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OT: Vorsicht, Abblendlicht!!!
Servus zusammen,
seit die dunkle Jahreszeit jetzt auch hier angekommen ist, ärgere ich mich täglich mehrfach über Autofahrer, die völlig unbeleuchtet durch die Gegend fahren. Auf der AB fährt mittags/nachmittags bei Regen, Nebel oder sonstiger düsterer Bewölkung gefühlt jeder Zehnte ohne Licht, in der Stadt ist es sogar fast jeder Dritte. Ganz schlimm ist es auch in Waldwegen, wo die ganzen Hobbyfahrer unterwegs sind.
Mir ist aufgefallen, dass es meistens Kleinwagen oder alte Kisten sind, die völlig unbeleuchtet durch die Gegend fahren und die Leute verstehen es auch nicht, wenn man ihnen Lichthupe gibt. Ich frage mich immer wieder, woran das liegt und ich will mal eure Meinung dazu hören:
A) Die Leute sind einfach zu blöd und raffen es nicht mal beim Blick auf den Tacho, dass dieser völlig dunkel ist und sie völlig unbeleuchtet unterwegs sind bzw. halten es für nicht notwendig, weil sie ja noch geradeaus schauen können.
B) Durch vielen Berichte auf Internetseiten und in Zeitungen, dass Abblendlicht ca. 0,3 Liter mehr verbraucht, wird an Sprit gegeizt, solang man selbst noch geradeaus schauen kann.
C) Der Geiz vor dem Lampenverschleiß
D) Dass inzwischen gerade bei neueren Autos viele die garnicht mehr selbst wechseln können, da das Auto dazu auf die Bühne muss oder mehr abgeschraut werden muss
E) Schlecht funktionierende Lichtsensoren, die besonders durch das Tagfahrlicht später reagieren (wie ich oft bei Audi das Gefühl habe)
F) Eure eigenen Theorien
Ich muss ehrlich sagen, ich finde es wirklich eine riesige Unart und ärgere mich täglich mehrfach über solch ignorante Leute. Für mich stellen diese Menschen ein viel größeres Verkehrshindernis da, als wenn jemand 10-30kmh zu schnell fährt - Blitzen geht aber ja wesentlich einfacher. Ich weiß, dass dieser Thread Off-Topic ist, aber ich musste den jetzt einfach mal eröffnen, besonders, nach dem ich heute auf Regennasser Autobahn einen unbeleuchteten silbernen Skoda Roomster (im übrigen eines meiner aktuellen Hass-Autos) völlig übersehen habe und dem fast ins Heck gefahren bin. Jetzt werdet ihr denken, wie blöd kann man sein, aber das geht wirklich schneller als man denkt. Der tuckerte auf der linken Spur rum, ich kam mit ca. 140kmh und vielleicht 50 Meter vorher tauchte der im Regen auf.
So und jetzt: los gehts, bin gespannt :D:D
Edit: Interessant wäre noch, wie ihr unterwegs seid.
Ich bin bei Sonnenschein ohne Licht unterwegs, sobald bewölkt oder düster mit Abblendlicht. Tagfahrlicht nutze ich nie
Beste Antwort im Thema
Servus zusammen,
seit die dunkle Jahreszeit jetzt auch hier angekommen ist, ärgere ich mich täglich mehrfach über Autofahrer, die völlig unbeleuchtet durch die Gegend fahren. Auf der AB fährt mittags/nachmittags bei Regen, Nebel oder sonstiger düsterer Bewölkung gefühlt jeder Zehnte ohne Licht, in der Stadt ist es sogar fast jeder Dritte. Ganz schlimm ist es auch in Waldwegen, wo die ganzen Hobbyfahrer unterwegs sind.
Mir ist aufgefallen, dass es meistens Kleinwagen oder alte Kisten sind, die völlig unbeleuchtet durch die Gegend fahren und die Leute verstehen es auch nicht, wenn man ihnen Lichthupe gibt. Ich frage mich immer wieder, woran das liegt und ich will mal eure Meinung dazu hören:
A) Die Leute sind einfach zu blöd und raffen es nicht mal beim Blick auf den Tacho, dass dieser völlig dunkel ist und sie völlig unbeleuchtet unterwegs sind bzw. halten es für nicht notwendig, weil sie ja noch geradeaus schauen können.
B) Durch vielen Berichte auf Internetseiten und in Zeitungen, dass Abblendlicht ca. 0,3 Liter mehr verbraucht, wird an Sprit gegeizt, solang man selbst noch geradeaus schauen kann.
C) Der Geiz vor dem Lampenverschleiß
D) Dass inzwischen gerade bei neueren Autos viele die garnicht mehr selbst wechseln können, da das Auto dazu auf die Bühne muss oder mehr abgeschraut werden muss
E) Schlecht funktionierende Lichtsensoren, die besonders durch das Tagfahrlicht später reagieren (wie ich oft bei Audi das Gefühl habe)
F) Eure eigenen Theorien
Ich muss ehrlich sagen, ich finde es wirklich eine riesige Unart und ärgere mich täglich mehrfach über solch ignorante Leute. Für mich stellen diese Menschen ein viel größeres Verkehrshindernis da, als wenn jemand 10-30kmh zu schnell fährt - Blitzen geht aber ja wesentlich einfacher. Ich weiß, dass dieser Thread Off-Topic ist, aber ich musste den jetzt einfach mal eröffnen, besonders, nach dem ich heute auf Regennasser Autobahn einen unbeleuchteten silbernen Skoda Roomster (im übrigen eines meiner aktuellen Hass-Autos) völlig übersehen habe und dem fast ins Heck gefahren bin. Jetzt werdet ihr denken, wie blöd kann man sein, aber das geht wirklich schneller als man denkt. Der tuckerte auf der linken Spur rum, ich kam mit ca. 140kmh und vielleicht 50 Meter vorher tauchte der im Regen auf.
So und jetzt: los gehts, bin gespannt :D:D
Edit: Interessant wäre noch, wie ihr unterwegs seid.
Ich bin bei Sonnenschein ohne Licht unterwegs, sobald bewölkt oder düster mit Abblendlicht. Tagfahrlicht nutze ich nie
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183 Antworten
Ich will auch grad noch meine Senf zur NSL beitragen, bzw. eure Meinung hören. Ich bin der Meinung, dass die NSL das Fahren teilweise erleichtern kann. Bedeutet: Obwohl man sie nicht anschalten dürfte, finde ich, profitiert man in manchen Situationen als Verkehrsteilnehmer davon. Drei Beispiele aus jüngerer Vergangenheit sollen meine Aussage darlegen:
1. Ich war auf ner Landstraße in der Nähe von Maria Laach unterwegs. Da hat man trotz NSW einfach mal keine 10m weit gesehen. Ich bin deswegen auch nur ungefähr 20km/h gefahren, also alles im Sinne des Gesetzgebers.
2. In England bei Starkregen habe ich auf der Autobahn die NSL angeschaltet. Mehr als 70-80 waren da auch nicht drin. Wobei man teilweise in unregelmäßigen Abständen auch mal auf 50 runtergehen musste. Der Fall ist schon strittig.
3. Letztens habe ich auf der A61 Höhe Hunsrück die NSL angemacht. In jeder blöden Senke ist man in ne Nebelbank reingeraten und dort waren Fahrzuge mit angeschalteter NSL viel einfacher zu erkennen als welche ohne angeschaltete NSL. Es war aber bei weitem nicht so nebelig, dass man nur 50 hätte fahren können. Die meisten sind zwischen 100-130 unterwegs gewesen. In solchen Situationen finde ich es nicht schlimm die NSL an zu haben, auch wenn es nicht korrekt ist, weil es den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöht.
Zum Thema 20 drüber: Mir sinds die paar Euronen auch wert. Aber was mich aufregt, sind die ganzen Leute, die in ner 130er Zone 135 fahren, aber in der 60er Baustelle 90 oder mehr fahren wollen. Was soll das denn, mich zu drängeln? In ner Baustelle sind 20 drüber nicht mehr so billig und 30 erst Recht nicht. Mehr Punkte gibts obendrauf noch!
mal ne ganz andere Frage, wieso sind am Tag NSW eigentlich verboten? ich finde, wenn eines überhaupt nicht blendet, sind es diese Dinger :) Aber ich hab die noch nie benutzt
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
mal ne ganz andere Frage, wieso sind am Tag NSW eigentlich verboten?
NSW sind doch am Tag nicht grundsätzlich verboten. Bei starker Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schneefall dürfen sie auch am Tag eingesetzt werden.
Zitat:
mal ne ganz andere Frage, wieso sind am Tag NSW eigentlich verboten?
Damit man nen Prolo e36 von einem e90 unterscheiden kann:p
NSW sind doch tagsüber nicht verboten. Solange die Sichtweite - egal od durch Nebel, Regen oder Schnee (und hier unterscheiden sie sich vom erlaubten Einsatz der NSL) - unter 150m liegt, darfst du die NSW in Verbindung mit Abblend- und sogar Standlicht einschalten.
hier wisst doch was ich meine :)
Ich meine natürlich am hellichten Tage - ich verstehe nicht, warum die nicht bspw. Tagfahrlich sein können. Die blenden doch überhaupt nicht
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
hier wisst doch was ich meine :)
Ich meine natürlich am hellichten Tage - ich verstehe nicht, warum die nicht bspw. Tagfahrlich sein können. Die blenden doch überhaupt nicht
Da gibt man EINmal ne ernstgemeinte Antwort....
Tja.... keine Ahnung.
Wär wahrscheinlich zu einfach und / oder zu billig
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
...ich verstehe nicht, warum die nicht bspw. Tagfahrlich sein können.
Weil es für Tagfahrlichter eine gesonderte Zulassung gibt.
Zitat:
Original geschrieben von semper92
Ich will auch grad noch meine Senf zur NSL beitragen, bzw. eure Meinung hören. Ich bin der Meinung, dass die NSL das Fahren teilweise erleichtern kann. Bedeutet: Obwohl man sie nicht anschalten dürfte, finde ich, profitiert man in manchen Situationen als Verkehrsteilnehmer davon. Drei Beispiele aus jüngerer Vergangenheit sollen meine Aussage darlegen:
1. Ich war auf ner Landstraße in der Nähe von Maria Laach unterwegs. Da hat man trotz NSW einfach mal keine 10m weit gesehen. Ich bin deswegen auch nur ungefähr 20km/h gefahren, also alles im Sinne des Gesetzgebers.
2. In England bei Starkregen habe ich auf der Autobahn die NSL angeschaltet. Mehr als 70-80 waren da auch nicht drin. Wobei man teilweise in unregelmäßigen Abständen auch mal auf 50 runtergehen musste. Der Fall ist schon strittig.
3. Letztens habe ich auf der A61 Höhe Hunsrück die NSL angemacht. In jeder blöden Senke ist man in ne Nebelbank reingeraten und dort waren Fahrzuge mit angeschalteter NSL viel einfacher zu erkennen als welche ohne angeschaltete NSL. Es war aber bei weitem nicht so nebelig, dass man nur 50 hätte fahren können. Die meisten sind zwischen 100-130 unterwegs gewesen. In solchen Situationen finde ich es nicht schlimm die NSL an zu haben, auch wenn es nicht korrekt ist, weil es den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöht.
Zum Thema 20 drüber: Mir sinds die paar Euronen auch wert. Aber was mich aufregt, sind die ganzen Leute, die in ner 130er Zone 135 fahren, aber in der 60er Baustelle 90 oder mehr fahren wollen. Was soll das denn, mich zu drängeln? In ner Baustelle sind 20 drüber nicht mehr so billig und 30 erst Recht nicht. Mehr Punkte gibts obendrauf noch!
kann ich alles nachvollziehen. Ob 50, 70 oder 90, so genau würde ich es gar nicht nehmen. Leider sehe ich aber oft weit höhere Geschwindigkeiten, und das deutet auf das eigentliche Problem hin: gute bis leicht eingeschränkte Sicht und somit keinerlei Rechtfertigung für die NSL.
Zitat:
Original geschrieben von BMW-TDG
Zitat:
Original geschrieben von tomarse
ad NSL:
die automatische Abschaltung über 50 ist in meinen Augen nicht sinnvoll. Wenn einer bei schlechten Sichtbedingungen trotzdem schneller fährt, obwohl er nicht sollte, ist er für den, der von hinten noch schneller rankommt, noch schlechter sichtbar.
ad Strafen: um eine Wirksamkeit der Gesetze durchzubringen, bräuchte es, mehr als höhere Strafen, ein dichteres Netz an Kontrollen.
Aber wenn die Sicht schon so schlecht ist, warum fährt der hinter dir fahrende dann noch viel schneller als du?
Hier soll ja quasi das Fehlverhalten des Vorherfahrenden das noch gröbere Fehlverhalten des Dahinterfahrenden ausgleichen... ist mMn auch keine Grundlage...
Deine Meinung zu den Strafen ist auch korrekt, ich habe ja geschrieben wie es bei uns mit den Kontrollen ist, mehr KOntrollen würde definitiv auch was bringen...
Hmm... wie erkläre ich das am besten?
In einer perfekten Welt, würden alle bei Sichtweiten, die die NSL erfordern, entsprechend langsam fahren. Also in dem Fall, unter 50 km/h. Realität ist aber, dass trotzdem schneller gefahren wird. Wenn jetzt durch dieses schneller Fahren (z.B. 60km/h) die NSL abgeschaltet wird, ist dieser Wagen weniger sichtbar, und wenn ein noch schnellerer daherkommt, egal ob 70 oder 100km/h (ist alles Realität und keine Erfindung), sieht er den vorderen nicht, weil die NSL des vorderen ja automatisch abgeschaltet wurde, und das Unfallrisiko ist höher.
Und es ist definitiv so, dass es nicht wenige solcher Hochrisikofahrer gibt. Genauso bei Schnee... im Februar vor 2 Jahren war ich auf der Westautobahn (A1) von Wien nach Wels unterwegs, komplette Schneedecke (!) auf der Autobahn und Schneegestöber in der Luft mit Sichtweiten, die echt unter aller Sau waren. Es sind fast alle, so wie auch ich, mit rund 50-60km/h auf der rechten Spur gefahren, und das war, entsprechend dem Wetter, eigentlich schon grenzwertig.
Trotzdem sind jede Minute mindestens 1-2 Fahrzeuge links von uns vorbeigezogen. Und nicht mit 10km/h mehr, sondern mit mindestens der doppelten Geschwindigkeit. Muss man das noch kommentieren?
Von daher - Nein automatische Abschaltung der NSL, denn es gibt immer wen, der noch schneller fährt als ein "Schneller", also total verantwortungslos... dann sollen zumindest die NSL leuchten und etwas mehr Sicherheit bringen.
Und zum Thema schneller fahren als erlaubt und Strafen kann ich nur sagen: Amerika ist da gar nicht mal so ein schlechtes Beispiel. Kann jetzt aber nur von 2,5 Wochen Californien reden.
Ich finde zwar auch, dass auf vielen der Highways geschwindigkeitsmäßig viel mehr drin wär als 65mph, allerdings muss man auch dazu sagen, dass die Verkehrsteilnehmer wesentlich entspannter sind als alles, was ich in Europa gesehen habe. Es funktioniert einfach alles, angefangen vom Mitfließen im Verkehr zu den Stoßzeiten (keine Drängler, keine Durchquetscher, ...) bis hin zu dem Stop-all-way System, das hauptsächlich in Wohngebieten angewandt wird. Hier ist es so, dass die Fahrzeuge aus jeder Richtung bei einer Kreuzung erstmal stehen bleiben müssen, und wer zuerst kommt, fährt zuerst. Das funktioniert auch wunderbar, wenn pro Richtung mehrere Autos anstehen. Mit der durchschnittlichen deutschen oder der österreichischen Autofahrermentalität wäre das definitiv nicht möglich. Da würde jeder der erste sein wollen.
Und das Rechtsvorrangsystem funktioniert leider bei uns auch nciht so reibungslos. Das aber m.E. eher aus Unachtsamkeit denn aus Rücksichtlosigkeit.
Ausnahmen gabs bei meinen Beobachtungen natürlich auch in Amerika, aber diese Drängler und Raser waren wirklich in der absoluten Minderheit, verglichen mit hier.
Ich selber fahre auch, je nach Gegebenheiten, lt. Tacho 10-20km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Auf der Autobahn bin ich bei uns in Österreich (natürlich auch je nach Gegebenheiten maximal) mit 150km/h Tacho (ca 142 "echte" km/h) einer der schnellsten. 80% derer, die dann noch schneller sind, sind wirklich Raser mit > 180km/h. Ich sage Raser nicht aus dem Grund, weil ich denke, dass 180km/h nicht sicher möglich sind (denn das sind sie in Deutschland auch, und dort bewege ich mich auch teilweise jenseits der 200), sondern weil hier nun mal ein Limit von 130km/h ist und kein Verkehrsteilnehmer damit zu rechnen hat, dass ihm plötzlich von hinten einer mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von mehr als 50km/h drauf fährt. Gerade bei Spurwechseln ist das ein enormes Gefahrenpotential.
Das find ich auch in Deutschland ungut, wenn ich links mit 220km/h und mehr fahre und plötzlich von hinten einer mit einer wahnsinnigen Speeddifferenz draufprescht, und dann vielleicht noch drängelt, wie blöde blinkt etc. Da hat man auch selten eine Chance, sich rechtzeitig rechts eine Lücke zu suchen, weil man erst mal 60km/h und mehr runterbremsen müsste, um sich einzureihen... und damit den hinter sich auch zur starken Bremsung zwingt.
Innerorts halte ich mich größtenteils daran, in 30er Wohngebieten sowieso, und bei einer breiten Hauptverkehrsstraße ohne parkende Autos auf der Seite, wo auch kein Fußgänger überraschend dazwischen hervorspringen kann, können es auch mal 65 lt. Tacho werden.
Es gehört mehr kontrolliert, aber definitiv dort, wo es Sinn macht (Wohngebiete, Schulen, ...) und nicht dort, wo m.E. am meisten Gewinn rausschaut (z.B. oben genannte Hauptverkehrsstraßen ohne deutliches Risikopotenzial). Dennoch halte ich es so: wenn ich schneller fahre als erlaubt (egal, ob das Limit sinnvoll ist oder nicht), rechne ich damit, bestraft zu werden und dementsprechend rege ich mich dann auch nicht drüber auf.
Das sind in meinen Augen die Lächerlichsten, erst zu schnell fahren und dann heulen, wenn man erwischt wird.
Los, nennt mich einen Gutmenschen ;)
In diesem Sinne, allzeit flottes und dennoch entspanntes Fahren.
@tomarse, von mir einmal grün und Zustimmung.
Gerade in den USA fahren die Leute total entspannt und lassen einen auch immer die Spur wechseln oder sogar rausfahren, obwohl sie selbst Vorfahrt hätten. Aber das passt generell zu unserem Egoismusverhalten, da wird eher nochmal beschleunigt, um den anderen nicht reinzulassen - bei uns hat einfach ein Großteil an Menschlichkeit verloren, das erlebt man bei alltäglichen Besuchen beim Bäcker, Arzt oder sonstiges. Man kann auch über die Amis sagen, dass sie oberflächlich sind, aber die sind viel viel netter und cooler als wir. ich mag die Amis total - und ich bin da auch ziemlich dicht drin weil meine Schwester dort lebt und zwar ziemlich nah an der Großtstadt - also nicht irgendwo in Kentucky aufm Land.
Toll finde ich auch die Stopschilder, die der Schulbus ausfährt, wo keiner mehr vorbeifahren darf, auch der Gegenverkehr nicht. Wie hierzulande mit mit einer Geschwindigkeit stehende Busse überholt, da kann ich nur den Kopf schütteln.
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
Man kann auch über die Amis sagen, dass sie oberflächlich sind, aber die sind viel viel netter und cooler als wir. ich mag die Amis total - und ich bin da auch ziemlich dicht drin weil meine Schwester dort lebt und zwar ziemlich nah an der Großtstadt - also nicht irgendwo in Kentucky aufm Land.
Gilt vor allem für die Südstaaten, der Norden ist noch zu "europäisch", vor allem Großraum NY / Great Lakes.
In South Carolina und weiter südlich ist das alles viel entspannter :) Ich mag die Südstaaten einfach.
Schon klar, dass in den USA das Leben entpannter läuft, hektische Abläufe und Bewegungen werden durch das meist massig vorhandene Übergewicht eingebremst...;)
Dazu oft noch Blattfederschaukeln...Da bleibt nichts anderes übrig, als gechillt unterwegs zu sein...:D:p
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
@tomarse, von mir einmal grün und Zustimmung.
Gerade in den USA fahren die Leute total entspannt und lassen einen auch immer die Spur wechseln oder sogar rausfahren, obwohl sie selbst Vorfahrt hätten. Aber das passt generell zu unserem Egoismusverhalten, da wird eher nochmal beschleunigt, um den anderen nicht reinzulassen - bei uns hat einfach ein Großteil an Menschlichkeit verloren, das erlebt man bei alltäglichen Besuchen beim Bäcker, Arzt oder sonstiges. Man kann auch über die Amis sagen, dass sie oberflächlich sind, aber die sind viel viel netter und cooler als wir. ich mag die Amis total - und ich bin da auch ziemlich dicht drin weil meine Schwester dort lebt und zwar ziemlich nah an der Großtstadt - also nicht irgendwo in Kentucky aufm Land.
Toll finde ich auch die Stopschilder, die der Schulbus ausfährt, wo keiner mehr vorbeifahren darf, auch der Gegenverkehr nicht. Wie hierzulande mit mit einer Geschwindigkeit stehende Busse überholt, da kann ich nur den Kopf schütteln.
Stimmt, ist generell so. Und im Dienstleistungssektor kommst du dir als Kunde auch wirklich wie ein Kunde/König vor, und nicht wie ein Bittsteller, wie es hierzulange vor allem oft in Gastronomie und Co. ist... aber das ist jetzt zu sehr abgeschweift ;)
bzgl. USA-Hinterland kann ich nur sagen, auch da war ich sehr überrascht: wir hatten im Hinterland von Arizona ein kleines Problem mit unserem Gefährt in einem (geschätzt) 50-Seelenkaff. Innerhalb von 10min waren 6 Leute da, die uns geholfen haben, ohne, dass wir darum gebeten hätten. Haben uns dann auch so mit einigen davon nett unterhalten, und die kennen alle Österreich, zwei von ihnen waren sogar schon mal da (einmal Salzburg und einmal Wien). Von wegen ungebildete Hillbillies ("Where are you from?" - "Austria" - "Ooooooh, Australia! Kangaroos!" - "No, Austria in Europe!" - "Never heard.").
Es wird halt auch über die Medien ein anderes Bild über die Amis verbreitet. Aber jeder, der mal eine Zeit lang drüben war, weiß, wie es ist. Es ist nicht alles Gold, und gerade im Sozialen liegt sicher einiges im Argen, aber vieles find ich echt angenehm dort.
Genauso wie ihr Deutschen international gerade als Touristen kein gutes Bild abgebt. Hab aber schon gehört, dass es auch bei euch den ein oder anderen "Normalen" gibt :D Man sollte nicht zu viel auf Klischees geben...
Zitat:
Original geschrieben von tomarse
Und zum Thema schneller fahren als erlaubt und Strafen kann ich nur sagen: Amerika ist da gar nicht mal so ein schlechtes Beispiel. Kann jetzt aber nur von 2,5 Wochen Californien reden.
Ich finde zwar auch, dass auf vielen der Highways geschwindigkeitsmäßig viel mehr drin wär als 65mph, allerdings muss man auch dazu sagen, dass die Verkehrsteilnehmer wesentlich entspannter sind als alles, was ich in Europa gesehen habe. Es funktioniert einfach alles, angefangen vom Mitfließen im Verkehr zu den Stoßzeiten (keine Drängler, keine Durchquetscher, ...) bis hin zu dem Stop-all-way System, das hauptsächlich in Wohngebieten angewandt wird. Hier ist es so, dass die Fahrzeuge aus jeder Richtung bei einer Kreuzung erstmal stehen bleiben müssen, und wer zuerst kommt, fährt zuerst. Das funktioniert auch wunderbar, wenn pro Richtung mehrere Autos anstehen. Mit der durchschnittlichen deutschen oder der österreichischen Autofahrermentalität wäre das definitiv nicht möglich. Da würde jeder der erste sein wollen.
Und das Rechtsvorrangsystem funktioniert leider bei uns auch nciht so reibungslos. Das aber m.E. eher aus Unachtsamkeit denn aus Rücksichtlosigkeit.
Ausnahmen gabs bei meinen Beobachtungen natürlich auch in Amerika, aber diese Drängler und Raser waren wirklich in der absoluten Minderheit, verglichen mit hier.
Bei der Meinung zu Amerika gebe ich dir völlig recht...
Ich bin aber auch froh, dass die nur 65mp/h fahren dürfen, denn die Führerscheinprüfungen in den US sind dermaßen witzlos, dass dort quasi jeder auf die Strasse gelassen wird.
Eine Führerscheinprüfung in einem bestimmten US Bundesstaat läuft wie folgt ab:
- Fahrstunden nur auf Wunsch
- 2 theoretische Test mit je 20 Fragen zu Verkehrsschildern und Verkehrssituationen
- je Test sind 5 falsche Antworten erlaubt und der Prüfling kann den Test bis zu 3x täglich wiederholen, und die Fragen wechseln nicht sondern bleiben immer die gleichen
- die Tests finden in einem öffentlichem Raum statt am PC per Touchscreen, also theoretisch kannst du dir jemanden zur Seite stellen, der dir hilft
- dann noch Bild machen und 5 Min später hast du deinen Führerschein, kostet 20 $ und los kanns gehen...
UNd dann stellen wir uns am besten mal vor die dürften dann noch legal so schnell fahren wie sie wollen