- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Käfer, Beetle & New Beetle
- Käfer
- Ölwechsel, Stehbolzen und Ratlosigkeit...
Ölwechsel, Stehbolzen und Ratlosigkeit...
Hallo zusammen,
in Sachen Schraubertätigkeit bin ich echter Anfänger, aber entschlossen mich der Materie zu nähern.
So wollte ich heute einen Ölwechsel an nennen 1979er 1303 Cabrio mit dem 1600 ccm Motor (alles original) machen und es lief auch gut.
Aber ein Stehbolzen ist mit rausgekommen und die Hutmutter sitzt bombenfest drauf. Außerdem ist das Gewinde irgendwie beschädigt.
Jetzt bin ich ratlos und frage mich, was ist zu tun...
Einfach einen neuen Stehbolzen bestellen (welchen?) und wieder zusammenbauen?
Hilfe...
Bitte...
Danke!
Ähnliche Themen
55 Antworten
Ich verwende für den Ölwechsel immer die einfachen Dichtsätze mit Pappdichtungen für 1,50 € und ziehe die Hutmuttern handfest aus dem Handgelenk an.
Die nächsten Tage muss ich dann die Hutmuttern immer wieder nachziehen, weil die Dichtungen sich gesetzt haben und einzelne Hutmuttern nicht mehr fest sind.
Sollte ich andere Dichtsätze verwenden ? Ich entsinne, dass bei den VW-Dichtsätzen ein Verfalldatum aufgedruckt war. Waren diese elastisch und haben sich besser an die Dichtflächen angepasst ?
Ich nehme zur Reparatur "Gewindestifte mit Innensechskant" M6x30,und von innen (Ölwanne) kommt noch eine selbstsichernde Mutter drauf. Auf das Gewinde kommt noch ein Kleber von Weicon. Welcher genau fällt mir spontan nicht ein...
Zitat:
@HD_Juergen schrieb am 9. November 2020 um 07:11:25 Uhr:
du musst dir nen 10er Ringmaul Schlüssel zurecht biegen und feilen... siehe Bilder. Dann bekommst du die los....
eine neue Mutter klebe ich mit Fett erst in den Ringschlüssel und lege die oben drauf, dann drehe ich den stehbolzen wieder rein, die neuen Stehbolzen haben einen Innensechskant im Kopf, die bekommste Easy rein und raus.
Hey Jürgen, vielleicht bin ich zu doof... Aber der Abstand zwischen dem Ansaugschnorchel und der Schraube ist so gering, dass ich auch mit dem Spezialwerkzeug nicht reinkomme. Keine Chance...die ich sehe. Leider kann ich auch keine zweite Mutter auf den Teil des rausschauenden Stehbolzens schrauben, um dann damit nach unten zu schrauben. Innen drin sitzt die Mutter so auf den Stehbolzen, dass nach oben genug vom Bolzen rausschaut, so dass die Mutter nicht abfällt. Ahhhhh...
dann mach den unteren teil des gewindes
sauber und ölfrei und kleb eine normale mutter
mit schraubensicherungsmittel an.
mit viel glück kannst du dann morgen das ganze
runterdrehen.
Heißt aber auch, dass ich diesen Stehbolzen erneuern muss und die Mutter innen wieder drauf bekommen muss. Davor habe ich echt Respekt, denn ich bekomme sie ja jetzt auch nicht zu fassen.
Was mich wundert ist, dass der „Schnorchel“ bombenfest sitzt, auch wenn die Mutter innen nicht anliegt.
nicht zwangsläfig.
wenns oben fest wird geht die geklebte mutter los. (sollte)
dann musst du das gewinde schön sauber machen
(drahtbürste, gewindefeile, ...)
und gut is.
Hallo
Nach längerem mitlesen, melde ich mich jetzt auch mal.
Ich würde statt kleben zwei Muttern gegeneinander kontern.
Sollten normale Muttern zu dick sein, müssten dünne Muttern gehen.
Vorteil hier ist, dass man die gekonterten Muttern leichter wieder gelöst kriegt. Bei der geklebten bleibt ein Restrisiko.
Gruß
VWaircooled
wir reden hier über
mittelfestes schraubensicherungsmittel.
Danke für die Tipps - habe mir jetzt flache Muttern bestellt. Gab es bei uns nirgends zu kaufen...
Wenn das nicht funktioniert, dann wird der Versuch mit dem Kleber unternommen.
Noch mal zu den Stehbolzen: die neuen werden ja auch mit Schraubendichtmittel eingesetzt. Kann oder soll ich vorher das Gewinde reinigen? Mache ich das mit einem herkömmlichen Lösungsmittel? Wenn ich das richtig sehe, geht die Bohrung ja durch in den Ölsumpf.
Zunächst mal ganz herzlichen Dank an Jürgen - die Sachen sind heute angekommen.
Und somit habe ich mich auch direkt ans Werk gemacht ä, aber festgestellt, dass def alte Bolzen kürzer als der neue (natürlich einer von den kurzen) ist. Woran kann das liegen und was kann ich machen?
Herzlichen Dank an euch alle - werde ganz nervös weil ich das nicht hinbekomme.
Zitat:
@mumtaze schrieb am 12. Nov. 2020 um 19:10:11 Uhr:
was kann ich machen?
Weiter reindrehen?
was du machen sollst ist doch schon seit sonntag bekannt.
Zitat:
@murkspitter schrieb am 8. November 2020 um 20:33:45 Uhr:
.....
den neuen einderhen; so das der genausoweit wie die andern nach unten raussteht
(an dem rechts daneben den uberstand messen. das ist ein stehbolzen
und nicht ein gewindestift)
....
einfach weiter rein drehen.... nur das Maß was er raussteht ist wichtig.....wenn er "innen" ein bischen raussteht spielt das keine Rolle. Ich verwende immer stabile Stahldeckel, wie im Bild. Die sind etwas dicker als die Blechdeckel daher nehme ich etwas längere Gewindestifte weil die dann etwas weiter rausstehen sollten.
Operation vorerst beendet!
Deckel drauf, Öl drin, Motor läuft und hört sich gut an.
Am Wochenende hoffe ich auf eine Probefahrt.
Aber ein paar weitere Baustellen habe ich entdeckt - egal - ich bin nur wenig älter als der Käfer und habe auch Baustellen :-)
Zitat:
@mumtaze schrieb am 12. November 2020 um 21:53:53 Uhr:
Operation vorerst beendet!
Deckel drauf, Öl drin, Motor läuft und hört sich gut an.
Am Wochenende hoffe ich auf eine Probefahrt.
Aber ein paar weitere Baustellen habe ich entdeckt - egal - ich bin nur wenig älter als der Käfer und habe auch Baustellen :-)
das ist ein sehr "armer" erfolgs?bericht.
was , wie , womit gemacht?!
hört sich so ein wenig nach:
"hauptsache deckel ist drauf und fällt nicht runter" an.


