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Porsche als Student?

Porsche Boxster 1 (986)
Themenstarteram 12. Juni 2019 um 13:24

Hallo!

Mein Kindheitstraum ist ein eigener Porsche, bisher hatte ich die Pläne immer auf "nach dem Studium irgendwann" verschoben.

Jedoch ist der 986 Boxster mittlerweile erschwinglich...

Ohne dem alten 993 Lenkrad und dem alten Schlatknauf ein absoluter Traumwagen!

Porsche muss man nicht kaufen können, sondern sich leisten können; hört man ja immer.

Aber was genau kostet denn so ein Boxster?

Mein Budget liegt bei 10.000€; (ungerne etwas mehr);

Laut mobile gehen in dem Bereich die ersten anständigen Modelle los.

Das ist aber nicht das Problem...

Was kommt denn im Unterhalt auf mich zu?

Verbrauch ist hierbei nebensächlich, da ich diesen Wagen nur als Schönwetterfahrzeug nutzen würde.

Steuern und Versicherung auch, da sich diese bei dem Fahrzeug in Grenzen halten.

Mein monatliches Budget ist auf +-400€ für das Auto beschränkt.

Meint ihr es ist mit den Mitteln realistisch einen Porsche zu unterhalten ohne, vor jedem Anlassen, in Angst vor der Motorkontrollleuchte, Stoßgebete losschicken zu müssen?

Wie sieht es mit der Wartung aus?

Was kann man bei solch einem Auto selbst machen; was kriegen freie Werkstätten noch hin und wozu muss ich ins Porschezentrum?

Bei einem Stundensatz von ca. 200€ im PZ und einem monatlichem Budget von 400 sehe ich dort die kritischste Stelle.

 

Mein Herz will mich unbedingt in mittelfristiger Zeit in diesem Porsche sitzen sehen;

Mein Verstand hat da zum Glück weniger die rosarote Brille auf und will sicherstellen, dass das ganze Hand und Fuß hat.

Was meint ihr?

Ich bin über jeden Tip, Erfahrungsbericht, Ratschlag dankbar; auch wenn er eventuell nicht das beinhaltet was ich hören will :)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mfk0964 schrieb am 14. Juni 2019 um 11:32:46 Uhr:

 

Einen Porsche kann man sich erst ab etwa dem 50. Lebensjahr leisten. Und die Leaser sind auch nur Mieter und keine Eigentümer. Also geh erstmal ordentlich arbeiten, dann kommt das Geld für einen Porsche ganz von selbst.

Ich habe dazu folgende Gerüchte gehört:

- es gibt wohl Personen ü50, die sich keinen Porsche leisten können

- es gibt wohl Personen u50, die sich einen Porsche leisten können

- es soll Leute geben, die auch einen Porsche kaufen können

- es soll Leute geben, die eine Porsche leasen, obwohl sie ihn kaufen könnten

- finanzielle Mittel müssen nicht zwangsläufig etwas mit der Menge der geleisteten Arbeit zu tun haben - es gibt genug Personen, die trotz viel Arbeit keinen Automatismus entwickeln konnten für das Erhalten von (viel) Geld.

Wie auch immer - das zur Verfügung stehende Budget halte ich halt für den Porsche für zu wenig.

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Bei dem Budget würde ich dir empfehlen zu warten wenn du mehr Geld zur Verfügung hast. Wartung und vor allem Reparaturen sind schon recht teuer. Gerade bei alten Porsche kommt da natürlich immer mal wieder was, was erneuert werden muss. Ich glaube es würde dich so eher belasten als Spaß bringen.

am 12. Juni 2019 um 13:29

Die größte Schwachstelle an dem ganzen Plan wird der 10.000 € Boxster sein, denn das der nicht ohne Fehler oder Mängel sein wird ist fast klar. Ich würde dir raten für das Geld einen anderen ordentlichen kleinen Roadster zu holen und den Traum erst mal nach hinten zu schieben.

Hallo,

schau dir mal dieses Video an https://www.youtube.com/watch?v=TijZB63bPSs

oder generell auf Youtube "boxter cost of ownership/maintanance" suchen, da kommen viele Videos.

Das Thema finde ich sehr spannend, habe aber bisher wenig dazu gelesen.

Ob dein Budget reicht oder nicht, wird auch davon abhängen, wie viel du fährst und wie viel dich deine Versicherung kosten wird. Kannst du uns etwas dazu sagen?

VG

~

Du solltest halt nicht vergessen, dass das Auto, das Du da planst, richtig alt ist, die meisten anderen habens da schon hinter sich, zumindest fahren sie nicht mehr in Mitteleuropa... Da kann immer etwas kaputt sein, ob Porsche oder nicht. Die Preise orientieren sich dann allerdings schon an Porsche.... Man sollte zumindest mal überlegen, was man macht, wenn der worst Case eintritt und der Motor hochgeht. Sollte man dann weinen und das Auto im Garten verrosten lassen, weil man sich die Reparatur nicht leisten kann (so habe ich schon einen 924 sein Leben aushauchen gesehen), sollte man es bleiben lassen und sich auf später vertrösten. Allerdings würde ich das Geld auch nicht für einen anderen Roadster raushauen, wenn man einen Porsche will, sondern einfach anwachsen lassen. Nachdems nur als Spaßmobil geplant ist, brauchst Du es ja nicht zwingend.

Ich hatte bei beim 911 - 996 C4 Cabrio nach dem Verkauf mal ausgerechnet was mir die 3 Jahre Porsche gekostet haben... die war vor 4Jahren 2€/km bei run 7.000km /Jahr

ies war inkl Versicherung für 6 Monate (Winter war er in der Garage) Service, Reifen und Pickerl.

Ich denke die Frage ist, was kannst du selber machen.

Technisch ist der Wagen kein Hexenwerk. Ersatzteile sind nicht wirklich teurer als beim zB BMW. (Zb. Kupplung meines 996 war günstiger als beim E91)

Die PZ Preise sind natürlich saftig, aber es gibt auch sehr gute freie Werkstätten.

Das Fahrzeug ist auch schon Recht alt und alte Autos haben ihre Wehwehchen. In Eigenleistung das meiste aber überschaubar und machbar. Motivation und keine zwei linken Hände vorausgesetzt.

 

Ich sehe die größte Gefahr, dass der Motor hochgeht und dann musst du sofort Recht viel Geld hinlegen können. Deshalb sind einige tausend € als Rücklage schon sinnvoll.

 

Allgemein sind die laufenden normalen Kosten nicht so immens höher als bei anderen Fahrzeugen. Siehe zB E93 335i. Da kannst du halt auch richtig geld los werden für Reparaturen und co.

 

Warte lieber noch etwas ab bis du ein höheres Budget hast. So macht das wenig Sinn. Läuft ja nicht davon.

Letztendlich stellt sich sicher auch die Frage, was es dir Wert ist. Wenn du auf alles andere im Leben was Geld kostet verzichten kannst (ausser Lebenswichtige Güter), ist es sicherlich möglich.

Würde ich dir aber auch nicht empfehlen. Das mit dem automobilen Traum kann ich gut nachvollziehen, allerdingslässt sich dieser Traum auch etwa später realisieren und dann sicherlich auch sorgenfreier ;)

Guten Morgen,

hör auf deinen Verstand!

L.G.

herbertherman

Jeder realisierte Traum ist dann keiner mehr...

 

Gut Ding braucht Weile.

 

VG, Markus

Kauf dir BLOSS keinen Boxster vor Baujahr 2004.5

Hatte ich auch.

1. war das die letzte Gurke, alle Nase lang ging was kaputt

2. waren beim Oelwechsel irre viele Metallspaehne im Oel, weil das Zwischenwellenlager aus Pappmaschee gebaut ist.

Das Auto habe ich dann ganz schnell verkauft. Drei Wochen nach Verkauf habe ich das Auto auf dem Schrottplatz gefunden. 160k gelaufen.

Noch Fragen?

Zitat:

@SteinOnkel schrieb am 13. Juni 2019 um 19:56:54 Uhr:

Kauf dir BLOSS keinen Boxster vor Baujahr 2004.5

Hatte ich auch.

1. war das die letzte Gurke, alle Nase lang ging was kaputt

2. waren beim Oelwechsel irre viele Metallspaehne im Oel, weil das Zwischenwellenlager aus Pappmaschee gebaut ist.

Das Auto habe ich dann ganz schnell verkauft. Drei Wochen nach Verkauf habe ich das Auto auf dem Schrottplatz gefunden. 160k gelaufen.

Noch Fragen?

So dramatisch ist der Normalfall auch nicht. Hat exakt die gleichen Probleme wie beim 996 mit dem Simmering. (Im Grunde der gleiche Motor).

Dass deine Karre anscheinend komplett verheizt war, ist eine andere Sache. Die Gefahr hast du immer bei einem Gebrauchtwagen.

Die Ausfallrate liegt statistisch gesehen bei unfassbaren 10% bei 140t km. Porsche haette nicht eine Sammelklage verloren, wenn das so selten vorkommt.

Stell dir vor, man haette eine 10% Ausfallrate bei den Bremsen...

Man darf vom angeblichen Premium-Hersteller durchaus mehr erwarten, besonders bei der Laufleistung.

Aber, abwarten, ob der TE sich ueberhaupt noch einmal meldet. In der Regel tun sie das nicht und wir diskutieren hier um Kaisers Bart.

Servus

Deinen Wunsch nach einem Porsche wird wohl jeder hier verstehen...

Ich kann mich aber den meisten Vorrednern in Punkto Rationalität nur anschließen. Um 10.000 Euro bekommst du ein unkalkulierbares Risiko, selbst wenn Vieles in Eigenregie erledigt werden kann.

Bei den günstigsten Gebrauchten einer Serie kannst du kaum von völlig intakten Fahrzeugen ausgehen.

Mit dem Monatsbudget kannst du nur die laufenden Unterhalts- und Verschleißkosten decken.

Es muss ja nicht unbedingt der Motor (das wäre bei dem Kaufpreis meistens ein wirtschaftlicher Totalschaden) kaputtgehen. Es gibt unzählige Steuergeräte, die das Zeitliche segnen können, das Getriebe, Anbauteile die teuer sind u.s.w.

Ich würde dir raten, doch noch zuzuwarten bis sich mehr ausgeht.

Tust du es doch, musst du eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit akzeptieren, dass du einige Monate später das Geld auch verbrennen hättest können (da gibts einen einige Monate alten lustigen Thread über einen Cayenne-Käufer, der einen ähnlichen Betrag abschreiben musste).

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