PKW-Maut
"Die CSU will die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland zum Wahlkampfthema machen und setzt die CDU damit weiter unter Druck. "Eine PKW-Maut sollte Bestandteil des gemeinsamen Wahlprogramms von CDU und CSU sein", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, der Rheinischen Post."
Quelle: Süddeutsche Zeitung 5.1.2013
Beste Antwort im Thema
Zum Thema "Feuerwehr" sei gerade hier im V&S an diesen Beitrag erinnert:
QuelleZitat:
In der Zeit, die das Gehirn braucht, um beim Erwachen von totaler Entspannung auf Mindestbetrieb zu schalten, verpasse ich die ersten Silben der Alarmierung: .... Fahrtrichtung Bremen, schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen!“
Während ich im Dunkeln noch schnell horche, ob einer meiner Söhne bei der Alarmierung wach geworden ist, quittiere ich den Alarm des Funkmeldeempfängers, hüpfe in die Hose und raune meiner Frau ein „Bis gleich“ zu, das sie mit „Pass auf dich auf“ erwidert.
Ein Ritual, welches Vertrautheit in die unwirklichen Sekunden bringt, die man braucht bis man vollständig gewahr wird, was gerade passiert: Es ist mitten in der Nacht. Samstag nacht. Irgendwo auf der „Bahn“ hat es gekracht, mehrere Personen sind verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt.
Die Feuerwehr ist gefragt. Und im Gegensatz zu den vielen Bränden und einfachen Hilfeleistungen, bei denen es nicht ganz so kritisch ist und man auch ab und zu Kurioses oder gar Amüsantes erlebt, weiß man sofort, dass dies jetzt nicht der Fall sein wird.
Im Gegenteil, es stellt sich eine massive Anspannung im Verbund mit tiefer Besorgtheit ein: Da kämpft jemand um sein Leben. Nicht irgendwo im Fernsehen, sondern ein paar tausend Meter entfernt in der Nacht. Und gleich wird man bei ihm sein und versuchen „den Unterschied“ zu machen. Jetzt gleich.
Im Feuerwehrhaus angespannte Gesichter. Kein flapsiger Spruch, kein Geläster über zerknitterte Gesichtsausdrücke und wilde Frisuren. Das Löschfahrzeug wird besetzt – Maschinist, Gruppenführer und 3, 5, 6 Mann – komplett. Der Gruppenführer dreht sich um, unsere Blicke treffen sich kurz. Ein kurzes Nicken. Ich bin der einzige mit rettungsdienstlicher Ausbildung. Die wird gebraucht werden, ganz sicher. „53-10, Ausfahrt“.
Tiefblaue Blitze machen aus den Leitplanken und Bäumen am Rand der Autobahn eine Diashow. Ein Blick in den Mannschaftsraum: Viele alte Hasen, die schon viel Blut auf Blech gesehen haben, aber auch ein „Neuer“.
Immer noch Totenstille und Anspannung. Jeder horcht in den Funkverkehr: Ist der Rettungsdienst schon da, sind die vielleicht doch nicht eingeklemmt, ist der Rüstwagen schon ausgerückt?
Nichts. Wir werden die ersten sein. Mein Job wird es vermutlich sein, auf Biegen und Brechen ins Innere des Fahrzeuges vorzudringen. Egal wie es da drinnen aussieht, wie der PKW liegt oder was sonst so mit ihm ist. Drinnen ist der Verletzungs- und Einklemmungsgrad zu erkunden, die Personen zu betreuen und als Bindeglied zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Patient zu fungieren. Kein Verdrücken, keine Pause möglich.
„Da isses“. Nur Warnblinker im Dunkeln, kein Blaulicht. Polizei ist also auch nicht da. Der Maschinist blockt mit dem 14 Tonnen schweren Fahrzeug die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr – zur Sicherheit.
Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand in eine hell beleuchtete Einsatzstelle brettert. Als das Fahrzeug steht, springe ich mit Notfalltasche, Lampe und Decke vom Fahrzeug und laufe dem Gruppenführer hinterher. Nasser, kalter Dezemberregen. Mehrere PKW stehen unbeleuchtet oder mit Warnblinker auf der rechten Fahrbahn. Da stehen Leute am Waldrand, Fahrzeugteile liegen auf der Bahn, die Leitplanke ist durchbrochen. Aus den Büschen neben der Autobahn ragt ein Fahrzeugheck. Irgendwas gelbes mit Heckspoiler. Etwas älteres.
Ein schneller Blick nach vorne: Der ist frontal vor einen Baum. Muss schnell gewesen sein, wo früher das Getriebe ansetzte, ist jetzt Baum. Die Tür hinten geht auf, also ich schlüpfe auf die Rücksitzbank. Zwischen Glassplitter, Stofftiere und CD-Hüllen. Fahrer und Beifahrerin. Beide sehr jung. „Hallo! Hier ist die Feuerwehr. Können sie mich verstehen?“ Ein stimmloses Ja von rechts, nichts von links. Kurze Schrecksekunde, aber links hat einen einigermaßen tastbaren Puls.
Während ich den Warnblinker anschalte, Scheiben herunterfahre und dann die Zündschlüssel abziehe fange ich an zu erzählen. Einfache Sätze, nichts kompliziertes: „Du hattest einen Unfall und bist eingeklemmt. Wo tut es dir weh? Wir müssen dich rausschneiden, dass kann einen Moment dauern. Wie heißt du?“ ... und so weiter. Deine Stimme muss präsent sein, dass ist das einzige, an dem der Junge sich orientieren kann. Also reden, reden, reden.
Nebenher versuche ich genauer zu erkunden, wie schwer die beiden verletzt sind und wie sie eingeklemmt sind: Der Motor hat auf der Fahrerseite den Vorderwagen; Lenkrad und das Armaturenbrett weit in den Fahrgastraum geschoben. Die Beifahrerin, Steffi, wie ich jetzt weiß, ist zwar eingezwängt, aber nicht direkt eingeklemmt. Ein paar Schnittwunden sehen dramatisch aus, werden aber bald vergessen sein. Da ihr aber der Hals weh tut, werden wir trotzdem etliches an Blech entfernen müssen, um sie möglichst schonend aus dem PKW zu heben. Eine Querschnittslähmung aufgrund eines gebrochenen Halswirbels wollen wir nicht riskieren.
Den Fahrer hat es wirklich schlimm erwischt. Scheiße, scheiße. Er stöhnt auf als ich ihn abtaste. Das Armaturenbrett hat Knie und den Oberschenkelknochen in zahllose Splitter aufgespalten und durch die Muskulatur getrieben. Blut, viel Blut sickert in das Gewebe und fehlt woanders. Die Unterarme sind links und rechts gebrochen bei dem Versuch, sich beim Aufprall abzustützen. Links ragt ein Splitter aus dem Sweater, rechts liegt der Unterarm im rechten Winkel über der Handbremse. Der Brustkorb hat beim Aufprall auf das Lenkrad dieses verbogen, was meistens bedeutet, dass die Lunge durch gesplitterte und gebrochene Rippen verletzt ist. Luftnot ist die Folge. Das ist wie Verschlucken, dauert nur ewig. Vermutlich sind die Unterschenkel auch weich wie Pudding.
Was mit den inneren Organen wie Gehirn, Leber etc. ist, die wie ein Punchingball im Körper vor- und zurückgeschleudert worden sind, kann man nur vermuten. Ein Riß in der Leber, und er verblutet innerlich. Ein geplatztes Blutgefäß im Gehirn und er könnte den Rest seines Lebens an die Decke im Pflegeheim starren. Auch ohne Diagnose durch den Notarzt (wo bleibt der eigentlich?) wissen wir, das wir uns beeilen müssen.
Der Gruppenführer erscheint am Fenster. „Und?“ „Fahrer zuerst und mit Crash, Beifahrerin schonend. Zweiten Doktor“. „Vorschläge beim Fahrer?“ „Tür weg und A-Säule hochdrücken muss reichen. Wenn wir Zeit haben, das Dach noch.“ Während wir uns besprechen wackelt das Auto unmerklich. Rüstholz wird untergelegt, damit uns die Kiste beim Auseinanderschneiden nicht plötzlich zusammenklappt, wenn die Türen und das Dach plötzlich fehlen.
Der Notarzt kommt. Kurze Atempause während er von der Seite aus den Fahrer untersucht. Mehr als Schmerzmittel, Infusionen, Sauerstoff geben und ihm eine Halskrause verpassen kann er aber in dieser Lage auch nicht. Der Junge muss in kürzester Zeit ins nächste Krankenhaus, um die inneren Blutungen zu stoppen. „Zackig. Es eilt.“ ist seine Anweisung.
Jetzt sind die Kameraden draußen dran. „Kai, wir schneiden dich jetzt raus. Es wird ein paar mal laut knallen, aber das ist nicht so schlimm. Gleich ist es vorbei.“ Wenn wir Pech haben ist das gelogen, aber was soll ich ihm sonst sagen? Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob er mich überhaupt versteht. Mit einem durchsichtigen Kunststoffschild schirme ich ihn ab, vor den Sachen, die da kommen: TWÄNKK - die verkeilte Fahrertür wird mit eine lauten Schlag aufgespreizt und einem weiteren Schlag los geschnitten. Kai stöhnt, er merkt jede Bewegung des PKW.
Es wird vermutlich im Fußraum mehrere Stellen geben, wo Fleisch und Knochensplitter direkten Kontakt mit Metall haben. Nächster Schlag, die A-Säule ist oberhalb des Armaturenbrettes durchtrennt. Für die nächsten Schritt an der A-Säule im Fußraum wird der Schutzschild vorsichtig zwischen das Bein und das Metall geschoben. Kai stöhnt wieder. Der Schild geht nicht tiefer. Vermutlich wird das Bein so kräftig gegen die A-Säule gedrückt, das es nicht weitergeht. Kurze Besprechung mit dem Arzt – weitermachen. Konzentriert setzt der Geräteführer die Rettungsschere an. 600 bar Öldruck pressen die Scherenspitzen mit 100 Tonnen zusammen. Durch Metall, Kunststoff – oder Knochen wenn man nicht aufpasst. In diesem Momenten ist der Bedienknopf scheinbar glühend heiß. Schneiden, Stopp, Kontrolle, Schneiden, Stopp, Kontrolle.
Der nächste Schlag – die Säule ist durch. Lautes Stöhnen. Das gleiche noch einmal und in die ausgeschnittene Stelle kann der Spreizer gesetzt werden, um das Armaturenbrett nach oben zu drücken. Es gibt nur ein Problem: Wenn Körperteile, die zusammengedrückt werden, mit einem Schlag entlastet werden, können innere Blutungen wieder auftreten, die vorher durch den Druck abgedrückt wurden. Der Arzt befürchtet dies auch und legt eine weitere Infusion. Verhindern kann man es nicht. Sackt der Blutdruck nach dem Hochdrücken des Armaturenbrettes massiv ab, muss er sofort raus und unters Messer.
„Kai, das wird vermutlich noch einmal weh tun, aber danach ist es besser.“ Wem erzähle ich da was - ihm oder mir? Das Leben des Jungen hängt mit seinen zerschmetterten Knochen an einem seidenen Farben. Zum ersten Mal Zeit für Mitgefühl: Komm, Junge, zieh. ZIEH. Noch 5 Minuten, dann ist es vorbei. ZIEH. Kai stöhnt. Schneller.
Das Anheben des Armaturenbrettes ist ähnlich schwierig wie das vorherige Einschneiden. Technisch ist es kein Problem, mit 10 Tonnen Druckkraft das Metall auseinanderzudrücken, aber keiner weiß, ob die Reste der Unterschenkel nicht irgendwie mit dem Metall verhakt sind. Keiner will dem Jungen noch weitere Verletzungen zufügen.
Mit Schweiß auf der Stirn setzt der Truppführer das 30kg schwere Gerät wie eine Pinzette an. Nachdem die Spitzen erst mal „Masse“, richtige Ansatzpunkte gefunden haben, bewegt sich das Armaturenbrett laut knackend und knirschend nach oben. Ich versuche das Schutzschild nachzuschieben. Kurz bevor das Armaturenbrett Dachhöhe erreicht, stöhnt Kai auf und sackt in sich zusammen: Bingo. „Der muss raus. Jetzt“ sagt der Arzt. Eher sich als uns.
Ein Blick in den Fußraum bestätigt unsere Befürchtung: Die Unterschenkel sind blutig und „matsche“, der linke Fuß ist vom Bodenblech förmlich umschlungen. Doch keine Zeit mehr. Der klobige – Gott sei Dank klobige - Turnschuh wird aufgeschnitten, ich ziehe den Fuß mit einem kräftigen Ruck raus. „Patient frei“ höre ich mich rufen.
Dann wird Kai mit der Hilfe von vielen Händen auf ein Spineboard, eine körperlanges Brett gezogen. Ich versuche dabei, die Beine einigermaßen zu führen, was mir aber nur teilweise gelingt. Das dabei entstehende Geräusch und das Gefühl, Beine mit mehrfach gebrochenen Knochen bewegen zu müssen, wird mich die nächsten Tage begleiten, dessen bin ich sicher. Ich gebe den Schutzschild an den Kameraden vom Rüstwagen weiter, ich bin „raus“. Steffi wird von einer anderen Crew gerettet.
Es ist totenstill, als ich meinen Hausflur um 5 Uhr morgens betrete. Aufgewühlt. Zwar hat Kai das Krankenhaus lebendig erreicht, aber der Arzt rief auf der Feuerwache an und teilte uns mit, dass er eine äußerst schlechte Prognose hat. Als ich mich vorsichtig ins Bett lege, kommt mir nun die stille und friedliche Welt des Schlafzimmers unwirklich vor. „Wie wars?“ murmelt meine Frau. „Nicht so schlimm“, lüge ich. Ich werde das morgen mit ihr besprechen. Es reicht, wenn einer nicht schlafen kann.
Und so liege ich hellwach da und starre die Decke an. Zeugen haben gesagt, der gelbe Wagen sei an ihnen vorbeigeschossen und dann plötzlich ins Schleudern gekommen. Zu schnell gefahren. Heizer. Blödmann. Wenn der schon nicht an sich oder an seine Freundin, denkt, könnte er doch wenigstens an uns denken. Der Gedanke ist natürlich absurd.
Der nächste Gedanke, dass in ein paar Jahren meine Söhne mit Papa’s Auto loswollen ist es nicht und bricht in die aufziehende Selbstgerechtigkeit. Wie bringe ich sie dazu, nicht zu heizen? Wie dazu, dass sie meine Warnungen nicht in den Wind schlagen. Was wäre gewesen, wenn Kai dein Junge gewesen wäre...
Nach 5 Uhr morgens wieder einschlafen ist eh nicht gut.
Bitte denkt an uns!
(Orginal von Jan Südmersen)
So long
Ghost
845 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Doch ich zahl ne Ökosteuer. Die ham die Ösis nicht. Die tanken für 15 Cent weniger. 🙂
Tja die haben eine ca 3 bis 5 mal höhere Kfz Steuer und eine NOVA die sich geschmalzen hat.
NOVA bitte googlen.
Ist zu schwer zu erklären.
Verwirr ihn doch nicht mit Tatsachen, er hat sein Bild über Österreich und das soll von niemanden zerstört werden und schon gar nicht durch Fakten!
Das habe ich zum Thema NOVA gefunden.
Wie gesagt sehr kompliziert.
Einfach erklärt je weniger ein Fahrzeug verbraucht also Klein und Kleinstwagen um so günstiger je grösser desto mehr Zuschlag.
Da können dann locker zum Bruttopreis noch mal 10 bis 20% draufgeschlagen werden
Normverbrauchsabgabe
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) handelt es sich im Prinzip um eine Art Aufschlag zur 20 %igen Umsatzsteuer für Kraftfahrzeuge. Damit soll die früher in Österreich unter anderem geltende erhöhte Umsatzsteuer von 32 % bzw. davor 30 % (die sogenannte Luxussteuer) kompensiert werden, die für Kraftfahrzeuge beim Neuwagenkauf angefallen ist. Andererseits sollte damit ein Bonus für verbrauchsarme Kraftfahrzeuge geschaffen werden.
Rechtliche Grundlage für die Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist das Normverbrauchsabgabegesetz 1991.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Betroffene Fahrzeuge
2 Ausnahmen von der Steuerpflicht
3 Vergütung der NoVA für Privatpersonen
4 Höhe der NoVA bei PKW und Kombi 4.1 nach dem MVEG–Verbrauch gemäß Richtlinie 93/116 EWG
4.2 Umrechnungsformel auf MVEG-Verbrauch, wenn nur der ECE – Verbrauch vorliegt
4.3 Zu- bzw. Abschlag für dieselbetriebene Fahrzeuge
4.4 Zu- bzw. Abschlag nach CO2 Ausstoß
5 Höhe der NoVA bei Motorrädern
6 Höchstsatz, Rundungsregel
7 Sonderregelung für EU-Importe mit EU-Zulassung vor dem 1. Juli 2008
8 Siehe auch
9 Weblinks
10 Einzelnachweise
Betroffene Fahrzeuge[Bearbeiten]
Die NoVA ist beim ersten Kauf eines PKW, Kombinationskraftwagens oder Motorrades in Österreich vom Käufer zu entrichten. Damit sind ihr nicht nur Neufahrzeuge, sondern auch aus dem Ausland importierte Gebrauchtfahrzeuge unterworfen, die nach Österreich verkauft werden. Bei der Erstzulassung des betroffenen Kraftfahrzeuges ist entweder eine Bestätigung des Händlers oder des Finanzamtes über die ordnungsgemäße Entrichtung bzw. Abfuhr der NoVa vorzulegen.
Steuersünder, die in Österreich arbeiten oder leben und ihr Kfz im Ausland angemeldet haben, um sich die Abfuhr der NoVA zu sparen, werden durch Kontrolle von Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen nun im Jahr 2013 verstärkt überführt.[1]
Ausnahmen von der Steuerpflicht[Bearbeiten]
Ausgenommen von der NovA sind "ausschließlich elektrisch" betriebene Fahrzeuge (Elektro-Verbrennungs-Hybrid sind hingegen NoVA-pflichtig) und Kleinkrafträder (vierrädrige Fahrzeuge der Klasse L 2 mit Mopedzulassung).[2]
Darüber hinaus von der NoVA befreit sind:
Fahrzeuge, die aus Österreich exportiert werden (auch Ausfuhr in das übrige EU-Gemeinschaftsgebiet),
Vorführkraftfahrzeuge,
Fahrschulkraftfahrzeuge,
Miet-, Taxi- und Gästewagen,
Kraftfahrzeuge der kurzfristigen Vermietung,
Kraftfahrzeuge der Krankenbeförderung und des Rettungswesens,
Bestattungsfahrzeuge,
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren,
Begleitfahrzeuge für Sondertransporte und
Kraftfahrzeuge für diplomatische Vertreter ausländischer Vertretungsbehörden.
Die Befreiung erfolgt im Wege der Vergütung. Der begünstigte Verwendungszweck ist nachzuweisen.
Vergütung der NoVA für Privatpersonen[Bearbeiten]
Kann ein Fahrzeug aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht in Österreich zum Verkehr zugelassen werden (weil es sich z. B. um ein nicht zulassungsfähiges Rennfahrzeug handelt), und ist für dieses Fahrzeug von einem österreichischen Händler oder Leasingunternehmen bereits NoVA verrechnet worden, dann wird die NoVA auf Antrag vergütet. Dasselbe gilt, wenn ein Fahrzeug, das an sich im Inland zum Verkehr zugelassen werden könnte, innerhalb von fünf Jahren nicht zugelassen wird.
Höhe der NoVA bei PKW und Kombi[Bearbeiten]
Die NoVA wird verbrauchsabhängig als Prozentsatz vom Nettopreis berechnet, wobei der Wert von mitgeliefertem Zubehör eingerechnet wird. Die Berechnung geht aus vom Verbrauch in Liter Treibstoff pro 100 km Fahrt und ist einigermaßen komplex:
nach dem MVEG–Verbrauch gemäß Richtlinie 93/116 EWG[Bearbeiten]
bei benzingetriebenen Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Motoren mit anderen Kraftstoffarten
Prozentsatz = ("MVEG-Verbrauch" – 3) × 2
bei dieselgetriebenen Fahrzeugen
Prozentsatz = ("MVEG-Verbrauch" – 2) × 2
Umrechnungsformel auf MVEG-Verbrauch, wenn nur der ECE – Verbrauch vorliegt[Bearbeiten]
bei benzingetriebenen Fahrzeugen:
MVEG-Verbrauch = (("ECE – Wert für 90 km/h" + "ECE – Wert für Stadt"😉 / 2) × 1,10
bei dieselgetriebenen Fahrzeugen
MVEG-Verbrauch = (("ECE – Wert für 90 km/h" + "ECE – Wert für Stadt"😉 / 2) × 1,125
wenn keiner dieser Werte vorliegt
Bei Fahrzeugen, für die weder der MVEG-Verbrauch noch ein Verbrauch nach ECE vorliegt, ist der Steuersatz mit einem Fünftel der Motorleistung anzunehmen.
Zu- bzw. Abschlag für dieselbetriebene Fahrzeuge[Bearbeiten]
Vom 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2008 gab es eine – befristete – Erhöhung der NoVA für Fahrzeuge mit Dieselmotor.
Zu- bzw. Abschlag nach CO2 Ausstoß[Bearbeiten]
Seit dem 1. Juli 2008 wird die Höhe der NoVA laut Ökologisierungsgesetz 2007 nach einer Bonus-Malus-Regelung ¹(ÖkoG 2007)[3] wie folgt ergänzt:
Bei Fahrzeugen
mit einem CO2-Ausstoß geringer als 120 g/km verringert sich die NoVA um maximal 300 Euro
zwischen 120 g/km und 180 g/km (ab 1. Jänner 2009 zwischen 120 g/km und 160 g/km) bleibt sie unverändert
über 180 g/km (ab 1. Jänner 2010 über 160 g/km) erhöht sie sich pro Gramm CO2 um 25 Euro.
zwischen dem 1. März 2011 und dem 31. Dezember 2012 gilt bei Fahrzeugen:
über 180 g/km CO2 erhöht sich um weitere 25 Euro.
über 220 g/km CO2 erhöht sie sich um weitere 25 Euro.
Höhe der NoVA bei Motorrädern[Bearbeiten]
Bei Motorrädern richtet sich die NoVA nach dem Hubraum des Motors. Die Formel lautet:
Prozentsatz = („Hubraum in cm³“ – 100) × 0,02
Höchstsatz, Rundungsregel[Bearbeiten]
Der Höchstwert des Prozentsatzes beträgt in jedem Fall 16 %. Die Ergebnisse der Berechnung des Prozentsatzes sind kaufmännisch zu runden!
Sonderregelung für EU-Importe mit EU-Zulassung vor dem 1. Juli 2008[Bearbeiten]
Die Rechtsprechung der Höchstgerichte und des EuGH hat Auswirkungen auf die Zuschläge zur NoVA für Fahrzeuge, die vor dem 1. Juli 2008 bereits in einem EU-Staat zugelassen waren.
Hinsichtlich des Bonus-Malus-Teiles der NoVA (gem. § 6a NoVAG) kann der Malus anteilig reduziert werden, ein etwaiger Bonus bleibt vollständig erhalten. Die Steuerpflicht kann sich dadurch unter Umständen erheblich reduzieren
Rechenbeispiel:
Malus laut Berechnung: EUR 1.800,--
Eurotaxwert zum Zeitpunkt des Kaufes: EUR 15.000,--
Neupreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung: EUR 40.000,--
zu zahlender Malusbetrag: 1.800 x 15.000 / 40.000 = 675,-- EUR.
Liegt kein Eurotax-Wert vor, kommt eine „Achtelregelung“ zum Tragen: Für jedes angefangene Zulassungsjahr im Ausland wird ein Achtel des errechneten Steuerbetrages abgezogen. Mindestens ein Achtel bleibt aber jedenfalls als Steuerpflicht bestehen, egal, wie alt das Fahrzeug ist.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von krebsandi
Tja die haben eine ca 3 bis 5 mal höhere Kfz Steuer und eine NOVA die sich geschmalzen hat.Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Doch ich zahl ne Ökosteuer. Die ham die Ösis nicht. Die tanken für 15 Cent weniger. 🙂
NOVA bitte googlen.
Ist zu schwer zu erklären.
Ich habe bereits weiter oben geschrieben dass die Ösis ordentlich abgeschöpft werden. Nova kennt man.
Es steht jedem Österreicher frei zu uns zu emigrieren. Wir können uns nicht um alles scheren. 🙂
Zitat:
Original geschrieben von krebsandi
Das habe ich zum Thema NOVA gefunden.
Wie gesagt sehr kompliziert.
Jetzt ist die Verwirrung komplett, was du noch vergessen hast - die NoVa wird noch mit zusätzlich 20% MwSt versteuert, also Steuer auf die Steuer. 😛
Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Es steht jedem Österreicher frei zu uns zu emigrieren.
...... um vom Regen in die Traufe zu kommen. Ich werde mich hüten 😎
LG r.
Was passiert, wenn ein Österreicher nach Bayern auswandert?
In beiden Ländern steigt der Intelligenzquotient!
SCNR
Von Intelligenz kann man wohl bei den Deutschen nicht mehr reden....
So Ausländermaut lach...
Nehmen wir einmal an.... die Deutschen regen sich an der Schweizer Grenze über die Eidgenossen auf, daß sie denen ihre billige Butter für 1,30€ wegkaufen... weil sie in der Schweiz 3€ kostet...
NEIN das geht gar nicht,,.... denkt der Deutsche....
die Schweizer können doch nicht...
er überlegt.. na klar.... ab sofort bezahlen Schweizer und Deutsche das Gleiche... und der Butterpreis steigt auf 3€ Hurra alle Deutschen freuen sich... ätsch keine billige Butter mehr für die Schweizer.....
war da nicht was.... wie die Butter kostet jetzt 3€,....... für uns auch...???
Zitat:
Original geschrieben von ziemtstein
Von Intelligenz kann man wohl bei den Deutschen nicht mehr reden....
So Ausländermaut lach...
Nehmen wir einmal an.... die Deutschen regen sich an der Schweizer Grenze über die Eidgenossen auf, daß sie denen ihre billige Butter für 1,30€ wegkaufen... weil sie in der Schweiz 3€ kostet...
NEIN das geht gar nicht,,.... denkt der Deutsche....
die Schweizer können doch nicht...er überlegt.. na klar.... ab sofort bezahlen Schweizer und Deutsche das Gleiche... und der Butterpreis steigt auf 3€ Hurra alle Deutschen freuen sich... ätsch keine billige Butter mehr für die Schweizer.....
war da nicht was.... wie die Butter kostet jetzt 3€,....... für uns auch...???
So ein Schwachsinn. Wir produzieren einfach mehr Butter 😁
Den Rest warten wir besser mal ab. Ich fahre das Ganze Jahr fast nie BAB. Vielleicht gewinne ich noch dabei 😁
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, also müßt ihr mehr Butter produzieren, wenn schon nichts importiert werden soll.
Noch nicht mal die Deutschen wissen, wie das Mauterhebung aussehen soll, aber alle wissen schon, daß dagegen geklagt werden muß. Das ist irgendwo irrsinnig.
Zitat:
Original geschrieben von kiaora
Jetzt ist die Verwirrung komplett, was du noch vergessen hast - die NoVa wird noch mit zusätzlich 20% MwSt versteuert, also Steuer auf die Steuer. 😛Zitat:
Original geschrieben von krebsandi
Das habe ich zum Thema NOVA gefunden.
Wie gesagt sehr kompliziert.
Zitat:
Original geschrieben von kiaora
...... um vom Regen in die Traufe zu kommen. Ich werde mich hüten 😎Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Es steht jedem Österreicher frei zu uns zu emigrieren.LG r.
Ich bin ja kein Steuerexperte.
Österreichischer schon gar nicht.
Und ehrlich gesagt wem fällt so ein Mist ein?
Also ich kenne mich nicht aus
Zitat:
Original geschrieben von krebsandi
Und ehrlich gesagt wem fällt so ein Mist ein?
Unsere Politiker sind da sehr kreativ, aber du wirst sehen - eure auch
LG r.
Zitat:
Original geschrieben von kiaora
Unsere Politiker sind da sehr kreativ, aber du wirst sehen - eure auchZitat:
Original geschrieben von krebsandi
Und ehrlich gesagt wem fällt so ein Mist ein?LG r.
Unterschätzt den deutschen Michel nicht. Der hat schließlich schon die Mauer gestürzt 🙂
Zitat:
Original geschrieben von xmisterdx
Du musst da die Ausnahme sein lieber Freddi. Mein Vater gönnt sich erst jetzt im Rentenalter all das schöne, teure Zeug, welches er sich in jungen Jahren nicht leisten konnte. Gott sei Dank! Möge er sein ganzes Geld verschleudern und Spass daran haben...Ich geb jedenfalls lieber 400 EUR für ein tolles Küchenmesser aus, als nen Ständer zu kriegen wenn ich auf mein Sparkonto gucke...
Mit der Ausnahme kann ich nicht dienen. All die schönen Dinge, die ich als Kind oder Jugendlicher aus Geldmangel oder auch aus der Überzeugung der Eltern heraus, dass man dieses oder jenes nicht unbedingt haben musste, nicht bekommen hatte, gönnte ich mir schon beizeiten: Da hat man länger davon, als wenn man erst im Alter zuschlägt.
Und ein Küchenmesser zu diesem Preis ist doch purer Luxus - man gönnt sich ja sonst nichts😁, aber für die paar Male, wo ich in der Küche schnipple, tut es ein gutes Teil von WMF auch.😉
Zitat:
Original geschrieben von ziemtstein
Von Intelligenz kann man wohl bei den Deutschen nicht mehr reden....
So Ausländermaut lach......
😁😁😁
ich verwahre mich dagegen, mit einem wildgewordenen bajuvarischen Polterer und einer wetterwendischen FDJ-Sekretärin, die die höheren Weihen westdeutscher Politik empfangen durfte, in einen Topf geworfen zu werden.
😁😁😁