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Prius, Spritmonitor, und die Verbrauchslüge.

Themenstarteram 1. Dezember 2008 um 16:04

Hallo,

leicht provokative Überschrift, dennoch voll zutreffend.

Vorweg, der Prius lässt sich in der Stadt praktisch konkurrenzlos sparsam bewegen.

Die Daten laut Hersteller:

(von der Herstellerseite kopiert)

Verbrauch außerorts 4,2 l/100 km

Verbrauch innerorts 5 l/100 km

Verbrauch kombiniert 4,3 l/100 km

Ausserorts 4,2 und Innerorts 5, wie man auf einen Drittelmixwert von 4,3 Litern kommt, bliebt wohl Toyotas Geheimnis, und sollte uns hier auch nicht weiter interessieren.

Einige, zum Teil eingefleischte Priusfahrer haben selbst unter größter Anstrengung, Probleme diese Werte zu erreichen, selbigen Fahrern ist es bei anderen Fahrzeugen viel einfacher gefallen, die Hersteller-Verbrauchsangaben zu erreichen, oder gar zu unterbieten.

Und genau so geht es mir auch. Während ich bei meinem BMW, oder davor beim Golf (und anderen Fahrzeugen) die Herstellerangaben, egal ob im Sommer oder Winter, unterbieten konnte, liege ich mit dem Prius meist 1,5 bis 2 Liter drüber.

Wie wir wissen, wird auch der Prius mit anderen Fahrzeugen getestet, mal ist es der neue Golf, mal ein BMW 318d.

Der eingefleischte Priusfahrer geht bei solchen Tests zunächst mal an die Decke, erst wird die ganze Presse verdammt, dann ist VW und BMW schuld, weil die "Schundblätter" ja von denen ordentlich gesponsert werden.

Ein Blick auf die Werbeetate lässt diese Töne natürlich schnell verstummen, ist es doch Toyota, die z.B. 2007 weit mehr als alle anderen Hersteller für Werbung ausgegeben haben. Man hat gar gegen den heimischen Hersteller VW 20% mehr für Werbung ausgegeben, alle anderen Hersteller wie Daimler, BMW, Opel usw. liegen weit abgeschlagen.

Dann geht man auf die "unfähigen" Tester los, eben praktisch auf alles, was man irgendwie schlecht machen kann, alles sei möglich, nur nicht dass die Testwerte stimmen.

Als letzten Ausweg zeigt man auf Spritmonitor, liegt doch der Prius lediglich rund 22% über den Werksangaben, und bei vielen anderen Fahrzeugen wäre dieser Wert weit höher.

Schon geht die Schulterklopferei los, "hach ist unser Prius aber sparsam.

Nun meine Frage, kann man einen Golf TDI oder BMW 318d anhand von Spritmonitor mit dem Prius vergleichen?

Meiner Meinung nach, ganz klar NEIN, denn, wenn man....

-das Alter der Fahrer,

-deren Fahrstil,

-die Priorität der Fahrzeugmarke,

-die Verleitung durch die Fahrzeugmarke,

-die teil. bzw. max. Fahrleistungen des Fahrzeuges,

und so weiter und so fort, -berücksichtig, kommt man eben zu dem Schluss, dass die Spritmonitorwerte absolut nichts mehr mit der Realität zu tun haben.

Oder anderst gefragt, gibt es einen BMW- VW- oder Mercedes-Fahrer, der.......

-im winter keine Heizung einschaltet, bzw. mit 16°C fährt,

-die Kühlereinlassöffnungen abklebt,

-mit übermäßgem Luftdruck fährt,

-auf der Autobahn von LKWs bedrängt wird,

.....nur um ein weiteres Quäntchen sparsamer zu fahren?

Oder nochmals anderst gefragt, gibt es einen Priusfahrer, der auch mal.....

-aus Freude in Hockenheim seine Runden dreht,

-überdimensional große Reifen-Felgen aufgezogen hat,

-mit über 170km/h über die BAB fegt (ach, geht ja garnicht :) ),

Nein, das gibt es nicht.

Aber bei vielen anderen Fahrzeugen gibt es all das, und diese Werte fließen eben mit ein bei Spritmonitor.

 

Wie wir wissen, fährt der Prius max. 170km/h, all die anderen Autos, welche schneller können, kann man praktisch schon nicht mehr mit dem Prius über Spritmonitor vergleichen, denn die fahren eben auch mal 180, 200 und mehr, genau der Bereich, wo der Sprit in einer ganz anderen Dimension durch die Leitung fließt.

 

Wünschenswert wäre eine sachliche Diskussion.

 

Beste Grüße,

espe

 

 

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 1. Dezember 2008 um 16:04

Hallo,

leicht provokative Überschrift, dennoch voll zutreffend.

Vorweg, der Prius lässt sich in der Stadt praktisch konkurrenzlos sparsam bewegen.

Die Daten laut Hersteller:

(von der Herstellerseite kopiert)

Verbrauch außerorts 4,2 l/100 km

Verbrauch innerorts 5 l/100 km

Verbrauch kombiniert 4,3 l/100 km

Ausserorts 4,2 und Innerorts 5, wie man auf einen Drittelmixwert von 4,3 Litern kommt, bliebt wohl Toyotas Geheimnis, und sollte uns hier auch nicht weiter interessieren.

Einige, zum Teil eingefleischte Priusfahrer haben selbst unter größter Anstrengung, Probleme diese Werte zu erreichen, selbigen Fahrern ist es bei anderen Fahrzeugen viel einfacher gefallen, die Hersteller-Verbrauchsangaben zu erreichen, oder gar zu unterbieten.

Und genau so geht es mir auch. Während ich bei meinem BMW, oder davor beim Golf (und anderen Fahrzeugen) die Herstellerangaben, egal ob im Sommer oder Winter, unterbieten konnte, liege ich mit dem Prius meist 1,5 bis 2 Liter drüber.

Wie wir wissen, wird auch der Prius mit anderen Fahrzeugen getestet, mal ist es der neue Golf, mal ein BMW 318d.

Der eingefleischte Priusfahrer geht bei solchen Tests zunächst mal an die Decke, erst wird die ganze Presse verdammt, dann ist VW und BMW schuld, weil die "Schundblätter" ja von denen ordentlich gesponsert werden.

Ein Blick auf die Werbeetate lässt diese Töne natürlich schnell verstummen, ist es doch Toyota, die z.B. 2007 weit mehr als alle anderen Hersteller für Werbung ausgegeben haben. Man hat gar gegen den heimischen Hersteller VW 20% mehr für Werbung ausgegeben, alle anderen Hersteller wie Daimler, BMW, Opel usw. liegen weit abgeschlagen.

Dann geht man auf die "unfähigen" Tester los, eben praktisch auf alles, was man irgendwie schlecht machen kann, alles sei möglich, nur nicht dass die Testwerte stimmen.

Als letzten Ausweg zeigt man auf Spritmonitor, liegt doch der Prius lediglich rund 22% über den Werksangaben, und bei vielen anderen Fahrzeugen wäre dieser Wert weit höher.

Schon geht die Schulterklopferei los, "hach ist unser Prius aber sparsam.

Nun meine Frage, kann man einen Golf TDI oder BMW 318d anhand von Spritmonitor mit dem Prius vergleichen?

Meiner Meinung nach, ganz klar NEIN, denn, wenn man....

-das Alter der Fahrer,

-deren Fahrstil,

-die Priorität der Fahrzeugmarke,

-die Verleitung durch die Fahrzeugmarke,

-die teil. bzw. max. Fahrleistungen des Fahrzeuges,

und so weiter und so fort, -berücksichtig, kommt man eben zu dem Schluss, dass die Spritmonitorwerte absolut nichts mehr mit der Realität zu tun haben.

Oder anderst gefragt, gibt es einen BMW- VW- oder Mercedes-Fahrer, der.......

-im winter keine Heizung einschaltet, bzw. mit 16°C fährt,

-die Kühlereinlassöffnungen abklebt,

-mit übermäßgem Luftdruck fährt,

-auf der Autobahn von LKWs bedrängt wird,

.....nur um ein weiteres Quäntchen sparsamer zu fahren?

Oder nochmals anderst gefragt, gibt es einen Priusfahrer, der auch mal.....

-aus Freude in Hockenheim seine Runden dreht,

-überdimensional große Reifen-Felgen aufgezogen hat,

-mit über 170km/h über die BAB fegt (ach, geht ja garnicht :) ),

Nein, das gibt es nicht.

Aber bei vielen anderen Fahrzeugen gibt es all das, und diese Werte fließen eben mit ein bei Spritmonitor.

 

Wie wir wissen, fährt der Prius max. 170km/h, all die anderen Autos, welche schneller können, kann man praktisch schon nicht mehr mit dem Prius über Spritmonitor vergleichen, denn die fahren eben auch mal 180, 200 und mehr, genau der Bereich, wo der Sprit in einer ganz anderen Dimension durch die Leitung fließt.

 

Wünschenswert wäre eine sachliche Diskussion.

 

Beste Grüße,

espe

 

 

 

 

 

 

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am 10. März 2009 um 3:28

Davon ist auszugehen.

Allerdings: So wirklich unwohl fühlt sich der noch aktuelle Prius auf Autobahnen auch nicht. Die variable Übersetzung läßt bei moderatem Tempo (heißt bei mir ca. 150;)) recht niedrige Drehzahlen zu, die den Verbrauch auch hier senken.

Wie ich aber schon mal sagte: Mich beeindruckt vor allem der Komfort und die Gelassenheit des Prius. Vor allem deswegen habe ich ihn ernsthaft als nächstes Auto für mich in Erwägung gezogen. Trotz oder gerade wegen einem Autobahnanteil von ca. 80%.

Zitat:

Original geschrieben von tolotos84

 

An den Holzkohlegrill will ich jetzt gar nicht denken. Da kann man gleich an nem Auspuff nuckeln.

Also ich denke in letzter Zeit wieder verstärkt an den Holzkohlegrill. Hoffentlich wirds bald wieder wärmer :D

 

Zum Thema:

Ich wollte mit der Aussage, dass man mit ner gehobenen Mittelklasse ebenso bei 5-6Liter Verbrauch landet (mit nem CO² A von ~139) nicht damit sagen, dass Diesel das non plus ultra ist.

Mir kommt es nur darauf an, dass der Prius (III) im Stadtverkehr weniger verbraucht wie unser derzeitiger A3 1.8T (~11L/100km) und das wird er wohl hinbekommen und ist damit gekauft für die Frau - WENN ich dieses Mal reinpasse, da ich am WE meist liebend gerne die kleinen Flitzer fahre

LG,

Tom

am 10. März 2009 um 7:50

Zitat:

Original geschrieben von tolotos84

Man kanns auch übertreiben.

Dein Hochgelobter Prius (Wie übrigens jedes Fahrzeug :D) produziert beim Bremsen weit mehr Feinstaub als aus nem Auspuff bei nem herkömmlichen Motor je strömen wird. Wers nicht glaubt sollte sich öfters mal seine Felgen anschauen.

Wenn im Frühjahr die Pollen rumfliegen habt ihr nen Feinstaubgehalt als würden zig der bösen Diesel im Kreis um dich rum fahren.

An den Holzkohlegrill will ich jetzt gar nicht denken. Da kann man gleich an nem Auspuff nuckeln.

Mal ehrlich,wenn man so stursinnig durchs Leben geht,könnte man im Prinzip Alles kleinreden.

Jeder Mensch produziert CO2 und nun?

17,2 kg /Jahr gibt ein Mensch co2 ab.

CO2 Diskussion ist Quatsch,das stimmt.

Die PKW sind nur für 0,2 % am Gesamt CO2 Ausstoß der Welt verantwortlich.

Was aber sehr gut erforscht ist,wäre der Feinstaub.

Und moderne Diesel haben nunmal sehr feinen Feinstaub.

Je feiner desto gefährlicher.

Da hilft auch der PF nicht viel,denn über 85% der ultrafeinen Partikel gehen ungehindert durch.

Es gibt langjährige Studien,wo Kinder über mehrere Jahre beobachtet worden.

Eine Gruppe lebte direkt an Hauptstraßen und eine etwas weiter weg.

Die an Hauptstraßen bekamen 2,5 mal soviele Krankheiten,wie Allergien usw.

Und nun will einer behaupten,der Holzkohlegrill wäre schlimm.

30 min Rauch und das 10 mal im Jahr..........

MfG

 

Ohne jetzt die leidige Dieseldiskussion weiter anzuheizen möchte ich anmerken, dass der private Hausbrand aus den aktuell modernen und als unweltfreundlich (weil CO2 neutral) beschriebenen Kachelöfen, Schwedenöfen etc. den gleichen Ausstoß an Feinstaub erzeugt wie alle Dieselfahrzeuge (incl. LKW) zusammen. Wie war das dann erst in den 50er Jahren als Heizungen zu fast 100% aus dezentralen Feuerungsanlagen womöglich noch mit Kohle bestanden.

Ich bin jederzeit dabei Umweltsünden so klein wie möglich zu halten, darum interessiere ich mich auch sehr für das Hybridkonzept. Man sollte aber die Kirche auch im Dorf lassen. Manchmal geht in der öffentlichen Diskussion (und hier) das Maß etwas verloren. Das eigentliche Ziel heißt NULL Emission, da ist der Diesel UND der Hybride (der übrigens mit hochgiftigem Benzol im Benzin leben muss) weit davon entfernt, ABER beide sind ein kleiner Übergangs-Schritt in die richtige Richtung.

monegasse

Zitat:

Original geschrieben von gs-hybrid

..... Deshalb fangen ja auch alle deutschen Hersteller bei der Hybridisierung mit der Oberklasse an und arbeiten sich dann top-down nach unten vor ... Toyota und Honda haben es umgekehrt gemacht.

Nur leider geht da außerhalb der Prius Linie bei Toyota auch nichts weiter. Weder der neue Verso noch Avensis sind als Hybride zu haben. Diese Fahrzeuge wären eigentlich schon groß genug damit Hybridantrieb seine Stärken ausspielen könnte. Von Yaris, Aygo oder iQ will ich gar nicht reden. Ich bin gespannt ob das Gerücht, Honda wolle den Jazz hybridisieren, wahr ist.

monegasse

Zitat:

Original geschrieben von kehra27p9

Zitat:

Original geschrieben von tolotos84

Man kanns auch übertreiben.

Dein Hochgelobter Prius (Wie übrigens jedes Fahrzeug :D) produziert beim Bremsen weit mehr Feinstaub als aus nem Auspuff bei nem herkömmlichen Motor je strömen wird. Wers nicht glaubt sollte sich öfters mal seine Felgen anschauen.

Wenn im Frühjahr die Pollen rumfliegen habt ihr nen Feinstaubgehalt als würden zig der bösen Diesel im Kreis um dich rum fahren.

An den Holzkohlegrill will ich jetzt gar nicht denken. Da kann man gleich an nem Auspuff nuckeln.

Mal ehrlich,wenn man so stursinnig durchs Leben geht,könnte man im Prinzip Alles kleinreden.

Jeder Mensch produziert CO2 und nun?

17,2 kg /Jahr gibt ein Mensch co2 ab.

CO2 Diskussion ist Quatsch,das stimmt.

Die PKW sind nur für 0,2 % am Gesamt CO2 Ausstoß der Welt verantwortlich.

Was aber sehr gut erforscht ist,wäre der Feinstaub.

Und moderne Diesel haben nunmal sehr feinen Feinstaub.

Je feiner desto gefährlicher.

Da hilft auch der PF nicht viel,denn über 85% der ultrafeinen Partikel gehen ungehindert durch.

Es gibt langjährige Studien,wo Kinder über mehrere Jahre beobachtet worden.

Eine Gruppe lebte direkt an Hauptstraßen und eine etwas weiter weg.

Die an Hauptstraßen bekamen 2,5 mal soviele Krankheiten,wie Allergien usw.

Und nun will einer behaupten,der Holzkohlegrill wäre schlimm.

30 min Rauch und das 10 mal im Jahr..........

MfG

100 km zu fahren produziert ungefähr gleich viel wie der Mensch im Jahr. Wieviele km fahren wir denn so im Jahr? 10.000? Da produziert man dann schon soviel CO2 wie 100 Menschen. Ist also nicht ganz zu halten die Argumentation.

In allem anderen stimme ich voll zu.

Zitat:

Original geschrieben von Arrow1982

Zitat:

Original geschrieben von kehra27p9

 

Mal ehrlich,wenn man so stursinnig durchs Leben geht,könnte man im Prinzip Alles kleinreden.

Jeder Mensch produziert CO2 und nun?

17,2 kg /Jahr gibt ein Mensch co2 ab.CO2 Diskussion ist Quatsch,das stimmt.

Die PKW sind nur für 0,2 % am Gesamt CO2 Ausstoß der Welt verantwortlich.

Was aber sehr gut erforscht ist,wäre der Feinstaub.

Und moderne Diesel haben nunmal sehr feinen Feinstaub.

Je feiner desto gefährlicher.

Da hilft auch der PF nicht viel,denn über 85% der ultrafeinen Partikel gehen ungehindert durch.

Es gibt langjährige Studien,wo Kinder über mehrere Jahre beobachtet worden.

Eine Gruppe lebte direkt an Hauptstraßen und eine etwas weiter weg.

Die an Hauptstraßen bekamen 2,5 mal soviele Krankheiten,wie Allergien usw.

Und nun will einer behaupten,der Holzkohlegrill wäre schlimm.

30 min Rauch und das 10 mal im Jahr..........

MfG

100 km zu fahren produziert ungefähr gleich viel wie der Mensch im Jahr. Wieviele km fahren wir denn so im Jahr? 10.000? Da produziert man dann schon soviel CO2 wie 100 Menschen. Ist also nicht ganz zu halten die Argumentation.

In allem anderen stimme ich voll zu.

Wenn der Mensch wirklich 17 Kilo das Jahr produziert und das Durchschnitts Auto 170 Gramm/100km dann sind 10 000 km/annum aber nur 1 Mensch, nicht 100...

Ansonsten gute Diskussion, ausser dem der nicht kapiert das bei regenerativen bremsen die "Bremsen" garnicht benützt werden. Vielleicht wäre es besser das ganze als regenerative "Verlangsamung" zu bezeichnen.

Übrigens etwas das in jedem elektrischen Hallenkran seit fast 20 Jahren eingebaut wird, nur das dort mangels Batterien die Energie duch Widerstände einfach in Hitze umgewandelt wird....

Gruss, Pete

am 10. März 2009 um 12:43

Zitat:

Original geschrieben von Arrow1982

Zitat:

Original geschrieben von kehra27p9

 

 

100 km zu fahren produziert ungefähr gleich viel wie der Mensch im Jahr. Wieviele km fahren wir denn so im Jahr? 10.000? Da produziert man dann schon soviel CO2 wie 100 Menschen. Ist also nicht ganz zu halten die Argumentation.

In allem anderen stimme ich voll zu.

Das war bloß mal ein Bsp,wie sinnlos PKW CO2 Diskussion ist.

Sollte kein Vergleich zum Auto sein.

Es gibt da sogar Stimmen,das eine Herstellung einer Jeans in Asien bis zum Kauf mehr CO2 erzeugt

als ein Kleinwagen im Jahr.

Das meiste CO2 kommt aus den Meeren,der "Ausdunstung von Tieren und Bakterien" auf dem Land und der kompletten Energieerzeugung des Menschen.(je 1 Drittel)

Gruß

 

 

 

Das Auto produziert aber 170 Gramm pro Kilometer und nicht pro 100 Kilometer!!!!!!

Somit stimmt das mit den 100 Kilometer und 17 kg CO2.

Weil nämlich 170 Gramm = 0,17 Kilogramm. Und 0,17*100 = 17.

Zitat:

Original geschrieben von kehra27p9

Das war bloß mal ein Bsp,wie sinnlos PKW CO2 Diskussion ist.

Sinnlos ist die auf keinen Fall, aber es wird oft stark übertrieben. Wenn man etwas reduzieren kann sollte man das auch tun. Es ist völlig uninteressant, wie groß der Anteil ist, die Frage ist, wieviel und zu welchem Preis kann man etwas einsparen. Beim Auto ist das allerdings relativ teuer.

Zitat:

Es gibt da sogar Stimmen,das eine Herstellung einer Jeans in Asien bis zum Kauf mehr CO2 erzeugt

als ein Kleinwagen im Jahr.

Das halte für sehr großen Blödsinn...

Ich habe es nicht ausgerechnet, aber da stimmen die Größenordungen einfach überhaupt nicht. Genauso wie das Auto überschätzt wird gibt es auch recht absurde Versuche, sich den Einfluss des Verkehrs schönzureden. Jeder machts halt so, wie er es gerade brauchen kann...

Zitat:

Das meiste CO2 kommt aus den Meeren,der "Ausdunstung von Tieren und Bakterien" auf dem Land und der kompletten Energieerzeugung des Menschen.(je 1 Drittel)

Das Meer ist höchstens ein CO2-Speicher, das produziert nichts. Die "Ausdunstung" gehört zum natürlichen Kreislauf und hat damit auch nichts mit den Autos zu tun...

Zitat:

Original geschrieben von Tommy377

Zitat:

Original geschrieben von tolotos84

 

An den Holzkohlegrill will ich jetzt gar nicht denken. Da kann man gleich an nem Auspuff nuckeln.

Also ich denke in letzter Zeit wieder verstärkt an den Holzkohlegrill. Hoffentlich wirds bald wieder wärmer :D

 

Zum Thema:

Ich wollte mit der Aussage, dass man mit ner gehobenen Mittelklasse ebenso bei 5-6Liter Verbrauch landet (mit nem CO² A von ~139) nicht damit sagen, dass Diesel das non plus ultra ist.

Mir kommt es nur darauf an, dass der Prius (III) im Stadtverkehr weniger verbraucht wie unser derzeitiger A3 1.8T (~11L/100km) und das wird er wohl hinbekommen und ist damit gekauft für die Frau - WENN ich dieses Mal reinpasse, da ich am WE meist liebend gerne die kleinen Flitzer fahre

LG,

Tom

Habe gestern mit einem Prius2-Taxifahrer geredet. Der schont das Auto nicht und braucht 5,5 im Stadtverkehr. Ich habs mit 4 Leuten in der Stadt auf 4,8 geschafft. Der P3 ist sicher nochmal um 10% besser.

EDIT: Bei uns hier fahren ein paar vom Land geförderte Hybridtaxis im Stadtverkehr herum. Sehr willkommen bei mir, vorallem da ich sehr viel mit Fahrrad in der Stadt unterwegs ist.

am 10. März 2009 um 18:40

Zitat:

Original geschrieben von tobistenzel

 

Das Meer ist höchstens ein CO2-Speicher, das produziert nichts. Die "Ausdunstung" gehört zum natürlichen Kreislauf und hat damit auch nichts mit den Autos zu tun...

Da liegst du falsch Tobi,hab mal ein Diagramm in den Anhang gehängt.

Hoffe man kann es lesen.

Der gesamte von PKW gemachte CO2 Ausstoß beträgt zwischen 0,2 und 0,3 Pozent vom Gesamtausstoß.

Eigentlich vernachlässigbar.

Gruß

Aber eigentlich geht es ja dem gemeinen PKW Fahrer Sprit und Fahrkosten zu sparen oder?

 

am 10. März 2009 um 18:46

Zitat:

Original geschrieben von Arrow1982

Zitat:

 

EDIT: Bei uns hier fahren ein paar vom Land geförderte Hybridtaxis im Stadtverkehr herum. Sehr willkommen bei mir, vorallem da ich sehr viel mit Fahrrad in der Stadt unterwegs ist.

Dann dreh dich lieber 2 mal beim Überqueren der Straße um,denn es könnte ein Prius im E-Betrieb deine Fahrtroute kreuzen!

MfG

Im Übrigen,Honda will tatsächlich 2011 eine Hybridversion des Jazz rausbringen.

 

Zitat:

Original geschrieben von kehra27p9

Da liegst du falsch Tobi,hab mal ein Diagramm in den Anhang gehängt.

Der gesamte von PKW gemachte CO2 Ausstoß beträgt zwischen 0,2 und 0,3 Pozent vom Gesamtausstoß.

Was habe ich denn falsch gesagt? Was in der Natur im CO2-Kreislauf passiert (das wird eben erzeugt und wieder verbraucht) ist bei dem Thema egal; es geht um das, was der Mensch zusätzlich ins System einbringt. Das könnte zum Problem werden und das Gleichgewicht verschieben.

Bei Autozeitschriften wäre ich bei dem Thema etwas vorsichtig ;)

Etwas genauere Angaben, welche Daten man woher hat wäre schon recht hilfreich...

Wie gesagt, es geht darum, wie schwierig/teuer eine Senkung in einem gewissen Bereich ist. Wie groß der Anteil ist mehr oder weniger egal.

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse

Zitat:

Ich bin gespannt ob das Gerücht, Honda wolle den Jazz hybridisieren, wahr ist.

Das ist sicherlich kein Gerücht. Der Jazz hat ja heute schon Bausteine für die Hybridisierung bei Honda geleistet.

Das CVT-Getriebe und der Motor des Civic Hybrid stammen nach Überarbeitung  vom Jazz.

Der Hybrid-Jazz mit vernünftigen Verbrauch und Preis wäre durchaus eine vernünftige Sache. In der Autobild hat er sich kürzlich sogar tapfer gegen die Merccedes B-Klasse geschlagen, wenns auch schwer fiel (für AB).

Davor soll ja noch ein sportlicher CRX kommen.

Honda geht wirklich mehr in die Breite und einen Accord Hybrid hatten sie ja auch schon. Warum nicht wieder, wenn man Hybriden auch Geld verdienen kann.

Toyota kann seinen Stern nicht nur mit dem Prius hochhalten.

 

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