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OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? ;)
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................
Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................
Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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25122 Antworten
Vertragt Euch. Bei so vielen Beiträgen ist es menschlich normal etwas zu übersehen oder etwas wieder zu vergessen was man bereits laß, denn neuerliche Informationen drücken dann bereits gelesene, ältere Infos wieder in den Hintergrund.
@dudel27749 Zunächst muß einem bewusst sein, die Motoren reagieren ganz offensichtlich nicht alle identisch auf die Beimischung. Auch ist die Verkokungsneigung der div. Dieselmotoren, bzw. derer
Injektoren unterschiedlich ausgeprägt. Die weit aus meisten haben Autos ohne DPF oder mit DPF
mit dem Freibrenn-System per Nacheinspritzung. Da gab es mW keine Probleme.
Bei Deinem System per Additiv fehlen schlicht Erfahrungswerte. Die Prüfstandsläufe, welche die Injektor-reinigende Wirkung nachweisen konnten, waren allesamt auch andere Konstruktionen.
Ein teilsynth 2T Öl würde ich Dir schon daher empfehlen, mit denen hat es Messungen gegeben,
welche zeigten, weder der Oxidaschegehalt noch der direkt aus der Verbrennung resultierende Ruß
gingen gegenüber DK-pur nach oben. Beim mineralischen fehlen dafür Messwerte, jedoch lassen
ja auch die Normen (ob die Angabe einer Raucharmen Verbrennung beispielsweise vorhanden ist)
Rückschlüsse zu. Die umfangreichsten Messungen gab es zum "meguin megol 2T teilsynth.
Es war unter allen Bedingungen unkritisch und lieferte den Reinigungsbeweis.
Es gibt zweifelsohne zahlreiche andere die eben so gut oder gar besser sind. Nur gibt es zu denen schlicht nicht so umfangreiche Messungen (unter Laborbedingungen)
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir noch das "Procycle 2t teilsynth." empfehlen. Es wird über "louis 2Rad Shops" vertrieben und ist ein exzellentes 2Töl, allerdings auch teurer. Es kommt in Frage, wenn man beispielsweise nicht gleich 20L online bestellen will.
zu4.) Es gibt in D KEINEN DK ohne Biogene Komponente mehr.
Das Muschel V-Po*er hat genau wie alle anderen ca. 7% FAME mit drin.
Das AR*L ultim*** hat KEIN FAME, jedoch eine andere (höherwertige) Biogene Komponente. (Das stimmt auch, führt hier aber zu weit)
Leider hat zuletzt genanntes bei Messungen einen tendenziell eher schlechteren Wert in Bezug auf die schmierenden Eigenschaften (HFRR-Test) gezeigt.
Daher würde ich es allenfalls 50% beimischen, dann ist Dein FAME im Tank also uner 4% und damit in der Größenordnung wie es jahrelang problemlos ging. (Das ist jetzt ausschließlich meine persönliche Meinung)
@exordium: jede 4te und dann gleich 1:100 (basierend auf Erfahrungswerten), vorausgesetzt Du nimmst "das richtige" Öl.
Wenn man wirklich alle Beiträge gelesen hätte,oder zumindest mehr als 50%, wüsste man das die Zielsetzung nicht der Komfortgewinn ist sondern die Schmierung aller durch Diesel mangelgeschmierte Komponenten und dazu reicht eine Mischung von 1.200 - 1:250, das aber bei jeder Tankfüllung.Was bringt es wenn man nur ab und zu was schmiert das ständige Schmierung bedarf?
Wenn man nur alle paar Mal viel Zweitaktöl nimmt hat man zwar den zweifelhaften Vorteil immer wieder die Wirkung der verbesserten Schmierung und der Reinigungswirkung zu spüren aber das eben auch nur weil die Wirkung nach einigen 100km wegfällt und der Motor wieder etwas unkomfortabler läuft,kippt man dann wieder Zweitaktöl rein merkt man wieder eine Verbesserung.
Kippt man aber bei jeder Tankfüllung im Verhältnis 1:200 rein merkt man möglicherweise keine Veränderung da die auch unmerklich verlaufen kann,bzw bei einem sauberen System ändert sich gar nichts, aber dafür wird die Schmierung konstant auf höherem Niveau gehalten.
@ dudel27749
JASO-FC bzw. ISO-EGC sind die passenden Normen, das ISO-EGB könnte eventuell zu anspruchslos sein so das es zu unsauberen Verbrennungen kommt und deswegen die Regenerationsintervalle kürzer sind.
Zitat:
1.) Soll ich das Mischungsverhältnis wieder auf 1:200 setzen?
Ja,und wenn möglich bei jedem Tanken panschen.
2.) Soll ich wieder ein teilsynthetisches ZTÖ verwenden?
Ja,welche mit den oben von mir genannten Normen
3.) Ist das mineralische ZTÖ evtl schädlich für das Kraftstoffsystem?
Eher nein,schmieren wird es sicherlich auch,nur kann es sein das es dann nicht ganz so sauber verbrennt wie ein Teilsyntetisches,bzw eines mit der anspruchsvolleren Norm
4.) Ist das Tanken von DK ohne Bio-Zusatz bei Verwendung von ZTÖ eher
zu empfehlen (z.B. ultimativer oder gepowerter DK)?
Nö,diese Kraftstoffe bieten noch zuwenig Gegenwert für den Mehrpreis. Im Ausland können diese "Premiumsuppen" seltsamerweise ohne Premiumzuschlag angeboten werden. Alleine deswegen sollte man diese Preissgestaltung nicht noch unterstützen.
Davon abgesehen das sie ihre unbestrittenen Vorteile mit Nachteilen an anderer Stelle erkaufen so das es für den Kunden an sich egal ist was er tankt.
@sir donald: Bevor es hier Missverständnisse gibt. Es ist ja völlig unstrittig das es ursprünglich um die zusätzliche Schmierung ging und die anderen Aspekte sich erst später zeigten.
Nun ist aber die Notwendigkeit der zusätzlichen Schmierung nicht mehr die selbe wie vor ein paar
Jahren, insofern ist es legitim auch oder gerade andere Gründe (wie z.B. Reinigung) mehr zu gewichten.
Es spielt auch meiner Ansicht nach keine Rolle ob ein sinnvoller Aspekt der ursprüngliche war oder sich erst später (ggfs. zufällig) zeigte.
Zusammenfassend kann man wohl sagen:
Wer Bedenken um die Schmierung hat, IMMER ca. 1:200
Wer vor allem reinigen will (sollte i.d.Tat mit obiger Mischung nebenbei passieren) kann für schnellere Erfolge deutlich höher dosieren, etwa 1:100, auch 1:60 funktionierte in der Praxis ohne Nebenwirkungen.
Wenn man zu einer dieser Panscherkategorien gehört ist es ja sogar "zulässig" ( ;) )
zwischen beiden zu wechseln.
Was den Komfortgewinn betrifft (das ist ja durchaus für einige der Hauptgrund, auch wenn es nicht der ursprüngliche war), so kann man schon sagen, das ist Motorabhängig.
Einige reagieren da eindeutig mit leiserem Lauf drauf, andere wiederum gar nicht. (Das war übrigens zur Erinnerung auch auf dem Prüfstand so...warum auch immer).
Mein V6 diesel beispielsweise reagiert eindeutig positiv auf die Beimischung (ruhigerer Lauf), dies merke ich aber erst bei mind. 1:150.
Der R4 diesel meiner Frau reagiert hingegen nicht so eindeutig, bei dem dachte ich einige male, nun könne ich mir sicher sein und dann starte ich ihn anderntags und alles ist wieder anders.
Der ist mir da manchmal etwas rätselhaft...evtl. ist das Anpassung an die Hauptnutzerin...wer weiß ;)
...Einigkeit?
Bei den anderen Aspekten sollte man aber auch nicht ausblenden das fast von Beginn an darauf hingewiesen wurde das es bei deutlich fetteren Mischungen als ca 1:200 durchaus auch zu negativen Nebenwirkungen kommen kann. Auch wenn damals mangels DPF die Regenerationsphasen nicht Thema waren sondern nur das es ab 1:100 zu Blaurauch kommen kann.Blaurauch bedeutet aber das das Öl nicht vollständig verbrennt,unvollständige Verbrennung = Rückstände = häufigere Regeneration beim DPF.
Das Problem ist das jeder Motor je nach Fahrprofil,Sprit und Zweitaktölsorte anderst reagiert.
In diesem Sinne sind Motoren die mit einem Filter geschlagen sind wohl etwas vorsichtiger zu händeln,da würde ich eher die Mischung wieder auf 1:200 setzen und dann vielleicht in kleinen Schritten Richtung 1:100 gehen und bei jedem Schritt beobachten ob sich was ins Negative verändert. Aber trotzdem würde ich immer bei jedem Tanken Zeitaktöl einfüllen.
Zitat:
Nun ist aber die Notwendigkeit der zusätzlichen Schmierung nicht mehr die selbe wie vor ein paar
Jahren
Das Problem ist das nur die Höchstgrenze für die Biokomponente definiert wurde,prinzipiell kann der Sprit auch ohne RME sein. Letztlich dürfte die Beimischung immer auch vom Einkaufspreis und der Verfügbarkeit abhängen.
Zitat:
insofern ist es legitim auch oder gerade andere Gründe (wie z.B. Reinigung) mehr zu gewichten.
Das Problem ist das die Dosis das Gift macht. Ein Mittel das bei einer gewissen Konzentration gut wirkt kann in zu hoher Konzentration auch mal das Gegenteil bewirken,deswegen kann man auch nicht beim Zweitaktöl davon ausgehen das es immer gut ist wenn man die Dosis erhöht.Kann durchaus sein das man bei 1:100 zwar den Komforteindruck verbessert aber es zu einer starken Rauch und Aschebelastung kommen kann.
wohl war, eben "kann".
Zumindest bei meinem Motor gab es bei "alphyrischer-Mischung" sowohl mit dem genannten meguin megol 2T teilsynth, als auch mit dem Procycle teilsynth. keinerlei Probleme.
Bei anderen Motoren und anderen Ölen mag das anders sein.
Ich handhabe es so, es wird die Mischung im Tank möglichst bei etwa 1:200 gehalten, es gibt Schwankungen durch teilweise spontanes Nachtanken, ab und zu erhöhe ich auf 1:100.
Klar kann ich allerdings sagen, als ich im Winter verkokte Injektoren hatte (komischerweise mit der
FAME Erhöhung im DK erstmalig aufgetreten...Zufall?) da kam ich mit 1:200 nicht weiter,vielleicht hätte ich mehr Geduld haben müssen, als ich jedoch die Mischung erhöhte gab es einen eindeutigen Erfolg,
bis dato sind keine verkokten Injektoren mehr zu verzeichnen gewesen.
Das Thema "Zweitaktöl zum Diesel" wird in verschiedenen Foren seit einigen Jahren diskutiert.
In der Google-Suche kann man unter dem Stichwort "Sterndocktor Zweitaktöl zum Diesel"
eine leicht lesbare Zusamenfassung aufrufen, in der nahezu alle Fragen erörtert weden.
Wer also als neuer Leser keine Lust hat, alle Foren zu durchforsten, ist damit gut bedient.
Dort wird empfohlen:
Auf eine Tankfüllung von 60 L DK soll man 250 ml Zweitaktöl, also 1 L Zweitaktöl auf 240 L Diesel (1:240), möglichst vor dem Tanken einfüllen. Das ist ein Richtwert, weil das in der Praxis so genau gar nicht einzuhalten ist.
Zu Beginn der Panscherei kann es hilfreich sein, 0,5L Zweitaktöl auf 60 L Diesel zu geben, um den Reinigungsprozess zu intensivieren. Nach etwa zwei Tankfüllungen reichen 250 ml ZTÖ auf 60 L DK. Eine fettere Mischung bringt keine Vorteile.
Es soll insbesondere bei Motoren mit DPF ein möglichst aschearmes, selbstmischendes ZTÖ eingesetzt werden. Hier hat "Sterndocktor" das teilsynthetische Liqui Moly 1052 empfohlen, das aber inzwischen sehr teuer geworden ist.
Das teilsynthetische Meguin von der Fa. Megol, die zu Liqui Moly gehört, ist genau so gut und viel preiswerter. Man kann es zwischen 3.50 und 4€ pro Liter im 20l-Gebinde erwerben.
Vollsynthetische ZTÖ sind für das Panschen ungeeignet, weil die zuviel Asche hinterlassen.
Zitat:
Original geschrieben von monza3cdti
Vertragt Euch. Bei so vielen Beiträgen ist es menschlich normal etwas zu übersehen oder etwas wieder zu vergessen was man bereits laß, denn neuerliche Informationen drücken dann bereits gelesene, ältere Infos wieder in den Hintergrund.
Danke. Ich möchte es einmal so ausdrücken: "Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr". Ein kleine "Dieselpanscher-FAQ" wäre sicher sehr hilfreich gewesen. Natürlich habe ich auch die super Zusammenfassung vom Doc gelesen. Es gibt ja inzwischen viele weitere Erkenntnisse mit neuen und alten Motoren, verschiedenen Ölen, verschiedenen Mischungsverhältnissen, und und und ... Einige der Infos liegen schon etliche Jahre zurück und ich weiss nicht, was ich davon auf ein aktuelles Triebwerk reflektieren kann/soll/muss.
Zitat:
Original geschrieben von monza3cdti
@exordium: jede 4te und dann gleich 1:100 (basierend auf Erfahrungswerten), vorausgesetzt Du nimmst "das richtige" Öl.
Definiere "richtiges Öl"!?
Ich habe, wie oft empfohlen, ein teilsynthetisches Öl mit sehr geringem Restaschewert genommen.
Zitat:
Original geschrieben von Exordium
Definiere "richtiges Öl"!?
Ich habe, wie oft empfohlen, ein teilsynthetisches Öl mit sehr geringem Restaschewert genommen.
Dann hast Du ja dass richtige genommen! :)
(Und sorry dafür, dass ich leicht "überreagiert" hatte;))
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Auch wenn damals mangels DPF die Regenerationsphasen nicht Thema waren sondern nur das es ab 1:100 zu Blaurauch kommen kann.Blaurauch bedeutet aber das das Öl nicht vollständig verbrennt,unvollständige Verbrennung = Rückstände = häufigere Regeneration beim DPF.
Sir Donald,
genau das (Blaurauch) passiert bei einem Diesel nicht! :rolleyes::rolleyes:
Im Gegensatz zum Zweitakter wird beim Diesel nämlich alles restlos verbrannt; Übrig bleibt mehr oder weniger Asche! So hat es zumindest Sterndocktor beschrieben und es ist imho nachvollziehbar.
"Auch wenn damals mangels DPF die Regenerationsphasen nicht Thema waren sondern nur das es ab 1:100 zu Blaurauch kommen kann.Blaurauch bedeutet aber das das Öl nicht vollständig verbrennt,unvollständige Verbrennung = Rückstände = häufigere Regeneration beim DPF."
Meine Güte, immer wieder das gleiche...
Durch ZTÖ im Diesel gibt es keinen Blaurauch!
ZTÖ ist sogar zündwilliger als der Diesel selbst!
Ein wichtiger Aspekt sind die synthetischen ZTÖle, da bilden die synthetischen Zusätze Aschereste...
Deshalb hab ich immer 2 % mineralisches ZTÖ drin
und meine Injektoren sind nun schon seit 636000 km sauber im Dienst und erfüllen immer noch die Norm :)
Nochmals DANKE an Sterndocktor !!!
Zitat:
Original geschrieben von Harry-NRW
Zitat:
Original geschrieben von Exordium
Definiere "richtiges Öl"!?
Ich habe, wie oft empfohlen, ein teilsynthetisches Öl mit sehr geringem Restaschewert genommen.
Dann hast Du ja dass richtige genommen! :)
(Und sorry dafür, dass ich leicht "überreagiert" hatte;))
Kein Problem. Das ist mein erster Diesel nach 20 Jahren Benziner fahren und dann bekomme ich irgendwie mit, dass man den billigen Sprit noch selbst "veredeln" muss, weil ansonsten (*insert random horror scenario here*) ... Da hätt ich ja gleich beim Super+ bleiben können :p
So weit, so gut. Wenn ich 1/3 oder 1/2 Dose Öl alle 4-5 Tankfüllungen dazugebe und es hilft die Injektoren und Pumpe von Verunreinigungen zu befreien, solls mir Recht sein. Natürlich werde ich die weiteren Erkenntnisse mit Spannung verfolgen, bzw. mich selbst dazu äußern, wenn es etwas in dieser Hinsicht zu berichten gibt.
ca. 1:200 2TÖl bei jeder Tankfüllung zugeben!
Zitat:
Original geschrieben von Franjo001
Zitat:
Sir Donald,
genau das (Blaurauch) passiert bei einem Diesel nicht! :rolleyes::rolleyes:
Im Gegensatz zum Zweitakter wird beim Diesel nämlich alles restlos verbrannt; Übrig bleibt mehr oder weniger Asche! So hat es zumindest Sterndocktor beschrieben und es ist imho nachvollziehbar.
Der hat aber auch von Mischungen um die 1:200 geschrieben und nicht von 1:100. In irgendeinem Beitrag hatte er davor gewarnt das es zu Blaurauch kommen könne wenn die Mischung zu fett wird,ab ca 1:100. War glaube ich im Zusammenhang mit einem der schrieb das er eine Mischung von ca 1:60 fährt.
Auch wenn das Zweitaktöl vollständig verbrennt verschwindet es nicht spurlos.
Übrigens entsteht Ruß auch nur wenn der Diesel nicht komplett verbrennen kann und wenn der Diesel nicht komplett verbrennt wird auch das darin gelöste Zweitaktöl nicht komplett verbrannt.
Dann gibt's Schwarzrauch (Ruß), warum blau?;)
Nochmal zur Verwendung im Benziner.
Ich erninnere mich daran, dass ich hin und wieder mal die fertig gemischten Reste vom Mopped meines Sohnes mit 1:50, zum Saisonende verbraucht habe. Und zwar einmal in meiner zx-12r und mal in meinem Chevy 3.2 V6, aus BJ 91.
Der Tank des jeweiligen Fahrzeugs war jeweils leer und ich kann mich nicht daran erinnern, dass eines der beiden Fahrzeuge blau geraucht oder nach 2Taktgemisch gerochen hätten. Auch keine Ölreste. Nun waren es auch gerade jeweils 5 L.
Da war nix. Nach meiner Empfindung wurde das auch total verbrannt. Über Ruß habe ich aber keine Gedanken gemacht, da keines der Fahrzeuge irgendwas Partikelgefiltert hat und gesehen habe ich auch nichts besonderes.
Nun ist beim Auto 5L Benzin auch nicht für eine Messstrecke geeignet, aber beim Mopped hätte es für "besondere"Merkmale gereicht. War aber nix.
gruß
Fellfigur