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Park Gebiet wurde durch Stadt eingeschränkt

Themenstarteram 17. Februar 2022 um 19:33

Hallo zusammen,

Hallo

in meinem Stadtgebiet in München befinden sich im Umkreis von 1,5km die Messe sowie ein Einkaufszentrum. Unmittelbar bei dem Einkaufszentrum gibt es eine “blaue Zone”, die das Halten für bis zu drei Minuten erlaubt und auf den blau markierten Stellen darf zwischen 9-18 Uhr für zwei Stunden mit Parkscheibe kostenfrei geparkt werden. Alles drüber erhält ein Knöllchen. (40€ Strafe!)

Jetzt hat die Stadt sich dazu entschieden das Gebiet der blauen Zone, in dem meine Wohnung liegt, zu erweitern. Durch die Erweiterung darf ich vor meiner Tür zwischen 9—18 Uhr nur noch maximal 2 Stunden kostenlos parken, ansonsten bekomme ich ein Knöllchen. Ich habe heute versucht einen Anwohnerparkausweis zu beantragen, diesen hat die Stadt aber abgelehnt, da es keinen Anwohnerparkausweis gibt für das gesamte Gebiet.

Das ist natürlich für mich in Zeiten von HomeOffice und Corona wahnsinnig praktisch…. (Ironie)

Die nächsten kostenlosen Parkmöglichkeiten ohne Einschränkung sind ungefähr 900 Meter zu Fuß von mir entferntund das ist mir einfach viel zu weit. (Seitdem auch nichts mehr frei,) Eine Tiefgarage gibt es nicht, da der Besitzer der Wohnung beim Kauf sich dagegen entschieden hatte… zurecht, war ja auch alles frei vor der Tür und das in einem Familienviertel.

Meine Frage: Hatte jemand von euch mal einen ähnlichen Fall und weiß, ob man da irgendwie Chancen oder Anrecht hat, als Anwohner sich von diesen Gesetzen zu befreien ? Das war eigentlich mein Hauptgrund an den Stadtrand zu ziehen , da dann nicht mehr dieses nervige Parkplatz suchen und bezahlen hatte…

 

Für jede Hilfe bin ich Dankbar!

VG

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252 Antworten

Zitat:

@Rockville schrieb am 20. Februar 2022 um 11:37:41 Uhr:

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 20. Februar 2022 um 11:31:21 Uhr:

Ein "Recht" auf einen öffentlichen, kostenlosen Parkplatz "vor der Haustüre" wird es nicht geben.

Nicht mal der TE fordert, dass der Parkplatz vor der Haustüre sein muss oder dass er kostenlos sein muss. Ein kostenpflichtiger Bewohnerparkausweis und eine Parkmöglichkeit im Stadtviertel reichen ihm ja aus.

Aber genau das hat er ja nach eigenen Angaben. 900 Meter weiter gibt es wohl Parkmöglichkeiten bzw. alternativ eben anmietbare TG-Stellplätze.

Diese 900 Meter sind nur jenen Leuten nicht zu weit, die nie 900 Meter laufen müssen ... ;)

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 20. Februar 2022 um 10:45:36 Uhr:

Zitat:

@Rockville schrieb am 20. Februar 2022 um 10:20:20 Uhr:

 

Und die schon erwähnten Ablösesummen beim Neubau eines Hauses haben ja die Situation erst geschaffen. Jahrzehntelang haben die Städte diese Ablösesummen gerne in ihre Gemeindekassen fließen lassen, d.h. sie haben es zugelassen, dass es pro Wohneinheit viel zu wenige Stellplätze gibt. Das Geld hat man gerne mitgenommen, lässt die Leute jetzt aber mit dem Problem allein bzw. man schafft das Problem erst.

Das mit Ablösesummen kenne ich aber nur wenn es baulich gar nicht möglich ist Parkplätze zu schaffen. Z.b. also wenn jemand ein Geschäft im Bestand errichten will.

Das bedeutet ja aber immer noch nicht dass die Allgemeinheit dann verpflichted wäre Stellplätze in unmittelbarer Nähe zu finanzieren.

Bei mir im Städtchen werden inzwischen nichtmal mehr zwei Stellplätze hintereinander "anerkannt" wenn es um den erforderlichen Nachweis von Stellplätzen geht. Wohl aus gutem Grund da diese dann eh nur auf dem Papier existent waren.

Einspruch.

In meiner näheren Umgebung wurde eine Altersresidenz über eine Stiftung aus dem Boden gestampft. Spontan kündigte die Stiftung an die geforderten Stellplätze nicht stemmen zu können. Das Projekt würde dann gestoppt. Die Stadt knickte ein weil sie sich sonst selbst um die Unterbringung der älteren Bevölkerung kümmern müßte.

Wenn hier nicht der Amtsschimmel wiehert weiß ich nicht was der deutsche Michel noch benötigt um zu begreifen, dass er tagtäglich verhohnepipelt wird.

Gruß

Zitat:

@Rockville schrieb am 20. Februar 2022 um 11:47:42 Uhr:

Diese 900 Meter sind nur jenen Leuten nicht zu weit, die nie 900 Meter laufen müssen ... ;)

:confused:

Die Strecke ist zu Fuß in weniger als 10 Minuten zu schaffen.

Zitat:

@gkp75 schrieb am 17. Februar 2022 um 20:33:40 Uhr:

Die nächsten kostenlosen Parkmöglichkeiten ohne Einschränkung sind ungefähr 900 Meter zu Fuß von mir entferntund das ist mir einfach viel zu weit.

Aus gesundheitlichen Gründen oder aus reiner Bequemlichkeit?

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 18. Februar 2022 um 11:04:39 Uhr:

Bei Neubau sind oft angemessen viele Parkplätze verpflichtend. Das muss dann je nach den Gegebenheiten halt mit Tiefgaragen realisiert werden.

...

Theoretisch ja, praktisch oft nein. Denn die Kommunen können gegen Zahlung einer Art Ausgleichsprämie die Bauherren von dieser Pflicht entbinden. Und da so gut wie alle Städte klamm sind, wird rege davon Gebrauch gemacht. Spült Geld in die Stadtkassen und bei der Lage auf dem Immobilienmarkt wird trotzdem alles genommenen.

Wo die Autos dann bleiben ? Ist der Stadt egal, solange die Nachfrage weiterhin so hoch bleibt. Und wenn falsch geparkt wird, gibt es wieder Geld.

Zitat:

@Rockville schrieb am 20. Februar 2022 um 11:47:42 Uhr:

Diese 900 Meter sind nur jenen Leuten nicht zu weit, die nie 900 Meter laufen müssen ... ;)

Natürlich sind 900 Meter ein Stück. Behauptet keiner was anderes. Aber für einen vermeintlich jungen, gesunden Kerl nun wahrlich keine Hürde. Wenn dann doch der Beste Beweis das etwas Bewegung angebracht wäre :-).

Wie geschrieben wäre ein Anwohnerparkausweis auch nicht umsonst und wenn dann möglicherweise diejenigen die bisher vielleicht einen TG-Stellplatz gemietet haben diesen auch in Anspruch nehmen und ihre Autos dann auch an die Straße stellen kuckt er auch dumm aus der Wäsche wenn er trotzdem keinen Parkplatz in seiner Zone findet.

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 20. Februar 2022 um 11:53:13 Uhr:

Zitat:

@Rockville schrieb am 20. Februar 2022 um 11:47:42 Uhr:

Diese 900 Meter sind nur jenen Leuten nicht zu weit, die nie 900 Meter laufen müssen ... ;)

:confused:

Die Strecke ist zu Fuß in weniger als 10 Minuten zu schaffen.

Für Dich vielleicht.

Es soll auch Mitmenschen geben, die dies nicht schaffen!

Aber die können ja auch gleich zu Hause bleiben und ganz aufs Auto verzichten.

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 20. Februar 2022 um 10:56:47 Uhr:

Leute es gibt Länder da kann man ohne einen Stellplatz nachzuweisen kein Auto zulassen.

Auch wenn man sagt das kann hier nicht passieren wird es wohl eher kommen als es einem lieb ist.

Komisch nur, dass die Einwohner dieser „Städte“, weil um Länder dreht es sich nicht, davon kaum Kenntnis haben.

Also auch für die Bewohner von Tokio gibt es Mittel und Wege einen PKW ihr Eigen zu nennen. Wobei es viele freiwillig aufgegeben haben.

Gruß

Zitat:

@windelexpress schrieb am 20. Februar 2022 um 11:56:38 Uhr:

Es soll auch Mitmenschen geben, die dies nicht schaffen!

Aber die können ja auch gleich zu Hause bleiben und ganz aufs Auto verzichten.

Deswegen ja meine ernst gemeinte Frage an den TE drei Beiträge über deinem.

Zitat:

@wpp07 schrieb am 20. Februar 2022 um 11:51:21 Uhr:

 

Einspruch.

In meiner näheren Umgebung wurde eine Altersresidenz über eine Stiftung aus dem Boden gestampft. Spontan kündigte die Stiftung an die geforderten Stellplätze nicht stemmen zu können. Das Projekt würde dann gestoppt. Die Stadt knickte ein weil sie sich sonst selbst um die Unterbringung der älteren Bevölkerung kümmern müßte.

Wenn hier nicht der Amtsschimmel wiehert weiß ich nicht was der deutsche Michel noch benötigt um zu begreifen, dass er tagtäglich verhohnepipelt wird.

Gruß

Naja, erstens dann nicht "die Stadt" sondern letztendlich "du". Dann hätte die Stadt wohl die Einnahmen erhöhen müssen. Höhere Grundsteuer, weniger Ausgaben (z.B. für Straßensanierung) usw.

Wer sollte es auch sonst finanzieren.

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 20. Februar 2022 um 10:45:36 Uhr:

 

Das mit Ablösesummen kenne ich aber nur wenn es baulich gar nicht möglich ist Parkplätze zu schaffen. Z.b. also wenn jemand ein Geschäft im Bestand errichten will.

Das bedeutet ja aber immer noch nicht dass die Allgemeinheit dann verpflichted wäre Stellplätze in unmittelbarer Nähe zu finanzieren.

(...)

Ich kenne das leider auch so, dass ein Bauherr Parkplätze (auf seinem eigenen Gelände, wohlgemerkt) schaffen will, die Stadt ihn aber nicht lässt und stattdessen eine Ablöse festsetzt.*

In einer weiteren Variante wird oder bleibt die Stadt Eigentümerin eines 1 - 3 m breiten Streifens zwischen Straße und Privatgrundstück. Damit kann sie ebenfalls wirkungsvoll verhindern, dass jemand eigenenParkraumschaffg (oder auch nur eine unerwünschte Zufahrt zum Grundstück).

_________________________

* In unmittelbarer Nachbarschaft wurde gerade ein Zweifamilienhaus abgerissen und durch ein Vierfamilienhaus ersetzt (Nachverdichtung...). Es sollte eine Tiefgarage für die Bewohner entstehen. Das wurde nicht genehmigt, ebensowenig wurden Stellplätze auf dem Grundstück genehmigt.

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 20. Februar 2022 um 12:00:45 Uhr:

Zitat:

@wpp07 schrieb am 20. Februar 2022 um 11:51:21 Uhr:

 

Einspruch.

In meiner näheren Umgebung wurde eine Altersresidenz über eine Stiftung aus dem Boden gestampft. Spontan kündigte die Stiftung an die geforderten Stellplätze nicht stemmen zu können. Das Projekt würde dann gestoppt. Die Stadt knickte ein weil sie sich sonst selbst um die Unterbringung der älteren Bevölkerung kümmern müßte.

Wenn hier nicht der Amtsschimmel wiehert weiß ich nicht was der deutsche Michel noch benötigt um zu begreifen, dass er tagtäglich verhohnepipelt wird.

Gruß

Naja, erstens dann nicht "die Stadt" sondern letztendlich "du". Dann hätte die Stadt wohl die Einnahmen erhöhen müssen. Höhere Grundsteuer, weniger Ausgaben (z.B. für Straßensanierung) usw.

Wer sollte es auch sonst finanzieren.

Glaubst du was du hier schreibst oder kannst du dir vielleicht auch vorstellen, dass die Stiftung genau auf dieses Einknicken gesetzt haben, da vorhersehbar. Dient der Gewinnoptimierung und nichts anderem.

Das sofortig angeklickte „Danke“ beflügelt meine Meinung vom dt Michel.

Gruß

Zitat:

@wpp07 schrieb am 20. Februar 2022 um 11:57:48 Uhr:

...

Also auch für die Bewohner von Tokio gibt es Mittel und Wege einen PKW ihr Eigen zu nennen. Wobei es viele freiwillig aufgegeben haben.

Gruß

Tja, und genau dieses "freiwillige Aufgeben" ist genau das, was auch hierzulande über Kurz oder Lang erreicht werden soll.

Ein Auto zu besitzen muss so elend lästige Probleme mit sich bringen, dass die Bevölkerung gerne darauf verzichtet.

Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 20. Februar 2022 um 12:30:51 Uhr:

Zitat:

@wpp07 schrieb am 20. Februar 2022 um 11:57:48 Uhr:

...

Also auch für die Bewohner von Tokio gibt es Mittel und Wege einen PKW ihr Eigen zu nennen. Wobei es viele freiwillig aufgegeben haben.

Gruß

Tja, und genau dieses "freiwillige Aufgeben" ist genau das, was auch hierzulande über Kurz oder Lang erreicht werden soll.

Ein Auto zu besitzen muss so elend lästige Probleme mit sich bringen, dass die Bevölkerung gerne darauf verzichtet.

Wir kommen vom Thema ab. Deinen zweiten Satz würde ich jedoch gerne umbauen.

Ein Auto nicht mehr herzustellen wird so elend lästige Probleme mit sich bringen, dass die dt Bevölkerung gerne darauf verzichtet ( wenn sie es begreift (dt Michel)).

Gruß

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