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Opel Rekord Olympia P1

Opel Rekord P1/ P2
Themenstarteram 18. Juli 2019 um 10:18

Hallo Leute,

ich habe vor mir einen Opel Rekord Olympia P1 als Fahrzeug zuzulegen,

nun wollte ich einmal Fragen ob jemand erfahrungen damit hat, wie er

im Winter zum fahren ist und ob die Lüftung und Heizung des Wagens

ausreicht um für klare sicht zu sorgen, denn ich möchte kein fahrzeug

bei dem die scheiben permanent beschlagen sind weil die Lüftung zu

schwach ist.

Vielen Dank im Voraus,

Luka

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Ostelch schrieb am 18. Juli 2019 um 13:07:19 Uhr:

 

Das stimmt. Damals hat man allerdings an Komfort und Rundumsicht wesentlich geringere Anforderungen gestellt als heute. Mit einem gut restaurierten P1 hat man sicherlich auch heute viel Spaß, wenn man weiß, was man da kauft.

Grüße vom Ostelch

DAS wiederum glaube ich nicht.

Im Vergleich zu den heutigen Kisten mit oberschenkeldicken Säulen und winzigen "Schießscharten" die Fenster genannt werden, waren die rundumverglasten Autos dieser Zeit wahre Übersichtswunder.

Schau dir mal so einen Olympia P1 an:

https://de.wikipedia.org/.../Opel_Rekord_P1?...(2008-06-14)_ret.jpg

Ein paar spaghettidünne Stäbchen als Dachträger und sonst nur Licht und Glas.

Zudem sah man bequem sitzend von innen wo er vorne und hinten, rechts und links aufhörte.

Dagegen sind alle heutigen Innenraume dunkel wie U-Boot - Kommandostände, deren Übersicht rundum an den Scheiben endet. (was man nun mit Kameras, Radar und Ultraschall in alle Richtungen auszugleichen versucht).

Mein BMW aus aktueller Produktion besteht gefühlt rundum zu 2/3 aus totem Winkel.

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Zitat:

@jof schrieb am 23. Juli 2019 um 22:24:06 Uhr:

Richtig. Bei der Fragestellung war das aber auch nicht anders zu erwarten.

Trotzdem ist diese Diskussion ganz nett.

Zum Thema "Rundumsicht" sei noch angemerkt, dass der P1 in Vergleich zu heutigen Kfz sehr schmal und hoch ist. Steht man als erster an der Ampel, kann man die meistens (ohne den Kopf zu verdrehen) gar nicht erkennen...

Dafür heizen sich bei den aktuellen Temperaturen die alten Kisten dank steil stehender Scheiben weniger auf.

Das stimmt. Mir ist neulich auf der Autobahn ein grauer begegnet.

Im Vergleich zu heutigen Autos wirken die Autos fast wie 3/4 Modelle.

Ich hatte in den 80ern mal einen B-Ascona, ein selbst damals noch fast schon stattliches Auto.

Vor einer Weile sah ich nach Jahren mal wieder einen parkenden.

Man meint zwischen den ganzen 7er Gölfen, Passats und 3ern fast, jemand hätte ein Spielzeugauto dazwischen gestellt.

Zitat:

@Luka.V schrieb am 18. Juli 2019 um 10:18:09 Uhr:

Hallo Leute,

ich habe vor mir einen Opel Rekord Olympia P1 als Fahrzeug zuzulegen,

nun wollte ich einmal Fragen ob jemand erfahrungen damit hat, wie er

im Winter zum fahren ist und ob die Lüftung und Heizung des Wagens

ausreicht um für klare sicht zu sorgen, denn ich möchte kein fahrzeug

bei dem die scheiben permanent beschlagen sind weil die Lüftung zu

schwach ist.

Vielen Dank im Voraus,

Luka

Wenn der Gebläsemotor in Ordnung ist, macht er dir vom Luftstrum her rote Augen :D

Die gute Heizung der Modelle ist legendär, nur das kalte Kunstleder in vielen Varianten friert dir im Winter schonmal den Arsch an...

Bzgl. Permanent beschlagener Scheiben betrifft das Hauptsächlich die Heckscheibe, dafür gibt es Nachrüstlösungen...

Sobald es glatt ist / Schnee liegt, fahren die Autos aber nur, wenn du genug Zuladung im Kofferraum hast. Hanfseile auf den Rädernn verbessern das erheblich...

Sonst ist man damit früher im Wintern gefahren, heute fahren sie auch noch...

Und früher hat man im strengen Winter auch die schwächelnde 6V Autobatterie mal mit ins Kino genommen, um nachher wieder fahren zu können. Aber das kapiert ja heutzutage keiner mehr von den jungen Leuten...

Und Lanz Bulldog Fahrer das Lenkrad mit in die Kneipe, damit den keiner klaut, weil der draußen mit laufendem Motor abgestellt wurde und weiterhin gut hör- und spürbar seine einzelnen Zündungen von sich gab. Wenn das Greta wüsste...

Da musste auch im kalten Winter schon mal mit der Lötlampe das Motoröl verflüssigt werden, bevor man starten konnte. Das waren herrliche Zeiten. ;)

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@jof schrieb am 29. Juli 2019 um 22:47:24 Uhr:

Und früher hat man im strengen Winter auch die schwächelnde 6V Autobatterie mal mit ins Kino genommen, um nachher wieder fahren zu können. Aber das kapiert ja heutzutage keiner mehr von den jungen Leuten...

Die 6V Batterien die in diesem Jahrtausend produziert wurden, haben blos noch alte Gehäuseoptik, drinnen aber moderne BleiSäure Technologie mit Taschenseperatoren, etc.

Mein Rekord P1 springt auch bei -20°C im Winter an. Die Heizung ist Legendär. Hab den selbst in diesem Jahrtausend 3 Jahre im Winter gefahren, auch bei 20cm Schnee fährt das Auto, dass ist nicht das Problem.

Das "Problem" ist eher dass er keine Sitzheizung hat und man sich im Winter auf dem Kunstleder den Arsch abfriert, dass die Heizbare Heckscheibe fehlt, die Standheizung und man morgends Eis Kratzen muss, die Automatik und die sonstigen netten Dinge wie Abblendbarer Innenspiegel, beheizte Außenspiegel und 6 Zylinder Motor... Auch die Wartungsintervalle von 1500km Schmierdienst und 3.000km Service, die man zwar auch auf 2500/5000km strecken kann, sind dann für Leute die viele KM im Jahr fahren nicht so der Hit...

Ich bin mit meinem 10.000km im Jahr gefahren, seit 2004 bis etwa 2008, wie gesagt, 3 Jahre auch im Winter... Geht, muss ich aber nicht mehr haben, mein Mercedes fährt viel besser. Wenn er auch 50% mehr Benzin verbraucht.

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