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Ölspur-Anschlag: Wichtige Schlussfolgerungen aus Spurenbild bisher nicht gezogen

Themenstarteram 7. Oktober 2015 um 16:32

Hallo, ich nehme Bezug auf folgende Tat

http://www.welt.de/.../...le-Unbekannter-verteilt-Oel-auf-Strasse.html

 

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/ashampoosnap2bhc4pwq3vd.png

 

Dazu stelle ich erläuternd zu den Eintragungen in das Polizeifoto fest:

1.) Die Ölspur wurde definitiv von einer auf einem Fahrzeug wie Quad, Motorrad oder Fahrrad aufgerichtet stehenden Täter in Vorausfahrt mit ca. 15 km/h gelegt.

2.) Der Täter beugte sich dazu zumindest anfangs stehend über seinen Lenker.

3.) Der Täter legte die Spur in 2 Fahrten, wobei er definitiv seine Ölspur im Bereich zwischen den roten Zahlen 1 und 2 mit seinen Rädern in jeder Richtung einmal überfuhr, seine Reifenspur ist definitiv auf dem Asphalt nachweisbar gewesen.

4.) Und zwar begann der Täter seine „Ausbringungsfahrt“ entsprechend dem roten Pfeil. Der rote Pfeil stellt die Bewegungslinie des Körpers des Täters dar, auf einem Zweirad entspricht es der Fahrspur, auf einem Quad entspricht es der gedachten Mittellinie zw. beiden Fahrspuren.

5.) Der Täter begann seine Ausbringungsfahrt aufgerichtet über den Lenker gebeugt mit einem Schlenker von links nach rechts in Fahrtrichtung, das entspricht dem roten Pfeil als Fahrtrichtung und dem Bereich mit der roten 1, wo der Täter mit dem Ausbringen begann.

6.) Dieser Schlenker vom roten Bereich 1 zum roten Bereich 2 ist die entscheidende Information, die die Rekonstruktion ermöglicht. Dieses Spurenbild ist zusammen mit den weiteren rot markierten Punkten 3,4,5,6 und 7 nur vorstellbar entsprechend der obigen Erklärung.

7.) Der Pfeil und die Zahlen in hellblau markieren die Rückfahrt, bei der der Rest ausgebracht wurde.

Ich betone, dass es hier nicht um Spekulationen und Möglichkeiten geht, sondern dass es zu dieser Art der Ausbringung anhand des Spurenbildes keine Alternative gibt.

Ich behaupte, dass jede auch nur theoretische Alternative von mir durch logische Argumentation und durch einen Versuch in der Praxis widerlegt werden kann.

Weil es jedoch nicht um Spekulationen sondern um Fakten geht, muss das auch in der Fahndung auftauchen, sonst ist diese nicht so gut und erfolgsversprechend, wie es möglich wäre.

Weil in privaten Gesprächen manche das nicht verstanden haben, erwähne ich gleich noch, was definitiv eine Ausbringung zu Fuß ausschliesst:

Entscheidend ist im beschrifteten Foto der Bereich zwischen den roten Zahlen 1, 2 und 3. Nur dieser Bereich läßt die Bestimmtheit meiner Aussagen zu. Nur dort ist EINDEUTIG zu erkennen, dass eine Überlagerung zweier verschiedener Bewegungen vorliegt, dass es eine GLEICHFÖRMIGE Grundbewegung gab, zusätzlich zu der zweiten Bewegung, eben der der Hand, die den Behälter mit dem Öl ausleerte.

Im Bereich der hellblauen Zahlen auf dem Bild, also der Rückfahrt, war die Grundbewegung so langsam und das Spurenbild so "wackelig", dass diese Grundbewegung auch durch eine Fortbewegung zu Fuß entstanden sein hätte können.

Nicht so jedoch der Bereich der roten Zahlen 1, 2 und 3.

Hier hätte zwar die Strecke Rot1 bis Rot2 in einer schleudernden Bewegung ausgeführt werden können, dann jedoch hätte die flüssige Fortsetzung dieser Linie zwischen Rot2 und Rot3 so nicht zustandekommen können. Denn die RADIALE Ausbringung zwischen Rot1 und Rot2 bedeutet, dass die Person sich in dem Moment MITTEN ZWISCHEN Rot1 und Rot2 aufhielt, und zwar im Vordergrund.

Dann jedoch hat der Täter seine radial geschleuderten Tropfen im Bereich Rot2 WÄHREND IHRER FLUGZEIT regelrecht eingeholt, denn nur so ist die flüssige Fortsetzung der Linie Rot2 nadch Rot3 erklärbar. Denn die ist nicht mehr radial, der Täter war in Sekundenbruchteilen nachdem seine meterweit radial seitswärts geschleuderten Tropfen bei Rot2 ankamen auch schon selbst dort um dann die senkrecht von oben hergestellte Linie von Rot2 nach Rot3 zu bewerkstelligen.

Dies ist zu Fuß nicht nur wegen der notwendigen Geschwindigkeit so nicht zu schaffen, sondern auch wegen der dabei aus dem Stand notwendigen Beschleunigung, die jedoch nicht notwendig ist, wenn schon eine gleichförmige Grundbewegung durch ein fahrendes Fahrzeug vorliegt.

Eine derart gleichförmige Linie wie in diesem Bereich spricht einfach für eine Ausbringung von einem fahrenden Fahrzeug aus.

Jedoch definitiv anfangs nach vorne geschleudert und damit definitiv für ein Fahrzeug, mit dem sowas geht: Eben einem Quad, Motorrad oder Fahrrad.

Ein getunter Rasentraktor hätte es natürlich auch sein können, aber am wahrscheinlichsten ist eben das Genannte.

Damit kann man fahnden und weil es die Chancen stark erhöht, müsste man es auich tun.

In der Fahndung selbst muss man es dann nicht so bestimmt formulieren wie ich es hier tue sondern kann sagen, dass "einiges dafür spricht dass..."

Aber heute, wo es daraum geht ob das überhaupt erwähnt wird oder es nur "Spekulationen" sind, da vertrete ich meine Analysen mit allem Nachdruck, sie sind soweit klar beweisbar, dass man das nicht unterschlagen darf.

 

Beste Antwort im Thema

Das kann man nur beurteilen, wenn man die Spurenlage vor Ort untersucht hat. Anhand der Fotos ist die Beurteilung kaum möglich. Außer für den Täter.

Der Täter ist weiß, deutsch, Bayer, rechthaberich, verübt Selbstjustiz, hat Nachbarschaftsstreitigkeiten, ist 60+, mag keine Motorräder - fährt deshalb auch keins, wahrscheinlich auch kein Quad. Fahrrad ist möglich, aber unwahrscheinlich. Ob er zu Fuß dort war oder mit dem Auto dorthin gefahren ist, kann man nur beurteilen, wenn man die Örtlichkeit und die Entfernungen näher kennt. Wenn es der Serientäter aus dem Allgäu war, hat er ein Auto benutzt. Serientäter wünschen sich unterbewusst erwischt zu werden. Sie werden immer mutiger. Manchmal posten sie in Foren.

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Themenstarteram 7. Oktober 2015 um 20:53

doppelt

1.)

Du beschreibst den Gang an die Öffentlichkeit als logische Konsequenz deines Engagements, die Motivation für dein Engagement bleibt aber weiterhin im Dunkeln.

Um dich ernst zu nehmen, fehlt mir da ein Glied in der Kette.

2.) Es ist naheliegend die Gründe im persönlichen Bereich zu suchen.

3.) Ich bin kein treuglaubender Anhänger der Staatsmacht, aber die Kompetenz zu entscheiden, welche Infos in einen entsprechenden Fahndungsaufruf sollen und welche man besser zurückhält , traue ich ihr schon zu.

Bei der Betrachtung fehlt die Differenzierung darüber, aus welchem Behältnis das Öl ausgebracht wurde.

Es gibt erhebliche Unterschiede, ob das Öl z. B. aus einem handelsüblichen Ölkanister oder z. B. aus einer Kunststoff-Ketchup-Flasche mit 2 mm –Loch ausgebracht wurde.

Aus dem Ölkanister fließt, bzw. schwallt das Öl heraus, während es aus der Ketchup-Flasche mit Druck herausgepresst wird.

Mit Hilfe der Ketchup-Flasche entstehen auf dem Asphalt Bilder, die dann als „fahrende Bewegung“ gedeutet werden können – obwohl der Spritzer steht oder läuft.

Darüber hinaus ist eine Ketchup-Flasche für den Fall einer Polizeikontrolle zunächst unauffälliger als ein Ölkanister. Für eine gespritzte Spur spricht auch das Bild auf dem Asphalt, weil es auf den Fotos den Anschein hat, als sei relativ wenig Öl pro cm² ausgebracht worden.

Auf den anderen Fotos der Welt vom älteren Tatort sind relativ große, flächige Öllachen zu erkennen. Das ist hier nicht der Fall.

Es ist also doch nicht der Serientäter, sondern der Nachahmer mit eigenen Gedanken.

Vielleicht ist es der Polizeischüler, der die Fotos als Projektaufgabe vom Professor erhalten hat und den Fall möglichst schlüssig darlegen soll. Auch für sowas ist die Hilfe eines Forums gut. Dazu passen dann auch der Name und der erste Beitrag.

Vielleicht ist es aber auch wie bei Brandstiftern. Da liegen die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren ganz vorne. Erst die Scheune anzünden, um dann Mensch und Tier zu retten und als Held dazustehen. Die verraten sich auch durch Täterwissen.

Themenstarteram 8. Oktober 2015 um 8:42

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 8. Oktober 2015 um 10:27:56 Uhr:

Bei der Betrachtung fehlt die Differenzierung darüber, aus welchem Behältnis das Öl ausgebracht wurde.

Es gibt erhebliche Unterschiede, ob das Öl z. B. aus einem handelsüblichen Ölkanister oder z. B. aus einer Kunststoff-Ketchup-Flasche mit 2 mm –Loch ausgebracht wurde.

Aus dem Ölkanister fließt, bzw. schwallt das Öl heraus, während es aus der Ketchup-Flasche mit Druck herausgepresst wird.

Mit Hilfe der Ketchup-Flasche entstehen auf dem Asphalt Bilder, die dann als „fahrende Bewegung“ gedeutet werden können – obwohl der Spritzer steht oder läuft.

Darüber hinaus ist eine Ketchup-Flasche für den Fall einer Polizeikontrolle zunächst unauffälliger als ein Ölkanister. Für eine gespritzte Spur spricht auch das Bild auf dem Asphalt, weil es auf den Fotos den Anschein hat, als sei relativ wenig Öl pro cm² ausgebracht worden.

Auf den anderen Fotos der Welt vom älteren Tatort sind relativ große, flächige Öllachen zu erkennen. Das ist hier nicht der Fall.

Es ist also doch nicht der Serientäter, sondern der Nachahmer mit eigenen Gedanken.

Vielleicht ist es der Polizeischüler, der die Fotos als Projektaufgabe vom Professor erhalten hat und den Fall möglichst schlüssig darlegen soll. Auch für sowas ist die Hilfe eines Forums gut. Dazu passen dann auch der Name und der erste Beitrag.

Vielleicht ist es aber auch wie bei Brandstiftern. Da liegen die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren ganz vorne. Erst die Scheune anzünden, um dann Mensch und Tier zu retten und als Held dazustehen. Die verraten sich auch durch Täterwissen.

Ich gehe anhand der Menge die man auf der Strasse sieht bzw. der Länge und Breite der Spuren von zwei mitgeführten 1-3 Liter Kanistern aus wie hier dargestellt:

https://www.google.de/search?...

Die Sache mit der Ketchupflasche dagegen zeigt schon extrem schlechtes Beurteilungsvermögen angesichts der Breite dieser Ölspuren, also jemand wie Dich soll dieser Thread eigentlich gar nicht ansprechen.

Auf unsachliche, persönliche Angriffe und Beleidigungen gehe ich dagegen nur sporadisch ein, um an der Vermüllung nicht selbst aktiv teilzunehmen.

 

 

Hoppla, wer wird denn getroffen reagieren, nur weil sein Kartenhaus zusammenbricht. Da ist nicht viel Öl auf der Straße. Die Fließeigenschaften von Öl – auch bei unterschiedlichen Feuchtegraden des Untergrundes – sollten schon berücksichtigt werden. Mit zunehmender Zeit zwischen Ausbringung und Foto wird die Ölspur immer breiter. Diese Zeit ist hier unbekannt, dürfte sich aber im Bereich mehrerer Stunden bewegen.

Themenstarteram 8. Oktober 2015 um 9:05

Wenn man einen Behälter ausleert, muss Luft nachströmen können, sonst stottert der Ausleervorgang.

Hier gehe ich von einer SEHR großen Öffnung aus oder einem zusätzlichen Loch, durch das Luft nachströmen konnte. Es muss kein Originalbehälter sein, es kann auch selbst etwas manipuliert worden sein.

P.S. Damit gehe ich ergänzend auf meinen eigenen letzten Beitrag ein

Und herauspressen ist nur für einen Moment praktikabel, dann muss wieder Luft nachströmen weil sonst der Behälter selbst beim extremen Pressen soviel Widerstand bietet, dass es unpraktikabel wird.

Das Thema Herauspressen ändert auch nichts daran, dass eine Überlagerung von Bewegungen stattgefunden haben muss und auch eine radiale Ausbringung erfolgt ist. Durch Pressen ist eine Beschleunigung möglich die vektoriell die Erdbeschleunigung ergänzt oder überlagert, aber beim Entstehen einer radialen Spur ist es egal ob die Beschleunigung seitwärts nur durch die Fliehkraft entstand oder Druck auf den Behälter.

Der Täter kann etwas schneller zur Seite geschleudert haben und so mehr Fliehkraft erzeugt haben oder mehr auf den Behälter gedrückt haben, dies ist hier nicht entscheidend

Zitat:

@krimilogo schrieb am 8. Oktober 2015 um 11:05:34 Uhr:

Wenn man einen Behälter ausleert, muss Luft nachströmen können, sonst stottert der Ausleervorgang.

Nein. Nicht, wenn man den Inhalt herauspresst.

Diese Spur sind sicher keine 15 Liter, wie hier für möglich gehalten wird. Mit den schon angesprochenen Eigenschaften von Öl kann man mit 1-3 Kanistern (á 5 Liter) eine ganz andere Fläche bedecken.

Deine Schlüsse (also die von Krimilogo) mögen zutreffen, überzeugen mich aber bislang nicht. Nicht weil ich sie für falsch halte, sondern weil mir das nur wie eine unter vielen denkbaren Möglichkeiten erscheint. Ich halte den Vorgang wie von K2 beschrieben für mindestens ebenso plausibel.

Dies aber aus meiner laienhaften Sicht heraus. Umd Deine Ansicht besser beurteilen zu können, müsstest Du hier schon offenlegen, was Dich zu deiner Meinung qualifiziert.

Im Übrigen kann man auch aus den dargestellten Kanistern nur bei sehr sorgfältiger Handhabung auskippen, ohne dass es stoßweise raussuppt. Das halte ich von einem fahrenden Quad für kaum machbar.

Ich tippe auf zwei O2-Flaschen. 0,75 Liter mittels Druck in einem satten Strahl auspressbar. Natürlich vom Fahrrad.

Unauffällig transportierbar. Kann man schöne Linien mit ziehen. So wie auf dem Bild. Der ist von Bild hinten gekommen, mittig gefahren und hat mit der linken Hand die Flasche leergespritzt. Dann hat er gewendet und ist am rechten Rand zurückgefahren. Den ersten Spritzer hat er noch von links auf die rechte Seite gezogen, wieder mit links gespritzt. Damit es eine durchgehende Ölspur gibt.

Das war einfach...

Themenstarteram 8. Oktober 2015 um 9:37

Also dass Druck auf den Behälter eine Rolle spielte halte ich grundsätzlich auch für plausibel und am plausibelsten wäre wohl ein Behälter, den man wie einen üblichen 1 l Behälter ganz unten am Boden umklammern und so gleichzeitig drücken und senkrecht nach unten halten, aber natürlich auch radial schleudern kann.

Für mich ist das aber nur am Rande ein Thema, es muss eben eine praktikable Möglichkeit zur Umsetzung des Angenommenen geben, der entscheidende Punkt ist und bleibt aber die radiale Ausbringung am Anfang und darauf die nahtlose Fortsetzung in Fahrtrichtung, das ging so nur von einem nach vorne offenen Fahrzeug aus, wo am Anfang der Aktion bei der ersten Bewegung nach vorne geschleudert werden konnte.

am 8. Oktober 2015 um 10:11

Ich hoffe, es gibt bald ein Youtube-Video zum möglichen Tathergang. Die visoelle Darstellung dürfte weitaus überzeugender sein.

Der TE sollte um Verschiebung ins Unterforum Verkehr und Sicherheit bitten.

Dort wird er bestimmt auf kompetentere Diskussionsteilnehmer treffen.

Ich spinne mal weiter:

Es ist eine geplante Tat. Nicht spontan. Der Täter hat sich Gedanken gemacht über den Ort (Waldrand), eine eventuelle Restfeuchte, und den Zeitpunkt (war es zur Tatzeit dunkel?). Ich glaube sogar, dass er (ja, es war keine Frau) zu wenig Öl dabei hatte. Er hat dann durch das Zickzackmuster eine möglichst große Fläche benetzen wollen. Das ist ihm eigentlich nicht gut gelungen. Wenn man mit dem Motorrad in der Mitte durchfährt, passiert da nicht viel.

Wenn man einen Ölanschlag vorhat, wird man nicht mit Ölkanistern zum Tatort fahren. Der Gedanke, dass da jemand einen Ölkanister – sich nach vorne beugend über den Lenker eines Motorrades entleert – entbehrt jeglichen Verstandes.

Das Öl wird vorher in unauffällige Gebinde abgefüllt. Ob das jetzt eine Ketchup-Flasche oder eine Sirup-Flasche ist, kann man vernachlässigen.

Am einfachsten geht das, wenn man mit dem Auto vorfährt, aussteigt, das Öl verspritzt, einsteigt und wieder abfährt. Dabei ist die Gefahr, entdeckt zu werden, relativ groß. Auch die Gefahr aufgrund des Kennzeichens erkannt zu werden, ist groß.

Bleibt das Fahrrad. Die unauffällige Mitnahme von größeren Gebinden auf dem Fahrrad ist auch schwierig. Also zwei Ketchup-Flaschen in die Jackentaschen – und los. Aber auch hier wird er zum Ausbringen des Öls abgestiegen sein. Das Öffnen der Flaschen, dabei das Sichern der Umgebung und die gleichzeitige Beherrschung des Rades erfordern einige Übung. Bei meiner Vermutung des fortgeschrittenen Alters des Täters ist das eher unwahrscheinlich.

Also Fahrrad – abgestiegen – zu Fuß Öl zickzack auf die Fahrbahn gespritzt – erst rechts, dann zweite Flasche geöffnet und links wieder zurück zum Fahrrad – und weg.

Vielleicht hat aber auch eine Flasche für beide Markierungen gereicht. Ich bleibe dabei – die Ölmenge ist eher gering. Eine Ketchup-Flasche mit 800ml dürfte für die Art der Markierung reichen. Müsste man mal testen.

Die Absolution für die Version des TE ist aber dahin.

am 8. Oktober 2015 um 10:45

Und was ist, wenn der Täter mit seiner Ketchupflasche oder sonstiges in Ruhe bei Blau 1 angefangen und im ZickZack das Öl bis zu Blau8 hingekippt hat, danach hat er sich gedacht: "Eine Fahrspur hab ich noch" und damit die Fahrbahnbreite fast komplett bedeckt ist, hat er von Rot1 zu Rot2 mit Schwung einen Kreisbogen (hervorgerufen durch die Armbewegung) das Öl mit etwas mehr Druck auf die Flasche "gemalt" und sich dann im Zickzack wieder zu Rot7 zurückgearbeitet.

Die Fließspuren der Ölspur erklären sich durch das Gefällt der Strecke und die vergangene Zeit seit ausbringen des Öls.

@TE: Dein Eifer die Sache zu klären ist ja schön und gut, aber es ist ein Unding jede andere Theorie sofort abzulehnen, selbst wenn diese real sein könnten. Auch sind Äußerungen wie: Jemanden wie dich sollte dieser Thread nicht ansprechen." hier unnötig und beißen sich mit deiner Aussage "Auf unsachliche, persönliche Angriffe und Beleidigungen gehe ich dagegen nur sporadisch ein, um an der Vermüllung nicht selbst aktiv teilzunehmen." Den persönlich undangreifend reagierst bisher hauptsächlich du.

Edit: Ich sehe, K2 hat im letzten Post eine ähnliche Theorie verwendet wie ich. Also immer noch alles andere undenkbar!?

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