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OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? ;)
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................
Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................
Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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25122 Antworten
Ich zitiere mal, nachdem das Blei vor Jahrzenten aus dem Ottokraftstoff entfernt wurde...
Begründet auf Tierexperimenten ist Molybdän und seine Verbindungen in hohem Grade giftig. Beweise dafür fanden sich in Berichten über chronische Leberfunktionsstörungen von Arbeitern, die in einem sowjetischen Mo-Cu Betrieb Molybdänverbindungen ausgesetzt waren. Auch in Armenien zeigten sich ähnliche Anzeichen dieser Krankheit unter Fabrikarbeitern und Einwohnern, die in der Nähe von molybdänabbauenden Fabriken wohnten. Gemeinsame Symptome waren Knienschmerzen, Schmerzen in Händen und Füßen, Gelenkmißbildungen und Ödeme.
Read more: http://www.lenntech.de/pse/elemente/mo.htm#ixzz2zDSjII2M
Also das sollen wir in den Tank schütten und dann durch den Auspuff verblasen ?
Als Werkstoff oder Zerspanungswekzeug sicherlich eine Lösung.
Allerdings, um den letzten Schwefel zu binden, wenn´s darum geht,wäre wohl eine Katalytische behandlung Sinnvoller.
Etwas in den Tank zu schütten, was nach EINEM Arbeitstakt wieder weg ist und als wirkliches Gift aus dem Auspuff kommt, ja wenn man möchte.....
Und ob in der Verbrennung wirklich die Base die Säure aufhebt, da bei der Explosion ziemlich kurze Zeit vergeht...
ein netter ansatz, aber da wäre wohl das Einspritzen oder zugeben von Lauge wohl Sinnvoller, als seit 20 Jahren verbotene gelöste Metalle zu verbrennen.
Stichwort: LiqidMoly..... will das da jemand verkaufen ?! Ob da überhaupt noch Molybdän drin ist, weiss ich nicht. Was ich lernte wurde es verboten.
Was dann die Schwefelige Säure im Abgastrakt kondensiert und verdünnt anstellt ist eine gaaaanz andere Geschichte,oder ?
Aber so bekommt man dann den Abgastrakt eines Diesels auf die Lebensdauer eines Benziners, oder noch kürzer ?
Zitat:
Original geschrieben von blueskoda
Um den Geräuschpegel im Dieselmotor noch weiter zu reduzieren, empfehle ich das MoS2 zusätzlich zum eingfüllten Öl.
Wem ein Diesel zu laut ist sollte entweder ein besser gedämmtes Auto oder einen Benziner kaufen, oder auf das Starten des Motor verzichten da dann Ruhe ist.
Manche kippen auch alles ins Auto was eine ausreichend wirkungsvolle Werbung schaltet. :rolleyes:
Man sollte bei solchen "Wundermitteln" immer überlegen warum kleine Hinterhofklitschen revolutionäre Produkte entwickeln auf die keiner der Großkonzerne kommt und warum diese Produkte die für wenig Geld Probleme lösen für deren Lösung die Konzerne Millionen ausgeben nicht von der Mineralölindustrie und den Autoherstellern als Problemlöser im großen Stil eingesetzt werden.
Das Wunder an diesen Mitteln ist das man damit Geld verdienen kann.
Aber eine alte Kaufmannsregel besagt ja das jeden Tag ein Dummer aufsteht den man finden muß.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Zitat:
Original geschrieben von blueskoda
Um den Geräuschpegel im Dieselmotor noch weiter zu reduzieren, empfehle ich das MoS2 zusätzlich zum eingfüllten Öl.
Wem ein Diesel zu laut ist sollte entweder ein besser gedämmtes Auto oder einen Benziner kaufen, oder auf das Starten des Motor verzichten da dann Ruhe ist.
Manche kippen auch alles ins Auto was eine ausreichend wirkungsvolle Werbung schaltet. :rolleyes:
Man sollte bei solchen "Wundermitteln" immer überlegen warum kleine Hinterhofklitschen revolutionäre Produkte entwickeln auf die keiner der Großkonzerne kommt und warum diese Produkte die für wenig Geld Probleme lösen für deren Lösung die Konzerne Millionen ausgeben nicht von der Mineralölindustrie und den Autoherstellern als Problemlöser im großen Stil eingesetzt werden.
Das Wunder an diesen Mitteln ist das man damit Geld verdienen kann.
Aber eine alte Kaufmannsregel besagt ja das jeden Tag ein Dummer aufsteht den man finden muß.
MOS2 wurde im Krieg für Jagdbomber entwickelt. Bei Beschuß und Verlust des Motorenöls konnten die Flugzeuge noch einige Zeit mit dem Schmierfilm die Motoren betreiben, um notzulanden.
Später hatte es große Bedeutung (bis in heutiger Zeit) in der Tribologie, besonders zum Einfahren von Getrieben, Zahnradmechanismen oder Motoren, um Oberflächenglättung und Reibreduzierung zu erreichen. Wegen der enormen Schmierfähigkeit wird es u.a. auch in Minen-LKWs in Indien eingesetzt, weil dort immer wieder mal Ölschrauben abreissen und somit wenigstens bis zur Werrksatt langsam gefahren werden kann.
Erfunden hat es keine "kleine Klitsche", vielmehr wurde es nach seiner Entdeckung von Herrn Kuhnweiß sen. als Erfinder patentiert, er war zuletzt der Inhaber von OKS-Sonderschmierstoffe in München und galt bis zu seinem Tode vor ein paar Jahren in dieser Branche als geachteter Pionier weltweit.
MOS2 wird auch nicht in den Treibstoff gekippt, sondern ist ein Zusatzschmierstoff für Motorenöl, einige Hersteller wie "LiquiMoly" geben es zum Teil bis heute in Hochleistungs-Motorenöle, auch wird es im Maschinenbau zum Einlaufen bis heute mit großem Erfolg verwendet.
Für neueste Motoren mit DPF würde ich es nicht verwenden, ohne genaue Forschungsergebnisse zu kennen, es könnte die Lamellen des DPF "beschichten" und ihn somit wirkungslos werden lassen.
"Könnte", weil der Anteil an verbrannten Motorenöl im Abgas in der Praxis ziemlich gering ist!
Dies nur zur "Erhellung" einiger völlig Uninformierter hier! Nicht alles gibts per App an Wissen, zumindest aber sollte man sich mit Schmierstoffen etwas auskennen, wenn man schon zu diesem Thema völlig falsch postet und man mögliche Anwender mangels eigenem Wissen um die Materie als "dumm" bezeichnet!
Da die Geschichte patentiert ist, haben sie Großkonzerne nicht im Programm! Das ist der Hintergrund.
Also nicht irgend einen "Käse" posten, wenn man vom Thema keinerlei Branchenkenntnisse hat!
Bekannt ist das Produkt unter "LiquiMoly MOS2-Konzentrat" oder unter dem weiteren Markennamen "Molykote".
Desgleichen wird MOS2 nicht an Kolbenringen "zersetzt" und zu Schwefel umgewandelt! Es bleibt vielmehr im Motoren-/Getrieböl als filterdurchgängige Suspension.
Ich habe mich deshalb veranlasst gesehen, Licht in die Sache zu bringen, weil man mit etlichen Beiträgen hier als Fachmann öfters den Eindruck hat, dass hier oft mit zu "dicker Hose" aber zu wenig Wissen lautstark gepostet wird. "App" ersetzt eben nicht fachlichen Intellekt, manchmal sind die Beiträge schon hanebüchen.
LG Toni, ehemaliger Generaldistributor von OKS-Sonderschmierstoffe in München.
Na Toni,
dann solltest du eigentlich wissen, wie die Firma heisst, nämlich seit 1981 OKS Spezialschmierstoffe GmbH, gegründet 1978 von Diplom-Ingenieur Friedrich Kuhn-Weiss (nicht Kuhnweiß) als OmniKote Spezialschmierstoffe GmbH und der Firmensitz ist bis heute Maisach (immerhin in der Nähe von München).
Zitat:
Original geschrieben von datalost
Dies nur zur "Erhellung" einiger völlig Uninformierter hier! Nicht alles gibts per App an Wissen,
;):D:)
gut geschrieben!
Zitat:
Original geschrieben von datalost
Dies nur zur "Erhellung" einiger völlig Uninformierter hier!
Desgleichen wird MOS2 nicht an Kolbenringen "zersetzt" und zu Schwefel umgewandelt!
Es bleibt vielmehr im Motoren-/Getrieböl als filterdurchgängige Suspension.
Ich habe mich deshalb veranlasst gesehen, Licht in die Sache zu bringen, weil man mit etlichen Beiträgen hier als Fachmann öfters den Eindruck hat, dass hier oft mit zu "dicker Hose" aber zu wenig Wissen lautstark gepostet wird. "App" ersetzt eben nicht fachlichen Intellekt, manchmal sind die Beiträge schon hanebüchen.
LG Toni, ehemaliger Generaldistributor von OKS-Sonderschmierstoffe in München.
Genau,
etwas zur Wissensaufbesserung,
Suchwort, thermischer Zerfall vom MoS2,
beginnt bei 320°C, eine übliche Temperatur im Blow-by am Kolbenring.
http://books.google.de/books?...
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Wolv O.
Na Toni,
dann solltest du eigentlich wissen, wie die Firma heisst, nämlich seit 1981 OKS Spezialschmierstoffe GmbH, gegründet 1978 von Diplom-Ingenieur Friedrich Kuhn-Weiss (nicht Kuhnweiß) als OmniKote Spezialschmierstoffe GmbH und der Firmensitz ist bis heute Maisach (immerhin in der Nähe von München).
Und ist nur deswegen keine kleine Klitsche weil Sie zum Freudenbergkonzern gehört :D
Und Schmieröl für Verbrennungsmotoren gehört offensichtlich nicht zur Kernkompetenz dieser Firma.
Wie auch immer, seit dem WK II hat sich im Bereich Motoröl einiges getan was MOS2 überflüssig macht, wie auch beim Sprit und man hat zwischenzeitlich sogar Zweitaktöle erfunden. MOS2 mag in Schmierfetten seine Berechtung haben aber nicht mehr in Motorölen.
Ich muss nun nochmal erneut ein positives Feedback geben in Bezug auf Monzol.
30 kmh, leicht bergauf, 2. Gang ca. 1500 Umdrehungen, ohne Monzol bzw mit Addinol hatte ich immer ein leichtes Nageln gehört, jetzt mit 500 ml Monzol auf 70 Liter Diesel (star Tankstelle) ist das Nageln nicht mehr zu hören!
Verbrauch ist auch nochmal etwas runter gegangen, 6-6,5 l auf 100 km bei 2.7 tdi 180 PS finde ich hier im Thüringer Wald sehr sehr akzeptabel.
Also absolute Kaufempfehlung für Monzol!
Grüße
Veteran
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Zitat:
Original geschrieben von Wolv O.
Na Toni,
dann solltest du eigentlich wissen, wie die Firma heisst, nämlich seit 1981 OKS Spezialschmierstoffe GmbH, gegründet 1978 von Diplom-Ingenieur Friedrich Kuhn-Weiss (nicht Kuhnweiß) als OmniKote Spezialschmierstoffe GmbH und der Firmensitz ist bis heute Maisach (immerhin in der Nähe von München).
Und ist nur deswegen keine kleine Klitsche weil Sie zum Freudenbergkonzern gehört :D
Und Schmieröl für Verbrennungsmotoren gehört offensichtlich nicht zur Kernkompetenz dieser Firma.
Stimmt! ;-)
Wobei es darum ging, dass MOS2 kein undefinierbares "Trendmittelchen" aus dem "Eso-Laden" darstellt, sondern ein hochseriöses Produkt mit interessanten Eigenschaften und in der Tribologie immer noch seinen festen Stellenwert besitzt. Motorenöle gehören nicht zur Kernkompetenz von OKS, dafür aber Ölzusatz MOS2, LiquiMoly hat z.B. hochpreisige aktuellle Motorenöle, die dem Rechnung tragen.
Sag mal, was wurde als Motorölbeigabe verboten ?
Molybdän oder Wolfram ?
Zitat:
Original geschrieben von datalost
LiquiMoly hat z.B. hochpreisige aktuellle Motorenöle, die dem Rechnung tragen.
LM ist ein Handelskonzern, Die verkaufen das was die Leute wollen und nicht was Sinn macht. Das 10W40 mit MOS2 bleibt deswegen so lange im Sortiment bis es sich nicht mehr lohnt, technisch Sinn macht es seit 30 Jahren nicht mehr.
Wenn Du denen ein Mittelchen bringst welches zwar nichts nützt aber auch nicht schadet und große Gewinne verspricht weil es die Kunden kaufen wird es ins Sortiment aufgenommen werden.
In einem klapperigen Golf Eins macht das Zeug vielleicht Sinn. Aber in heutige moderne Motoren würde ich das NIEMALS reinkippen... :D
Zitat:
Original geschrieben von VeteranA4
Ich muss nun nochmal erneut ein positives Feedback geben in Bezug auf Monzol.
30 kmh, leicht bergauf, 2. Gang ca. 1500 Umdrehungen, ohne Monzol bzw mit Addinol hatte ich immer ein leichtes Nageln gehört, jetzt mit 500 ml Monzol auf 70 Liter Diesel (star Tankstelle) ist das Nageln nicht mehr zu hören!
Verbrauch ist auch nochmal etwas runter gegangen, 6-6,5 l auf 100 km bei 2.7 tdi 180 PS finde ich hier im Thüringer Wald sehr sehr akzeptabel.
Also absolute Kaufempfehlung für Monzol!
Grüße
Veteran
Bitte um Information der:
Temperatur
Windverhältnisse
Luftfeuchtigkeit
und besonders: Sind jetzt Sommerreifen am Fahrzeug ?
Heisst das jetzt, wenn man die Suppe in den Tank schüttet, die Verbrennung auch noch besser wird, da das Klopfen weniger wird ?....
ein echtes Teufelzeug, bei wie war das ? 1:200 Verdünnung ?
Das wichtigste ist jedoch, dass man dran glaubt.
Wenn ich was falsch verstanden habe tut´s mir leid, ich bin hier in einem Th über Zusätze welche man dem Treibstoff zur Verbesserung der Schmierwirkung beisetzt....
Zitat:
Original geschrieben von etti66
Wenn ich was falsch verstanden habe tut´s mir leid, ich bin hier in einem Th über Zusätze welche man dem Treibstoff zur Verbesserung der Schmierwirkung beisetzt....
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Viele waren auf der Suche nach einem preiswerten Zusatz, das die Lebensdauer der Diesel-Hochdruckpumpe verlängert, die Einspritzdüsen von inneren Verkokungen abreinigt, die Düsenbohrungen frei hält.
Viele haben hier berichtet, das nach ca. 1 bis 2 Tankfüllungen das Laufverhalten, die Beschleunigungswerte etwas besser wurden. Das sind aber Nebeneffekte die sich durch die innerlich nun sauberen Einspritzventile einstellen. Das wurde hier mehrfach mit den Werkstattgeräten nachgemessen.
Das Monzol wurde über längere Zeit erprobt und abgestimmt.
Ich kann sagen (PD-Motor) es ist seinen Preis wert.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
.....
Manche kippen auch alles ins Auto was eine ausreichend wirkungsvolle Werbung schaltet. :rolleyes:
Das Wunder an diesen Mitteln ist das man damit Geld verdienen kann.
Aber eine alte Kaufmannsregel besagt ja das jeden Tag ein Dummer aufsteht den man finden muß.
Im Großen und Ganzen muß ich Dir Recht geben. Aber kein Autohersteller und auch nicht die Zulieferer, wie Bosch z.B. legen großen Wert mehr auf extreme Langlebigkeit ihrer Produkte. Die leben vom Umsatz. Und dem Marktzuwachs. Und über die Wirksamkeit von 2-T Öl als Dieselzusatz, insbesondere die Verbesserung der Schmierwirkung möchte ich auch auf diese Diskussionsrunde hinweisen. Da hat Einer einen ganz besonderen Versuch gemacht und die verbesserte Schmierwirkung zweifelsfrei nachgewiesen.
Siehe hier --> auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?t=156131.
Früher hatte ich einen Peugeot Diesel (mit PSA-Wirbelkammer-Motor und Bosch-Roto Einspritzpumpe), den fuhr ich, nachdem ich einschlägige Berichte in der Fachpresse über "gefressene" Bosch-Pumpen gelesen habe, weil schon damals der Diesel stark entschwefelt und die Paraffine entfernt (speziell im Winterprodukt, damit die Filter und Leitungen nicht zugehen) und damit an Schmierfähigkeit verlor. Ich habe in diesem Fahrzeug beim Tanken immer "Diecyl" dazugegeben. Der Motor hat es mir mit extremer Langlebigkeit und sauberer Verbrennung gedankt. Alle Agregate von Anlasser über Pumpen, Düsenstöcke usw. waren bei KM-Stand 378.000 noch intakt. Nur trennte ich mich damals von dem Auto, weil die Steuer nicht mehr in Relation zur Einsparung am Spritgeld stand. Da bin ich, da ich auch berufsbedingt nicht mehr so weit fahren musste (unter 12.000 km im Jahr), wieder auf einen Benziner umgestiegen. Und noch was: Bei ca. 200.000 hat der Motor angefangen, immer mehr Öl zu verbrauchen, etwa 1,5 Liter auf 1000 km. War mir zu viel. Der Werkstatt-Meister bei Peugeot meinte nur, das wäre sogar noch ein sehr guter Wert, da gäbe es Neufahrzeuge, die mehr bräuchten. Ich war damit aber nicht zufrieden. Da hat man mir ein Teflon-Öl Zusatz empfohlen, der im Motor kleinere Toleranzen ausgleicht, und die Oberflächen versiegelt, insgesamt für einen ruhigeren Motorenlauf sorgt, den Öl-und sogar Spritverbrauch senkt. Und das war tatsächlich auch so. Zudem hatte ich noch das Gefühl, dass der Motor plötzlich 10 PS mehr hatte (rein subjektiv). Manche Produkte halten, was sie versprechen. Man muss heutzutage nur ganz genau hinschauen.
LG + frohe Ostern
Harold