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Opel Ampera

Opel Ampera D1JOI
Themenstarteram 27. Januar 2009 um 1:00

Moin, dieses Auto ist in meinen Augen so interessant, dass es einen eigenen Thread verdient hat.

Hier der Pressetext:

Innovative GM Voltec-Technologie für den täglichen Fahrbetrieb mit null Emissionen

 

Rüsselsheim. Das revolutionäre Elektroauto mit verlängerter Reichweite von Opel hört auf den Namen Ampera. Vorgestellt wird der fünftürige, viersitzige Opel Ampera auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März).

„Mit dem Ampera bietet Opel als erster europäischer Hersteller seinen Kunden ein Auto mit Elektroantrieb und einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern“, so Alain Visser, Chief Marketing Officer von GM Europe.

Voltec, die innovative GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheidet sich wesentlich von anderen Elektro-Antriebskonzepten. Kurze Strecken bis 60 Kilometer legt der Ampera rein elektrisch zurück – mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird. Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. So eignet sich der Ampera besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden: Beispielsweise legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.

Weitere Informationen zum Opel Ampera gibt es am 3. März auf dem Genfer Salon.

Sofort fällt auf, dass nicht von einer Studie die Rede ist sondern von einer Auto-Präsentation. Das würde auch wenig Sinn machen, denn die Studie zum Ampera wurde in Form des Opel-Flextrem ja schon vorgestellt. Vielmehr handelt es sich hier wohl um das Schwestermodell des Chevrolet Volt, welches 2011 oder - wie es diese Ankündigung eher vermuten lässt - schon 2010 auf den Markt kommen wird.

WENN dem wirklich so ist, wäre das ein technologischer Meilenstein und dürfte einen großen Beitrag an der Rehabilitation der Marke Opel haben.

Gruß, Raphi

Beste Antwort im Thema

Anbei ein kleiner Erfahrungsbericht:

 

Design

 

Der Opel Ampera ist imho der "coolste" Opel in der aktuellen Produktpalette. Die Front wirkt ziemlich martialisch und modern, das Heck mit der bis weit nach oben laufenden, verglasten Heckklappe eleganter und lichtdurchflutet. Der Testwagen war weinrot. Neben den Amperas standen einige Opel Insignia. Im direkten Vergleich würde ich dem Ampera den Vorzug geben.

 

Innenraum

 

Der Innenraum hat mir sehr gut gefallen. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt und das verwendete schwarze Glattleder war hochwertig. Das Fahrzeug gibt es auch in einer schwarz-weiß-Lederkombination, wobei mir die uni-schwarze Variante besser gefällt. Positiv aufgefallen sind mir die zwei Einzelsitze im Fond mit durchgehender Mittelkonsole. Das Lenkrad fasst sich gut an und das Navi mit Touchscreen ist super. Einzig die Touchempfindlichkeit des Screens und der "Touch-Tasten" unterhalb  des Bildschirms muss verbessert werden. Die Reaktionszeit ist noch zu langsam für die vom Smartphone verwöhnten Käufer. 

 

 

Fahrgefühl

 

Starkstromkabel raus, Klappe zu und einsteigen! Daran, dass man nach dem umdrehen des Schlüssels nichts hört hat man sich ja schon vom E-Smart gewöhnt. Im Gegensatz zum Smart, der vom nahezu serienreifen Ampera etwa so weit entfernt ist wie die Erde vom Pluto, schalten sich hier ein Screen im Bereich des Tachos und das große Navi an. Wenn man langsam losfährt hört man außer ganz leisen Abrollgeräuschen gar nichts. Mich hat dieses Erlebnis spontan die Laufruhe eines Zwölfzylinders erinnert. Man konnte sich während der ganzen Fahrt gut unterhalten, im Innenraum war es erstaunlich ruhig, was auch an der gefühlt "massiven" Bauweise liegt. Ich mag sowas. My home is my castle. Der Durchzug ist in Ordnung für den Alltag.

 

Fazit

 

Für Fahrzeugnutzer, die sich über den Benzinpreis Gedanken machen und täglich 30-80 Kilometer im Stadtverkehr verbringen, ist der Opel Ampera mit knapp über 40.000 Euro ein günstiges und qualitativ hochwertiges Einstiegsmodell.

 

Außerdem hat man hier keine "Halblösung" wie bei den ganzen Hybriden, die andere Hersteller aus Imagegründen entwickeln aber am liebsten nicht an den Endekunden verkaufen würden.

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Zitat:

Original geschrieben von Winterreise

Zitat:

Original geschrieben von clip95

Mein täglicher Weg zur Arbeit beträgt 40 Km. Da fahr ich also elektrisch hin, lade während der Arbeitszeit den Akku wieder auf und fahre dann nach Feierabend wieder mit ´nem vollen Akku zurück

Mein Arbeitgeber duldet maximal eine Kaffeemaschine für den privaten Stromverbrauch. Du bist in einer beneidenswerten Situation ;)

Hi, auch dein Arbeitgever wird seine Ansicht moderneren Zeiten anpassen müssen.....spätestens wenn Fördergelder / Subventionen fließen und dein Arbeitgeber seinen Fuhrpark u.A. deshalb auch in diese Richtung umrüstet....;)

@vectoura

in wessen Tasche lüg´ich , wenn ich die Reichweite des Ampera fast ausschließlich elektrisch ausnutzen kann ( auch mit zwischenladen )?

am 6. Mai 2010 um 21:29

Zitat:

Original geschrieben von Winterreise

Mein Arbeitgeber duldet maximal eine Kaffeemaschine für den privaten Stromverbrauch. Du bist in einer beneidenswerten Situation ;)

Dann ist der aber nicht nur großzügig, sondern nimmt auch die Brandschutzauflagen nicht unbedingt sehr ernst. Was meinst Du wie schnell die Jungs auf der Matte stehen, wenn an jedem Schreibtisch eine Ampera-Kaffeemaschine stehen würde?

 

Das dürfte ganz gut in diesen Fred passen. Gestern haben die Wirtschaftsjunioren Augsburg zu einem Abend über E-Mobilität zu den Stadtwerken Augsburg eingeladen. Stargast war Alois Ruf. Thesen waren unter anderem, daß am Ladevorgang viel optimiert werden kann. Z.B. werden Ladestationen so optimiert, daß der Strom im Auto direkt in die Batterie geht und kein Ladegerät im Auto mehr notwendig ist. Auch werden Schnelladezyklen entwickelt, welche einen Akku in 15 min. vollbekommen.

Opel entwickelt gerade mit der TU München einen Stromspeicher für Stadtautos, der nicht auf einem Akku, sondern einem Kondensator basiert. Gerade im Stop-and-go Verkehr soll diese Lösung besser geeignet sein.

Außerdem legen die Stadtwerke Augsburg mit der E-Mobilität richtig los. Sie bauen derzeit im Stadtgebiet Ladestationen auf, die einfach mit einer Kundenkarte entsperrt werden können. Es gibt auch Komplettpakete für Pedelecs, E-Roller oder Segways. Da zahlt man eine monatliche Rate für Leasing, Nahverkehrsfahrkarte und Stromflatrate: http://www.stawa.de/privatkunden/eRoller.php . So etwas wäre auch ein gutes Geschäftskonzept für den Ampera. Ich denke, die Sache kommt schön langsam ins Rollen.

Gruß cone-A

Zitat:

Original geschrieben von clip95

Zitat:

Original geschrieben von Winterreise

 

Mein Arbeitgeber duldet maximal eine Kaffeemaschine für den privaten Stromverbrauch. Du bist in einer beneidenswerten Situation ;)

Hi, auch dein Arbeitgever wird seine Ansicht moderneren Zeiten anpassen müssen.....spätestens wenn Fördergelder / Subventionen fließen und dein Arbeitgeber seinen Fuhrpark u.A. deshalb auch in diese Richtung umrüstet....;)

@vectoura

in wessen Tasche lüg´ich , wenn ich die Reichweite des Ampera fast ausschließlich elektrisch ausnutzen kann ( auch mit zwischenladen )?

Du lügst dir in die eigenen Tasche, aber gut, das kann und will dir sicherlich keiner nehmen.

Das sagt übrigens Greenpeace zu dem Elektromobil-Hype:

Greenpeace über Elektroautos...

Zitat:

...

Die Umweltschutzorganisation sieht die derzeitigen Elektroauto-Projekte mit großer Skepsis. „Ich halte diesen Elektromobilitäts-Hype für ausgemachten Blödsinn“, sagte der Greenpeace-Autoexperte Wolfgang Lohbeck der „Berliner Zeitung“ (Donnerstagausgabe). In staatlich geförderten Großversuchen werde vorgetäuscht, beim Elektroauto würden Quantensprünge unmittelbar bevorstehen. Das sei falsch. Der Stromverbrauch von Elektroautos in der Praxis ist höher als von den Herstellern angegeben. Der Autonutzer schließlich könne nicht mehr ohne Hindernisse von A nach B fahren, sondern müsse für seine Mobilität eine „ausgefuchste Terminplanung“ machen, da das Auto oft an der Steckdose hänge.

...

Zitat:

...

E-Autos verbrauchen mehr als angegeben

Auch unter Klimagesichtspunkten lehnt Lohbeck Elektroautos ab. Ein fünfmonatiger Test habe ermittelt, dass ein Elektro-Mini von BMW statt der versprochenen 15 Kilowattstunden je 100 Kilometer 30 Kilowattstunden verbrauche. Auf Basis des Strom-Mixes in Deutschland entspreche dies einer CO2-Emission von 180 Gramm pro Kilometer. „So viel emittiert eine Mittelklasse-Limousine.“ Der Durchschnittswert der BMW-Flotte (ohne Mini E) beispielsweise liegt sogar nur bei 159 Gramm pro Kilometer. Maßgeblich sind hierfür allerdings die Angaben des EU-Normverbrauchs. Für den Mini E operiert Greenpeace hingegen mit dem im eigenen Test ermittelten Praxiswerten. Die liegen auch bei Verbrennungsmotoren in den meisten Tests weit über den EU-Norm-Angaben, die die Autohersteller in Prospekten angeben müssen.

Aus dieser Perspektive folgert Lohbeck, der Verbrennungsmotor sei daher „auf lange Zeit“ besser als der Elektroantrieb. In den kommenden 20 Jahren werde es einfacher sein, den Spritverbrauch auf 1,5 Liter zu drücken als ein Elektroauto auf 50 Gramm Kohlendioxid.

...

Aber gut, Greenpeace hat ja wohl auch keine Ahnung ...oder doch?

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von cone-A

Das dürfte ganz gut in diesen Fred passen. Gestern haben die Wirtschaftsjunioren Augsburg zu einem Abend über E-Mobilität zu den Stadtwerken Augsburg eingeladen. Stargast war Alois Ruf. Thesen waren unter anderem, daß am Ladevorgang viel optimiert werden kann. Z.B. werden Ladestationen so optimiert, daß der Strom im Auto direkt in die Batterie geht und kein Ladegerät im Auto mehr notwendig ist. Auch werden Schnelladezyklen entwickelt, welche einen Akku in 15 min. vollbekommen.

Opel entwickelt gerade mit der TU München einen Stromspeicher für Stadtautos, der nicht auf einem Akku, sondern einem Kondensator basiert. Gerade im Stop-and-go Verkehr soll diese Lösung besser geeignet sein.

Außerdem legen die Stadtwerke Augsburg mit der E-Mobilität richtig los. Sie bauen derzeit im Stadtgebiet Ladestationen auf, die einfach mit einer Kundenkarte entsperrt werden können. Es gibt auch Komplettpakete für Pedelecs, E-Roller oder Segways. Da zahlt man eine monatliche Rate für Leasing, Nahverkehrsfahrkarte und Stromflatrate: http://www.stawa.de/privatkunden/eRoller.php . So etwas wäre auch ein gutes Geschäftskonzept für den Ampera. Ich denke, die Sache kommt schön langsam ins Rollen.

Gruß cone-A

Und wer soll das alles bezahlen?

Viele Grüße, vectoura

Ist diese 5-monatige MINI-Testaktion von Greenpeace irgendwo mal online dokumentiert ?!?

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

 

Und wer soll das alles bezahlen?

Viele Grüße, vectoura

In Augsburg findet der Versuch komplett ohne staatliche Unterstützung statt. Und glaubt mir, Augsburg hat derzeit kein Geld zu verschenken. Bislang liegt trotzdem noch kein Insolvenzantrag der STAWA beim AG Augsburg.

Außerdem bringt es den Versorgern auch was. Stichwort Vehicle to grid. Wenn man mit E-Autos Lastspitzen abfangen kann, wird der Stromeinkauf billiger.

Also nicht einfach unreflektiert alles schlecht reden. ;)

Gruß cone-A

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

Auf Basis des Strom-Mixes in Deutschland

...

Maßgeblich sind hierfür allerdings die Angaben des EU-Normverbrauchs. Für den Mini E operiert Greenpeace hingegen mit dem im eigenen Test ermittelten Praxiswerten. Die liegen auch bei Verbrennungsmotoren in den meisten Tests weit über den EU-Norm-Angaben, die die Autohersteller in Prospekten angeben müssen.

Aber gut, Greenpeace hat ja wohl auch keine Ahnung ...oder doch?

Viele Grüße, vectoura

Die Frage kann ich nicht beantworten. Ich weiß jedoch, daß Greenpeace Äpfel mit Birnen vergleicht (s.o.). Sobald der Strom aus regenerativen Quellen kommt (was ja schon heute problemlos möglich ist), ist die Höhe des Verbrauchs ja fast schon wurscht.

Zitat:

Aber gut, Greenpeace hat ja wohl auch keine Ahnung ...oder doch?

Nein, die haben keine Ahnung, die haben eine "AGENDA".

Zwischen den beiden besteht schon ein kleiner Unterschied...

Die sollten erstmal tief einatmen und "Entspannung" üben. :D

Selbst wenn der CO2 Austoss der gleiche ist heisst es aber im Falle von LA (meinetwegen auch Berlin) das mit Hilfe von EV der Smog weg ist da die KKW auf der anderen Seite der Berge sitzen wo der Wind bläst.

In dem Sinne funktioniert die Sache egal wie viel CO2 (was mir eh Wurscht ist).

Was die Stromkosten betrifft ist das eh für jede Lokale anders.

Zum Thema Stromkosten fallen mir sogar noch Geschäftsideen ein. Kennt noch jemand Nachtstrom? Das gleiche unter dem Namen "Autostrom" (oder wie auch immer) etwas preiswerter als die normale kWh in den Abend- und Nachtstunden. Die normale Ladezeit dürfte sich im Hauptteil nachts abspielen. Damit könnte man die Auslastung der Kraftwerke sogar optimieren.

Tschüß

Tobi

Das alles ist nur in optimistischen Fragmenten und noch dazu schlichtweg zu kurz diskutiert.

Hier mal erste "Anregungen":

1. Höhe der Infrastrukturkosten und Ausgestaltung der notwendigen Infrastruktur?

Info: Ein 230 V Stromanschluß (Steckdose) an einer bereits vorhandenen Straßenbeleuchtung kostet bereits zwischen 500-1000 €. Da aber natürlich nicht jede "Laterne" vom Standort her als "Ladeplatz" für E-Mobile dienen kann und die E-Mobile natürlich "vertreut" parken ("stehen", wenn sie nicht benutzt werden), müssen für eine praktikable Absicherung der Akkuladungen dieser E-Mobile um einen Faktor "X" mal mehr Ladestationen frei verfügbar sein, als es zeitbezogen E-Mobile gibt. Denn der bevorzugte Ladezeitraum wird nachts sein (hier angesprochen: Problem des quasi überschüssigen Nachtstroms)

Wenn also (Bsp.) im Großraum München dann in 2-3 Jahren mal (fiktiv) 50.000 E-Mobile fahren sollten, dann müßten für dieses 50.000 Fahrzeuge dann ca. 200.000 Ladestationen zur Verfügung stehen-alles andere wäre nicht praktikabel.

Denn ein E-Mobil lädt nicht in 5-7 Minuten (wie ein konventionelles Fahrzeug), sondern bestenfalls (sehr optimistische Annahme) im Schnell-Lademodus (welcher aber wiederum die Akkulebensdauer erheblich verringert) um die 15-25 min (dann aber nur 1-4 KWh an Leistungsaufnahme technisch möglich...auch in absehbarer Zukunft). Das reicht dann für ca. 15-20 KM Reichweite, "abends" (oder eben "danach"...nach dieser Schnell-Ladung) heißt es dann wieder: Voll Laden bitte!

Dann aber üblicherweise nicht im Schnell-Lademodus (Akkuschonung!), sondern im normalen Ladebetrieb. Da sind dann Ladezeiten von ca. 3 h -7..8 h nötig (hängt von der Dimensionierung des jeweiligen Akkupacks ab).

Das wiederum bedeutet,dass ein nächtlicher (öffentlicher) Stromladeplatz für ein E-Mobil nur von einem E-Mobil genutzt werden kann, diese Ladestation ist dann "blockiert".

Es ist auch nicht praktikabel, dass sich Bewohner von Mehrfamilienhäusern oder großen Mieteinheiten dann mittels 1 oder 2 Stück 50-Meter-Kabeltrommeln aus dem Baumarkt quasi auf der Straße "ihre" Ladestation "bauen".

Mal ein unternehmerisches Szenario:

Eine "echte" Ladestation (ähnlich wie eine Zapfsäule) an einer (Strom-)Tankstelle wird ca. 5-10.000 € kosten.

Nun die Frage: Wie hoch werden die Einnahmen an dieser Ladestation sein?

Bsp: Ein Ampera braucht ca. 3 h, um den Akku mit einer Leistung von 8 KW/h zu laden. In diesen 3 Stunden an der besagten Ladestation macht der Betreiber dieser Station dann (nach aktuellen Strompreisen+ 10% Zuschlag als Gewinn für den Betreiber) ca. 3,00 € UMSATZ. Ganz schön fett...oder?

D.h., selbst wenn ununterbrochen an dieser Ladestation gleichzeitig 4 E-Mobile ihre Akku's voll laden würden (was "lebensfremd" ist), kommt der Betreiber dieser Station an einem ganzen Tag (24 h) nur auf einen UMSATZ von ca. 96 €. Der Gewinn (vor weiteren üblichen Kosten wie TÜV, Wartung, Reparaturen etc.) würde dann etwa 9-10 € pro Tag betragen.

Mit anderen Worten: Eine derartige Ladestation würde sich für einen Unternehmer erst nach mehreren Jahren amortisieren!

Daran sieht man schon, dass hier nur EINES hilft: Staatliche Subventionen in Mrd. Höhe, Jahr für Jahr.

Und diese Subventionen müssen dann natürlich über die Solidargemeinschaft ("alle Stuerzahler") wieder hereingeholt werden. Es wird, ähnlich wie bei dem Subventionswahnsinn bei der Photovoltaik, zu einer Kostensteigerung bei den allgemeinen Mobilitätskosten kommen, welche aber die Gemeinschaft auffangen muß.

Es kann nur so "laufen": Der Strom, welcher zum Betreiben von E-Mobilen verwendet wird, wird deutlich teurer werden als der Strom, welcher für andere Verbraucher bestimmt ist, schon allein wegen der dann dem Fiskusu entgehenden Einnahmen aus der Energiesteuer (Mineralölsteuer). Die Technik für eine dezidierte Zählung und Abrechnung von Strom für verschiedene Verwendungzwecke existiert bereits, dass ist also nicht das Problem.

 

Bloß das sich dann, nach einer sicherlich kommenden Phase der Subventionen für E-Mobile, diese sich erhöhenden Stromkosten negativ auf die Kostenbilanzen der Elektrofahrzeuge auswirken werden.

 

Ein weiterer Fakt ist, dass Lithium erstens knapp

Wissenswertes über Lithium...

und zweitens ist Lithium gar nicht "harmlos", sondern eher problematisch im "handling",

Chemische Eigenschaften von Lithium...

das spätere Recycling (vor allem von Lio-Polymer-Akkus) ist aufwendig.

Als Diskussionsgrundlage sollte diese ersten Anregungen erst einmal ausreichen...

Viele Grüße, vectoura

 

 

Zitat:

Original geschrieben von cone-A

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

 

Und wer soll das alles bezahlen?

Viele Grüße, vectoura

In Augsburg findet der Versuch komplett ohne staatliche Unterstützung statt. Und glaubt mir, Augsburg hat derzeit kein Geld zu verschenken. Bislang liegt trotzdem noch kein Insolvenzantrag der STAWA beim AG Augsburg.

Außerdem bringt es den Versorgern auch was. Stichwort Vehicle to grid. Wenn man mit E-Autos Lastspitzen abfangen kann, wird der Stromeinkauf billiger.

Also nicht einfach unreflektiert alles schlecht reden. ;)

Gruß cone-A

Die Stadtwerke Augsburg haben in den letzten Jahren mit dem Personen-Nahverkehr immer zweistellige Millionenverluste erwirtschaftet. Der einzige Bereich, in dem überhaupt nennenswerte Gewinne erwirtschaftet wurden und werden, ist die Engergieversorgung (Beteiligte u.a. hier: Bayerngas GmBH; Erdgas Schwaben GmbH;M-net Telekommunikations GmbH; KEA Kraftwerksprojekt GmbH und Co.KG...ein Projekt dieser Unternehmung ist ua. der Bau eines Steinkohle Großkraftwerkes...da kann man schöne Steuergelder..Pardon..."Subventionen" abfassen... ), der Rest erwirtschaftet nur laufende Verluste.

2008 haben die Stadtwerke Augsburg dann insgesamt 1,6 Mio.€ Jahresüberschuß bilanziert (2007 : 9,0 Mio. € Jahresüberschuß), wobei wie gesagt der städtische Nahverkehr der größte Verlustbringer war. Die Bankverbindlichkeiten (salopp gesagt die Schulden) beliefen sich 2008 auf 374,3 Mio. € , bei einem Umsatzerlös von 408,2 Mio. €.

Ist "da" bei den STAWA wirtschaftlich alles "paletti"????

Also, nicht einfach unreflektiert alles schön reden.;) und der Flatrate-Strom für die tollen E-Roller kommt vermutlich aus dem Steinkohlekraftwerk....kleiner Scherz...

Viele Grüße,vectoura

 

Zitat:

Original geschrieben von cone-A

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

Auf Basis des Strom-Mixes in Deutschland

...

Maßgeblich sind hierfür allerdings die Angaben des EU-Normverbrauchs. Für den Mini E operiert Greenpeace hingegen mit dem im eigenen Test ermittelten Praxiswerten. Die liegen auch bei Verbrennungsmotoren in den meisten Tests weit über den EU-Norm-Angaben, die die Autohersteller in Prospekten angeben müssen.

Aber gut, Greenpeace hat ja wohl auch keine Ahnung ...oder doch?

Viele Grüße, vectoura

Die Frage kann ich nicht beantworten. Ich weiß jedoch, daß Greenpeace Äpfel mit Birnen vergleicht (s.o.). Sobald der Strom aus regenerativen Quellen kommt (was ja schon heute problemlos möglich ist), ist die Höhe des Verbrauchs ja fast schon wurscht.

Du bist also (oder habe ich das falsch verstanden?) der Meinung, dass man den gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen abdecken könnte? Meinst du mit "regenerativen" Quellen auch den mit ca. 500 % (gegenüber dem Erstellunsgpreisen "konventionellen" Stromes) subventionierten "Solarstrom"?

 

Grübelnde Grüße, vectoura

Mal wieder ein Zeitplan, wie sicher auch immer man jetzt den Ampera bereits im Oktober diesen Jahres bekommt...!(?)

http://www.autozeitung.de/auto-neuheiten/alle-neuen-opel-bis-2012

am 18. Mai 2010 um 10:42

Zitat:

Original geschrieben von flex-didi

Mal wieder ein Zeitplan, wie sicher auch immer man jetzt den Ampera bereits im Oktober diesen Jahres bekommt...!(?)

http://www.autozeitung.de/auto-neuheiten/alle-neuen-opel-bis-2012

Erst den Zafira, jetzt den Ampera vorgezogen... woran liegts?

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