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Ölwechsel, Stehbolzen und Ratlosigkeit...

VW Käfer 1303
Themenstarteram 8. November 2020 um 14:56

Hallo zusammen,

 

in Sachen Schraubertätigkeit bin ich echter Anfänger, aber entschlossen mich der Materie zu nähern.

 

So wollte ich heute einen Ölwechsel an nennen 1979er 1303 Cabrio mit dem 1600 ccm Motor (alles original) machen und es lief auch gut.

 

Aber ein Stehbolzen ist mit rausgekommen und die Hutmutter sitzt bombenfest drauf. Außerdem ist das Gewinde irgendwie beschädigt.

 

Jetzt bin ich ratlos und frage mich, was ist zu tun...

 

Einfach einen neuen Stehbolzen bestellen (welchen?) und wieder zusammenbauen?

 

Hilfe...

 

Bitte...

 

Danke!

Asset.HEIC.jpg
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55 Antworten

Aaahhhh...! Danke!

Themenstarteram 8. November 2020 um 22:00

Zitat:

@murkspitter schrieb am 8. November 2020 um 20:33:45 Uhr:

Zitat:

@mumtaze schrieb am 8. November 2020 um 19:34:09 Uhr:

Muss noch eine Anschlussfrage stellen. Auf dem beigefügten Foto ist wohl der längere und mit einer Mutter gesicherte Stehbolzen zu sehen. Allerdings liegt die Mutter nicht an und scheint nach oben gewandert zu sein. Muss ich sie erst Mieder anziehen oder ist das so normal?

nicht die mutter ist nach oben gewandert sondern der bolzen samt mutter.

der bolzen hat sich zu weit reingedreht.

die mutter musst du abschrauben den bolzen nach unten rausdrehen

den neuen einderhen; so das der genausoweit wie die andern nach unten raussteht

(an dem rechts daneben den uberstand messen. das ist ein stehbolzen

und nicht ein gewindestift)

dann die scheibe und mutter wieder draufmachen und festziehen.

Kann ich nicht den Bolzen samt Mutter wieder nach unten drehen? Und falls ja, wie mache ich das denn? Grundsätzlich frage ich mich, wie ich den Bolzen überhaupt rein- oder rausdrehen kann. Hat kein Gewinde oder so...

gewindestift hat kein gewinde?!

SKANDAL!:)

scnr.

im einfachsten fall mit daumen und zeigefinger rausdrehen.

im normalfall 2 muttern draufdrehen, diese gegeneinander kontern

und dann den bolzen rausdrehen.

im extremfall mit einer zange/ gripzange.

und rausderhen geht entgegen dem uhrzeigersinn.;)

Themenstarteram 8. November 2020 um 23:06

Lach - hast recht... Bin halt gerade etwas verunsichert und bekomme den Gewindestift per Hand nicht rausgedreht. Und die Mutter abschrauben ist schwierig. Vom Draufschrauben gar nicht zu sprechen...glaube ich!

du musst dir nen 10er Ringmaul Schlüssel zurecht biegen und feilen... siehe Bilder. Dann bekommst du die los....

eine neue Mutter klebe ich mit Fett erst in den Ringschlüssel und lege die oben drauf, dann drehe ich den stehbolzen wieder rein, die neuen Stehbolzen haben einen Innensechskant im Kopf, die bekommste Easy rein und raus.

Img
Img

Zitat:

damit ist der "schlürf"

( wie heisst das beim Käfer? ist ja kein saugsieb wie das sonnst genammt wird)

am motorblock befestigt/ abgestüzt.

Schnorchel="schlürf"...

Ansaugrohr der Ölpumpe.

Hoffentlich ist eine selbstsichernde Mutter drauf, solange das Gewinde im Block intakt ist. Dann kannst du den Bolzen easy zurückdrehen und die Mutter legt sich wieder an, die Fummelei ist dann nur halb so schlimm...

Sollte das Gewinde im Block defekt sein: es gibt Stufenbolzen. M6 zu M8... und dann schneidet man in den Block ein M8 Gewinde. Geht.

Problem kann und wird aber die Gabel am Haltepunkt des Schnorchels werden. Die ist ja für M6 ausgelegt und nicht M8.

Öhmmm, wenn sich der Bolzen reindreht: hat die Hutmutter genug Gewinde drin, um den Bolzen komplett aufzunehmen? Ansonsten geht die Mutter auf Anschlag und dreht den Bolzen rein... oder der Deckel bleibt lose und sabbert...

besser nen Helicoil als nen M8/6 Bolzen..... meine Meinung...

Zitat:

@HD_Juergen schrieb am 9. November 2020 um 11:09:37 Uhr:

besser nen Helicoil als nen M8/6 Bolzen..... meine Meinung...

In dem Fall: 100% Zustimmung. :)

Allerdings werden mehr Leute einen M8 Gewinde Schneider zuhause haben als einen HeliCoil Reparatursatz...

Und dann auch noch mit Loctite den Einsatz und auch den Bolzen machen, sonst schraubt man sich das wieder raus... beim nächsten Ölwechsel.

Gehen die Bolzen gerne öfter ruas? Oder ist das selten/Pech gehabt? Gibt es etwas, was man präventiv dagegen machen könnte, z.B. vorher mit WD40 auf die Hutmutter?

kann alles passieren.... der Fall das man die nicht mehr fest bekommt ist aber der schlimmere Fall. Wir machen die bei jeder Motorrevision alle 6 neu....

Jürgen: ihr macht die immer neu...

Den Bolzen neu zu machen ist ja easy... nur wie sieht das Gewinde im Magnesium aus? Die sind doch meistens sowas von hinüber.

Wie repariert ihr das? Einfach nur HeliCoil rein und alles wieder gut?

Also ich meine bei der richtigen Motorkomplett Revision...?

wenn die Gewinde noch gut sind, dann lassen wir wie es ist, das fühlt man sehr gut schon beim reindrehen der neuen Bolzen, ob die Gewindestife passig reingegen. Deswegen machen wir dir auch neu.

Defekte gewinde machen wir immer mit Helicoil, wenn schon auf 8mm aufgebohrt wurde kommt ne "Bärbuchse" rein um wieder auf 6mm zu kommen.

Oft sind auch nur die Stehbolzen vergnadelt.... ist halt doof wenn der Kunde nen Motor bekommt und kriegt dann nach dem ersten Ölwechsel die Hutmuttern nicht mehr drauf oder fest...... das zieht unmut nach sich ;-)

Das gilt aber auch für viele andere Stehbolzen, Ölpumpe oder die 8mm Bolzen von der Gehäusetrennfläche kommen auch gern mal raus beim anziehen.

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 9. November 2020 um 12:05:21 Uhr:

Gehen die Bolzen gerne öfter raus? Oder ist das selten/Pech gehabt?

M.E. passiert das gerne dann, wenn ein "Held der Arbeit" nach dem Motto "viel hilft viel" die Hutmuttern so fest anzieht, dass der Gewindebolzen in der Hutmutter auf "Grund" kommt und dort dann fest geht. Dann kommt der Bolzen beim nächsten Lösen mit raus.

 

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 9. November 2020 um 12:05:21 Uhr:

Gibt es etwas, was man präventiv dagegen machen könnte, z.B. vorher mit WD40 auf die Hutmutter?

Ölig genug ist es dort ja...

Die Hutmuttern halt nicht anknallen.

Zitat:

@GLI schrieb am 9. November 2020 um 13:15:59 Uhr:

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 9. November 2020 um 12:05:21 Uhr:

Gehen die Bolzen gerne öfter raus? Oder ist das selten/Pech gehabt?

M.E. passiert das gerne dann, wenn ein "Held der Arbeit" nach dem Motto "viel hilft viel" die Hutmuttern so fest anzieht, dass der Gewindebolzen in der Hutmutter auf "Grund" kommt und dort dann fest geht. Dann kommt der Bolzen beim nächsten Lösen mit raus.

Eigentlich waren es keine Metzger, die das in meinem Käfer gemacht haben. Aber ich war ja nicht dabei. Mir ist das beim ersten Ölwechsel vor zwei Jahren passiert. Nicht wissend, dass man so einen Bolzen nicht beliebig oft in den Motorblock rein und rausdrehen kann, habe ich es einfach samt Hutmutter wieder reingedreht. Alles natürlich mit dem richtigen Drehmoment. Beim nächsten Ölwechsel habe ich auf die Ölsiebreiningung verzichtet, um die Aktion mit Bolzeneinkleben auf später zu verschieben. Das muss ich dann nächstes Jahr machen.

 

Zitat:

@GLI schrieb am 9. November 2020 um 13:15:59 Uhr:

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 9. November 2020 um 12:05:21 Uhr:

Gibt es etwas, was man präventiv dagegen machen könnte, z.B. vorher mit WD40 auf die Hutmutter?

Ölig genug ist es dort ja...

Aber Öl kriecht nicht so gut wie WD40, oder? Eigentlich war da gar nicht ölig, wenn ich so nachdenke. Ich meine die Hutmuttern vor dem Lösen.

Zitat:

Die Hutmuttern halt nicht anknallen.

Das wird nicht passieren. Da ich mich nicht auf Gefühl verlassen kann, benuze ich Drehmomentschlüssel.

am besten ne Ölfilterlösung verbauen, dann braucht der Deckel eh nie wieder runter :-)

ÖLwechsel, Filterwechsel und die Nummer ist durch....die sauererei mit dem Ölsieb ist doch eh für den Popo....

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