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Partikelfilter und Kurzstrecke bei Mitsubishi

Themenstarteram 27. November 2010 um 19:09

Hallo zusammen,

bei vielen Marken gibt es ja Probleme bei häufiger Kurstreckenfahrten bei Dieselfahrzeugen mit Partikelfilter. Insbesondere gilt dies bei Reinigungszyklen, die auf Grund der Streckenlänge abgebrochen werden.

Speziell hat man mir bei Honda und bei Audi, abgeraten, einen Diesel bei meinem Streckenprofil (10-15km einfache Strecke mit Ortsdurchfahrten, keine Autobahn)

Unser Handler (wir haben einen Carisma, der ersetzt werden soll) sagte uns, dass er bei Mitsubishi keine Probleme mit den DPF kenne.

Welche Erfahrungen habt Ihr da?

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12 Antworten

Hallo,

Fahre den Lancer mit Dieselmotor 2,5 Jahre.Anfangs bin ich den Wagen fast nur Kurzstrecke gefahren.(Ein Weg 8KM).Hatte damals nie Probleme mit dem Filter.Seit 1,5 Jahren Fahre ich fast täglich 130 KM, somit hat sich das Thema für mich erledigt.Ansonsten bin ich mit dem Fahrzeug sehr zufrieden.

 

MFG

Vielleicht kannst du noch schreiben, welchen Mitsu du genau meinst.

Bei mitsu gibts bzw gabs Dieselmotoren von VW (noch Pumpe-Duese), PSA (Peugeot Citroen) und aus eigener Entwicklung (z.B. der 1.8 DID im ASX). Ich koennte mir vorstellen, dass es da schon unterschiede gibt.

Hi,

ich hab keine persönlichen erfahrungen mit Rußfiltern.

Aber es ist eigenlich Prinzipbedingt das die Dinger bei Kurzstrecken irgentwann überfordert sind. Bei Kurzstrecken sammeln sich nun mal viele Partikel und die können nur bei entsprechenden Temperaturen verbrannt werden.

Auf kurzstrecken funktioniert das aber überhaupt net,selbst wnen die Motorsteuerung das gut im Griff hat. Wenn du am Wochende zumindest mal 100 oder 200km am Stück fährst könnte es aber reichen.

Grundsätzlich bleibt bei langer Haltedauer des Fahrzeugs aber das Problem das der Rußfilter irgentwann mit Asche voll ist und dann braucht man einen neuen was recht teuer kommt. Wird aber vermutlich erst bei über 100tkm kommen.

Ich frag mich aber eh was wollen Kurzsreckenfahrer mit einem Diesel? Hoher Anschaffungspreis,höhere Steuer,meistens teure Versicherung,höhere Wartungskosten und oft auch mehr technische Probleme.

Also warum keinen Benziner kaufen und Geld sparen?

GRuß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Mu Lei

Unser Handler (wir haben einen Carisma, der ersetzt werden soll) sagte uns, dass er bei Mitsubishi keine Probleme mit den DPF kenne.

Was soll er denn auch sonst sagen? In erster Linie muss der Händler an sich denken.

Die Probleme im Zusammenspiel von Partikelfilter und Kurzstreckeneinsatz entstehen dadurch, dass bei diesen kurzen Strecken die Regenerationen meist nicht abgeschlossen werden können, vor allem dann, wenn kein Partikelfilter mit Additivunterstützung verbaut ist.

Dann ist nicht die Frage, ob Probleme auftreten, sondern nur, wann sie auftreten.

Aber mal ganz ehrlich: Wenn man vorher weiß, dass man wenig fährt, warum kauft man sich dann einen Diesel?

Zitat:

Original geschrieben von 206driver

 

Aber mal ganz ehrlich: Wenn man vorher weiß, dass man wenig fährt, warum kauft man sich dann einen Diesel?

Ich könnte mir vorstellen, dass einigen einfach auch der Druck aus dem Drehzahlkeller und evtl. eine schaltfaule Fahrweise am Diesel gefällt.

Habe bei meinem Carisma auch einen DPF nachrüsten lassen, aber nur weil der Kat und das nachfolgende Rohr sowieso getauscht werden mussten. Und anders hätte es auch keine grüne Plakette gegeben.

Gerade jetzt in der Dunkelheit sehe ich aber wieder die Rauchfahne bei stärkerem Gasgeben im Scheinwerferlicht der Nachfolgenden. Habe nicht den Eindruck, dass dies viel weniger ist als ohne DPF.

Wenn ich dann lese, wie viele Probleme es mit dem geregelten DPF gibt, von AUDI über Mazda und Mitsubishi etc. muss man sich wirklich fragen, ob man diesen Blödsinn beim nächsten Auto noch mit macht.

Als Ergebnis wurde die Luftqualität in den Umweltzonen nicht einmal messbar besser. Etwas anderes habe ich auch nicht erwartet.

Für mich hilft der DPF vor allem den Geldbeuteln der Industrie und des Staates und ist einmal mehr eine große Verschaukelung des Deutschen Michels.

Viele Grüße

Tom

 

Vielleicht wusste er es nicht und ist von falschen Vorraussetzungen ausgegangen oder die Vorraussezungen haben sich geändert.

Aber das ist nicht die Frage.

Themenstarteram 28. November 2010 um 13:49

Danke für Eure vielen Antworten. Ich wollte eigentlich keine Philosophiediskussion Diesel vs. Benziner anstoßen.

 

Zitat:

Original geschrieben von 206driver

Zitat:

Original geschrieben von Mu Lei

Unser Handler (wir haben einen Carisma, der ersetzt werden soll) sagte uns, dass er bei Mitsubishi keine Probleme mit den DPF kenne.

Was soll er denn auch sonst sagen? In erster Linie muss der Händler an sich denken.

Sehe ich anders. Ein ehrlicher Händler hat mehr vom Kunden. Bei unserem Mitsubishi-Händler ist die Familie schon seit gut 15 Jahren Kunde.

Dies beweist ja unsere Honda-Händler (haben noch einen Accord Tourer Diesel) und der Audihändler. Beide haben uns abgeraten.

Zitat:

Original geschrieben von GeorgeStrait

Vielleicht kannst du noch schreiben, welchen Mitsu du genau meinst.

Es geht um den aktuellen Lancer, der als Neuwagen oder Jahreswagen gekauft werden sollte.

Das Auto soll dann 8-10 Jahre gehalten werden.

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Ich frag mich aber eh was wollen Kurzstreckenfahrer mit einem Diesel? Hoher Anschaffungspreis,höhere Steuer,meistens teure Versicherung,höhere Wartungskosten und oft auch mehr technische

Die einfache Strecke liegt z.Z.bei 2x16km täglich, wenn wir umgezogen sind, werden es 2x30km täglich. Das Fahrzeug wird auf insgesamt ca. 12-15Tkm im Jahr kommen.

Die lfd. Kosten habe ich durchgerechnet. Die Mehrkosten gegenüber einem ähnlich motorisierten Benziner sind zu vernachlässigen bzw. liegen in einem Rahmen, der für mich in Ordnung geht.

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Also warum keinen Benziner kaufen und Geld sparen?

GRuß Tobias

Weil es einfach keinen Beziner gibt, der mir von der Motorcharakteristik gefällt und gleichzeitig preislich im Rahmen bleibt.

Zitat:

Original geschrieben von tomboy71

Ich könnte mir vorstellen, dass einigen einfach auch der Druck aus dem Drehzahlkeller und evtl. eine schaltfaule Fahrweise am Diesel gefällt.

Da liegst Du schon richtig. Aber dies ist heute kein Thema mehr, da man die Charakterstik mit einem Turbobenziner kompensieren kann - z.B. TFSI bei Audi

Leider finde ich bei den Marken, die ich gern fahre (Honda und Mitsubishi) bzw. wo wir eine gute Werkstatt haben kein Fahrzeug, was mir mit Benzinmotor gefällt bzw. es gibt keine Turbobenziner. Eine Ausnahme wäre der Accord 2.4, nur ist der nicht gerade sparsam.

Der 1.8er Benziner bei Mitsu macht mir keinen Spaß und verbraucht auch recht viel.

Wirklich in Frage kommen nur die 1,8TFSI (160PS) oder 2,0TFSI (200PS) bei Audi. Das ist mir aber zu viel Geld für ein Auto. Wobei en Wechsel in den VW-Konzern grundsätzlich nicht in Frage kommt.

Mein Fazit nach einigen Probefahrten:

Fahrspaß und gleichzeitig noch halbwegs sparsam geht im Moment nur mit einem Diesel. Die Turbobenziner werden bei sportlicher Fahrweise zu Säufern.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von tomboy71

Zitat:

Original geschrieben von 206driver

 

Aber mal ganz ehrlich: Wenn man vorher weiß, dass man wenig fährt, warum kauft man sich dann einen Diesel?

Ich könnte mir vorstellen, dass einigen einfach auch der Druck aus dem Drehzahlkeller und evtl. eine schaltfaule Fahrweise am Diesel gefällt.

Ich find meine Badehose auch extrem toll, aber wenn ich in Winterurlaub fahre, dann muss ich eben andere Bekleidung mitnehmen. So ist das einfach.

Wer so unverbesserlich ist und sich wieder besseren Wissens für einen Diesel entscheidet, sollte meiner Meinung nach eine Erklärung unterschreiben, dass er für alle Defekte, die aus seinem Fehlverhalten entstehen, voll haftet.

Viele Konflikte entstehen auch daraus, dass die Händler nicht richtig beraten. Kein Wunder. Anscheinend ist die Provision bei einem Diesel wohl höher als bei einem Benziner.

Zitat:

Original geschrieben von tomboy71

Gerade jetzt in der Dunkelheit sehe ich aber wieder die Rauchfahne bei stärkerem Gasgeben im Scheinwerferlicht der Nachfolgenden. Habe nicht den Eindruck, dass dies viel weniger ist als ohne DPF.

Das ist auch kein Wunder. Nachrüstfilter wandeln 30-40% des Ruß um. Auf Grund der Struktur sind höhere Werte kaum machbar. Aber auch hier gilt: -30% sind besser als -0%.

Zitat:

Original geschrieben von tomboy71

Wenn ich dann lese, wie viele Probleme es mit dem geregelten DPF gibt, von AUDI über Mazda und Mitsubishi etc. muss man sich wirklich fragen, ob man diesen Blödsinn beim nächsten Auto noch mit macht.

Auch wenn es hart klingt: Dann muss man die Marke wechseln. Vor allem die deutsche Industrie hat lange Zeit versucht es so darzustellen, als hätten alle Hersteller Probleme und das ist schlicht weg falsch. Es gibt Hersteller, da gibt es keine Kurzstreckenproblematik. Das ist Fakt.

Zitat:

Original geschrieben von tomboy71

Für mich hilft der DPF vor allem den Geldbeuteln der Industrie und des Staates und ist einmal mehr eine große Verschaukelung des Deutschen Michels.

Womit soll der Staat denn verdienen? Etwa mit den 330€ Förderung, die er ausbezahlt?

Themenstarteram 28. November 2010 um 14:12

Zitat:

Original geschrieben von 206driver

Auch wenn es hart klingt: Dann muss man die Marke wechseln. Vor allem die deutsche Industrie hat lange Zeit versucht es so darzustellen, als hätten alle Hersteller Probleme und das ist schlicht weg falsch. Es gibt Hersteller, da gibt es keine Kurzstreckenproblematik. Das ist Fakt.

Hast Du konkrete Hinweise, bei welchen Marken es keine Probleme gibt. Wie gesagt, ich mir rät sowohl Honda als auch das örtliche VW-Audi-Autohaus auf Grund von Kurzstreckenproblemen vom Diesel mit DPF ab.

Bei PSA gibt es aufgrund der Verwendung eines Additivs keine Probleme bei Kurzstrecken. Aber auch andere Marken haben dann keine Probleme, wenn sie den Kraftstoff direkt vor den Partikelfilter mittels einer zusätzlichen Einspritzdüse einspritzen. Dieses System wird von einigen Herstellern (oft aber nicht bei allen Dieselmotoren) angeboten.

Zitat:

Original geschrieben von 206driver

.. dann keine Probleme, wenn sie den Kraftstoff direkt vor den Partikelfilter mittels einer zusätzlichen Einspritzdüse einspritzen. Dieses System wird von einigen Herstellern (oft aber nicht bei allen Dieselmotoren) angeboten.

Hast du Beispiele welche Modelle dies haben?

Im Ford Mondeo / Galaxy und bei manchen Toyota (ich meine, es ist der D-CAT) soll es dieses System geben. Auch Renault soll dieses System bei manchen Motoren einsetzen.

Es ist leider etwas schwierig, zu diesem Themenbereich verlässliche Informationen zu bekommen.

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