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Opel Record C, Keine Schmierung im Zylinderkopf?

Themenstarteram 24. Dezember 2008 um 2:41

Keine Schmierung im Zylinderkopf nach ZDK Tausch.

Ist ein Opel Record C Ez. 1968, 1,9 Ltr. 90 PS.

Die ZK-Dichtung wurde nun zum dritten mal getauscht, es stellt sich einfach kein Öldruck an der Nockenwelle (Hydrostösseln) ein.

Der Kopf ist von einem Opelbetrieb überholt worden, Fachgerecht montiert und Grundeingestellt von einer freien Werkstatt.

Sämtliche Ölbohrungen zum Kopf hin wurden überprüft?

Wo liegt der Fehler?

 

 

 

 

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18 Antworten

Wurde evtl. eine neue Nockenwelle ohne Schmiernut am vorderen Lager eingebaut?

Hat denn der überhaupt genug Öldruck? Da waren ja oft die Ölpumpen verschlissen. Lässt sich auch ersetzen. Gruss

Ohne dich jetzt verletzen zu wollen,aber vieleicht Kopfdichtung falschrum montiert?Hatte ich bei einem Kunden schon mal der versucht hat an seinem Panda die Kopfdichtung zu wechseln!

Themenstarteram 26. Dezember 2008 um 0:04

Hallo S-XT, wundervolle Weihnachten wünsche ich Dir und markCH, auch bugpe ein schönes Weihnachten.

Gemessener Öldruck am Schalter 4 Bar, im Zylinderkopf kommt nichts an?

Der Ölfilter ist neu und passt zum Motor, die Ölkanäle haben wir auf Durchlässigkeit geprüft und die Kopfdichtung passt auch auf sämtliche Bohrungen?

Gibt es da nicht ein Überdruckventil im Ölfilterbereich das klemmen könnte?

 

Hallo,

stell die Frage doch auch mal hier :http://www.cokebottle-design.de/forum/index.php

Da gibt es bestimmt eine kompetente Antwort.

Gruß Marc

Oder einfach dies lesen :http://www.cokebottle-design.de/.../viewtopic.php?...

Zitat:

Original geschrieben von Lambda1

 

Gibt es da nicht ein Überdruckventil im Ölfilterbereich das klemmen könnte?

Ja, da ist eine Kugel ( sieht man wenn der Ölfilter rausgeschraubt ist) die nach unten nur von

einem Blechring, der auch schon mal beim Filterwechsel rausfallen kann, gehalten wird.

Dann baut sich allerdings gar kein Druck mehr auf.

Der lose Gummiring, der zur Kopfdichtung gehört, hat sich aber nicht in den Ölkanal gedrückt?

Dass man den Öldruck mit der Bohrmaschine "beipumpen" kann, ohne den Motor laufen zu lassen, weist du ja sicherlich.

Wenn "untenrum" Öldruck da ist und die Kanäle frei sind, kanns eigentlich nur an einer falschen Nockenwelle,

oder verdrehter Lagerschale liegen.

Wünsch Dir auch noch schöne Weihnachten

und baldige Problemlösung.

Gruß

Peter

Themenstarteram 28. Dezember 2008 um 1:41

Hallo Peter (bugpe),

danke für Deine Antwort die mir neue Denkanstösse liefert.

Ich soll ja nur den Fehler finden, die Reparatur hat der Kunde selbst durchgeführt. Das Ventil im Ölfiltergehäuse werde ich prüfen, die falsche Nockenwelle würde aber nur Ölmangel am Vordersten Lager ausmachen. Ist ausgeschlossen, wir haben die Welle ausgebaut, die Ölbohrungen sind frei, die Lagerschalen richtig montiert.Die Ölversorgung der Hydros ist über einen eigenen Ölkanal geregelt, bleibt eigentlich nur der Verdacht;

zu wenig Öldruck und der schafft es nicht bis Oben.

Öldruck ohne laufenden Motor kannte ich noch nicht :-)

Die Konstruktion dieses Motors bietet das aber an, danke für den Tipp.

Und Du bist Dir sicher der Gummiring gehört zum Ölkanal?

Der war vorhanden und nicht geklemmt, innen sah es aber eher wie ein Kühlmittelkanal aus?

Im Januar geht die Suche am Objekt weiter, Alles Gute für 2009!

Martin

Hallo Martin,

jetzt wo du es schreibst, bin ich mir mit dem Gummiring natürlich nicht mehr sicher:confused:.

Ist es noch der selbe Kopf, der vorher drauf war?

Soweit ich mich noch erinnern kann, haben die Köpfe in den Führungen der Hydrostößel eine zusätzlich Ölbohrung,

die bei Köpfen für mechanische Stößel fehlt. Geschmiert würde aber dann trotzdem, nur die Stößel werden nicht gefüllt.

Das mit der Nockenwelle sehe ich jetzt anders, das erste Lager müsste dann erst recht geschmiert werden, wenn es aber die Ausführung mit zwei Ölbohrungen in der Lagerstelle ist und die Schmiernut fehlt, würde das Öl nicht zu den anderen Lagern weitergeleitet ( in osimarcs Link steht dazu was).

Wenn du die Ölpumpe über einen angeschliffenen Rundstahl oder ein plattgeklopftes Röhrchen mit der Bohrmaschine

antreibst (Verteiler ausbauen, evtl. auch die Bepu), müsste relativ schnell ein höherer Widerstand zu spüren sein und wenn oben alles in Ordnung ist, Öl an den Kipphebeln ankommen.

Sollte der Öldruck aber wirklich so lausig sein, dürften die KW-Lager schon einen weg haben, meistens fängts beim

Passlager (hinten) an.

An der Ölpumpe selbst, kann man recht schnell die Zahnräder erneuern und den Deckel planen oder erneuern,

oder aufwändiger aber besser gleich das komplette Steuergehäuse.

Wünsche dir einen guten Rutsch

und lass hören wenns was neues gibt.

Peter

 

Themenstarteram 29. Dezember 2008 um 2:41

Hallo Peter,

ich habe mir osimarcs Link angeschaut. Der trifft zwar Grundzätzlich zu, endet aber beim 3 Liter Triebwerk. Hier ist es ein 1,9 SH Motor und da waren die Nockenwellen nicht das Problem. Beim Sechszylinder dieses Modells gab es schon Probleme mit der Nockenwelle, da fehlte es an Standhaftigkeit.

Der jetzt eingebaute Motor ist nicht das Original, 1968 hatte der 1,9er noch keine Hydrostössel :-)

Trotzdem danke ich osimarc für Seinen Hinweis, viele Wege führen nach Rom.

Der Motor hat mit dem Auto nichts zu tun, Er war vorher irgendwo in einem Ascona oder Manta verbaut. Soll aber vor dem Zylinderkopfschaden einwandfrei gelaufen sein?

So berichtet der jetzige Besitzer ;-)

Ein schönes 2009 wünsche ich, danke für die Antworten.

Ich bleibe dran und werde berichten.

 

Bei dem Motor läuft die Ölversorgung über das vordere Nockenwellenlager.Prüfe ob das Lager geteilt ist oder die Nockenwelle eine nut hat. ist beides nicht gibts kein Öl !!!!!!

mfg mustang

Themenstarteram 2. Januar 2009 um 2:32

Hallo mustang1950,

erstmal ein schönes und gesundes Neues Jahr!

Dein Hinweis ist nicht ohne, wer kennt sich noch wirklich an den alten Autos aus.

Ich habe die Teile gesehen und kann mich an keine Nut erinnern, weder das Vordere Lager der Nockenwelle, noch die Welle hatten am Betreffenden Lager eine Nut. Die Welle wurde demontiert und Sichtgeprüft von mir, keine Nut im Gleitlager und die Welle hatte auch keine Nut.

Woher hast Du Dein spezielles Wissen über diese Motoren?

Somit ist die Frage von mir aufgelöst, ich habe auch an weiteren Stellen im Internet nachgeforscht. Es hat gedauert bis ich auf genau diese Lösung des Problems gekommen bin. So kurz und treffend kann es nur ein Insider beantworten.

Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge.!!!!

Ich hatte vor 20 Jahren das gleiche Problem.

mfg mustang

Themenstarteram 8. Januar 2009 um 1:22

Hallo Peter (bugpe),

Du hattest Recht mit Deiner Vermutung. Der Kopf wurde heute zum vierten mal demontiert, ebnso brachte mein Kunde den alten Zylinderkopf mit.

Wir haben verglichen und festgestellt, dass die Ölversorgung im vorhergehenden Kopf hinter dem ersten Nockenwellenlager geführt ist. Die konstruktive Änderung bestand also in der Nut bei der Welle, spart Geld in der Produktion.

War ein weiter Weg doch hat mich die Antwort von mustang1950 da auch weitergebracht.

Zitat Anfang!

Bei dem Motor läuft die Ölversorgung über das vordere Nockenwellenlager.Prüfe ob das Lager geteilt ist oder die Nockenwelle eine nut hat. ist beides nicht gibts kein Öl !!!!!!

------

Erfahrung ist die Summe aller Misserfolge.!

Zitat Ende!

Es gibt keine Nut an Besagter Stelle :-)

Nun wird die Nockenwelle angpasst und eine Nut im Vorderen Lager eingeschliffen oder auf der Drehbank hergestellt, wir werden sehen.

Ich werde weiter darüber berichten und noch ein paar Photos einstellen.

Solch ein Missgeschick beim Zyliderkopftausch kann ja immer mal wieder passieren, wir dokumentieren die Fehler in Motor-Talk.

Danke für die Tipps!

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