur die Reinigung des Vergasers mittels Ultraschallbad.

Das der Filter o.k. ist setze ich voraus. Kannst du leicht überprüfen wenn du die Schlauchleitung hinter dem Filter abziehst ( Schlauchklemme vorher mittels Kombi-Zange verschieben ) und das Benzin gut rausläuft.

Da ich vom Motor nicht die Typenbezeichnung und den Code kenne (steht auf einem kleinen Schild bzw. ist auf dem Lüftergehäuse eingeschlagen), könnte es sich auch um einen alten Membranvergaser handeln in dem die Membrane verhärtet ist. Da hilft nur der Austausch.

Finger weg vom Reglergestänge !!! Das steuert die Höchstdrehzahl des Motors und kann nur mittels Drehzahlmesser richtig einjustiert werden. Wenn du da was falsch machst, schaut dich eines Tages das Pleuel an !

Es funktioniert an allen Kleinmotoren auf Basis eines inneren mechanischen Fliehkraftreglers ( wie bei der Dampfmaschine ).

Gruß

Wolf

Themenstarteram 8. Juni 2010 um 23:00

Stark!

Das hört sich doch vielversprechend an! Dann werde ich zunächst den Motor mal äußerlich grundreinigen und anschließen den Vergaser abbauen und im Ultraschallbad baden (falls ich jemanden finde der mir sowas anbieten kann).

Zu deiner Aussage: Finger weg vom Reglergestänge! Kann ich den Vergaser denn bedenkenlos abbauen ohne an diesem Gestänge etwas zu verstellen bzw. kann ich ihn so abbauen das ich ich wieder anbauen kann ohne etwas einstellen zu müssen?

Gibt es ein eindeutiges Merkmal dafür das es ein Membranvergaser ist, also rein optisch? Oder kann ich dir sicherheitshalber morgen mal die Typenbezeichnung bzw. den Code durchgeben um Gewissheit zu haben?

Wenn es ein Membranvergaser sein sollte sagst du hilft nur austauschen. Was austauschen? Membran oder den gesamten Vergaser?

 

Grüße und besten Dank!

Dommes

am 9. Juni 2010 um 8:25

Moij Moijn Dommes,

also, den Vergaser kannst du mit etwas Geschick selber abbauen. du must nur darauf achten die Federn nicht zu längen/ dauerhaft zu verbiegen. Die Hebellage ist nur eingehängt. Zeichne dir bei mehreren Hebellöchern die genaue Position auf - aus Erfahrung wissen wir, dass diese schnell vergessen werden.

Membranvergaser erkennt man grob gesagt daran, dass irgendwo am Ansaugschacht ein rechteckiger Deckel angebracht ist. Bei so alten Vergasern ist beim Öffnen zu 99% mit einer Zerstörung der Dichtungen zu rechnen.

Also vorher besorgen !

Schreib mir mal die drei Angaben auf :

Modell

Typ

Codenummer

Gruss

Wolf

Themenstarteram 9. Juni 2010 um 17:27

Servus,

also das mit dem Abbauen sollte auf jeden Fall irgendwie machbar sein!

Hier die gewünschten Daten:

Modell: 252707

Type: 0132-01

Code: 81012211

Da bin ich ja mal gespannt :)

Grüße

am 10. Juni 2010 um 8:43

Morgen,

der Vergaser ist ein normaler Typ, d.h. es sind Düsen und ein Steigrohr mit kleinen Löchern vorhanden.

Bitte alles sauber ausblasen, die Löcher z.B. mit einem Drähtchen einer Drahtbürste vorsichtig durchstoßen usw.

Merke dir die Umdrehungen der Gemischschrauben (Nr. 94 und 118 ) indem du diese vorsichtig bis zum Anschlag hinnein drehst ( Umdrehungen zählen !!!) um sie beim Zusammenbau wieder auf diesen Wert zu bringen.

Ehe du den Vergaser von der Zuleitung trennst, bitte die Leitung durch zuklemmen etc. verschließen.

Viel Spass !

PS.

Ich hoffe, du kannst die Zeichnung öffnen.

Themenstarteram 10. Juni 2010 um 10:54

Hallo,

super dann werd ich mir die Tage mal zeit nehmen das gute Stück zu demontieren. Ich habe übrigends die Möglichkeit ein Ultraschallbad zu nutzen. Kann ich mir dann das Ausblasen sparen und den Vergaser einfach ins Bad legen?

Vielen Dank schonmal!!!!!

 

Grüße

am 10. Juni 2010 um 11:55

Ja, alles in Einzelteile zerlegen und rein.

Frage aber vorher ob die Badflüssigkeit für Aluminium geeignet ist !!

Hinterher besonders den Grundkörper und dessen Kanäle gut ausblasen bzw. in Heißluft ausdunsten lassen.

Themenstarteram 12. Juni 2010 um 17:13

Servus,

so ich hab mir heute mal 10 Minuten Zeit genommen und den Vergaser abgeschraubt und grob von außen gereinigt. Anschließend hab ich ihn nach und nach zerlegt dabei habe ich aber ,leider gottes, augenscheinlich keine größeren Verunreinigungen im Inneren des Vergaßers finden können. Ich werde ihn Trotzdem ins Ultraschallbad geben. Ist es jetzt immernoch wahrscheinlich das die Probleme aufgrund von Spritmangel bzw. verdrecktem Vergaßer kommen oder sollte ich schonmal wo anders nachschauen?

Das einzig auffällige ist das verbogene Steigrohr.

Woher bekomme ich denn am Besten die Dichtungen vom Ansaugflansch zum Vergaßer... die musste ich mit etwas Gewalt entfernen bzw. wärs wohl nich schlecht die direkt auszutauschen.

 

Danke soweit

Gruß Dommes

Hy, ich habe da auch mal ne Frage zu fast dem selben Motor, jedoch hat dieser 12,5 PS.

Ich habe auch einen RasenTrecker privat gekauft.

Er lief bis letzte Woche Prima, jedoch war dann irgendwann mal der Tank leer, aufgefüllt und weiter ging es.

Dann war folgendes Problem:

Der Tankdeckel hat der Vorbesitzer anscheind , weil er ein bisl gerissen ist, mit soner art Gummikleber geklebt, weil er wie gesagt eingerissen ist.

Ich habe aber leider zu spät gesehen das sich dort ein kleines Stück gelöst hat, und anscheind in den Ansaugtrakt des Benzinbehälters gekommen...wärend des Mähens , kurz nach dem Tanken, zog der Trecker immer schlechter, als es auf einmal ein Plonck gab und der Motor starb ab. ich gehe davon aus das dieses Kleberstück angesaugt wurde und in den Vergaser oder wo auch immer hingekommen ist...

Der Motor springt nicht mehr an.

und das Klebestück ist auch nicht mehr im Spritbehälter.

Meine Frage , was kann ich jetzt tun...

will mir nicht unbedingt einen neuen Motor kaufen, die sind ja verdammt teuer.

am 14. Juni 2010 um 9:10

Hallo Dommes,

den Vergaser mußt du nicht unbedingt in`s U-Bad legen. Wichtig ist das Steigrohr das hier alles sauber ist, ein bischen krumm - ok - geht durch.

Mit der Dichtung ist einfach, ein Stück fester Karton genügt. Richtig ausschneiden und fertig.

Wenn du aber schon mal den Vergaser ab hast, kontrolliere mal das Ventilspiel,

hinter dem kleinen Deckel mit den zwei Schraube findest du die Stößelstangen. Die obere ist der Einlass (0,15 mm ) die untere der Auslass ( 0,25 mm).

Wenn hier nicht alles einigermaßen passt, hast du als Laie keine Chance es zu richten. Das ist eine Aufgabe für den Fachmann.

Du siehst, es gibt so einige Dinge zu beachten.

Genauso wäre es hilfreich den Kompressionsdruck zu wissen, für dich aber nicht machbar.

Daran kann man erkennen ob der Motor noch genügend Druck aufbaut oder über die Ringe abbläst.

Sollte das der Fall sein - ab in die Tonne.

Gruss

Wolf

am 14. Juni 2010 um 9:14

Zitat:

Original geschrieben von Syrincs01

Hy, ich habe da auch mal ne Frage zu fast dem selben Motor, jedoch hat dieser 12,5 PS.

Ich habe auch einen RasenTrecker privat gekauft.

Er lief bis letzte Woche Prima, jedoch war dann irgendwann mal der Tank leer, aufgefüllt und weiter ging es.

Dann war folgendes Problem:

Der Tankdeckel hat der Vorbesitzer anscheind , weil er ein bisl gerissen ist, mit soner art Gummikleber geklebt, weil er wie gesagt eingerissen ist.

Ich habe aber leider zu spät gesehen das sich dort ein kleines Stück gelöst hat, und anscheind in den Ansaugtrakt des Benzinbehälters gekommen...wärend des Mähens , kurz nach dem Tanken, zog der Trecker immer schlechter, als es auf einmal ein Plonck gab und der Motor starb ab. ich gehe davon aus das dieses Kleberstück angesaugt wurde und in den Vergaser oder wo auch immer hingekommen ist...

Der Motor springt nicht mehr an.

und das Klebestück ist auch nicht mehr im Spritbehälter.

Meine Frage , was kann ich jetzt tun...

will mir nicht unbedingt einen neuen Motor kaufen, die sind ja verdammt teuer.

Hallo,

wie ist der Ölstand ? Wann wurde das letzte Mal gewechselt ?

Ist ein Filter in der Spritleitung, kommt Sprit am Vergaser an ?

Kann man den Motor von Hand leicht durchdrehen ?

Schaut eventuell das Pleuel an der Seite raus ?

Themenstarteram 14. Juni 2010 um 9:24

Hallo Wolf,

okay dann werde ich mal nach dem Ventilspiel schauen, bei meinem Auto stell ich das Ventilspiel immer selbst alle paar tkm ein, ist das bei diesem Motor ähnlich wie bei Fahrzeugmotoren oder ist das System hier anders?

Um den Kompressionsdruck zu checken benötigt man wohl so ein Manometer mit Druckluftanschluss um den Brennraum in OT mit Druck zu beaufschlagen oder? Sowas könnte ich eventuell organisiert bekommen.

Wie schließe ich denn aus das, wenn der Kompressionsdruck zu niedrig ist, es die Kolbenringe sind und nicht vielleicht das Aus oder Einlassventil? Oder hätte er dann vorher nicht so gelaufen wie beschrieben?

Schonwieder so viele fragen :)

Als letztes: Könntest du mir eine Zeichnung von meinem Motor (ähnlich der des Vergasers) zukommen lassen, das wär klasse!

 

@Syrincs01:

Hi, so wie du das beschreibst ist wohl dieses Gummistück in die Benzinleitung gekommen und verstopft diese. Wenn du einen Benzinfilter in der Leitung hast würde ich mal die Leitungen vom Filter zum Benzintank checken bzw. auseinander nehmen und mit Druckluft durchblasen, normalerweise müsste dir das Gummistück irgendwie entgegenkommen.

 

Grüße und einen angenehmen Start in die Woche

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