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Outback - bitte um Entscheidungshilfe

Themenstarteram 28. Juli 2008 um 16:11

Hallo Subaru- Driver!

Ich bin eigentlich ein treuer Volvofahrer und fahre bereits mein 4. Volvo.

Nun, langsam ist wieder so weit, die Zeit ist gekommen für ein neues Auto.

Aus bestimmten Gründen überlege diesmal keinen Volvo zu kaufen. (V70, XC70)

Die Gründe kurz:

Für mein Geschmack zu groß, zu fett, zu teuer geworden.

Der Verbrauch ist auch ordentlich höher gegangen.

Was schlimmer ist, dass die Qualität auch immer schlechter geworden.

Und wenn die Gerüchte stimmen, dass Volvo nach China verkauft wird, ist dann bei mir sowieso vorbei.

Neben andere „Crossover“- Kombis gefällt mir der Outback (Comfort mit Navi) immer besser.

Man liest auch viel Positives über dieses Modell.

Subaru sind angeblich allgemein sehr zuverlässig:

Ich bin noch nicht sicher ob ich den 2.5i (mit LPG, da die Anlage jetzt um sonst gibt)

oder den Boxer-Diesel nehmen soll.

Ich fahre so 20 – 25 T´km pro Jahr.

Ich würde gerne euere Erfahrungen hören, über Verbrauchswerte, Zuverlässigkeit, Schwachstellen, Werkstattkosten, etc.

Sind Boxermotoren arbeitsintensiver in der Werkstatt? Also, höhere Arbeitskosten?

Gilt Subaru als kulanter Hersteller? Volvo ist eigentlich recht entgegenkommend, auch nach Garantieablauf,)

Hat der 2.5i Motor, mit 173ps eigentlich eine Steuerkette oder Zahnriemen?

Der Dieselmotor sollte eine Kette haben.

Hat jemand schon Erfahrung im Vergleich Diesel vs. Benziner, wie Spritzigkeit, Elastizität Fahrspaß, etc.

Was kann man bei Subaru nach Euere Erfahrungen, als Preisnachlass rechnen? (%)

Ich würde mich für Euere Meinungen sehr freuen.

Vielen Dank im Voraus

Barna

ein (noch) Elch- Driver

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9 Antworten
am 28. Juli 2008 um 21:43

also fangen wir beim Motor an

der 2,5 l hat einen Zahnriehmen der 2,0 D hat Steuerkette

die Beschleunigungswerte und die Höchstgeschwindigkeit ist beim Diesel besser (manche behaupten der 2,5 l ist etwas lahm)

die Wartungskosten sind beim Diesel etwas höher

die Gasanlage gibt es momentan "gratis" ab Werk, allerdings dürfte es dann mit dem Nachlass vermutlich gewesen sein

Wenn Du Mitglied im deutschen Jagdverband bist, bekommst Du 15% Rabatt (daher gilt Subaru auch als Jäger und Försterfahrzeug), ansonsten dürfte vermutlich das sozusagen das Maximum sein was beim Kauf eines Neuwagens möglich ist. Reimporte gibt es auch , allerdings sollte man aufpassen, kein US-Fahrzeug zu bekommen, gibt sonst immer Probs bei der Ersatzteilbeschaffung.

Zuverlässigkeit:

ich fuhr über 8 Jahre einen Forester (2,0l Sauger) und hatte bis auf selbst verursachte Schäden (z.B. Stolperschwelle bei Voll(über)ladung mit Tempo 60 zu nehmen und dann sich wundern, dass ein Stossdämpfer den Geist aufgibt) und regelmäßige Wartungen keine Probleme.

Kulanz wird nach meiner Erfahrung bei Subaru-Händler kein Fremdwort, allerdings alles hat seine Grenzen.

Kosten:

wenn Du Volvo-Preise gewohnt bist, wirst Du bei Subaru vermutlich angenehm überrascht sein...

Ich fahre jetzt den Outback Diesel Confort (ohne Navi) seit ca. 4 Wochen, habe aber nur ca. 1700 km gefahren. Der Diesel ist einfach genial, man denkt dass einfach deutlich mehr unter der Haube schlummern als in den Papieren eingetragen. Der Durchzug ist (dank Turbo) auch super, also auf der Autobahn geht es ziemlich zügig voran, auch ohne viel Schaltarbeit.

Das Fahrwerk hat mich schon bei der Probefahrt überrascht, es ist nur schwer aus der Ruhe zu bringen, allerdings geht mir beim Diesel das Dual-Range-Getriebe ab, war einfach beim Passfahren eine schöne Sache und vor allen Dingen sehr schnell zu schalten.

Nur so ein Tipp:

einfach probefahren !!!

Hallo barna,

Deine Gedankengänge hatte ich bis vor 4 Wochen auch ! Bis dahin fuhr ich einen S60 D5.

Der S60 hat mir wegen seiner perfekten Reisequalitäten, der guten Ausstattung und nicht zuletzt wegen des bärigen Motors mit seinem unvergleichlichen Sound (jawoll, auch Diesel können sich gut anhören !) sehr gefallen. Und nie bin ich entspannter 1000 und mehr km gefahren, ohne nachzutanken. Nach somit eigentlich ziemlich zufriedenen 100 TKm waren mir die Kosten und das Kostenrisiko doch etwas zu sehr gestiegen. Die Garantie war abgelaufen und wenn man sich verinnerlicht, das bspw. allein einer der relativ anfälligen Injektoren 250 Euro kostet... Aber das weist Du selber.

Gründe, die mich zum Outback geführt haben, waren der aus Hobbygründen gewünschte Allrad mit erhöhter Bodenfreiheit und die schon fast legendäre Robustheit, die man allen Subarus nachsagt. Ich hab den Benziner mit Ecomatic gewählt, weil ich nicht glaube, dass Diesel wieder so billig wird, dass er sich vergleichsweise rechnet. Außerdem gelten die guten alten Benziner inzwischen als die zuverlässigeren Autos als die hochgezüchteten PKW-Turbo-Diesel. Aber ich will hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun treten, letztlich muss das jeder für sich entscheiden.

Wenn Du zum Outback wechselst (2,5 Benziner) dann wirst Du folgendes feststellen:

Der Wagen ist ziemlich hart gefedert, besonders merkbar bei Unebenheiten im Stadtverkehr.

Gleichzeitig ist er enorm wendig und leichtfüßig, kein Vergleich mit dem Volvo-Dampfer !

Die Sitze sind gut, können mit denen des Volvos und vor allem mit dessen Einstellmöglichkeiten (auf beiden Seiten!) aber nicht mithalten. Austattungs- und verarbeitungsseitig ist alles auf gleichem Niveau, ich meine sogar, im Innenraum haben die Subaruleute sich mehr Mühe beim Zusammenbauen gegeben. So viel Platz wie im Volvo hast Du nicht, es lässt sich dafür aber viel entspannter einparken !

Was häufig schlecht ist, ist die Lackqualität. Die unbedingt genau prüfen !

Der Benziner ist bis in mittlere Drehzahlen kaum zu hören oder zu spüren, es lässt sich wunderbar gleiten. Oben herum wird er knurriger, aber nicht nervend.

Den gewohnten Durchzug musst Du ganz schnell vergessen. Vielleicht kennst Du noch das Wort "Runterschalten" vorm Überholen ? Du wirst es wieder häufiger gebrauchen.

Wenn Du auf diesen "Diesel-Punch" nicht verzichten kannst, lass den Benziner weg, er würde Dir keinen Spass machen.

Die Bremsen sind einwandfrei, das Fahrwerk wirkte auf mich erst etwas nervös, aber das ist eine Sache der Gewöhnung. Die Volvos haben deutlich mehr Gewicht auf der Vorderachse, die ziehen sturer geradeaus.

Die Gasanlage läuft problemlos (sind ja erst 3000 km), das Tanken ist kein Problem, es gibt genug Tankstellen. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass Du alle 350-400 km tanken musst, also mehr als doppelt so häufig als im Volvo. Mein Verbrauch liegt bei 11,5 Liter Gas bei ausgewogenen Bedingungen. Benzin habe ich erst einmal getankt und es wird noch ein paar tausend Kilometer brauchen, bis ich es wieder tanke... Mängel am Wagen hatte ich bis dato nicht, aber das ist nicht besonderes. Das Fahren macht mir immer mehr Spaß, es dauert nur, weil der Wagen einen ganz anderen Charakter hat.

So, vielleicht konnte ich Dir etwas helfen, viel Erfahrung habe ich ja nun doch nicht mit dem Wagen. Aber ich kann zumindest mitfühlen ;-)

Gruß und viel Glück

bwana

Themenstarteram 30. Juli 2008 um 22:22

Hallo bwana, hallo Roadkinger,

Vielen Dank für die tollen und ausführlichen Berichte.

Die verstärken nur meine Überlegung zu Subaru zu wechseln.

Von der beschriebene Zuverlässigkeit kann ich zur Zeit, bei meinem V70 nur träumen.

Es war früher mal anders. Leider Modell zu Modell wurde es etwas schlechter.

Ich mag Volvo sehr, aber jeder hat mal ein Limit für Markentreue.

Bwana, ich glaube Du hast Dir viel Ärger erspart, dass Du den D5 früher, als ich verkauft hast.

Mein Verstand sagt Benziner (LPG), aber mein Gasfuß und der inere Schweinehund sagt nimm den Diesel.

Ich werde demnächst mal beide Versionen Probe fahren, und dann wird´s ernst.

Volvo bekommt vielleicht auch noch eine letzte Chance mit dem XC60.

Nochmals vielen Dank für Euere Hilfe.

Beste Grüsse

Barna

Hi,

@bwarna du hast aber den H6 3.0 vergessen! Der macht mit seinen 245ps bissl mehr Spass:D

Gruß Michael

das der Outback Diesel besser als der Benziner ist, stimmt so nicht. Ich bin beide gefahren und der Benziner ist einfach anderes zu fahren. Meiner MT geht eindeutig schneller als der Diesel und läuft echte 217 km/h.

Subiektiv ist der Diesel etwas durchzugstärker aber das musste man zuerst nachmessen. Der Benziner ist eindeutig schaltfauler zu fahren da geht's ab 1000 U/min im 3 Gang , mit dem Diesel an die Ampel anrollen und von 1000 U/min in 2-tem beschleunigen gehts einfach nicht, man muss immer in 1-en schalten. Der Benziner fährt man im 4 oder 5 Gang 1-3 sind nur zum Anfahren. Ich bin letzte Woche 2x 1300km gefahren und für OBK ist 180km/h Dauergeschwindigkeit (Berlin-Nürnberg da gehts das noch) absolut kein Problem und stressfrei zu fahren. Nach 1300km in 14 Stunden davon 450 auf den Landstrassen bin ich so entspannt wie aus keinem anderem Auto ausgestiegen. Für mich sind die Sitze gut so dass ich 1300 km am Stück ohne Rückenschmertzen aushalten kann.

Verbrauch nach 2800 km - 10,4 L/100km und ich war wirklich nicht langsam unterwegs.

Der OBK ist ein Auto für alles und hat keinen Konkurent in dieser Preisklasse.

Themenstarteram 1. August 2008 um 11:26

Hallo zusammen,


ich werde beide Versionen ausprobieren. Hoffentlich bei Subaru ist es möglich eine längere Probefahrt zu machen.
Die meisten Autohäuser geben Ihre „Schützlinge“ für höchstens 1-2 Stunden raus. (bis auf BMW, da bekam ich den X3 2.0d für das ganze Wochenende)


Ich denke Durchzug und Spritzigkeit sind gewissermaßen auch subjektive Dinge.
Als ich damals mein V70 D5 abgeholt habe war ich am Anfang ziemlich enttäuscht. Ich dachte, hmmm… jetzt habe ich satt 140 endlich 163 Ps aber die der alte V70 tdi (mit VW Motor) war flotter und durchzugstarker.
Laut Papierform war es anders.
Dann musste ich mich einfach nur auf das Auto gewöhnen.
Klar stimmte nicht, dass es langsamer war, aber die ersten Eindrücke waren eben so. Klar, der neue ist schneller, hat aber einfach einen anderen Beschleunigungscharakter.


Ich denke mal, mit 173 ps kann der Outback auch keine „lahme Ente“ sein.

Ich habe mal den Outback Probe gesessen und fand die Sitzauflage und Lehne schon etwas kürzer als die „Fernsehsessel“ vom V70.
Typisch japanisch dachte ich. Kleinere Menschen, kleinere Sitze.
Es muss aber nicht heißen, dass die nicht bequem sind.


Ich werde Euch nach der Probefahrt von meinen Eindrücken berichten. 


Beste Grüsse :cool:

Barna

am 1. August 2008 um 19:35

die Outback-Sitze finde ich eigentlich ausreichend, obwohl ich Sumo-Format habe...

am 9. August 2008 um 10:55

Zitat:

Original geschrieben von Barna

Hallo zusammen,


ich werde beide Versionen ausprobieren. Hoffentlich bei Subaru ist es möglich eine längere Probefahrt zu machen.
Die meisten Autohäuser geben Ihre „Schützlinge“ für höchstens 1-2 Stunden raus. (bis auf BMW, da bekam ich den X3 2.0d für das ganze Wochenende)


Ich denke Durchzug und Spritzigkeit sind gewissermaßen auch subjektive Dinge.
Als ich damals mein V70 D5 abgeholt habe war ich am Anfang ziemlich enttäuscht. Ich dachte, hmmm… jetzt habe ich satt 140 endlich 163 Ps aber die der alte V70 tdi (mit VW Motor) war flotter und durchzugstarker.
Laut Papierform war es anders.
Dann musste ich mich einfach nur auf das Auto gewöhnen.
Klar stimmte nicht, dass es langsamer war, aber die ersten Eindrücke waren eben so. Klar, der neue ist schneller, hat aber einfach einen anderen Beschleunigungscharakter.


Ich denke mal, mit 173 ps kann der Outback auch keine „lahme Ente“ sein.

Ich habe mal den Outback Probe gesessen und fand die Sitzauflage und Lehne schon etwas kürzer als die „Fernsehsessel“ vom V70.
Typisch japanisch dachte ich. Kleinere Menschen, kleinere Sitze.
Es muss aber nicht heißen, dass die nicht bequem sind.


Ich werde Euch nach der Probefahrt von meinen Eindrücken berichten.


Beste Grüsse :cool:

Barna

Hallo Barna,

 

woher kommst Du ?

Ich kann dir gerne behilflich sein was die Probefahrt betrifft.

MfG

Matti

Hallo zusammen,

 

mich wuerde interessieren, wie dieses Vorhaben im Endeffekt geendet hat.

Ich kaempfe mit mir meinen V50 (EZ 06/04; 2.4; 140PS; Automat; LPG Prins VSI mit 140TKM) zu verkaufen und mir einen groesseren Ersatz zu holen.

Da ich Volvo seit Jahren fahre und immer sehr zufrieden gewesen bin (immer noch bin), dachte ich an dieser Stelle an einen XC70 (ich suche ein 1-2 Jahre altes Fahrzeug).

Die Preise fuer diese Fahrzeuge (XC70) sind an fuer sich okay (20k EUR in etwa), leider muss ich im Hinterkopf behalten, dass ich den Wagen auch noch auf LPG umruesten moechte und das nach Moeglichkeit mit Gas-Festen-Ventilsitzen, was natuerlich den Preis der Umruestung um einige 100-EURonen in die Hoehe treibt.

Die "Gelaendetauglichkeit" ist zwar nicht sooo ausschlaggebend, aber wenn sie mal zur Verfuegung stehen wuerde, koennte ich oeffters meinen Unimog sowie den Schlepper auf dem Hof stehen lassen und koennte mit dem besagten Wagen in den Wald fahren. (Mal von Winterurlauben in den Bergen ganz angesehen).

Ausserdem fahre ich doch haeufiger mit einem Haenger, als Anfangs angenommen, und das stoesst der V50 doch recht schnell an seine Grenzen ... er quaelt sich foermlich.

Den besagten "Mehrraum" benoetige ich aufgrund der Familienvergroesserung. Mit zwei Kindern (1 Jahr und 2.5 Jahre jung) ist es in dem V50 auf Reisen haeufig ziemlich eng. Okay, irgendwann faellt der Kinderwagen zwar weg, aber dann kommen 3-Raedchen zu oder 2 Bobby-Cars, oder weiss ich was alles. Teilweise muss ich mir schon eine Ski-/Jet-Box leihen, sonst passt der ganze "Kram" nicht rein (stoert mich zwar nicht so extrem, aber auch im Innenraum muesste es "uebersichtlicher werden).

Letzten Freitag habe ich mir einen Legacy sowie einen Forester angschaut, aber keinen der beiden bisher Probe gefahren.

Der Haendler hatte leider keinen Outback da ... war ehe recht klein und urspruenglich wohl nur auf Hyundai "spezialisiert".

Vielleicht koenntest Du berichten, wie Du Dich entschieden hast ...

Hat jemand vielleicht einen Vergleich zwischen dem "alten" XC70 und dem Outback im Hinblick auf den Kofferraum gemacht? Der neue XC70/V70 ist natuerlich mit dem RiesenKofferraum (>570 l) eine andere Klasse, aber auch preislich sind die Fahrzeuge mittlerweile jenseits von Gut und Boese.

@SubaruDealer

Wo koennte man den Outback ausgiebig Probe fahren? Ich komme aus dem Kreis WW/AK.

Im Voraus vielen Dank.

Beste Gruesse,

//**--p

PS: Tendiere derzeit zum Schalter, obwohl ich mit AT seit gut 5 Jahren unterwegs bin.

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