Ölverbrauch 1,8 TFSI
Moin,
habe im Frühjahr einen 1,8TFSI mit 33tkm gekauft.
Innerhalb der letzten 15tkm mußte ich 1 Liter Öl nachfüllen.
Wie sind der Erfahrungen der anderen 1,8 TFSI Fahrer hier?
Bitte keine Belehrungen wie im Handbuch bla,bla,bla.
Vielen Dank und schönes Wo.
Wurstblinker
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92 Antworten
Das Nageln im kalten Zustand ist ja typisch TFSI, das ist normal. Ansonsten will ich nicht jedem, der viel Öl nachfüllen automatisch Raserei vorwerfen, aber da kann es schon Zusammenhänge geben, die nicht auf einen Defekt zurückzuführen sind.
Zitat:
Original geschrieben von patrickx
Das Nageln im kalten Zustand ist ja typisch TFSI, das ist normal. Ansonsten will ich nicht jedem, der viel Öl nachfüllen automatisch Raserei vorwerfen, aber da kann es schon Zusammenhänge geben, die nicht auf einen Defekt zurückzuführen sind.
Würde ich leider auch so sagen.......
sorry, obwohl ich partickxx nicht gerne zustimme.......;-)
Zitat:
Original geschrieben von zerschmetterling81
1. im Handbuch bla,bla,bla! :D
2. Audi meint, dass ein Ölverbrauch bis zu 1 Liter auf 1000 km "normal" ist.
3. In meinem Handbuch steht glaube ich, das bis zu 0,5 Liter auf 1000 km normal sind.
Früher waren es laut Audi 1 Liter, neuerdings sind es noch 0,5 Liter.;)
Hey!
so, ich behalte meinen Verbrauch , also beim Öl im Auge!
was ich nun auch "entdeckt" habe, der Kühlwasserverbrauch - so wie hier erwähnt - ist auch dieser merklich!
hab gestern mal dran gedacht und geschaut --- tatsächliczh --- unter Minimum!
Hab erstmal so ca. n´knappen halben Liter dest. Wasser aufgefüllt, was mir aber gerade im Winter total unbehaglich ist - wir bekommen hier, in Ostsachsen auch mal -20°C und darunter!!!!
zu der Raserei-These....!
Ich habe gelernt (war vorher 17 Jahre Toyota-Fahrer!), mit 160 PS zu leben, da kann man getrost bei 2000 U/min fahren und leben.-..!
nur sehr selten rutscht mir der Fuß aus und ich dreh die "Karre" hoch um in der Stadt oder der Umgehungsstrasse schnell mal irgendjemand fix zu überholen!
Allerdings komme ich nach wie vor nicht viel unter 8 Liter-Verbrauch!
also, als es noch warm war, über Land usw. - ja, 7,5 liter - aber jetzt - permanent -5° und -15 bis-19°, geht nicht! Da bin ich froh über die 8-8,5!
Frag mich trotzdem, wie ein Motor bei 15.000km - einen Verbrauch von 1 Liter Motoröl und einen 1/2 Liter Kühlflüßigkeit, haben kann!!!!!
Da bin erstmal als Neuling von "deutschen Auto´s" - total enttäuscht!
Wenn es mir hier jemand plausibel erklären kann, ohne auf den "Zuchthengst" TFSi zu verwesien - Bitte, ich bin sehr lern und leid-fähig!
Danke - für Antworten und Erklärungen - im voraus...!
Gruß Rudi
Dass entspricht etwa 67ml pro 1000 km und liegt absolut im Normbereich für guteingefahrene motoren.
Ich würde mir keine Sorgen machen
Zitat:
Original geschrieben von rollofi
Hey!
Frag mich trotzdem, wie ein Motor bei 15.000km - einen Verbrauch von 1 Liter Motoröl und einen 1/2 Liter Kühlflüßigkeit, haben kann!!!!!
Da bin erstmal als Neuling von "deutschen Auto´s" - total enttäuscht!
Wenn es mir hier jemand plausibel erklären kann, ohne auf den "Zuchthengst" TFSi zu verwesien - Bitte, ich bin sehr lern und leid-fähig!
Danke - für Antworten und Erklärungen - im voraus...!
Gruß Rudi
Hallo,
Auszug aus Wikipedia ;-)
Verschleiß und Verbrauch
Die stete mechanische Reibung zwischen Kolben und Zylinder sowie in den Lagern der Kurbelwelle erzeugt einen Abrieb. Hierbei handelt es sich um feinen Metallstaub, der vom Motoröl aufgefangen und zunächst absorbiert wird. Hat das Motoröl zu viel Metallabrieb aufgenommen, beginnen die Schmiereigenschaften darunter zu leiden, d.h. das Motoröl schmiert nicht mehr ausreichend, sondern erhöht im Gegenteil den Abrieb.
Eine dunkle (schwarze) Farbe des Öls ist entgegen der allgemeinen Meinung kein Indiz für schlechtes oder altes Öl. Moderne Öle enthalten Additive (Detergents, Dispersants und weitere), die den Motor von Ablagerungen befreien sollen. Der so ausgewaschene Schmutz sowie Verbrennungsreste werden vom Öl absorbiert und in der Schwebe gehalten, woraus die rasche Schwarzfärbung resultiert. Bei Dieselmotoren kann das Öl aufgrund der höheren Rußproduktion schon nach einer Probefahrt tiefschwarz sein. Dies ist kein Mangel, sondern ein Qualitätsmerkmal der guten Reinigungseigenschaften des Schmiermittels.
Außerdem kommt es häufig vor, dass etwas Motoröl bei der Schmierung mit in den Verbrennungsraum gesaugt und dort verbrannt wird. Dadurch sinkt der Ölstand im Motor nach und nach ab. Aus diesem Grunde ist es ratsam, regelmäßig den Ölstand zu kontrollieren.
Also 1 Liter auf 15.000 km ist doch super ;-)
Gruss
ING
Hey!
Danke für Antworten und "Aufmunterung"!
Ich hatte ja hier schon von etwas älteren Modellen, z.B. Toyota erzählt! Aöso konkret ein 1,4 16V-88PS-Baujahr 1994 und ein 1,6 VVti-110PS-Baujahr 2002 --- ersterer war von 0-167.00km mein Eigen, Letzterer war von 16.000-137.000 mein Eigen....!
Hatte ja auch dort, den Unterschied bemerkt - allerdings ging es bei Letzterem erst bei ca. 70-90Tsd. km los!
Ich wollte nun keine Erklärung via Wiki haben - das weiß ich allein, ich hatte in der DDR Werkunterricht und PA und UTP, da hat man Funktionsweise von Verbrennungsmotoren gelernt, auch wie und wozu Öl funktioniert und wo es hin verschwindet!
Das kann man bei heutiger Schulbildung glatt vergessen - weiß nicht, ob dort der Name Benz oder Diesel erwähnt wird!!!!
Jedenfalls, ich wollte wissen - warum der hochgezüchtete TFSi so zeitig schon soviel Öl braucht - er kann ja schlecht schon Abnutzungen an Kolben, Simmerringen o.Ä. haben???!!!
Also - wo ist es hin?
Auch der Zusammenhang mit hoch-drehender Fahrweise und Ölverbrauch - da geh ich evt. mit - wenn ich allerdings auch den technischen Zusammenhang nicht verstehe!
und.... - warum schluckt er auch Kühlflüßigkeit????
Da mußte ich bei beiden Toyota´s n i e etwas nachfüllen, warum auch, wo soll das hin - es ist ein fast geschlossener Kreislauf, bis auf den "Not-aus-Weg", wenn der Motor "kocht"!
Da käme wiederum nur das "mit-verbrennen" bei Undichtheiten zum Verbrennungsraum in frage....!
Fazit: Bitte mal ein "Freak", mit guter Ausbildung/Kenntnissen aus - evt. KfZ-Beruf - erkläre - Du es mir....?
Ich bin - wie schon erwähnt - lernfähig, wenn evt. auch nicht einverstanden damit....!
Danke ---- Rudi
Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich hatte auch ein klein wenig Kühlmittelverlust, bzw. zeigte es im Ausgleichsbehälter fast min an. Auf die Suche gemacht, ob irgendwo Flecken sind oder Schläuche etc. kaputt sind - nichts! Mein :) meinte, dass es beim 1,8tfsi normal sei, dass ein wenig der Stand im Ausgleichsbehälter sinkt, wegen Schläuchen dehnen etc. Hab es dann auf fast max aufgefüllt und siehe da, kein Verlust oder wenigerwerden im Behälter.
Öl musste ich bis jetzt noch nichts nachfüllen.
Gruß
Matze
Zitat:
Original geschrieben von bandit2007
Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich hatte auch ein klein wenig Kühlmittelverlust, bzw. zeigte es im Ausgleichsbehälter fast min an. Auf die Suche gemacht, ob irgendwo Flecken sind oder Schläuche etc. kaputt sind - nichts! Mein :) meinte, dass es beim 1,8tfsi normal sei, dass ein wenig der Stand im Ausgleichsbehälter sinkt, wegen Schläuchen dehnen etc. Hab es dann auf fast max aufgefüllt und siehe da, kein Verlust oder wenigerwerden im Behälter.
Öl musste ich bis jetzt noch nichts nachfüllen.
Gruß
Matze
Kann diese Erfahrungen absolut bestätigen, war bei meinem 1.8er genauso.
Zitat:
Original geschrieben von ING101
Zitat:
Original geschrieben von rollofi
Hey!
Frag mich trotzdem, wie ein Motor bei 15.000km - einen Verbrauch von 1 Liter Motoröl und einen 1/2 Liter Kühlflüßigkeit, haben kann!!!!!
Da bin erstmal als Neuling von "deutschen Auto´s" - total enttäuscht!
Wenn es mir hier jemand plausibel erklären kann, ohne auf den "Zuchthengst" TFSi zu verwesien - Bitte, ich bin sehr lern und leid-fähig!
Danke - für Antworten und Erklärungen - im voraus...!
Gruß Rudi
Hallo,
Auszug aus Wikipedia ;-)
Verschleiß und Verbrauch
Die stete mechanische Reibung zwischen Kolben und Zylinder sowie in den Lagern der Kurbelwelle erzeugt einen Abrieb. Hierbei handelt es sich um feinen Metallstaub, der vom Motoröl aufgefangen und zunächst absorbiert wird. Hat das Motoröl zu viel Metallabrieb aufgenommen, beginnen die Schmiereigenschaften darunter zu leiden, d.h. das Motoröl schmiert nicht mehr ausreichend, sondern erhöht im Gegenteil den Abrieb.
Eine dunkle (schwarze) Farbe des Öls ist entgegen der allgemeinen Meinung kein Indiz für schlechtes oder altes Öl. Moderne Öle enthalten Additive (Detergents, Dispersants und weitere), die den Motor von Ablagerungen befreien sollen. Der so ausgewaschene Schmutz sowie Verbrennungsreste werden vom Öl absorbiert und in der Schwebe gehalten, woraus die rasche Schwarzfärbung resultiert. Bei Dieselmotoren kann das Öl aufgrund der höheren Rußproduktion schon nach einer Probefahrt tiefschwarz sein. Dies ist kein Mangel, sondern ein Qualitätsmerkmal der guten Reinigungseigenschaften des Schmiermittels.
Außerdem kommt es häufig vor, dass etwas Motoröl bei der Schmierung mit in den Verbrennungsraum gesaugt und dort verbrannt wird. Dadurch sinkt der Ölstand im Motor nach und nach ab. Aus diesem Grunde ist es ratsam, regelmäßig den Ölstand zu kontrollieren.
Also 1 Liter auf 15.000 km ist doch super ;-)
Gruss
ING
Naja ING,
Metallstaub ist sehr allgemein gehalten und eigentlich weniger korrekt,
wenn man das Grundlage eines erhöhten Ölverbrauchs zu Grunde legt,
bei einer bestimmten Einlaufphase des EA888, das darfst Du mir glauben.
Die heutigen High- TEC Hubkolbenmotoren haben Beschichtungen an den Kolbenringen und sind auch in der Temperaturschwankung erheblich Pass - bzw. Maßgenauer und verbleiben fast Rund, durch verbesserte Kühlungskanäle um den Zylinder. Das muß auch so sein nicht nur wegen Verbesserung, sondern Energie auf kleinstem Raum erzeugt wesentlich mehr auch an Wärme, die abtransportiert werden muß.
Sowie verbessertes Motormanagment bzw. mehr Sensorik am Motor wird eher es wesentlich früher dazu kommen, dass ein Motor in den Notlauf geht. Somit wird sogar die Ölgüte gemessen im Motorblock.
Einziges aber erhebliches Problem hat dieser High - TEC Motor, dieser Motor ist wesentlich weniger Kurzstrecken tauglich als die indirekten Einspritzer von Früher.
Das liegt am Brennverfahren(Direkteinspritzung), da kann es zu Verkokungen kommen an Ventilschäften usw. da gilt der allg. Spruch:" Einmal bitte auf der Autobahn frei brennen."
Somit kommt es auch dazu das diese besagten Verkokungsreste natürlich auch im Motoröl bzw. im Filter wieder zu finden sind.
Dazu noch die Nebenbaustellen wie Unterdruckpumpe und Turbolader sind dabei nicht unwesentlich am erhöhten Ölverbrauch beteiligt.
Somit wird man die Ursache mit größter wahrscheinlichkeit nicht am Herzen des Motors finden (Kolben / Zylinder bzw. Kurbelwelle) Sondern die genannten.
Hallo Robmukky,
also ich bin kein Motorexperte, ich fahre nur schon etwas länger Auto. Mein 2.0 TFSI im A4
hat auf 20.000 km rund 1 Liter gebraucht, ich habe ihn selbst eingefahren, er wird immer
(ich hoffe immer, wenn meine Frau ihn fährt habe ich keinen Einfluß darauf) warm gefahren.
Dadurch habe ich keine Garantie das er ewig hält, ich habe nur vielleicht ein besseres Gefühl dabei.
Sicher würde ich mit mehr Gedanken machen, wenn er 1 Liter auf 4000km bräuchte.
Aber sehen wir uns die heutigen Motoren mal an, immer mehr "downsizing" und Turbo/Kompressor-
Technik. Verkokungs Gefahr bei Kurzstrecke, meist fängt der Torbo damit an, wie du selbst bemerkt
hast. Kann man im 6er Golf Forum mal quer lesen. Dann sollten Turbo Maschinen nach längerer schnellen Autobahn fahrt möglichst "kalt" gefahren werden. Ich weiss nicht ob das jedem bewußt ist.
Es liegt sicher auch am Streckenprofil, manchmal kann man gegen viele "Kaltstarts" nacheinander nichts machen, nicht jeder hat eine Autobahn vor der Tür. Ich muss mich also auf den Hersteller verlassen, wer weiß schon, was mit den 1,4 TFSI in 2 Jahren passiert? Aber ich hatte da beim 1,8er ein besseres Gefühl, deshalb haben wir nun einen gekauft, er ist noch zu jung um irgendwelche Aussagen zu treffen.
Was sagst Du denn zum LL3 Öl? .... Also bei mir fliegt es im Frühjahr raus, ich werde es auf keinen Fall 2 Jahre im Auto lassen und schon gar keine 30.000km. Da der A3 keine 15.000 pro Jahr fahren wird, werde ich auf Festintervall gehen.
Da Du dich ja gut mit Motoren auskennst, ich lerne gerne dazu ;-)
Viele Grüße aus Frankfurt
ING
Mein LL3 Öl sollte auch langsam gewechselt werden, aber da ich schon einige Liter hinein getan hab in den Motor auf 27000km.
Kann man fast von einem kleinem Ölwechsel sprechen.
Dabei ist es eigentlich entschieden besser den Filter mal zu wechseln als das Öl.
Dennoch warte ich bis zum Frühjahr ab, da mein Cabrio im Winterschlaf ist z.Zeit.
Festintervall Umstellung ist aufjedenfall bei häufiger Kurzstrecke von Vorteil. Dabei dann auch mal auf die Steuerkette hören bzw. hören lassen in der Werkstatt, ob die Kette rasselt.
Dann muß eventuell nur der hydraulische Kettenspanner getauscht werden. Ja diese kleinen Hubräume bzw. heutigen Nähmaschinen Motorenentwicklung hat auch Ihre Schattenseiten.
Es gab schon in der Vergangenheit sämtliche Arten von Verbrennungsmotoren und indirekte oder direkte Einspritzung oder komplette andere Bauart (Wankel).
Bis jetzt ist der Dieselmotor am besten und das bleibt auch erstmal so.
Zitat:
Original geschrieben von Robmukky
Mein LL3 Öl sollte auch langsam gewechselt werden, aber da ich schon einige Liter hinein getan hab in den Motor auf 27000km.
Kann man fast von einem kleinem Ölwechsel sprechen.
So würde ich das nicht sehen, durch das nachkippen kommt ja immer nur frisches Öl rein- der Dreck bleibt aber im Motor. Öl altert ja auch, Additive verschleißen, da hats dann immer eine Ölpampe drin die weder gut noch schlecht ist. Ölfilter wechseln ist zwar kein fehler, aber dann sollte auch frisches Öl dazu.
Hey - A3-Fan´s!
kurzer zwischen-Bericht!
also, jetzt sind nun schon so langsam 25.000 km runter und am Öl tat sich nix mehr!
keine Ahnung, warum der damals plötzlich die Warnlampe brachte und ich den ganzen (1) Liter da rein tat!?
Jedenfalls zeigt der Meßstab immer noch ne´ganz sanfte "Über-Füllung" an, so ein paar Millimeter abert nur - es tat sich nix mehr seitdem!
Der Bordcomputer sagt, in ca. 3000 km soll ich zum Ölwechsel, was dann bei ca. 27.000km der Fall - wäre!
Das wäre o.k.!
Soweit so gut - auch das Kühlwasser, wo ich ja so ca. 300mL nachfüllemn mußte - hat sich nicht mehr gerührt - alles "roger"!
also - bis irgendwann - mal sehen - wie sich das alles einpegelt!
Danke - nochmal für´s mitmachen!
Gruß Rudi
Scheint wohl beim 1.8er also normal zu sein. Meiner wollte schon bei 10 tkm nen Ölwechsel und Kühlwasser musste auch nachgefüllt werden - aber seitdem ist Ruhe. Den nächsten Ölwechsel will er erst bei etwa 30 tkm, also alles im grünen Bereich. Man muß es eben nur wissen! :D