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PKW ab 250 PS und 800km Reichweite gesucht bis 40.000 € gebraucht

Themenstarteram 10. Juli 2018 um 11:34

Hallo Jungs,

 

ich suche ein Auto ab 250 PS mit guter Reichweite.

 

Seat Leon Cupra und C43 AMG sind zwar schön und gut, aber wenn man auf der Autobahn Gas gibt, ist der Geschwindigkeitsvorteil schnell dahin, weil ich ständig an der Tanke stehe. Außerdem wirds dann recht teuer.

 

Gesucht ist also ein autobahntaugliches Fahrzeug mit dem ich 200+ km/h fahren kann ohne dass der Tank nach 400 km leer ist.

 

Ich liebäugle mit einem 4er Grand Coupé, 313 PS. 60l Tank. Bei ca. 8l Verbrauch entspricht es in etwa meinen Anforderungen, wobei die Reichweite noch bissl besser sein könnte.

 

Kennt jemand gute Alternativen? Marke ist erstmal egal.

 

Danke ;)

Beste Antwort im Thema

gegen zu kleinen Tank hilft ein Zusatztank :

http://www.monopoel.de/catalog/zusatztank-c-92_93.html

Andere gute Alternative : Richtgeschwindigkeit ;-)

Oder Bahncard 100 (4.270 €), da kannst mit'm ICE (bis zu 9.900 kW, der tankt ständig unter'm fahren) sogar autonom bzw. mit Chauffeur schnell fahren ;-)

https://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard100.shtml

(hat ja mein alter '89er 3er BMW schon einen 62-Liter-Tank . . . reicht manchmal 900 km . . . aber ich fahr dann auch nur um die 100 km/h rum)

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Kurz und knapp - viele der hier genannten Werte sind schlicht an den Haaren herbeigezogen und haben absolut nichts mit der täglichen Realität auf bundesdeutschen Autobahnen zu tun.

Meine Realität (80% BAB-Anteil) sieht so aus, dass ich mich schon freue, wenn ich in den frühen Morgenstunden mal über eine längere Strecke mit moderaten 160-180 km/h dahingleiten kann. Kurze Sprints (200-250 km/h) wäre dann evtl. auch mal möglich, enden dann aber spätestens nach 5 km hinter einem überholenden KFZ und sind somit unterm Strich sinnlos (auch wenn es mal Spaß macht).

Meine 20% Landstraße und Stadtverkehr sorgen dafür, dass meine tatsächliche Durchschnittsgeschwindigkeit pro Tankfüllung bei sagenhaften 55-60 km/h liegt. ;)

Höhere Schnitte habe ich auch schon erreicht - nur halt dann unter irregulären Bedingungen wie 300 km Nachtfahrt und völliger Ignoranz von Geschwindigkeitsbegrenzungen (wäre heutzutage für mich undenkbar...aber damals war man halt noch jung und dumm).

Wenn man schnell und "sparsam" mal mit einem 3l-Diesel von BMW verbindet, dann sind bei halbwegs zivilisierter Fahrweise Verbräuche um die 9l/100 km möglich. Mit Expresszuschlag landet man hier aber auch bei bis zu 14l/100km. Also nix mit 800 km am Stück! Das dürfte wohl im gleichen Maße auch für die anderen Hersteller in dieser Leistungsklasse (250-300 PS) gelten.

Egal wie man es dreht und wendet - 800 km ohne Tankpause bei forcierter Fahrweise geht nicht mit einem Serienfahrzeug!

Gruß

Frank

Zitat:

@hansaplast18 schrieb am 15. Juli 2018 um 06:11:50 Uhr:

Kurz und knapp - viele der hier genannten Werte sind schlicht an den Haaren herbeigezogen und haben absolut nichts mit der täglichen Realität auf bundesdeutschen Autobahnen zu tun.

...............

Wenn man schnell und "sparsam" mal mit einem 3l-Diesel von BMW verbindet, dann sind bei halbwegs zivilisierter Fahrweise Verbräuche um die 9l/100 km möglich. Mit Expresszuschlag landet man hier aber auch bei bis zu 14l/100km. Also nix mit 800 km am Stück! Das dürfte wohl im gleichen Maße auch für die anderen Hersteller in dieser Leistungsklasse (250-300 PS) gelten.

Egal wie man es dreht und wendet - 800 km ohne Tankpause bei forcierter Fahrweise geht nicht mit einem Serienfahrzeug!

Gruß

Frank

Sorry, das ist zu pauschal gedacht und nicht richtig.

Ich bin die Strecke M <-> HH (800 km) mit meinem BMW F31 mehrfach in den letzten Jahren - auch tagsüber in der Woche - gefahren. Das Durchschnittstempo (Tür zur Tür mit 10 km Nicht-BAB-Anteil) lag dabei immer bei über 120 km/h. Ich erreichte auf dieser Strecke tagsüber aber auch schon Durchschnittswerte von > 130 km/h, was dann aber bedeutete bei jeder Gelegenheit das Gaspedal bis zum Anschlag zu bewegen. Auch M <-> B in ca. 4 Stunden ist normalerweise kein Problem, selbst wenn man sich mit Höchsttempo 180 -220, da wo möglich begnügt.

Schöpfe ich die Leistung des Motors nicht stets bis zum letzten aus, komme ich bei einem Durchschnittstempo von 130 - 135 mit meinem 330D XD Touring ca. 700 km weit, bevor die Reserveanzeige kommt. Lässt man es beim Höchsttempo bei 200 km/h gut sein, kommt bei einem Durchschnittswert von 120-125 ca. 800 km weit. Der Tank fasst effektiv 58 Liter bis er randvoll ist.

Die F30 Limousine mit dem gleichen Dieselmotor, ohne Allrad und mit besserer Aerodynamik gesegnet, ist noch ca. 0,5 l/100 sparsamer und schafft die 800 km mit seinem 57 Litertank noch problemloser.

Den F30 320D 4-Zylinderdiesel bekommt man zwar "nur" auf 240 km/h als Topspeed, dafür begnügt der sich bei einem Langstreckendurchschnittstemo von 125-130 mit deutlich unter 7l/100 km Diesel und schafft damit praktisch immer 800 km Reichweite auf Langstrecken, es sei denn man geht auf einen Rennring und lässt es dort mehrere 100 km "krachen" :D

Der "Expresszuschlag" hält sich beim 6-Zylinder BMW-Diesel sehr in Grenzen und die angesprochenen 14 L/100 verbraucht er nur bei Vollgas, also Tacho 260, was man allenfalls mal 3-5 Minuten fahren kann. Bei Tacho 200 (auch schon selten tagsüber zu erreichen:rolleyes:) sieht das schon viel verbrauchsfreudiger aus, da man da, trotz Touring- und Allradausführung, bei "lediglich" 11,5 l/100 km Diesel liegt.

Hier die realen Verbrauchswerte eines BMW F31 330D XD auf der Autobahn:

https://www.youtube.com/watch?v=HMA950Ln7Sc

Ein VW Golf VII GTD fährt Spitze auch 230 km/h und ist sicher noch sparsamer als der BMW F30/31. Sein Tank fast 50 l Dieselkraftstoff. Ich denke, mit ihm sind Reichweiten von 800 km ohne Tankstopp selbst bei forscher Fahrweise gar kein Problem. Hier fehlen mir jedoch eigene Erfahrungen.

Die Zeiten, wo ich mit meinem V70 T5 mit 260 PS Benzinmotor bei Tacho 200 ca. 15 l/100 km verbrauchte, sind Gott sei Dank vorbei :).

[Sorry Doppelpost, daher gelöscht

Und bei Tempo 120 musst du Diesel absaugen...

am 15. Juli 2018 um 18:04

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 15. Juli 2018 um 13:54:06 Uhr:

Der "Expresszuschlag" hält sich beim 6-Zylinder BMW-Diesel sehr in Grenzen und die angesprochenen 14 L/100 verbraucht er nur bei Vollgas, also Tacho 260, was man allenfalls mal 3-5 Minuten fahren kann. Bei Tacho 200 (auch schon selten tagsüber zu erreichen:rolleyes:) sieht das schon viel verbrauchsfreudiger aus, da man da, trotz Touring- und Allradausführung, bei "lediglich" 11,5 l/100 km Diesel liegt.

Rechnen wir doch mal.

Für 250 km/h braucht man im PKW mindestens 160 kW, eher mehr, da das gleiche Modell mit 165 kW keine 250 km/h schafft. Aber rechnen wir doch mal damit.

Bei 250 km/h hat man 100 km in 0,4 Stunden geschafft.

0,4 Stunden mal 160 kW macht 64 kWh/100 km.

14 Liter Diesel haben einen Heizwert von 137,2 kWh. Bei 64 kWh Abgabe bedeutet das einen Wirkungsgrad von 46,64%, tatsächlich müßten Leistunsabgabe und Wirkungsgrad höher sein, siehe oben.

Ich gaube Dir nicht, daß Dein Motor einen besseren Wirkungsgrad als jeder lieferbare PKW-Verbrennungsmotor liefert.

Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Theorie und Praxis:D Ne, Spaß beiseite, ich wollte nicht behaupten, dass der N57 6-Zylinderdiesel im 3er bei Tacho 260 exakt 14 l/ 100 km verbraucht. Die 14 Liter hatte Kollege Hansaplast18 als generellen Expresszuschlag ins Spiel gebracht, wenn man von einer, wie er sich ausdrückte, " halbwegs zivilisierter Fahrweise" öfters absieht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man dann mit 14 l/100 Diesel rechnen muss.

Wieviel mein Dieselrenner bei Tacho 260 tatsächlich exakt verbraucht, habe ich ehrlich gesagt, noch nicht genau festgestellt, weil ich bei diesem Tempo die Augen bisher immmer woanders als Richtungf Bordcomputeranzeige hatte.

Der oben von mir verlinkte Videoclip mit dem F31 330D xDrive zeigt ja bei einem dauerhaften Tempo von Tacho 200 einen Verbrauch von 11,5 l/100 an. Ich schätze mal, es könnten dann schon 15-16 l/100 km bei Topspeed sein, die ich allerdingts bisher noch nie länger als gefühlte 3-5 Minuten fahren konnte.

Vielleicht kann ich das bei meinen nächsten Fahrten M <-> HH einmal testen, wenn die BAB ausnahmsweise für mehrere Kilometer entsprechend frei und dazu an dieser Stelle ohne Tempolimit sein sollte, denn einen langen Anlauf braucht es schon, um den F31 bei Tacho 260 in den Begrenzer laufen zu lassen.

Ich frage mich gerade wie man so geringe Verbräcuhe hinbekommen soll. Wenn ich bei meinem Kleinstwagen (benziner) mal ordenlich auf den Pin drücke, also hinter Autobanhbaustelle von 80 auf (zulässige) 120 beschleunige, geht bei dem Flooh schon Momentanverbrauchsanzeige auf über 10 (!) Liter. Wie soll das mit einer 1,5 Tonnen schweren Limouisne klappen den unter 10 Liter zu halten? Vollgas koste immer Zusatzsprit. Egal ob Diesel, Bezin oder LBG. Selbst E-Autos sind da schnell am Ende. Und wenn ich das ganze auch noch bei 3% Steigung mache, wird das nicht besser...

Dich kann’s ja demnächst mal testen...

Das ist das Problem bei solchen Diskussoonen, alle wissen was, kaum einer hat’s gemacht...

Ich hab meine Erkenntnisse und Erfahrungen nicht ergoogelt sondern auf der Straße ermittelt. Täglich. Immer volles Rohr. Da mein Sprit bezahlt wird, verbrenn ich so viel wie geht. Gern auch bei digitaler Fahrweise. Und behaupte daher, es geht nicht.

Aber ihr könnt ja weiter googeln oder rechnen.

@StephanRE

Das "Geheimnis" zu relativ niedrigem Verbrauch bei hohem BAB-Tempo liegt bei modernen Dieselfahrzeugen mit > 2000cm3 und > 200 PS an deren vollautomatisierten Schaltgetrieben mit 7, 8 oder gar 9 Schaltstufen i.V.m. einem Drehmoment von > 450 Nm, welches sich Dank variabler Turboladetechnik oder Bi-/Tri-Turboaufladung in einem weiten Drehzahlbereich nutzen lässt.

Wieviel dreht dein Kleinwagen, wenn du ihm ordentlich die Sporen gibst? 4000 oder 5000 Nm?

Meinen 330D drehe ich kaum jemals über 3500 U/min und doch beschleunigt er wie die Luzzi von unten heraus. Bei Tacho 160 - da liegt ein moderner Kleinwagen mit Benzinmotor, wenn er dieses Tempo überhaupt schafft, meistens schon bei 4500-5000 U/min, sofern er nicht über mindestens 6 Gänge verfügt - dreht der N57 6-Zylinderdiesel im 330D gerade mal 2300 U/min, liegt also immer noch im Teillastbeeich.

Grundregel (vereinfacht): Hohe Drehzahl = hoher Verbrauch

Hinzu kommen bei PKW mit modernen Schaltautomaten noch solche Treibstoffverbrauchssenker wie:

- Segelfunktion

- Schubabschaltung

- Rekuperation bei Abbremsen

Ich habe jetzt mit meinem BMW-Dieselrenner fast 50 tsd km absolviert und der Gesamtverbrauch liegt bei ziemlich exakt 7 l/100 km Normaldiesel. Der BAB-Anteil daran liegt bei ca. 70%. Meinen Fahrstil habe ich etwas oben beschrieben.

Mein Schwager fährt einen Golf GTD mit DSG. Der verbraucht bei Tempo Tacho 200 knapp 11 l Diesel, also noch einmal 0,5 l/100 km weniger als mein BMW 330D ....... und ich saß dabei auf dem Beifahersitz und war gerade zu neidisch, dass der Golf bei Richtgeschwindigkeit 130 mit unter 5 l/100 km auskommt.

Nicht alles an einem modernen Dieselmotor ist schlecht, auch wenn die meisten die NOx-Grenzwerte deutlich überschreiten und beim Kaltstart das Nageln immer noch zu hören ist.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 14:25:24 Uhr:

Ich frage mich gerade wie man so geringe Verbräcuhe hinbekommen soll. Wenn ich bei meinem Kleinstwagen (benziner) mal ordenlich auf den Pin drücke, also hinter Autobanhbaustelle von 80 auf (zulässige) 120 beschleunige, geht bei dem Flooh schon Momentanverbrauchsanzeige auf über 10 (!) Liter. Wie soll das mit einer 1,5 Tonnen schweren Limouisne klappen den unter 10 Liter zu halten? Vollgas koste immer Zusatzsprit. Egal ob Diesel, Bezin oder LBG. Selbst E-Autos sind da schnell am Ende. Und wenn ich das ganze auch noch bei 3% Steigung mache, wird das nicht besser...

Na dann ahast du ja jetzt das Geheimnis gelüftet, dass Kleinwagen bzw. Downsizingmotoren abseits der Stadt eine einizige Fehlkonstruktion sind.

Aber komisch das mein Drehzahlmesser nur bis 8000 geht und der Rote bBereich so bei 6500 anfängt. bei 130 dreht der auch bei 3500 bis 4.000 und wenn ich auf der Autobahn 80 fahre und auf 120 beschleunige schalte ich nicht (5 Gang Handschaltung) ich trete halt einfach das Pedal bis zum Anschlag.

Diesel sind deswegen sparsamer weil Sie 1. niedriger Drehen und 2. Dieselkraftstoff mehr Energie hat wie Benzin. Turbobenziner haben ja im Prinzip die selbe Technik wie Turbodiesel und eine Schubabschlatung ist bei Einspritzmotoren seit den 80er jahren Stand der Technik. Eine Rekupation ist nur möglich im Rahmen der Aufladung des Akkus bzw. der Batterie. Ein Verbrenner kann diese Funbktion garnicht direkt nutzen. Nur wenn es ein Hybrid ist. Diesel habe ich noch keinen als Hybrid gesehen. Diese ganzen Funktionen bringen aber auf der Autobahn nicht viel. Ab 120 kannst Du keine Schubabchaltung mehr nutzen. Selbst wenn Du steil bergab fährst (Eltzer Berg) wirst Du bei dem Tempo langsamer ohne Gas.

Ein guter Bekannter von mir fährt einen Kia Niro (Hybrid) der fährt Stadt/Land/Autobahn Drittel Mix. sein Minimalverbrauch liegt bei 4,9 Liter. Aber das ist eben ein extrem auf Sparsamkeit ausgelegter Hybrid-Benziner mit immerhin über 130 PS Gesamtleistung. Er fährt übrigens nie mehr wie 120 und beschleunigt wie ein LKW weil er das Gas quasi nur anschaut statt es durch zu drücken.

Und was eine "Segelfunktion" sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenn nur Schubabschaltung wie oben geschrieben.

am 16. Juli 2018 um 16:38

Zitat:

@guruhu schrieb am 16. Juli 2018 um 16:29:09 Uhr:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 14:25:24 Uhr:

Ich frage mich gerade wie man so geringe Verbräcuhe hinbekommen soll. Wenn ich bei meinem Kleinstwagen (benziner) mal ordenlich auf den Pin drücke, also hinter Autobanhbaustelle von 80 auf (zulässige) 120 beschleunige, geht bei dem Flooh schon Momentanverbrauchsanzeige auf über 10 (!) Liter. Wie soll das mit einer 1,5 Tonnen schweren Limouisne klappen den unter 10 Liter zu halten? Vollgas koste immer Zusatzsprit. Egal ob Diesel, Bezin oder LBG. Selbst E-Autos sind da schnell am Ende. Und wenn ich das ganze auch noch bei 3% Steigung mache, wird das nicht besser...

Na dann ahast du ja jetzt das Geheimnis gelüftet, dass Kleinwagen bzw. Downsizingmotoren abseits der Stadt eine einizige Fehlkonstruktion sind.

Falsch.

Klein(st)wagen sind durchaus autobahntauglich. Über 10 Liter Momentanverbrauch hat man mit jedem Verbrennerauto, wenn man voll von 80 auf 120 km/h beschleunigt.

Der hiesige 3er BMW mit Sechszylinder ging dabei erfahrungsgemäß aus der Verbrauchsanzeige raus, da die nur bis 30 Liter reicht. Bei Vmax pendelte sich die Anzeige bei 26 Litern ein. Besagter BMW schafft dafür auch die 80 bis 120 in 5 Sekunden, während unser Kleinstwagen (Daihatsu Cuore mit 51 kW) schon ca. 10 Sekunden für 80-120 braucht ;) In denen geht die Momentanverbrauchsanzeige auch über 10 Liter. Bei Dauervollgas im 5. Gang (von 5) bleibt der aber unter 10 Liter - was auch daran liegt, daß er Motor im 5. Gang dabei nur auf einem längeren Bergabstück auf 4500/min Motordrehzahl geht.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Aber komisch das mein Drehzahlmesser nur bis 8000 geht und der Rote bBereich so bei 6500 anfängt. bei 130 dreht der auch bei 3500 bis 4.000 und wenn ich auf der Autobahn 80 fahre und auf 120 beschleunige schalte ich nicht (5 Gang Handschaltung) ich trete halt einfach das Pedal bis zum Anschlag.

Dann dürfte das aber relativ knapp über 10 Liter sein. Ich ging von Zurückschalten und im optimalen Gang.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Diesel sind deswegen sparsamer weil Sie 1. niedriger Drehen und 2. Dieselkraftstoff mehr Energie hat wie Benzin.

Deswegen kann man den Verbrauch in Litern schlecht vergleichen.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Turbobenziner haben ja im Prinzip die selbe Technik wie Turbodiesel und eine Schubabschlatung ist bei Einspritzmotoren seit den 80er jahren Stand der Technik.

Auch in den 70ern schon. In den 80ern war es schon eher selbstverständlich ;)

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Eine Rekupation ist nur möglich im Rahmen der Aufladung des Akkus bzw. der Batterie. Ein Verbrenner kann diese Funbktion garnicht direkt nutzen. Nur wenn es ein Hybrid ist. Diesel habe ich noch keinen als Hybrid gesehen.

Richtig. Bei Dieseln macht Hybrid auch deutlich wenger Sinn als bei PKW. Außerdem will dort, wo Diesel gekauft werden, kaum wer Hybriden haben.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Diese ganzen Funktionen bringen aber auf der Autobahn nicht viel. Ab 120 kannst Du keine Schubabchaltung mehr nutzen. Selbst wenn Du steil bergab fährst (Eltzer Berg) wirst Du bei dem Tempo langsamer ohne Gas.

Hybrid bringt auch auf der Autobahn was, wenn auch nicht so viel. Aber aus jeder Laständerung zieht er einen Vorteil gegenüber Autos 1.0.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Ein guter Bekannter von mir fährt einen Kia Niro (Hybrid) der fährt Stadt/Land/Autobahn Drittel Mix. sein Minimalverbrauch liegt bei 4,9 Liter. Aber das ist eben ein extrem auf Sparsamkeit ausgelegter Hybrid-Benziner mit immerhin über 130 PS Gesamtleistung. Er fährt übrigens nie mehr wie 120 und beschleunigt wie ein LKW weil er das Gas quasi nur anschaut statt es durch zu drücken.

Wobei das auch nicht die effektivste Fahrweise ist. Unter 5 Liter könnte ich meinen Prius auch drücken - und zwar LPG.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

Und was eine "Segelfunktion" sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenn nur Schubabschaltung wie oben geschrieben.

Segelfunktion ist quasi wie Auskuppeln und einfach rollen lassen, nur daß dabei der Verbrenner auch abgeschaltet ist. Beim Hybriden muß man dafür ein kleines Bißchen Gas geben.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Juli 2018 um 18:23:29 Uhr:

................

Und was eine "Segelfunktion" sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenn nur Schubabschaltung wie oben geschrieben.

Die Segelfunktion des ZF 8-Gangautomatikgetriebes erklärt BMW so:

Sobald der Fahrer ohne zu bremsen vom Gas geht, trennt die Segelfunktion bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Kraftschluss zwischen Motor und Antriebsstrang. Sie ist Bestandteil des ECO PRO Modus. Das Fahrzeug rollt ohne Widerstand des Motors, der mit minimalem Verbrauch und niedrigen Emissionen im Leerlauf dreht.

Quelle (auch zu weiteren treibstoffsparenden Maßnahmen, wie z.B. Rekuperation):

https://www.bmw.de/.../energiemanagement.html

Mit aktivierter Segelfunktion wird man auch entgegen deiner Aussage

Ab 120 kannst Du keine Schubabchaltung mehr nutzen. Selbst wenn Du steil bergab fährst (Eltzer Berg) wirst Du bei dem Tempo langsamer ohne Gas.

 

nicht langsamer, sondern sogar manchmal ohne Gaspedaleinsatz etwas schneller, wenn der Grad der Straßenneigung bei über 5% liegt:D.

Also ist die segelfunktion eine Kombination aus Freilauf und Start/Stop Funktion. Schubabschaltung ohne Motorbremse.

Und auf welcher Autobahn hat man gefälle mit 5% und mehr? Es geht ja hier um hohes Tempo.

Übrigens den Freilauf hatte schon der Trabbi(aber aus anderen Gründen und ohne Schubabschaltung)

Zitat:

@meehster schrieb am 16. Juli 2018 um 18:38:10 Uhr:

....

Der hiesige 3er BMW mit Sechszylinder ging dabei erfahrungsgemäß aus der Verbrauchsanzeige raus, da die nur bis 30 Liter reicht. Bei Vmax pendelte sich die Anzeige bei 26 Litern ein. .

Das habe ich, wie oben von mir angekündigt, bereits heute Nachmittag mit meinem 330D F31 auf der Rückfahrt von einem Termin auf der A9 einmal kurz über 1-2 km testen können, weil es mich einfach mal nach der Diskussion in diesem Thread interessiert hat.

Ergebnis: Bei Topspeed und im 8.Gang zeigt der Bordcomputer zwischen 20-21 l/100 km an, je nachdem wie eben die Fahrbahn ist:rolleyes:.

Das ist mehr Verbrauch als ich bisher dachte, aber es war auch nach ca. 5000 km das 1.x, dass ich Topspeed auf einem freien 3-spurigen Stück erreichen konnte, weil es mir davor wegen der Wetterbedingungen bzw. vielem Verkehr stets zu gefährlich erschien.

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