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Prius, Spritmonitor, und die Verbrauchslüge.
Hallo,
leicht provokative Überschrift, dennoch voll zutreffend.
Vorweg, der Prius lässt sich in der Stadt praktisch konkurrenzlos sparsam bewegen.
Die Daten laut Hersteller:
(von der Herstellerseite kopiert)
Verbrauch außerorts 4,2 l/100 km
Verbrauch innerorts 5 l/100 km
Verbrauch kombiniert 4,3 l/100 km
Ausserorts 4,2 und Innerorts 5, wie man auf einen Drittelmixwert von 4,3 Litern kommt, bliebt wohl Toyotas Geheimnis, und sollte uns hier auch nicht weiter interessieren.
Einige, zum Teil eingefleischte Priusfahrer haben selbst unter größter Anstrengung, Probleme diese Werte zu erreichen, selbigen Fahrern ist es bei anderen Fahrzeugen viel einfacher gefallen, die Hersteller-Verbrauchsangaben zu erreichen, oder gar zu unterbieten.
Und genau so geht es mir auch. Während ich bei meinem BMW, oder davor beim Golf (und anderen Fahrzeugen) die Herstellerangaben, egal ob im Sommer oder Winter, unterbieten konnte, liege ich mit dem Prius meist 1,5 bis 2 Liter drüber.
Wie wir wissen, wird auch der Prius mit anderen Fahrzeugen getestet, mal ist es der neue Golf, mal ein BMW 318d.
Der eingefleischte Priusfahrer geht bei solchen Tests zunächst mal an die Decke, erst wird die ganze Presse verdammt, dann ist VW und BMW schuld, weil die "Schundblätter" ja von denen ordentlich gesponsert werden.
Ein Blick auf die Werbeetate lässt diese Töne natürlich schnell verstummen, ist es doch Toyota, die z.B. 2007 weit mehr als alle anderen Hersteller für Werbung ausgegeben haben. Man hat gar gegen den heimischen Hersteller VW 20% mehr für Werbung ausgegeben, alle anderen Hersteller wie Daimler, BMW, Opel usw. liegen weit abgeschlagen.
Dann geht man auf die "unfähigen" Tester los, eben praktisch auf alles, was man irgendwie schlecht machen kann, alles sei möglich, nur nicht dass die Testwerte stimmen.
Als letzten Ausweg zeigt man auf Spritmonitor, liegt doch der Prius lediglich rund 22% über den Werksangaben, und bei vielen anderen Fahrzeugen wäre dieser Wert weit höher.
Schon geht die Schulterklopferei los, "hach ist unser Prius aber sparsam.
Nun meine Frage, kann man einen Golf TDI oder BMW 318d anhand von Spritmonitor mit dem Prius vergleichen?
Meiner Meinung nach, ganz klar NEIN, denn, wenn man....
-das Alter der Fahrer,
-deren Fahrstil,
-die Priorität der Fahrzeugmarke,
-die Verleitung durch die Fahrzeugmarke,
-die teil. bzw. max. Fahrleistungen des Fahrzeuges,
und so weiter und so fort, -berücksichtig, kommt man eben zu dem Schluss, dass die Spritmonitorwerte absolut nichts mehr mit der Realität zu tun haben.
Oder anderst gefragt, gibt es einen BMW- VW- oder Mercedes-Fahrer, der.......
-im winter keine Heizung einschaltet, bzw. mit 16°C fährt,
-die Kühlereinlassöffnungen abklebt,
-mit übermäßgem Luftdruck fährt,
-auf der Autobahn von LKWs bedrängt wird,
.....nur um ein weiteres Quäntchen sparsamer zu fahren?
Oder nochmals anderst gefragt, gibt es einen Priusfahrer, der auch mal.....
-aus Freude in Hockenheim seine Runden dreht,
-überdimensional große Reifen-Felgen aufgezogen hat,
-mit über 170km/h über die BAB fegt (ach, geht ja garnicht :) ),
Nein, das gibt es nicht.
Aber bei vielen anderen Fahrzeugen gibt es all das, und diese Werte fließen eben mit ein bei Spritmonitor.
Wie wir wissen, fährt der Prius max. 170km/h, all die anderen Autos, welche schneller können, kann man praktisch schon nicht mehr mit dem Prius über Spritmonitor vergleichen, denn die fahren eben auch mal 180, 200 und mehr, genau der Bereich, wo der Sprit in einer ganz anderen Dimension durch die Leitung fließt.
Wünschenswert wäre eine sachliche Diskussion.
Beste Grüße,
espe
Beste Antwort im Thema
Hallo,
leicht provokative Überschrift, dennoch voll zutreffend.
Vorweg, der Prius lässt sich in der Stadt praktisch konkurrenzlos sparsam bewegen.
Die Daten laut Hersteller:
(von der Herstellerseite kopiert)
Verbrauch außerorts 4,2 l/100 km
Verbrauch innerorts 5 l/100 km
Verbrauch kombiniert 4,3 l/100 km
Ausserorts 4,2 und Innerorts 5, wie man auf einen Drittelmixwert von 4,3 Litern kommt, bliebt wohl Toyotas Geheimnis, und sollte uns hier auch nicht weiter interessieren.
Einige, zum Teil eingefleischte Priusfahrer haben selbst unter größter Anstrengung, Probleme diese Werte zu erreichen, selbigen Fahrern ist es bei anderen Fahrzeugen viel einfacher gefallen, die Hersteller-Verbrauchsangaben zu erreichen, oder gar zu unterbieten.
Und genau so geht es mir auch. Während ich bei meinem BMW, oder davor beim Golf (und anderen Fahrzeugen) die Herstellerangaben, egal ob im Sommer oder Winter, unterbieten konnte, liege ich mit dem Prius meist 1,5 bis 2 Liter drüber.
Wie wir wissen, wird auch der Prius mit anderen Fahrzeugen getestet, mal ist es der neue Golf, mal ein BMW 318d.
Der eingefleischte Priusfahrer geht bei solchen Tests zunächst mal an die Decke, erst wird die ganze Presse verdammt, dann ist VW und BMW schuld, weil die "Schundblätter" ja von denen ordentlich gesponsert werden.
Ein Blick auf die Werbeetate lässt diese Töne natürlich schnell verstummen, ist es doch Toyota, die z.B. 2007 weit mehr als alle anderen Hersteller für Werbung ausgegeben haben. Man hat gar gegen den heimischen Hersteller VW 20% mehr für Werbung ausgegeben, alle anderen Hersteller wie Daimler, BMW, Opel usw. liegen weit abgeschlagen.
Dann geht man auf die "unfähigen" Tester los, eben praktisch auf alles, was man irgendwie schlecht machen kann, alles sei möglich, nur nicht dass die Testwerte stimmen.
Als letzten Ausweg zeigt man auf Spritmonitor, liegt doch der Prius lediglich rund 22% über den Werksangaben, und bei vielen anderen Fahrzeugen wäre dieser Wert weit höher.
Schon geht die Schulterklopferei los, "hach ist unser Prius aber sparsam.
Nun meine Frage, kann man einen Golf TDI oder BMW 318d anhand von Spritmonitor mit dem Prius vergleichen?
Meiner Meinung nach, ganz klar NEIN, denn, wenn man....
-das Alter der Fahrer,
-deren Fahrstil,
-die Priorität der Fahrzeugmarke,
-die Verleitung durch die Fahrzeugmarke,
-die teil. bzw. max. Fahrleistungen des Fahrzeuges,
und so weiter und so fort, -berücksichtig, kommt man eben zu dem Schluss, dass die Spritmonitorwerte absolut nichts mehr mit der Realität zu tun haben.
Oder anderst gefragt, gibt es einen BMW- VW- oder Mercedes-Fahrer, der.......
-im winter keine Heizung einschaltet, bzw. mit 16°C fährt,
-die Kühlereinlassöffnungen abklebt,
-mit übermäßgem Luftdruck fährt,
-auf der Autobahn von LKWs bedrängt wird,
.....nur um ein weiteres Quäntchen sparsamer zu fahren?
Oder nochmals anderst gefragt, gibt es einen Priusfahrer, der auch mal.....
-aus Freude in Hockenheim seine Runden dreht,
-überdimensional große Reifen-Felgen aufgezogen hat,
-mit über 170km/h über die BAB fegt (ach, geht ja garnicht :) ),
Nein, das gibt es nicht.
Aber bei vielen anderen Fahrzeugen gibt es all das, und diese Werte fließen eben mit ein bei Spritmonitor.
Wie wir wissen, fährt der Prius max. 170km/h, all die anderen Autos, welche schneller können, kann man praktisch schon nicht mehr mit dem Prius über Spritmonitor vergleichen, denn die fahren eben auch mal 180, 200 und mehr, genau der Bereich, wo der Sprit in einer ganz anderen Dimension durch die Leitung fließt.
Wünschenswert wäre eine sachliche Diskussion.
Beste Grüße,
espe
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743 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Kai111
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
wenn ich einen ordentlichen Link habe, bei dem deutlich steht, dass kältere Luft mehr Sauerstoffanteile hat, und somit praktisch effizienter ist, muss ich mir doch nicht gleich Gedanken um irgendwelche Konsequenzen machen. Ich versuche nicht irgendetwas zu belegen, es ist vielmehr die Suche nach dem "Warum".
Das ist das Problem von 90% der MT User.
Du gehörst da ganz klar dazu,kannst dich ja trösten ,ist immerhin die Mehrheit.
Und die liegt bekanntlich immer falsch.
Nein Kai, genau umgekehrt.
Nur wenige User schreiben das auch so deutlich hin, dass sie sich über dies und jenes Gedanken gemacht haben.
Die 90% wiederspiegelst du mit der Art, kurz mal reinschneien, ordentlich auf den Putz hauen, und alle klatschen! "Bravo Kai!"
Nur! Wenn du das nächste Mal zitierst, dann doch bitte mit Quellenangabe, oder zumindest die Info, dass es nicht von dir stammt, alles andere ist äusserst schlechter Stil.
Deine Infos hast du von Michael Bosch's homepage: Motorentechnik dabei muss dir entgangen sein, dass die über etwas ganz anderes schreiben. 90% der MT-User können wenigstens das, selbst dazu gehörst du nicht.
Gleich Sätzeweise unverändert kopieren, setzt der Peinlichkeit noch eins drauf. :)
Zitat:
Na gut ich helfe aus sonst wird das nix.
Der Ladeluftkühler begrenzt die Angesaugte Luft auf eine Mindesttemp.
Würde man das nicht machen würde es bei der Kompression im Zylinder zu einer unkontrollierten Verbrennung kommen.
Du machst es dir viel schwerer, als es ist, aber kein Wunder bei dem falsch zitierten.
Es ist viel simpler, einfach den Namen unter die Lupe nehmen.
Lade-Luft-Kühler
Wenn die Luft vom Lader (Turbo, Kompressor, egal) kommt, ist sie viel zu heiß und somit zu (heiße Luft, große Ausdehnung, sollte bekannt sein) gering für eine effektive Verbrennung.
Daher versucht man die diese "geladene" Luft möglichst stark zu kühlen, um mehr Luft in der kurzen Zeit (Ventilstellung) in den Brennraum zu kriegen, mehr Luft heißt folglich auch mehr Sauerstoff. Mit kontrollierter Verbrennung hat das absolut! nichts zu tun.
Tobi,
wie kannst du die höhere Dichte dermaßen vernachlässigen?
Mit der kühleren Luft erzielst du auf simpelste Weise eine höhere Kompression, die ja letztlich für die Leistung des darauf folgenden Hubs verantwortlich ist.
Ich will nicht weiter behaupten, dass man im Winter gleich viel, oder weniger verbraucht, zwei Dinge wollen mir aber nicht einleuchten.
1. Wie kommen die Kerle von Andys Link zu der Annahme, dass sie mindestens gleich, oder gar im Winter weniger verbrauchen?
2. Deine 0,8ltr bei Kurzstrecken unter 10km können höchstens für den Prius gelten, für ein XY-Fahrzeug scheint mir dieser Wert zu hoch.
Gruß, espe
Gut gebrüllt,
den Link habe ich vergessen,habe aber das mehr oder weniger mit der ------ Linie kenntlich gemacht..
Da steht doch ganz klar was der Grund von irregulären Verbrennungsabläufen sein kann..
..die Tem. der Ansaugluft
weiter steht da:
Die Verdichtung trägt mit ihrer Volumenreduzierung hierzu maßgeblich weiter bei. Nicht ohne Grund arbeiten aufgeladene Motoren mit Ladeluftkühlern und reduzierter Kompression
Was hast du denn jetzt genau davon wenn die Luft kalt ist? :)
Das wird doch ausgeglichen durch:
1.reduzierte Kompression.
Zitat:@Esperanda
Wenn die Luft vom Lader (Turbo, Kompressor, egal) kommt, ist sie viel zu heiß und somit zu (heiße Luft, große Ausdehnung, sollte bekannt sein) gering für eine effektive Verbrennung.
Daher versucht man die diese "geladene" Luft möglichst stark zu kühlen, um mehr Luft in der kurzen Zeit (Ventilstellung) in den Brennraum zu kriegen, mehr Luft heißt folglich auch mehr Sauerstoff. Mit kontrollierter Verbrennung hat das absolut! nichts zu tun.
-----------------------------
Ich bin da anderer Meinung,siehe oben.
Man kühlt die Luft nicht um mehr Sauerstoff in den Brennraum zu bekommen, sondern um den Motor vor einer irregulären Verbrennung zu schützen.
Wird die heiße Luft jetzt noch komprimiert entzündet sie sich selbst, ab ca . 500 Grad.
ZITAT:
Die Kompressionstemperatur darf daher 500 °C zu keinem Betriebszeitpunkt überschreiten, da sonst eine unkontrollierte Zündung drohen würde.
Steht aber alles da,man muß es nur verstehen ;)
--------------------------------------
Ursachen
Die Ursachen solcher irregulären Verbrennungsabläufe können vielfältig sein. Zu den wichtigsten gehören:
die Temperatur der Ansaugluft
die Kompressionstemperatur
der Kraftstoff
Außerdem werden die noch durch folgende Parameter beeinflusst:
die Brennraumgröße
die Lage der Zündkerze
der Drehzahl
Temperatur
Je wärmer die Ansaugluft ist, desto höher fällt die kinetische Energie der Moleküle aus. Es kommt also zu mehr Molekülzusammenstößen. Die Verdichtung trägt mit ihrer Volumenreduzierung hierzu maßgeblich weiter bei. Nicht ohne Grund arbeiten aufgeladene Motoren mit Ladeluftkühlern und reduzierter Kompression.
Es wird klar, dass die erforderlichen hohen Drücke und Temperaturen zwecks Einleitung der Vorreaktionen im Gemischrest nur unter hoher Last bzw. unter Volllast erreicht werden. Bei Teillast ist die Gemischkonzentration nicht hoch genug.
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Mit der kühleren Luft erzielst du auf simpelste Weise eine höhere Kompression, die ja letztlich für die Leistung des darauf folgenden Hubs verantwortlich ist.
Du bekommst mehr Luft in den Brennraum und erhöhst den Verbrennungsdruck, aber es wird auch dementsprechend mehr Benzin eingesprizt (lamda-Regelung). Wie tobi schon schrieb erhöht sich dadurch die Leistung, aber nicht der Wirkungsgrad.
Grüße
eciman
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Wenn die Luft vom Lader (Turbo, Kompressor, egal) kommt, ist sie viel zu heiß und somit zu gering für eine effektive Verbrennung.
Der Satz ist das Problem,es ist genau umgekehrt.
Tobi hat es kurz angesprochen.
Zitat:
Temperatur
Je wärmer die Ansaugluft ist, desto höher fällt die kinetische Energie der Moleküle aus. Es kommt also zu mehr Molekülzusammenstößen. Die Verdichtung trägt mit ihrer Volumenreduzierung hierzu maßgeblich weiter bei.
-------------------------------
Schonmal ein Flugzeugtriebwerk bewundert?
Ist genau das gleiche,da wird in das HEIßE Abgas nochmals Kerosin eingespritzt,und dann geht die Post ab.(Nachbrenner)
Wieso sollte man da die Luft/Abgas erst kühlen,wäre ja was ganz neues ;)
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Wenn die Luft vom Lader (Turbo, Kompressor, egal) kommt, ist sie viel zu heiß und somit zu (heiße Luft, große Ausdehnung, sollte bekannt sein) gering für eine effektive Verbrennung.
Es geht nicht um "Effizienz" (also um den Wirkungsgrad) sondern um die erreichbare Leistung. Die ist natürlich höher, wenn ich mehr Luft in den Zylinder bekomme.
Zitat:
Daher versucht man die diese "geladene" Luft möglichst stark zu kühlen, um mehr Luft in der kurzen Zeit (Ventilstellung) in den Brennraum zu kriegen, mehr Luft heißt folglich auch mehr Sauerstoff.
Das stimmt wirklich mal...
Zitat:
Mit kontrollierter Verbrennung hat das absolut! nichts zu tun.
Bei Turbobenzinern ist das so. Wenn man schon heiße Luft in den Zylinder einbringt zündet das Benzin recht schnell selbst und das ist bei Ottomotoren bekanntlicherweise nicht sehr gut. Da ist die LLK ziemlich wichtig, sonst bringt die Aufladung gar nichts, weil man die Kompression stark absenken muss.
Zitat:
wie kannst du die höhere Dichte dermaßen vernachlässigen?
Mit der kühleren Luft erzielst du auf simpelste Weise eine höhere Kompression, die ja letztlich für die Leistung des darauf folgenden Hubs verantwortlich ist.
Das Verdichtungsverhältnis bestimmt den Wirkungsgrad. Das ist ja nur das Verhältnis der Volumina am oberen bzw. am unteren Totpunkt. Wenn ich mit kühlerer Luft anfange ändert man daran auch nichts. Durch die Aufladung bekommt man natürlich zusätzliche Energie in den Zylinder, die sich bei der Expansion durch eine höhere Arbeit bemerkbar macht.
So gewinnt man ja mit dem Turbolader aus der Energie des Abgases einen kleinen Teil zurück, der auf dem Weg wieder zurückgespeist wird. Den Wirkungsgrad am Motor ändert man damit (bei gleicher Drehzahl) aber nicht, ich weiß davon zumindest nichts...
Durch die höhere Leistung bei einer bestimmten Drehzahl kann man insgesamt mit niedrigeren Drehzahlen als beim Sauger fahren, dadurch spart man sich natürlich einen Teil der mechanischen Verluste.
Zitat:
1. Wie kommen die Kerle von Andys Link zu der Annahme, dass sie mindestens gleich, oder gar im Winter weniger verbrauchen?
Wahrscheinlich nicht genau genug gemessen...
In dem Thread geht ja eigentlich um Winterreifen und mehrere Leute sagen, dass sie im Winter einen Mehrverbrauch haben. Gründe für niedrigeren Verbrauch im Winter stehen ja dort aus, also schmalere Reifen, leichtere Felgen und eine etwas andere Fahrweise. Wenn man im Schnitt ein paar km/h langsamer fährt und vielleicht etwas weniger flott unterwegs ist macht das schon ein paar Zehntel aus.
Zitat:
2. Deine 0,8ltr bei Kurzstrecken unter 10km können höchstens für den Prius gelten, für ein XY-Fahrzeug scheint mir dieser Wert zu hoch.
Natürlich für meinen Prius, allerdings geht das erst mal 9km über die Landstraße oder Autobahn. Mit dem Start-Stopp-Verhalten kann das also nichts zu tun haben. Wenn es mal etwas kälter wird mache ich mal ein paar Messungen zu dem Thema Kaltstart im Winter. Bei mir recht interessant, dass der Prius eine Innenraumvorheizung hat. Damit kann man auch ohne Heizungseinsatz die 10km fahren. Deren Effekt auf den Verbrauch und die Erwärmung des Kühlwassers werde ich mir mal bei Gelegenheit genauer ansehen.
Zitat:
Original geschrieben von tobistenzel
So gewinnt man ja mit dem Turbolader aus der Energie des Abgases einen kleinen Teil zurück, der auf dem Weg wieder zurückgespeist wird. Den Wirkungsgrad am Motor ändert man damit (bei gleicher Drehzahl) aber nicht, ich weiß davon zumindest nichts...
Durch die höhere Leistung bei einer bestimmten Drehzahl kann man insgesamt mit niedrigeren Drehzahlen als beim Sauger fahren, dadurch spart man sich natürlich einen Teil der mechanischen Verluste.
Ist auch ein wichtiger Punkt der immer wieder gern von anderen falsch wiedergegeben wird.
Ein Turbo hat immer ein schlechteren Wirkungsgrad wie ein Sauger..
MfG
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Arrow,
das ist soweit richtig, aber den entscheidenden Punkt, vor allem beim Diesel, erwähnst du nicht ansatzweise.
Ladeluftkühler:
Er reduziert die Temperatur der angesaugten Luft. Dies ist sinnvoll, weil sich Gase bei kalter Temperatur zusammenziehen und somit bei gleichem Volumen mehr Sauerstoffmoleküle enthalten als warme Luft, womit kalte Luft quasi energiereicher ist.Die angesaugte Luft hat einen Temp-Unterschied von ca. 40°C (Sommer/Winter), und das ist verdammt viel!
Quelle z.B. Hier
Beim Prius geht es aber nicht um Erbsenzählerei, es sind nicht 0,1-0,2 ltr., wenn ich 22,5°C eingestellt habe, dann geht die Kiste in der Stadt praktisch nicht mehr aus.
Der Prius bringt relativ schnell lauwarme Luft aus den Düsen, aber so richtig warm wird die Luft anschließend nie, wer seine verfrorerenen Füße samt Stiefel mal schnell aufwärmen will, sitzt definitiv im falschen Fahrzeug.
Ich weiß, die Wärme muss irgendwo her kommen, aber mein Golf3 TDI hat auch derdammt wenig verbraucht, dennoch konnte man bei max-Warmeinstellung, die Hand praktisch nicht mehr vor die Düsen halten.
Wer im Prius auf die gewohnten 22°C besteht, kann gleich mal locker 0,6 ltr/100km mehr miteinkalkulieren.
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Zitat:
Original geschrieben von roadrunnerxxl
amerikanische mentalität!
Für einen, der in foren mitliest, technisch versiert ist, mag das stimmen.
Wenn man aber bedenkt, das mittlerweile Frauen über 30% bei Neufahrzeugbestellungen erreichen, von denen aber nur 5% was von der Technik wissen wollen, dann kannst du nicht von "Ami mentalität" sprechen, das ist dann eben so, und deshalb gibt es Verkäufer, Berater, Ansprechpartner.
Gruß, espe
Ich schrieb dichtere Luft, was das selbe ist, wie mehr Luftmoleküle...
Aber egal, auf jeden Fall schöne Weihnachten!
Zitat:
Original geschrieben von Kai111
Gut gebrüllt,
den Link habe ich vergessen,habe aber das mehr oder weniger mit der ------ Linie kenntlich gemacht..
Da steht doch ganz klar was der Grund von irregulären Verbrennungsabläufen sein kann..
..die Tem. der Ansaugluft
weiter steht da:
Die Verdichtung trägt mit ihrer Volumenreduzierung hierzu maßgeblich weiter bei. Nicht ohne Grund arbeiten aufgeladene Motoren mit Ladeluftkühlern und reduzierter Kompression
Was hast du denn jetzt genau davon wenn die Luft kalt ist? :)
Das wird doch ausgeglichen durch:
1.reduzierte Kompression.
Hallo Kai,
eigentlich sollte ich zunächst auf dein "Gut gebrüllt" eingehen, das passt schließlich am ehesten zu deinem vergessenen Link, aber wir haben ja Weihnachten, gelle. ;)
Zum Ladeluftkühler:
Hier in diesem Thread hat das genau Hier angefangen, dort steht auch deutlich "......was z.B. ein Ladeluftkühler (hat aktuell so ziemlich jeder Diesel) macht......", aufgeladene Benziner waren bis vor kurzem eine Rarität, aktuell tut sich da viel, aber im Gesamten fahren dennoch relativ wenige solcher Ottomotoren rum. Anderst beim Diesel, dort sind praktisch alle aufgeladen, daher bezieht sich mein Text durchweg zur Dieselaufladung, und deshalb kann man sich die Diskussion um 500°C und Frühzündung schenken.
Zitat:
Ein Turbo hat immer ein schlechteren Wirkungsgrad wie ein Sauger..
Weihnachten hin oder her, :) das ist wieder so ein Satz, der rein garnichts mit der Realität zu tun hat. Wie kommt man zu dieser Erkenntnis, bzw. warum sollte der Turbo einen schlechteren Wirkungsgrad haben?
Der Lader schöpft von der verpuffenden Abgasenergie Kraft, und richtet damit nützliche Arbeit, natürlich mit einem immensen Aufwand, aber weil es sich eben lohnt, sonst könnte man sich die Arbeit sparen.
Nicht vergessen darf man, wenn man vergleicht, dann bitte nicht nach Hubraum, sondern in der selben Leistungsklasse, das wiederum heist, wenn ich einen Golf 1,4TSI / 122PS mit dem 1,6er / 102PS vergleiche, braucht der Sauger (wohlgemerkt bei geringerer Leistung) gleich mal über einen Liter mehr.
Die alten Weisheiten, "Turbo läuft, Turbo säuft", sitzen wohl bei manchen zu fest im Hinterkopf, einfach mal einen updaten. ;)
Und wenn du Tobi schon recht gibst, dann doch bitte bei seinem folgenden Text:
Zitat:
Original geschrieben von tobistenzel
So gewinnt man ja mit dem Turbolader aus der Energie des Abgases einen kleinen Teil zurück, der auf dem Weg wieder zurückgespeist wird. Den Wirkungsgrad am Motor ändert man damit (bei gleicher Drehzahl) aber nicht, ich weiß davon zumindest nichts...
Durch die höhere Leistung bei einer bestimmten Drehzahl kann man insgesamt mit niedrigeren Drehzahlen als beim Sauger fahren, dadurch spart man sich natürlich einen Teil der mechanischen Verluste.
..denn das stimmt, und da steht exakt das Gegenteili zu deiner Äusserung.
Ansonten schliesse ich mich Arrow an, denn er schrieb: "Aber egal, auf jeden Fall schöne Weihnachten!"
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Nicht vergessen darf man, wenn man vergleicht, dann bitte nicht nach Hubraum, sondern in der selben Leistungsklasse, das wiederum heist, wenn ich einen Golf 1,4TSI / 122PS mit dem 1,6er / 102PS vergleiche, braucht der Sauger (wohlgemerkt bei geringerer Leistung) gleich mal über einen Liter mehr.
Die alten Weisheiten, "Turbo läuft, Turbo säuft", sitzen wohl bei manchen zu fest im Hinterkopf, einfach mal einen updaten. ;)
Wir haben schon oft gezeigt, dass die kleinen Turbobenziner nicht wirklich sparsamer sind, als moderne Sauger. (Avensis 1.8 <-> Passat 1.4 TSI 122 PS oder Clio 1.2 TCE <-> Yaris 1.5, Honda Civic <-> Golf TSI, etc.)
Die alten VW Benzinmotoren sollte man nicht zum Vergleich heranziehen. Auch die aktuellen Benziner von Honda und Toyota haben zum Teil jetzt fast 10 Jahre auf dem Rücken (Avensis 1.8). Wenn bei Toyota nächstes Jahr die neuen Motoren kommen wirds spannend!
Grüße
eciman
Zitat:
Original geschrieben von eciman
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Nicht vergessen darf man, wenn man vergleicht, dann bitte nicht nach Hubraum, sondern in der selben Leistungsklasse, das wiederum heist, wenn ich einen Golf 1,4TSI / 122PS mit dem 1,6er / 102PS vergleiche, braucht der Sauger (wohlgemerkt bei geringerer Leistung) gleich mal über einen Liter mehr.
Die alten Weisheiten, "Turbo läuft, Turbo säuft", sitzen wohl bei manchen zu fest im Hinterkopf, einfach mal einen updaten. ;)
Wir haben schon oft gezeigt, dass die kleinen Turbobenziner nicht wirklich sparsamer sind, als moderne Sauger. (Avensis 1.8 <-> Passat 1.4 TSI 122 PS oder Clio 1.2 TCE <-> Yaris 1.5, Honda Civic <-> Golf TSI, etc.)
Die alten VW Benzinmotoren sollte man nicht zum Vergleich heranziehen. Auch die aktuellen Benziner von Honda und Toyota haben zum Teil jetzt fast 10 Jahre auf dem Rücken (Avensis 1.8). Wenn bei Toyota nächstes Jahr die neuen Motoren kommen wirds spannend!
Si. Und daß Turbos saufen, habe ich am eigenen Leib mitbekommen, als ich vor ein paar Jahren mal einen Smart für ein Wochenende hatte. 11 Liter Verbrauch sprachen doch klar gegen den 55-PS-Turbo - zumal mein damaliger 55-PS-Sauger einen Fünfsitzer mitschleppte, nur 7,irgendwas brauchte und ich mit dem Vergaser-Sauger auch noch merkbar schneller war - 15 Jahre älter war der Sauger nebenbei auch noch ;)
Selbst heute... Ich habe gelesen, daß der Golf 1,4 TSI mit 122 PS in einem Test 8,9 Liter brauchte und damit etwas mehr als meine beiden Mazdas, die immerhin schon 1989 konstruiert wurden, über 1,9 Liter Hubraum und 128 PS verfügen. Eigentlich für mich eindeutig das Ergebnis.
Und es geht sogar noch weiter: Ich behaupte einfach mal, daß der Prius gar nicht so viel verbrauchen kann wie ein Smart von 2001. Wer den Gegenbeweis antreten will, kann das gern tun. Allerdings bin ich mit dem Smart nicht bewußt verbrauchnachobentreibend gefahren, das zählt also nicht. Es geht dabei nur um "Schnellstmöglich von Bremen-Lüssum nach Frakfurt Flughafen und zurück".
Zitat:
Original geschrieben von eciman
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Nicht vergessen darf man, wenn man vergleicht, dann bitte nicht nach Hubraum, sondern in der selben Leistungsklasse, das wiederum heist, wenn ich einen Golf 1,4TSI / 122PS mit dem 1,6er / 102PS vergleiche, braucht der Sauger (wohlgemerkt bei geringerer Leistung) gleich mal über einen Liter mehr.
Die alten Weisheiten, "Turbo läuft, Turbo säuft", sitzen wohl bei manchen zu fest im Hinterkopf, einfach mal einen updaten. ;)
Wir haben schon oft gezeigt, dass die kleinen Turbobenziner nicht wirklich sparsamer sind, als moderne Sauger. (Avensis 1.8 <-> Passat 1.4 TSI 122 PS oder Clio 1.2 TCE <-> Yaris 1.5, Honda Civic <-> Golf TSI, etc.)
Die alten VW Benzinmotoren sollte man nicht zum Vergleich heranziehen. Auch die aktuellen Benziner von Honda und Toyota haben zum Teil jetzt fast 10 Jahre auf dem Rücken (Avensis 1.8). Wenn bei Toyota nächstes Jahr die neuen Motoren kommen wirds spannend!
Grüße
eciman
Da hast du dir ja wieder die passenden Beispiele rausgesucht (zB. kleiner leichter Yaris 1 vs. Clio 3 inkl. Kombi)! Was würde der alte Yaris wohl als 1,2 TCE verbrauchen? Was ist mit Auris 1.6 vs. Golf TSI oder Civic 200PS vs Golf GTI?
Der Turbo hat im Alltag (Stadtverkehr/Landstraße) den Vorteil, daß er mit niedrigeren Drehzahlen fahrbar ist und weniger verbraucht bei besserem Durchzug. Auf der Autobahn hat er hingegen kaum Vorteile.
Zitat:
Original geschrieben von meehster
Selbst heute... Ich habe gelesen, daß der Golf 1,4 TSI mit 122 PS in einem Test 8,9 Liter brauchte und damit etwas mehr als meine beiden Mazdas, die immerhin schon 1989 konstruiert wurden, über 1,9 Liter Hubraum und 128 PS verfügen. Eigentlich für mich eindeutig das Ergebnis.
Für dich mal 2 Links:
http://www.spritmonitor.de/.../246-323.html?...
http://www.spritmonitor.de/.../452-Golf.html?...
Der 90kW TSI verbraucht also in der Realität gegenüber den 20 Jahre alten unsicheren, erheblich leichteren Kisten 1,7l weniger. Autotester würden bei den Mazdas eine 10 vor das Komma bekommen!
Zitat:
Original geschrieben von Kneipa
Der Turbo hat im Alltag (Stadtverkehr/Landstraße) den Vorteil, daß er mit niedrigeren Drehzahlen fahrbar ist und weniger verbraucht bei besserem Durchzug. Auf der Autobahn hat er hingegen kaum Vorteile.
Ich kann meine Sauger (auch den Panda 1000) im Stadtverkehr bei 1500/min in den nächsten Gang hoichschalten und viel Gas bedeutet selbst dann, daß ich zu schnell für den Stadtverkehr beschleunige. Vorteil Turbo? Keiner. Oder soll ich einen Turbo bei 1000/min oder noch früher in den nächsten Gang hochschalten?
Zitat:
Original geschrieben von Kneipa
Zitat:
Original geschrieben von meehster
Selbst heute... Ich habe gelesen, daß der Golf 1,4 TSI mit 122 PS in einem Test 8,9 Liter brauchte und damit etwas mehr als meine beiden Mazdas, die immerhin schon 1989 konstruiert wurden, über 1,9 Liter Hubraum und 128 PS verfügen. Eigentlich für mich eindeutig das Ergebnis.
Für dich mal 2 Links:
http://www.spritmonitor.de/.../246-323.html?...
http://www.spritmonitor.de/.../452-Golf.html?...
Der 90kW TSI verbraucht also in der Realität gegenüber den 20 Jahre alten unsicheren, erheblich leichteren Kisten 1,7l weniger. Autotester würden bei den Mazdas eine 10 vor das Komma bekommen!
Dazu muß man wissen, daß dieser Mazda das sportliche Topmodell seiner Baureihe ist und seinerzeit gegen den Golf II GTI 16V positioniert war. Entsprechend wird er heute leider auch oft gefahren.
Ich kann mich davon selbst nicht freisprechen, ich habe meinen roten (der 5. von oben von den 94 kW-BGs) sowohl gestern als auch heute mit jenseits der 6700/min im letzten Gang bewegt ;) Ich hätte da doch gern eine deutlich längere Übersetzung, auch wenn das bedeuten würde, daß ich den letzten Hang erst ab Tempo 40 benutzen kann ;)
Übrigens:
ADAC-Testverbrauch des Mazda 323 GT BG: 9,3 Liter Super
ADAC-Testverbrauch des Mazda 323F GT BG: 9,1 Liter Super
ADAC-Testverbrauch des VW Golf GTI 16V: 10,1 Liter Super
Der Golf 1,4 TSI ist sicher nicht das sportliche Topmodell, gelle? Eben. Also wird er meist auch nicht so "sportlich" gefahren...
Ist übrigens schön wie Du die von mir selbsterfahrenen 50% Mehrverbrauch des leistungsgleichen Turbos gegenüber dem Sauger mit 65% mehr Hubraum unter den Tisch fallen läßt. Vor diesem Wochenende stand dieser Turbo ja tatsächlich ernsthaft zur Diskussion. Wegen des Mehrverbrauchs von hochgerechnet 10500 Litern oder 10,5 m³ für damals ca. 18000 DM pro Jahr (!) habe ich den Turbo dann doch sein lassen...
Daß der Smart so viel brauchte liegt an dem dummen SMT. Das ist zum kotzen. Wenn ich mit einem der Firmen-Smarts fahren muss kriege ich immer das kotzen. Das ist permanent der Falsche Gang drin, die Schaltvorgänge dauern ewig und man muss die Kiste prügeln, daß sie fährt. Da brauche ich auch immer so an die 6 Liter, da schaff ich mit dem 1,0 Yaris mit 5 Liter auf der selben Strecke. Und am Yaris ist eetwas mehr dran als am Smart...
Zitat:
Original geschrieben von meehster
......des leistungsgleichen Turbos gegenüber dem Sauger mit 65% mehr Hubraum unter den Tisch fallen läßt. Vor diesem Wochenende stand dieser Turbo ja tatsächlich ernsthaft zur Diskussion.
Nunja,
wie ich bereits schrieb, hier darf man nur leistungsbezogen vergleichen, was bringt es dem 2,0 Sauger-Golf, wenn er dem 1,4er das Wasser nicht reichen kann?
Ich bin der Meinung, dem Turbo gehört die Zukunft, auch sichtbar bei der Tendenz der Autobauer. Selbst BMW, bei denen man ja gar vom Tabu-Bruch sprach, kann sich dem Turbo nicht mehr entziehen.
Gruß, espe
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Zitat:
Original geschrieben von meehster
......des leistungsgleichen Turbos gegenüber dem Sauger mit 65% mehr Hubraum unter den Tisch fallen läßt. Vor diesem Wochenende stand dieser Turbo ja tatsächlich ernsthaft zur Diskussion.
Nunja,
wie ich bereits schrieb, hier darf man nur leistungsbezogen vergleichen, was bringt es dem 2,0 Sauger-Golf, wenn er dem 1,4er das Wasser nicht reichen kann?
55 PS sind 55 PS, also zumindest etwa gleich viel, gell?
Und ob 55 PS nun mit 7,irgedwas Liter SuperPlus (Vergasersauger) auskommen oder 11 Liter Super (Turboeinspritzer) brauchen, das gab für mich seinerzeit den Ausschlag, den Nissan doch noch gute 600.000 km (keine 0 zu viel) weiterzufahren.
Zitat:
Original geschrieben von esperanda
Ich bin der Meinung, dem Turbo gehört die Zukunft, auch sichtbar bei der Tendenz der Autobauer. Selbst BMW, bei denen man ja gar vom Tabu-Bruch sprach, kann sich dem Turbo nicht mehr entziehen.
Ich werde es tun, solange es irgendwie möglich ist. Ich muß mein Benzin nämlich selbst bezahlen.
Und wie ich heute nach dem Tanken bemerkt habe: 128 Sauger-PS von 1991 brauchen etwas weniger pro 100 km als 55 Turbo-PS von 2000, die auch noch 20% weniger zu schleppen haben. Der Smart hat es auf jeden Fall geschafft, mich von zwei Dingen zu überzeugen.
1.: Niemals ein automatisiertes Schaltgetriebe in meinem Wagen!
2.: Turbo säuft, auch ohne daß er besonders läuft. Am Beispiel des Smart eben 11 Liter pro 100 km, was für 55 PS eben hoffnungslos zu viel ist.
Na gut, der Vergleich mit dem 1985er Nissan Micra war damals vielleicht etwas fies, immerhin hatte der Nissan ein 4+E-Getriebe...