ForumVolvo
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. perspektiven lkw-maut: ¿kfz-steuer abschaffen?

perspektiven lkw-maut: ¿kfz-steuer abschaffen?

morgen früh fahre ich, aber zu einem thema interessieren mich eure meinungen noch: die lkw-maut soll per satellit über empfængergeræte in den lkw berechnet und dann vom konto des spediteurs eingezogen werden. damit ist eine totale kontrolle auf allen straßen des landes møglich. wie wære es nun, wenn der staat sich entscheidet, die kfz-steuer und andere fixe kosten abzuschaffen, dafür eine straßenbenutzungskilometerpauschale® einzuführen!? was hieltet ihr davon? für vielfahrer kann dann vielleicht ein ausgleich à la kilometerpauschale geschaffen werden. meiner meinung nach, wære auf diese weise ein gerechteres abkassieren møglich - mal abgesehen von der totalen kontrolle des autofahrers, die mich abschreckt, stimme ich für »ja«. (weil speziell in volvos ja eh über vadis eine permanente rückmeldung møglich ist)

lieb gruß,

oli

Ähnliche Themen
15 Antworten

Hallo,

warum einfach, wenn es auch kompliziert geht ???

Sinnvoll und gerecht wäre es doch, die Maut erst gar nicht einzuführen, die Kfz-Steuer abzuschaffen und alles über den Kraftstoffverkauf (also Steuer) abzurechnen. Und die ist eh schon hoch genug.

Wer viel fährt zahlt mehr, wer wenig fährt zahlt weniger.

Ist doch einfach oder ??

Aber wahrscheinlich viel zu billig. Da kann ja niemand etwas daran verdienen. Wenn ich nur dran denke was diese Anlagen kosten werden ? Und dann die Wartung - da sind ja Computer dabei - was das kostet ?

Wieso soll für Vielfahrer ein Ausgleich geschaffen werden? Erst zieh ich die Kohle ein und dann gebe ich sie wieder zurück ?

Gruß

Ich persönlich favorisiere die Methode, wie sie beispielsweise in der Schweiz praktiziert wird. Der pro Jahr einmalige Erwerb einer Vignette in einer bezahlbaren Größenordnung unabhängig von der Kilometerleistung. Die aktuellen gut 40 SFr bringen niemanden um und man ist später jeglichen Trouble los. Ich gestehe gerne ein, dass ich als Student mit begrenztem Einkommen und gleichzeitig ca. 15.000 Autobahnkilometer pro Jahr mit dieser Lösung besser leben kann, als mit einer Kilometerpauschale.

Mit dieser Methode bringt man gleichzeitig sämtliche ausländischen Urlauber und Transitreisende dazu, sich in einem nicht übertriebenen Rahmen an der Instandhaltung der Autobahnen zu beteiligen. Gerade weil beispielsweise Niederländer oder auch Skandinavier sehr lange Strecken über mehrere 100km durch Deutschland zurücklegen, wird man diese wohl kaum auf die Landstraßen vertreiben, vorausgesetzt natürlich, dass die Pauschale nicht exorbitant hoch ist.

ich hab im spiegel letzhin was darüber gelesen...

die lkw-maut könnte der anfang für die auto-maut bei euch sein.... für die tolle sache könnte/müsste dann korrekterweise die fahrzeugsteuer abgeschafft werden.... doch dies halte ich persönlich leider für einen witz, oder erinnert sich jemand (.ch oder .de) dass eine steuer abgeschaft wurde da das geld anderweitet einzutreiben war?

die haben doch lieber den spatz und die taube in der hand....

 

.Ralph

am 2. August 2003 um 18:46

Ähem...

 

Mit Verlaub, liebe Leute. Die Kfz-Steuer ist immer noch eine Steuer, die zwar in einem heillosen Durcheinander halbwegs fragwürdiger Regelungen herumeiert, aber immer noch am Besitz eines Fahrzeug ansetzt.

Vignette wie auch Maut - ob für LKW, PKW oder sonstwen auf Rädern - ist eine Gebühr, mit der für die Benützung von Straßen zur Kasse gebeten wird. Mich deucht, hier werden Äppel mit Bananen herumjongliert. Oder?

Ich weiß, Politiker werfen das eine und das andere gerne schnell mal durcheinander bzw. rechnen beides in irgendwelchen haarigen Modellrechnungen gegeneinander auf. Das muß aber nicht heißen, daß es Sinn macht. Es stimmt schon, beide Aktionen zielen darauf ab, Geld aus Taschen zu ziehen. Damit hat es sich aber auch.

Es kommt ja auch (hoffentlich) niemand auf die Idee, die Kfz-Steuer abzuschaffen, weil wir am Flughafen immer saftigere Park-Gebühren zahlen müssen. Oder?

aber letztlich waere es doch wirklich sinnvoller, den gebrauch eines autos (nach gefahrener strecke) zu besteuern statt den besitz.

die pauschal-maut in A z.b. dient doch in aller erster linie dazu, den transit zur kasse zu bitten. die einheimischen zahlen einen jahresbeitrag, der in ueberhaupt keinem verhaeltnis (ca. ein drittel des preises bezogen auf die gueltigkeitsdauer) zu den zehn-tages-vignetten fuer die durchreisenden steht. diese benoetigen derer dann meist mindestens zwei, weil der urlaub eben laenger als zehn tage dauert. eine ein-tages-vignette taete es bei den meisten italienreisenden aus D naemlich auch.

von daher finde ich eine streckenmaut ebenso angebracht wie innerstaedtische parkgebuehren. warum nur fuer lkw's? natuerlich nicht on-top!!! sondern dafuer die kfz-steuer abschaffen und die maut nach bestimmten kategorien (innerstaedtisch, landstrasse, autobahn) in der hoehe abstufen.

am 2. August 2003 um 23:06

Hm. Wird mein Haus danach besteuert, wieviel ich darin wohne? Mitnichten.

Nicht daß wir uns falsch verstehen. Ich halte das Strecken-weise Zahlsystem wie etwa auf Spaniens Autobahnen für sinnvoll (wenn auch nicht immer logisch), pauschale Vignetten hingegen für ziemliche Geldschneiderei.

Ich finde eine Steuer auf den Besitz eines Fahrzeugs zwar nicht angenehm, aber auch nicht ganz dumm. In D-Land ist die eh harmlos niedrig. Warum die Aufregung...

Zitat:

Original geschrieben von ebilassio

Ich finde eine Steuer auf den Besitz eines Fahrzeugs zwar nicht angenehm, aber auch nicht ganz dumm. In D-Land ist die eh harmlos niedrig. Warum die Aufregung...

Na dann wollen wir doch die Steuern mal kräftig anheben..;).... Dann fahren die Leute ihre Autos länger (irgendwo muß man ja sparen), die Autohersteller verkaufen etliche Autos weniger (der Export kann nicht alles ausgleichen) und es werden in den Werken zu Kosteneinsparung einige tausend Arbeiter entlassen (was bei inzwischen über 4 Millionen Arbeitlosen die Lage auch nicht mehr nennenswert verschlechtert)....:D....

Noch ein paar Vorschläge, wie man die Wirtschaft noch weiter in die Knie zwingt ?????

am 3. August 2003 um 15:25

Ich lebe in einem Land, in dem schon mal die Mehrwertsteuer einen ganzen Batzen höher ist als in Hurra-Deutschland (Von Kfz-Steuer, Autoversicherungsprämien etc. will ich gar nicht erst anfangen zu weinen... ;)) Trotzdem gibt es hier keine größeren Heerscharen von Arbeitslosen, Produktionsbänder stehen nicht still und die Wirtschaft erweckt nicht den Eindruck, in die Knie gegangen zu sein. Den Stein der Weisen hat hier allerdings auch niemand zu bieten...

Wie auch immer. Ich kanns langsam nicht mehr hören, wenn bei jeder Idee - mag sie gut oder nicht so gut sein - immer gleich von mehr Arbeitslosen und einer darnieder liegender Wirtschaft palabert wird. So redet man Stillstand herbei. Und Stillstand ist doch das, was derzeit Arbeitsplätze kaputt macht, die Leute vom Geld ausgeben abhält und die Wirtschaft zumindest in Warteschleifen zwingt.

Dieses ewige Zetern & Zaudern bringt niemanden voran. Ein wenig Mut & Mumm, Dinge auch mal verändern zu wollen, oder sich wenigstens auf unabwendbare Veränderungen einzustellen schon eher.

Oder? ;)

Re: Ähem...

 

Zitat:

Original geschrieben von ebilassio

Die Kfz-Steuer ist immer noch eine Steuer, die zwar in einem heillosen Durcheinander halbwegs fragwürdiger Regelungen herumeiert, aber immer noch am Besitz eines Fahrzeug ansetzt.

Wenn die KFZ-Steuer am Besitz eines Fahrzeuges ansetzen würde, wäre sie auch zu zahlen, wenn das Fahrzeug abgemeldet wäre. Dem ist jedoch nicht so. Ergo ist die KFZ-Steuer eine Steuer, die einen Teil der Straßenbenutzung durch das Fahrzeug abdeckt.

Zitat:

Original geschrieben von ebilassio

Dieses ewige Zetern & Zaudern bringt niemanden voran. Ein wenig Mut & Mumm, Dinge auch mal verändern zu wollen, oder sich wenigstens auf unabwendbare Veränderungen einzustellen schon eher.

absolut richtig!!! wir deutschen haben viel zu viel zu verlieren, um noch irgendwas zu wagen. hierzulande wird lieber fuer 3 stunden weniger arbeit pro woche gestreikt, als fuer 3 stunden MEHR! oder gar ein paar arbeitsplaetze ... diese werden uebrigens auch nicht dadurch gesichert, dass wir immer wertloseres zeug herstellen, welches in immer kuerzeren zyklen durch etwas neues ersetzt werden muss. dieses system dient lediglich den aktionaeren ...

uebrigens: in china schauen die menschen - nach eigenem bekunden - deutlich optimistischer in die zukunft als in deutschland.

ansonsten finde ich die besagte steuer auf den moeglichen gebrauch eines kraftfahrzeuges zwar ziemlich bescheuert, aber wahrscheinlich vom aufwand her betrachtet deutlich einfacher einzutreiben als eine vergleichbare streckenabhaengig berechnete. das waere einfach nur gerechter, aber was ist schon gerecht auf dieser welt?

Zitat:

Original geschrieben von murcs

uebrigens: in china schauen die menschen - nach eigenem bekunden - deutlich optimistischer in die zukunft als in deutschland.

Das ist nun allerdings kein Kunststück: die meisten Chinesen besitzen kein Auto, essen allerhöchstens 1-2 mal im Monat Fleisch und haben allerdings sehr gute Chancen diesen "Zustand" in absehbarer Zeit (1-2 Generationen) grundlegend zu ändern.

Gruss

allerdings, so ist es!!!

 

gut erkannt. uns geht es einfach mal SEHR viel besser, als den meisten anderen menschen auf der welt. zu gut, um noch irgendwie optimistisch in die zukunft zu schauen?!

<das wusstest DU auch so schon, ich weiss>

am 11. August 2003 um 22:59

Hallo,

ich halte die Maut in Verbindung mit dem vom Oli genannten System für richtig. Die Frage ist: Wie kann man Herr über das Verkehrschaos werden? Zum einen Ausbau der Straßen, aber auch Verlagerung der Güter auf die Schiene.

Hier schafft die Maut vielleicht einen kleinen Ausgleich zwischen Straße und Schiene. Die Bahn muss ihr Netz selbst instand halten und Mineralölsteuer zahlen. Die Spediteure können sich kostenlos eines vielen hundert-kilometer langen Autobahnnetzes bedienen.

Wodurch entstehen denn die Spurrillen auf der rechten Spur?

Ich habe kürzlich noch einen Bericht zum Thema Instandhaltung der deutschen Autobahnen gesehen. Ein Lkw beansprucht die Straße so stark wie 20 oder 30 Pkws (oder sogar mehr?!). Da finde ich's nur gerecht wenn genau nachgehalten wird, wie viele Kilometer nun zurückgelegt wurden.

Güter auf die Bahn!

Grüße aus dem Münsterland

Taiga007

Zitat:

Original geschrieben von taiga007

... Güter auf die Bahn!

... oder aber auf's schiff. ... oder garnicht erst unnoetig transportieren.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. perspektiven lkw-maut: ¿kfz-steuer abschaffen?