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Opel bittet Bundeskanzlerin um Hilfe .......
Quelle
Bin mal gespannt wann das Licht ausgeht.
Beste Antwort im Thema
GM in USA ist hoch verschuldet.
Opel in Deutschland ist profitabel.
GM in USA schichtet seine Schulden um auf seine Tochtergesellschaft Opel in Deutschland.
GM in USA steht jetzt etwas weniger, aber immer noch sehr schlecht da.
Opel in Deutschland ist jetzt finanziell derart überlastet, daß staatliche Hilfe beantragt wird.
Das heißt doch, daß ein maroder USA- Autokonzern seine Schulden in Deutschland sozialisieren will----JA IST DENN JETZT SCHON WEIHNACHTEN?!
Und unsere Weihnachtsdamen und –herren von der Regierung wollen das ernsthaft prüfen´?
Und zu Ostern legt GM uns dann das nächste Osterei ins Nest?
Wenn GM Geld braucht sollen sie Opel verkaufen---als sie Geld hatten, haben sie ja auch gekauft. Ist doch nicht unser Problem.
GM soll Opel verkaufen. Eigenständig wäre Opel sicher förderungswürdig und existenzfähig.
Unsere Steuergelder sind wohl kaum dafür da, die krassen Fehler von GM in den USA zu bezahlen.
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475 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von janvetter
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Wo und wie wird denn VW "seit Jahren vom Staat gestützt und abgesichert" :confused: Ich habe da schon mal nachgefragt, aber noch keine Antwort bekommen...
Stichwort VW-Gesetz
Jetzt wird's hier aber allmählich zur Phantomdebatte: Wie wird denn VW durch das VW-Gesetz wirtschaftlich geschützt und abgesichert :confused: VW macht Gewinne, völlig unabhängig von dem Gesetz. Das VW-Gesetz besagt nur, dass niemand mehr als 20 Prozent der Stimmrechte bei VW geltend machen kann. Es fließt kein Geld vom Staat. Die Politik hat das VW-Gesetz gemacht, um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Das kann auch ein Wettbewerbsnachteil sein, wenn man z. B. Leute entlassen will oder im Ausland günstiger produzieren könnte, aber das Land Niedersachsen sein Veto einlegt. Auf die wirtschaftlichen Abläufe im Tagesgeschäft hat das überhaupt keinen Einfluss. Vielleicht wären die Gewinne sogar größer, wenn es das VW-Gesetz nicht gäbe...
Zitat:
Original geschrieben von Tommydeluxe
Zitat:
Original geschrieben von OMILEG
Und woher nimmst du die Weisheit?
omileg
Naja das GM und Opel sich in einer nicht gerade rosigen Lage befindet ist ja seit längerm bekannt und bis jetzt hat noch kein Käufer Interesse bekundet.
Nun zum einen weiss das mit Sicherheit keiner von uns,da sowas nicht an die Öffentlichkeit gekommen wäre.
Und desweiteren hätte GM bis jetzt einen Teufel getahn und sein Tafelsilber in Europa (Opel) abgegeben.
Jedoch wenn sich die Lage bei GM weiter verschärft und der Konzern tatsächlich ins Kippen gerät,dann sieht die Sache anders aus.
Daraus könnte eventuell eine gute Chance für opel entstehen.
Also warten wir mal ab.
omileg
Zitat:
Original geschrieben von OMILEG
Daraus könnte eventuell eine gute Chance für opel entstehen.
Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: Opel könnte GMs letzte Hoffnung sein.
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Jetzt wird's hier aber allmählich zur Phantomdebatte: Wie wird denn VW durch das VW-Gesetz wirtschaftlich geschützt und abgesichert :confused:
Hi boofoode,
Du kennst den Grund und die Grundlagen des VW Gesetz? Ich würde Dir mal empfehlen dies genau nachzulesen;) VW kann faktisch nicht verkauft werden. Niedersachen könnte jede Entscheidung blockieren.
Absicherung nein, aber Schutz schon;)
Grüße
globalwalker
Zitat:
Original geschrieben von globalwalker
Ich würde Dir mal empfehlen dies genau nachzulesen;) VW kann faktisch nicht verkauft werden. Niedersachen könnte jede Entscheidung blockieren.
Danke. Es liegt doch nicht am VW-Gesetz, dass VW im Gegensatz zu anderen dicke Gewinne macht. Natürlich kann man VW kaufen - sofern die Anteilseigner ihre Anteile denn rausrücken ;) - nur man kann auch dann nicht alles machen, was man vielleicht möchte, denn aufgrund des VW-Gesetztes kann Niedersachsen jede Entscheidung blockieren. Das dient dazu, die Arbeitsplätze dort zu sichern.
Zitat:
Original geschrieben von globalwalker
Absicherung nein, aber Schutz schon;)
Für das Bestehen des Unternehmens in seiner jetzigen Form, ja. Wirtschaftlich eher weniger: Das VW-Gesetz ist keine Garantie, die verhindert, dass VW Verluste machen kann ;) Ebenso wenig schreibt es vor, dass man VWs kaufen muss...
Moin,
Die Talfahrt der Verkaufszahlen bei Opel ist leicht zu erklären.
Es ist die Angst des Kunden in eine Investitionsruine zu investieren. Ein Auto das er nicht mehr verkaufen kann, weil es keiner mehr haben will und mit einem Auto dazustehen, für dass Ersatzteile schneller problematisch werden, als man es sich wünscht. Die GM Misere gibt es ja nicht erst seit gestern, sondern seit gut und gerne 3 Jahre. Das laufende "Verluste hier", "Verluste da", "Umlagerung der Arbeitsplätze nach da und dort" zusätzlich das in den 90ern aufgebaute miese Image haben Verkaufszahlen gekostet. Man muss sich mal vorstellen, Opel wurde in den 90ern zeitweise von BMW und MErcedes in der Zulassungsstatistik überholt. In den letzten Jahren hat man sich immerhin wieder die Nummer 2 zurückholen können. Das was jetzt im letzten Jahr passiert ist, hat meiner Meinung nach relativ wenig mit den Autos zu tun als viel mehr mit Verunsicherung und Angst.
MFG Kester
Naja aber die sehr hohe Beteiligung der öffentlichen Hand führt bei VW natürlich dass man ganz andere - und zwar bessere - Kreditkonditonen bekommt als die Mitbewerber.
Mittelbar ist das natürlich schon eine Art Subvention um viele Milliarden über die Jahre.
Na klar, VW bekommt ja auch andere Sonderbehandlungen. So durften sie ja mit der Auto5000 offiziell das Tarifgesetz aushebeln etc.
Ist ja auch ok, so hat man eben 5000 Arbeitsplätze im Inland halten können, die sonst im Ausland geschaffen worden wären.
Aber momentan sieht es ja gut aus, die Bundesregierung hat den Ernst der Lage erkannt und nun heißt es erstmal abwarten.
Gruß, Raphi
Ps.: Grade liefen die Tagesthemen, Herr Forster ist natürlich im Insignia Cosmo beim Bundeskanzleramt vorgefahren, sah klasse aus ;)
Zitat:
Original geschrieben von Tommydeluxe
Naja das GM und Opel sich in einer nicht gerade rosigen Lage befindet ist ja seit längerm bekannt und bis jetzt hat noch kein Käufer Interesse bekundet.
Ich will Opel überhaupt nicht schlecht machen! Aber Kritik darf ja auch angebracht werden!
Das Opel und VW verschmelzen ist wahrscheinlich schon alleine wegen einer Marktbeherrschenden Stellung nicht möglich. (Man hätte fast 35 Marktanteil in Deutschland)
Ich weiß jetzt aber nicht genau wo da die Grenzen sind...aber das ist aber ja auch mehr als abwegig.
Ich möchte euch nur nochmal diesen Artikel als Herz legen (http://www.automobil-produktion.de/maerkte.php)
Daß kein Käufer Interesse bekundet hat, liegt daran, daß Opel überhaupt nicht zum Verkauf steht.
Vorerst jedenfalls nicht. Sollte der US Kongress GM retten, was immer noch relativ wahrscheinlich ist, werden sie den Teufel tun und den Teil von GM abgeben, den sie unbedingt brauchen, wenn sie weiterhin global tätig sein wollen.
Im Chapter 11 ( bankruptcy protection) wäre ein Verkauf eher denkbar und falls es zu einem Chapter 7 ( bankruptcy liquidation) kommt, wird Opel sicher zum Verkauf angeboten.
Ja ,VW kommt als Käufer sicher nicht in Frage, die sind mit Volkswagen im Marktsegment von Opel bestens aufgestellt und haben auch noch Seat und Skoda. Die brauchen keine weitere Marke, sonst laufen sie auch irgendwann Gefahr, daß aus ihnen sowas wie General Motors wird, ein Riesenkonzern mit zahllosen Marken , die sich gegenseitig kanibalisieren.
Daimler und BMW werden auch nicht Schlange stehen, kämen aber eher in Frage als VW. Voraussetzung wäre dann aber wohl, daß der Staat Risiken ,die mit der Übernahme verbunden sind, übernimmt. Die sind ja beide schon einmal damit grandios gescheitert in das Massensegment zu expandieren, BMW mit Rover und Daimler mit Chrysler.
Jetzt Opel zu übernehmen müssten sie ihren Aktionären schon irgendwie schmackhaft machen, was nicht so ganz einfach ist, denn daß Opel nicht gerade eine Cash Cow ist, dürfte unbestreitbar sein.
Da müsste der Staat schon Anreize schaffen und man müsste Synergien heben können, was bei Opel auf jeden Fall auch Entlassungen und Werksschließungen zur Folge hätte. Das würde auch zu Einschnitten beim TEZ in Rüsselsheim führen, denn das was die zu bieten haben, haben alle deutschen Hersteller auch selber. Tausende neue Ingenieure braucht ein Konzern wie Daimler sicher nicht, da würden nur die Besten ihren Job behalten. Das Werk Bochum wird zwar sowieso nicht überleben, egal ob Opel bei GM bleibt oder an deutsche oder ausländische Investoren verkauft wird, unterm Strich wäre ein Verbleib bei einem gesundeten GM Konzern für die Opel Mitarbeiter aber wohl trotzdem die beste Lösung.
Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Naja... Opel wird wohl bald von VW geschluckt werden. :D:D:D
*Duckundweg* ;)
Mit Verlaub: Das ist unmöglich!
VW ist kein eigenständiger Konzern mehr, sondern ist ein Tochterunternehmen von Porsche, die demnächst den Anteil auf 75% erhöhen!
Also wenn, dann würde der Porschekonzern irgendjemand oder-etwas übernehmen!
Gruß
Fliegentod
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Danke. Es liegt doch nicht am VW-Gesetz, dass VW im Gegensatz zu anderen dicke Gewinne macht. Natürlich kann man VW kaufen - sofern die Anteilseigner ihre Anteile denn rausrücken ;) - nur man kann auch dann nicht alles machen, was man vielleicht möchte, denn aufgrund des VW-Gesetztes kann Niedersachsen jede Entscheidung blockieren. Das dient dazu, die Arbeitsplätze dort zu sichern.
Natürlich ist diese Sperrminorität von 20% einzig darauf ausgerichtet, eine Übernahme von VW für andere Konzerne uninteressant zu machen!
Wer übernimmt schon gerne die Mehrheit eines Konzerns, wenn er sich dann von einem "Kleinaktionär" auf der Nase rumtanzen lassen muss!?
Porsche peilt einen 75%-Anteil an, möchte dann natürlich auch die Entscheidungsgewalt haben, was völlig verständlich und absolut nachvollziehbar ist.
Nicht nachvollziehbar ist dagegen, warum Niedersachsen sich, trotz Verstoß gegen EU-Recht, so vehemennt dagegen wehrt!?
Dieses VW-Gesetz stammt aus einer Zeit, die, zum Glück, längst der Vergangenheit angehört, ist heute aber völlig überflüssig!
Zitat:
Original geschrieben von boofoode
Für das Bestehen des Unternehmens in seiner jetzigen Form, ja. Wirtschaftlich eher weniger: Das VW-Gesetz ist keine Garantie, die verhindert, dass VW Verluste machen kann ;) Ebenso wenig schreibt es vor, dass man VWs kaufen muss...
Das ist ja richtig, aber nicht die ganze und einzige Wahrheit!
Selbstverständlich hat VW durch den Staatseigentumsanteil von 20% einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den restlichen Herstellern! Gerade in der jetzigen Finanzkrise, wo es sehr schwer ist, am Markt die notwendigen Kredite für das Tagesgeschäft zu bekommen, ist es ein immenser Vorteil teilverstaatlicht zu sein, weil dies die Kreditwürdigkeit erheblich anhebt!
Mir geht es aber nicht darum, dies zu verdammen oder "denen nicht zu gönnen", nein! Aber wenn jetzt diskutiert wird, ob es grundsätzlich richtig ist, in Schwierigkeiten geratene Autokonzerne staatlich zu unterstützen, und manche "Experten" dem Staat raten, sich raus zu halten, dann muss man doch sehr wohl hinterfragen, warum dies für VW nicht gilt oder gelten soll!?
Gruß
Fliegentod
Naja dass die öffentliche Hand nun ihre VW Anteile verkaufen soll die sie jahrzehnte lang hält wäre ja auch nicht sinnvoll.
Die grosse Gefahr liegt ganz woanders wenn man Opel hilft wie will man verhindern dass nicht alle anderen - Bauwirtschaft, Pharmaindustrie, Chemieindustrie Maschinenbau genau das gleiche dann - zu Recht - fordern?
Irgendwann muss eben ein Teil des Rettungsschirms tatsächlich finanziert werden - wenn dann ein paar hundert oder tausend am Lohn duch höhere Abgaben und Steuern fehlen dann wird ja auch wieder gejammert :D
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Das stimmt.
Solche Leute erregen bei mir nur Heiterkeit oder auch mal Mitleid.
Und wenn Daimler mal wegen was auch immer blöd dasteht, dann heulen Leute wie er, man könne doch ein Traditionsunternehmen nicht vor die Wand fahren. Blöd nur, dass Opel auch schon seit dem 19. Jahrhundert Autos baut.
Wie auch immer.
cheerio
aber was für welche?
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Das stimmt.
Solche Leute erregen bei mir nur Heiterkeit oder auch mal Mitleid.
Und wenn Daimler mal wegen was auch immer blöd dasteht, dann heulen Leute wie er, man könne doch ein Traditionsunternehmen nicht vor die Wand fahren. Blöd nur, dass Opel auch schon seit dem 19. Jahrhundert Autos baut.
Wie auch immer.
cheerio
leider fährt Frau Bundeskanzler keinen Opel, sondern bevorzugt aus guten Gründen bessere Marken, sonst würde das Hilfeversprechen des Staates schneller kommen. Leider stehen bald wieder Wahlen an, so dass man recht populistisch Hilfen ankündigt. Die sollen mal die Rabatte für Opel ahrzeuge in Europa so erhöhen, wie es den GM Käufern in Amerika angeboten wird. Dann kommen auch die Umsätze wieder in die Höhe und mancher Käufer eines asiatischen Autos, die auch nicht besser sind, findet zu Opel zurück.
Ich finde die Diskussion echt interessant. Aber ganz ohne Anfeindungen macht es offenbar dem einen oder anderen keinen richtigen Spaß…
Aber man sollte mal die Kirche im Dorf lassen: Im Moment wird meines Wissens ausschließlich von Ausfallbürgschaften gesprochen. Es ist keineswegs sicher, ob und wenn überhaupt wie viel Geld am Ende fließt. Normalerweise sind ja solche Absicherungen gegen Forderungsausfälle Aufgabe der Banken. Aber da die (und meiner Meinung nach ganz bewusst) undurchsichtigen Produkte der Banken zu Kreditausfallversicherungen wesentliche Ursache der gegenwärtigen Kreditkrise sind, ist die Kreditvergabe in der Realwirtschaft im Moment ein echtes Problem für viele Firmen. Ist übrigens schon jemandem Aufgefallen, dass die Banktöchter der großen deutschen Autokonzerne ihre Habenzinsen in den letzten Wochen - trotz fallender Leitzinsen - deutlich erhöht haben? Warum wohl?
Und zum Thema Subvention: Als hier in Leipzig vor einigen Jahren das BMW-Montagewerk gebaut wurde, flossen ca. 400 Mio an Direkthilfen - wenn man so will an die Familie Quandt. Dazu kommen noch mal geschätzte 100 Mio. für die Anpassung der Infrastruktur u. a. sowie, das sollte man nicht vergessen, laufende Lohnergänzungszahlungen nach Harz 4 für die im Werk beschäftigten Zeitarbeiter. Denn im Werk sind nur etwa 1/3 der Beschäftigten festangestellte BMW-Mitarbeiter. Zugegeben, letztere Position fällt demnächst zum Glück weg, da die Verträge nicht verlängert werden (Achtung Satire).
Ich kann mich übrigens noch gut erinnern, als Herr Wiedeking anlässlich des Baus des unsubventionierten Cayenne-Werks in Leipzig die Spitze erlaubte, dass sich Staatsstütze und Luxusgüterproduktion seiner Meinung nach gegenseitig ausschlössen. Aber BMW ist ja auch bloß „Premium“…
Leute mit viel Zeit haben übrigens mal ausgerechnet, wie lange BMW Gewerbe- und Lohnsteuer zahlen muss, bis der Staat (wir?) die o. g. Subventionen und Ergänzungszahlungen (wir reden ja alleine von ca. 25 Mio. € Zinsen per annum) wieder eingenommen hat: Irgendwo im Hinterkopf habe ich die Zahl von rund 60 Jahren…
Zurück zum Thema: Kann sich irgendjemand erinnern, dass es zu solchen Zahlungen je eine größere öffentliche Diskussion gab?
Und von der Subvention "1%-Dienstwagenbesteuerung" will ich jetzt erst gar nicht anfangen…