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Photovoltaikanlage auf Garage für V60 T8

Volvo S60 3 (Z)
Themenstarteram 21. April 2019 um 13:05

Hallo Zusammen,

ich mache mir gerade Gedanken mit welchem Aufwand es möglich wäre, eine einfache Photovoltaikanlage in Eigenleistung auf unserem Garagendach zu montieren.

Mein einziger Anspruch wäre, das Auto Nachts einmal voll zu laden. (Ladezeit max. 8 Stunden)

Habt ihr euch diesbezüglich schon mal Gedanken gemacht? Habt genauere Infos über die benötigte Ladespannung, Batteriekapazität etc.?

Gruß

Andreas

Beste Antwort im Thema

War eigentlich ironisch gemeint.

Die Problematik in Deutschland ist doch dass die Energiepolitik dem Elektroantrieb einen Strich durch die Rechnung macht.

In Deutschland kostet die KW/h durchschnittlich 30Cent. Man kann also einen Tesla P100 mit 100 KW für 30€ volltanken und dann vorsichtig ca. 400 Km fahren. Da kann ich auch 23 Liter Diesel kaufen und vorsichtig 400 Km fahren.

So kann das nicht funktionieren. Teure Anschaffung und dann keinen Vorteil.

In der Schweiz war das Tesla Model 3 im März das meistverkaufte Auto aller Klassen! Ich bezahle hier umgerechnet für die KW/h 16 Cents und Diesel ist nicht subventioniert. Ich kann so mit 16€ 400 Km elektrisch fahren. Schaffe ich mit Diesel nie. Mit 16€ ist nach 200 Km Schluss.

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am 21. April 2019 um 20:39

Im Grunde ists recht einfach, um über Nacht laden zu können brauchst Du schonmal so um die 13kWh Speicher, den musst Du über den Tag auch vollbekommen. Nehmen wir den Optimalfall, also perfekte Südausrichtung und Winkel, 13h ununterbrochen Sonne brauchst Du schon 1kW an Panelen, um auch im Winter sicher den Speicher voll zu bekommen über den dicken Daumen das 4fache, bei 200W Modulen also 20 Stück.

Kurzform: Vergiss es, sinnvoll über eine PV laden klappt nur, wenn Du den Strom direkt in den Akku packen kannst, also tagsüber lädts

Themenstarteram 21. April 2019 um 20:58

na gut, dann spinnen wir das ganze mal in die andere Richtung weiter.

was müsste so ungefähr aufs Dach um den T8 tagsüber zu laden (ohne extra Pufferspeicher) und wie lange könnte es dauern, bis er voll ist?

am 22. April 2019 um 4:25

Nehmen wir die 20 Module an, die @stelen ausgerechnet hat. Auf eine kleine Garage müssten 10 Stück passen. Vielleicht kannst Du für die anderen 10 Stück die Dachfläche der Nachbargarage anmieten?

Das klingt bis jetzt aber nicht sehr ermutigend, dabei geht es "nur" um einen Hybrid, das heißt, dass ein reiner Stromer noch mehr Fläche benötigt. Abgesehen davon, dass nicht jeder ein Eigeheim mit Garage oder Carport sein Eigen nennt, hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, bei wem der Staat sich die fehlende Mineralölsteuer holen wird?

schönen Ostermontag,

Bertone

der sich den Kopf zerbricht, wie er zu einer Steckdose in der Tiefgarage kommt

@betone das wäre ja ein Grund rauchend am Daddelautomaten 3 Whiskys zu trinken, oder ;)

Zitat:

@Bertone schrieb am 22. April 2019 um 08:51:50 Uhr:

.... sich schon mal jemand Gedanken gemacht, bei wem der Staat sich die fehlende Mineralölsteuer holen wird?

Du meinst die fehlende Mineralölsteuer beim Diesel. Immerhin wird Diesel mit 55 Cent und Benzin mit 77Cent inkl. MwSt besteuert. Die Dieselsubvention von ca. 8 Milliarden pro Jahr bezahlt wer?

 

Ich meine jegliche Steuer auf Benzin oder Diesel die ja wegfällt, wenn alle nur noch elektrisch fahren

War eigentlich ironisch gemeint.

Die Problematik in Deutschland ist doch dass die Energiepolitik dem Elektroantrieb einen Strich durch die Rechnung macht.

In Deutschland kostet die KW/h durchschnittlich 30Cent. Man kann also einen Tesla P100 mit 100 KW für 30€ volltanken und dann vorsichtig ca. 400 Km fahren. Da kann ich auch 23 Liter Diesel kaufen und vorsichtig 400 Km fahren.

So kann das nicht funktionieren. Teure Anschaffung und dann keinen Vorteil.

In der Schweiz war das Tesla Model 3 im März das meistverkaufte Auto aller Klassen! Ich bezahle hier umgerechnet für die KW/h 16 Cents und Diesel ist nicht subventioniert. Ich kann so mit 16€ 400 Km elektrisch fahren. Schaffe ich mit Diesel nie. Mit 16€ ist nach 200 Km Schluss.

Zum PV: wir haben eine 3.7 kVA Anlage am Dach und einen 6,4kVAh Speicher. Das reicht bei einem schönen Tag so wie jetzt genau um über die Nacht zu kommen. In den letzten 2 Wochen haben wir keinen Strom zugekauft (bzw. fast keinen - Dampfgarrer, Geschirrspüler und Wäschetrockner gleichzeitig gehen halt nicht). Um ein Auto zu laden braucht man aber einen anderen Speicher. Der Volvo hat ~ 11kVAh Akku im Fahrzeug. D.h. in dieser Menge müsste man zusätzlich Speicher haben. Dann braucht man halt auch eine entsprechende PV Anlage. Und dann das Ladekabel verwenden - keine Wallbox. Beim T8 nicht so tragisch (der ladet eh langsam) - aber bei anderen Autos schafft das kein Speicher schnell mal 11 kVA zu liefern. Die oben genannte e3dc ist eine sehr kräftige Anlage und liefert ~ 10kVA. Ein Fronius ~ 5kVA - unser LG überhaupt nur 4,5kVA. Und die Leistung wird einphasig gebraucht beim Volvo - d.h. eine asynchrone Belastung, das mögen die Anlagen auch nicht alle. Da wäre beim Volvo wieder eine 3Phasige Wallbox besser.

Und wenn man bei dem System nicht Freude an der Technik hat, muss man zugeben, dass es, zumindest in Ö, unrentabel ist. Man kann es sich schönrechnen mit Förderung, Umweltschutz und ich habe das Geld eh auf der Bank - bei 0,01% Zinsen. Aber andererseits ist auch der T8 schwer zum schönrechnen (ich habe es geschafft)

Zitat:

@Bertone schrieb am 23. April 2019 um 00:35:47 Uhr:

Ich meine jegliche Steuer auf Benzin oder Diesel die ja wegfällt, wenn alle nur noch elektrisch fahren

Wie setzt sich der Strompreis in DE zusammen?. Vorsicht: ist in %....

 

 

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