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Oldtimer versus Youngtimer

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 22:52

Lieber Leser,

ich habe mich in ältere Autos verkuckt und würde als Spaß-Auto (nicht zum regelmäßig nutzen) mir gerne eines zulegen. Schwanke aber immer sehr und würde gerne meine Gedanken mit euch teilen um zu einer Entscheidung zu kommen.

Es gibt verschiedene Aspekte die mich dabei bewegen. Letztendlich muss das Gefährt schön sein. Und dann soll es in Zukunft auch noch beweglich sein...

Mercedes w124/C300 Cabrio:

Finde dieses Cabrio einfach stilvoll und durch seine Kanten sehr schön. Glaube es ist auch sehr alltagstauglich und gut für Ausflüge geeignet. Sonst ist es halt so, dass ich nicht weiß ob man so ein Auto in 10 Jahren aus politischen Gründen noch bewegen darf. Denke da an Elektro-Auto-Zwang etc. Ansonsten weiß ich nicht ob es in einigen Jahren zu kompliziert wird die Elektronik zu reparieren etc. Da sind ältere Modelle aufgrund der "ehrlichen Mechanik" vermutlich leichter zu bedienen.

Aston Martin DB 7 Cabrio:

Es gibt so wenig schöne Cabrios - dies ist eines, meiner Ansicht nach. Verhältnismäßig günstig, für einen Aston Martin. Es gilt vermutlich vieles, was auch für den w124 gilt. Die Ersatzteillage soll ganz gut sein, dank Ford?! Ansonsten ist es halt deutlich auffälliger als der Mercedes. Bin mir auch nicht sicher ob mich das nicht nervt, ist halt ein bisschen prolo-mäßig...

Porsche 356 Coupe:

Ich weiß, unvernünftig teuer aber wunderschön. Finde das Coupe hier schöner als das Cabrio, was sowieso abartig teuer ist. Wahrscheinlich eine stabilere Wertanlage als die beiden genannten. Würde aber da auf eine nicht so gute Qualität ausweichen müssen, wegen des Preises. Denke, dass es immer Sonderregelungen geben wird um solche Klassiker bewegen zu dürfen. Die Reperaturen sind bestimmt nicht günstig, aber es gibt aufgrund der simplen Technik bestimmt immer Leute, die das können. Nur leider bewegt man so ein Gefährt vermutlich noch seltener und mit höchster Umsicht, was dann den Spaßfaktor doch einschränkt. Vor Diebstählen muss man auch auf der Hut sein. Da ist man mit einem Mercedes halt noch unauffällig unterwegs.

 

Jaguar 420 Sovereign.

Ist halt auch ein schönes Gefährt und da passen auch mehr als zwei Personen rein. Technik eher alt, aber halt nicht so flott, eher so ein entspanntes Schiff...

Ansonsten stellt sich noch die Frage: Wenn alles umgebaut werden müsste, d.h. Elektromotoren rein - für welches Modell wäre es am praktikabelsten? Ich weiß, das sind komische Visionen, aber man muss ja strategisch einkaufen...

Beste Grüße, Max

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Jeepmorris schrieb am 16. Januar 2019 um 21:57:54 Uhr:

 

Wenn du was richtig gediegenes willst, der 420 Jag. Wenn du mit diesen Oldies ein Tal durchschritten hast, sind sie wieder abs. alltagstauglich.

E- Umrüstung vergiss es der Umwelt Faschismus und Nox Unsinn kommt noch dieses Jahr vom Tisch. Die Schmerzen werden so hoch das selbst der Deutsche sich den Unsinn nicht mehr gefallen lässt.

Hättest u jetzt gesagt "die Franzosen" oder "die Italiener" dann hätte ich dir zugestimmt.

Aber doch nicht die Deutschen!

Wir sind eben so ein Volk. Maulen über alles und jedes, und machen dann brav das was wir gesagt bekommen.

Wir geifern Gift und Galle über z.B. VW. Wie wir betrogen wurden, was sich dieser Konzern erlaubt.

Wir schreien nach Schadenersatz und danach dass die Firmen zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Wenn der Laden aber dann sagt:

"Nee, wir zahlen nix und wir rüsten auch nix nach. Aber hey, weißt Du was: Wirf dein Auto doch einfach auf den Müll und kauf dir ein Neufahrzeug, wir lassen dir dann auch 5000€ auf unseren Mondpreis nach".

Dann rennen wir in die Showrooms und suchen uns mit leuchtenden Augen den nächsten aus (der dann in 3, 4 Jahren auch vor den Toren der Stadt parken muss).

War so, ist so und ich glaube ich werde nicht mehr erleben dass sich das ändern würde.

Mal ganz abgesehen davon würde ich aus diesem Vergleich vermutlich den C124 bevorzugen. Dürfte der alltagstauglichste aus diesem Zirkel sein.

Für einen Jaguar muss man Jaguar Fan sein umd das Tal der Tränen ertragen zu können. Ein 356 liegt preislich in einer Region für den man zwei C124 und noch einen Jaguar obendrauf bekommt.

Er kommt aus den 50ern und genau so fährt er sich.

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Kauf dir das 124er Cabrio, wichtig ist, dass alle Cabriospezifischen Dinge und auch der Rest in gutem Zustand ist, mache deiner Frau mit der Sitzheizung den Arsch warm und erfreue dich am 6-Zylinder Reihenmotor...

...wie schon oft ausgeführt, auch auf dieser Plattform: ein Oldtimer als Wertanlage ist kaum planbar. Elektroantriebe sind in jedes Modell nach meiner Meinung einbaubar, nur die Zulassung ist problematisch. Es gab hier derletzt einen Artikel über einen der das mit Käfer macht wenn ich mich recht entsinne. Wenn der Schreiber kein Bastler ist oder mit netter Oldtimerwerkstatt und gutem Finanzpolster gesegnet ist, dann am ehesten noch einen W124er. Solide, zuverlässig und wertstabil die nächsten paar Jahre. Außer das Öl wird spontan knapp... tata3 grüßt

Wie mein Vorredner schon schrieb, die Zukunft ist nicht planbar. Es kann Fahrverbote (autonom von der jeweiligen Abgaseinstufung) geben, die Betriebserlaubnis kann man nachträglich nicht entziehen.

Ansonsten musst Du für Dich abwägen, welches Fahrzeug Dein Favorit ist. Das ist individuell.

Mein Beitrag zum C124: ich rate Dir vom 300-24 ab. Der Motor passt eigentlich nicht in das Auto. Die Charakteristik ist sehr sportlich.

Für gemütliches Dahingleiten reicht dann ein E200, wenn es um Souveränität geht, nimm den A124 als 320. Der hat einen sehr viel angenehmeren Drehmomentverlauf durch das Schaltsaugrohr und ist frei von der Zündungsprolematik des 300-24.

Ich rate dir zum 300-24V.

Die Autos rosten weniger als die späten, sie haben noch die klassische Designlinie und nicht die unpassende Mopf Haube mit den weißen Kirmesblinkern und die Qualität von der Karosserie ist deutlich besser, die Einspritzanlagen machen weniger Theater und der Motor ist ein echter 6-Zylinder.

Drehmomentschwach ist der überhaupt nicht, der hat unten rum genau das selbe Drehmoment wie der alte 300er und fährt wirklich sehr schön, dreht auch aus dem Keller raus ordentlich hoch, und ist noch ein echter Motor aus Metall, so ohne Plastikgerümpel, Datenbus, Wegfahrsperre & Co.

Das der 320er unten rum besser fährt, ist richtig, aber die 4 Zylinder sind gegen den 300-24V eben 4 Zylinder... In das Cabrio gehört n 6er, ob 320er oder 300-24, dass ist m.E. nicht so wichtig...

Was die Designlinie betrifft, ist das sicher Geschmackssache. Ich mag den moderneren Style lieber, nimmt den 124ern etwas vom Rentnerlook aus meiner Sicht.

Das Drehmoment des 3 Liter M104 ist untenrum identisch mit dem 3 Liter M103, das ist korrekt. Aber auch das ist für 3 Liter eher mittelmäßig. Und Mercedes hat sicher nicht grundlos den M104 auf 3.2 Liter angehoben bei gleicher Spitzenleistung. Ich bin beide im R129 gefahren. Erst den 3.2 Liter, dann den 3.0 M104. Der Motor ist aus meiner Sicht passend in einem W201, aber 124er und 129er, da passt ein so sportlicher Motor nicht dazu. Das sind m.M. nach Reisefahrzeuge, keine Sportwagen. Den 129er 300-24 Hab ich nach 5 Monaten wieder abgestoßen, weil mir die Leistungscharakteristik nicht gefiel.

@TE alles ansehen uns auch Probefahrt machen.

Themenstarteram 14. Januar 2019 um 22:34

Vielen Dank für die Rückmeldungen. Meine Gefühle für den Mercedes sind momentan am stärksten :-) Das neuere Design taugt mir mehr, ansonsten werde ich wohl mal Probefahren, wenn es wärmer wird. Werde mir auch mal ein anderes Fahrzeug, z.b. den 356 ansehen und ggf. probefahren. Wenn das so einfach geht... Mal schauen.

Maex_dw:

Ich war am wochenende in Düsseldorf in der Remise. Vielelicht schasut Du Dich dort mal um, die Oldtimer sind alle zu verkaufen.... ein Ausflug vor einem etwaigen Kauf lohnt sich aus meiner Sicht auf jeden Fall.

http://www.remise.de/

Fahr vor allem auch mal auf die Autobahn...

N 124er ist auch heute noch völlig Alltagstauglich und damit kann man auch mal schnell auf der linken spur bequem weitere Strecken zurück legen, mit nem 356er fährste eher bis aufs Dorftreffen...

Der Vorteil bei Mercedes und Porsche ist die Ersatzteilversorgung, beim 124er vor allem aber, dass das Auto recht jung ist und noch zu zigtausenden im deutschen Straßenverkehr unterwegs ist und in freien Werkstätten ein "normaler" Vertreter. Wenn du zwei links Hände hast, brauchst du für das Auto deiner Wünsche auch eine Werkstatt, die nach Möglichkeit nicht zu weit weg ist, die es betreut. Und das ist bei nem 124er recht easy, normale Sachen kann dir jede Tankstellenwerkstatt reparieren und du kannst damit im "Notfall" das Europaweite DB Servicenetz nutzen und du kannst für das Auto fast alle Teile noch bei Mercedes kaufen, auch sehr detailliert, also wirklich jeden Plastikklips und jede Abdeckung gibt es grundsätzlich einzeln...

Bei anderen Marken und älteren Autos brauchst du hingegen eine Werkstatt in der Nähe, die sich damit auskennt und musst dich ggfls. auch selbst um die Ersatzteile kümmern, evtl. in den entsprechenden Markenclub eintreten um Unterlagen und Informationen zu bekommen, um Nachfertigungen erwerben zu können, etc. Da gehört dann zum Oldtimerfahren etwas mehr als nur fahren...

...dem ist nichts mehr hinzuzufügen, mal wieder ;-) tata3 grüßt

Also ich fahre unsere 3 min im Sommer im Alltag Bj 1968 Jeep M151a2 und die anderen beiden haben dann V8 Motoren und sind Bj. 76 und 74.

Der 74 Pick up wird noch dieses Jahr zum Alltags- Ganzjahreswagen , Teile kein Problem und in max drei Tagen hier.

 

Wenn du was richtig gediegenes willst, der 420 Jag. Wenn du mit diesen Oldies ein Tal durchschritten hast, sind sie wieder abs. alltagstauglich.

E- Umrüstung vergiss es der Umwelt Faschismus und Nox Unsinn kommt noch dieses Jahr vom Tisch. Die Schmerzen werden so hoch das selbst der Deutsche sich den Unsinn nicht mehr gefallen lässt.

Wie schrieben weit über 30 hier mal in einem anderen thread, dann fahren wir einfach weiter.

So wieder zur wichtigen Frage, für Jag und Aston findest du satt 1a Werkstätten, ich schraube aus beruflichen Gründen faktisch auch nicht mehr.

Oldi Remise viel zu teuer, suche bei den Böcken privat und nehme jemanden mit der so richtig Ahnung hat oder du hast sie selber, kann ich nicht einschätzen.

Ich weiß nicht wie es in dem Teil Oldiszene aussieht, sei dir gewiss das du dir viele Fahrzeuge ansehen musst, was da z. min. in der US car Szene angeboten wird ist zum Teil ne echte Frecheit und das auch und gerade im hochpreisigen Segment.

Versuche jedes der Fahrzeuge mal zu fahren und dann schau weiter, nicht das du nachher doch beim R4 , Käfer oder Alfa sogar Lada landest.

Vor den US Fahrzeugen bin ich z.B. 7 Jahre einen Morris Minor 4 door saloon im Alltag gefahren, A57 und A46 dabei:-)

Geht alles man muss es nur wollen und möchten und mögen :-)

Zitat:

@Jeepmorris schrieb am 16. Januar 2019 um 21:57:54 Uhr:

 

Wenn du was richtig gediegenes willst, der 420 Jag. Wenn du mit diesen Oldies ein Tal durchschritten hast, sind sie wieder abs. alltagstauglich.

E- Umrüstung vergiss es der Umwelt Faschismus und Nox Unsinn kommt noch dieses Jahr vom Tisch. Die Schmerzen werden so hoch das selbst der Deutsche sich den Unsinn nicht mehr gefallen lässt.

Hättest u jetzt gesagt "die Franzosen" oder "die Italiener" dann hätte ich dir zugestimmt.

Aber doch nicht die Deutschen!

Wir sind eben so ein Volk. Maulen über alles und jedes, und machen dann brav das was wir gesagt bekommen.

Wir geifern Gift und Galle über z.B. VW. Wie wir betrogen wurden, was sich dieser Konzern erlaubt.

Wir schreien nach Schadenersatz und danach dass die Firmen zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Wenn der Laden aber dann sagt:

"Nee, wir zahlen nix und wir rüsten auch nix nach. Aber hey, weißt Du was: Wirf dein Auto doch einfach auf den Müll und kauf dir ein Neufahrzeug, wir lassen dir dann auch 5000€ auf unseren Mondpreis nach".

Dann rennen wir in die Showrooms und suchen uns mit leuchtenden Augen den nächsten aus (der dann in 3, 4 Jahren auch vor den Toren der Stadt parken muss).

War so, ist so und ich glaube ich werde nicht mehr erleben dass sich das ändern würde.

Mal ganz abgesehen davon würde ich aus diesem Vergleich vermutlich den C124 bevorzugen. Dürfte der alltagstauglichste aus diesem Zirkel sein.

Für einen Jaguar muss man Jaguar Fan sein umd das Tal der Tränen ertragen zu können. Ein 356 liegt preislich in einer Region für den man zwei C124 und noch einen Jaguar obendrauf bekommt.

Er kommt aus den 50ern und genau so fährt er sich.

Ich habe jetzt seit 12 Jahren einen W124/300CE und kann den nur weiterempfehlen, aber ich mag halt keine

Cabrios.

Viele Grü9e

Zitat:

@Matsches schrieb am 17. Januar 2019 um 07:24:45 Uhr:

Zitat:

@Jeepmorris schrieb am 16. Januar 2019 um 21:57:54 Uhr:

 

Wenn du was richtig gediegenes willst, der 420 Jag. Wenn du mit diesen Oldies ein Tal durchschritten hast, sind sie wieder abs. alltagstauglich.

E- Umrüstung vergiss es der Umwelt Faschismus und Nox Unsinn kommt noch dieses Jahr vom Tisch. Die Schmerzen werden so hoch das selbst der Deutsche sich den Unsinn nicht mehr gefallen lässt.

Hättest u jetzt gesagt "die Franzosen" oder "die Italiener" dann hätte ich dir zugestimmt.

Aber doch nicht die Deutschen!

Wir sind eben so ein Volk. Maulen über alles und jedes, und machen dann brav das was wir gesagt bekommen.

Wir geifern Gift und Galle über z.B. VW. Wie wir betrogen wurden, was sich dieser Konzern erlaubt.

Wir schreien nach Schadenersatz und danach dass die Firmen zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Wenn der Laden aber dann sagt:

"Nee, wir zahlen nix und wir rüsten auch nix nach. Aber hey, weißt Du was: Wirf dein Auto doch einfach auf den Müll und kauf dir ein Neufahrzeug, wir lassen dir dann auch 5000€ auf unseren Mondpreis nach".

Dann rennen wir in die Showrooms und suchen uns mit leuchtenden Augen den nächsten aus (der dann in 3, 4 Jahren auch vor den Toren der Stadt parken muss).

War so, ist so und ich glaube ich werde nicht mehr erleben dass sich das ändern würde.

Mal ganz abgesehen davon würde ich aus diesem Vergleich vermutlich den C124 bevorzugen. Dürfte der alltagstauglichste aus diesem Zirkel sein.

Für einen Jaguar muss man Jaguar Fan sein umd das Tal der Tränen ertragen zu können. Ein 356 liegt preislich in einer Region für den man zwei C124 und noch einen Jaguar obendrauf bekommt.

Er kommt aus den 50ern und genau so fährt er sich.

Volle Zustimmung, aber warte ab die Schmerzen werden so hoch, da rummelt es selbst hier. Mich verfolgt der Unsinn aus Brüssel vom Beruf bis in die Freizeit.

Die Unternehmer haben von der Regulationswut so satt, dann bin ich Sportschütze und Oldiefahrer als des Grünen, Bund und Duh Erzfeind und das bin ich gerne :)

420 Jaguar ist okay, da gibt es andere da würde ich dir recht geben :)

Ich plädierte eh für US cars der 70iger, 80iger oder noch ein paar der 90iger min 350cui small Blocks :)

E-Teile für die Technik alles und bei 73€ für ne Servopumpe oder nen Anlasser, da kann nichts mithalten :)

Im Ernst, er muss wissen was im gefällt :)

Bzgl. Jaguar, also mein Kumpel hat nen "älteren" Jaguar, irgendwas ist an dem Ding immer dran, vor allem tropft immer irgendwo irgendwas. Bei uns gibt es keine kompetenten freien Werkstätten (Und wir sind der nördliche Rand vom Ruhrgebiet) die sowas reparieren, selbst der örtliche Jaguarhändler hat abgewunken und gesagt, er hätte da kein Personal mehr für. Die nächste freie Jaguarwerkstatt ist auf der Landkarte nur 40km, also einmal durchs Ruhrgebiet = 1h entfernt, nimmt 120€ netto pro Stunde und Ersatzteile nach Listenpreis. Da muss man bzgl. Rechnungen sehr schmerzbefreit sein...

Bzgl. US Autos, klar, einiges an Verschleißteilen ist superbillig, die Qualität von dem Reprozeug meist hundsmiserabel, auf Fahrzeugspezifische Ersatzteile die es oft nur in den USA gibt wartet man zum einen schonmal länger, zum anderen bleiben die auch schonmal beim Zollamt in Gelsenkirchen hängen (sind dann 1h Hinfahrt und 1h Rückfahrt) und aus der Lieferbarkeit in 3 Tagen werden in der Praxis auch schonmal 2 Wochen.

Wenn du dann feststellst, dass noch irgendwas an dem Teil nicht dran ist, oder du noch n Teil brauchst, werden dass dann gerne wieder 2 Wochen.

Bei OE Teilen, die man manchmal auch braucht, hört dann oft auch das "billig" auf...

Mein Vatter hat nen 59er Caddilac, wenn man da ein Originalteil demontiert kriegt man bei der Reproqualität oft das Kotzen und wenn man mal ein Originalteil braucht, dann muss man hier und da auch sehr schmerzbefreit sein, was die Ersatzteilpreise angeht. Das ist alles ok, es ist halt Hobby, aber man muss das auch als solches betrachten. Die meisten US Car Werkstätten können auch nur den BlingBling Zubehörkram von Mikes&Franks montieren, oder was es mal eben auf Rockauto & Co an zu klicken gibt, deren Fachkompetenz in Sachen Fahrzeugtechnik genau wie deren Handwerksrechtliche Eignung ist aber idr. nicht sehr ausgeprägt. Ist meistens eher etwas für Leute bei denen Masse statt Klasse zählt...

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