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Ölmessstab untauglich und Öldruckanzeige

Mazda 3 1 (BK)
Themenstarteram 2. November 2021 um 14:12

Hallo werte Mitforisten.

Ich hab seit März einen Mazda 3 (BK) mit 2.0er Benziner. Das Problem ist, dass der Ölmessstab mir absolut nicht dabei hilft, den Ölstand zu kontrollieren. Bei meinem Vorfacelift 1.6er hatte ich einen schwarzen Blechstreifen mit zwei Löchern. Der war schon nicht sehr ergonomisch. Der 2.0er hat einen runden Stab, der am Ende ein U-förmiges Aluteil hat, welches auf der Innenseite immer mehr oder weniger trocken und auf der Außenseite immer komplett ölig ist, nachdem man den Stab rausgezogen hat.

Mein 1.6er BK hatte selbst nach 248t km praktisch keinerlei Ölverbrauch (d.h. der Ölstand ist innerhalb des Wartungsintervalls nicht aus dem Soll-Bereich auf dem Ölmessstab heraus gewandert). Der 2.0er BK hat allerdings noch mehr (288t km) auf der Uhr, ein gewisser Ölverbrauch wäre also völlig legitim.

Als ich den Wagen gekauft habe, haben wir einen Ölwechsel gemacht und die Ölmenge anhand der Angabe im Servicehandbuch eingefüllt. Als ich dann nach 1000km endlich mal dran gedacht habe, den Stand zu kontrollieren, ist mir das erste Mal die bescheuerte Konstruktion des Ölmessstabes aufgefallen und meine absolute Unfähigkeit, selbigen abzulesen. In Panik hatte ich dann 1 Liter Öl gekauft und davon 500ml eingefüllt. Typischerweise liegen zwischen der Min- und der Max-Markierung bei so kleinen Ölvolumina (waren glaube ich 4,2+0,3 Liter laut Buch) nur 300-500ml. Da das nichts am Aussehen des Ölmessstab geändert hatte, habe ich die restlichen 500ml auch noch hinein gekippt. Auch das hat keine sichtbare Änderung gebracht und ich war mit meinem Latein am Ende und bin einfach losgefahren. Wofür gibt es Öldruckwarnleuchten, dachte ich mir so. Er zeigt auch keine äußerlichen Anzeichen von exzessivem Ölverbrauch (blaues Abgas oder Öl im Kühlwasser o.ä), die darauf hinweisen könnten, dass der Motor mehr als 1 Liter Öl auf 1000km frisst. Von daher hatte ich mir nur bedingt Sorgen gemacht.

Aber so richtig befriedigend ist das natürlich nicht. Abgesehen von Öl ablassen und Volumen messen/auslitern mit einem Messbecher fällt mir aber auch keine Lösung ein. Es sei denn, es gibt einen revisionierten Ölmessstab oder sowas.

Über Hilfe oder Anregungen, was ich beim Ablesen des Messstabs falsch mache oder wie man das Problem sonst beheben kann, wäre ich sehr dankbar.

Könnte man eigentlich den Öldruck als Maßstab für den Ölstand benutzen? Also zumindestens im Sinne von "Wenn die Ölkontrollampe kommt, ist zu wenig Öl drin!"?

Viele Grüße

Tank

5 Antworten

Direkt helfen kann ich Dir leider nicht, denn der 1,6l BK meiner Frau hat, wie Du selbst beschrieben hast, einen durchaus tauglichen Ölmessstab.

Will nur mal anmerken: einfach mal 1l Öl nachkippen ohne zu wissen wie der Ölstand wirklich ist, davon ist dringend abzuraten. Meine alten Omegas haben jeweils über 300.000 geschafft. Ölverbrauch innerhalb des Wechselintervalls: 1/2 bis 3/4l. Und die alten 6Zyl. hatten eine Menge Öl drin.

Der 2.0er hat einen runden Stab, der am Ende ein U-förmiges Aluteil hat, welches auf der Innenseite immer mehr oder weniger trocken und auf der Außenseite immer komplett ölig ist, nachdem man den Stab rausgezogen hat.

Ich fange mal ganz vorsichtig an.:)

Bei einem frischen Ölwechsel ist das Öl natürlich noch sehr Hell. Evtl. auch noch nach 1000 km.

Dieses helle Öl lässt sich an einem Alustab sehr schlecht ablesen.

Mir hilft immer eine Taschenlampe, durch die Reflexion des Öls lässt es sich am stab besser ablesen. Wenn das Öl später recht dunkel ist sieht man es sehr viel besser auf dem Alustab.

Ich kontrolliere meine Ölstand wie folgt;

Ölmessstab rausziehen und abwischen. Dabei füllt sich das "Röhrchen" mit dem ÖL.

1. Messung: Ölmessstab wieder einführen; ca. 3 sec. warten bis dass evtl. warme Öl am Messstab halt gefunden hat.

2. Messung: Wie oben beschrieben wiederholen und vergleichen ob der Ölstand dem der ersten Messung gleicht. Evtl. eine 3. Messung durchführen.

Ich nehme immer die Rückseite des Alustabs zum ablesen des Füllstandes, ist zum Ablesen besser geeignet.

Mein fMH sagte mir dass Sie immer 3 Messungen durchführen.

 

Wenn die Ölkontrolllampe kommt, ist zu wenig Öl drin!"?

Wenn die Ölkontrolllampe kommt ist es bereits zu Spät. Und ob der Öldruck für einen fiktiven Ölstand zu verwenden ist würde ich ganz stark bezweifeln........der Öldruck muss in jeder Situation und Ölstand gleich bleiben.

Das der Wagen waagerecht stehen muss, versteht sich von selbst.:D

Ich kenne das Problem von einem anderen Auto, einem Yaris. Auch da ist es fast unmöglich, nach erfolgtem Ölwechsel mittels Ölmessstab festzustellen wie viel Öl drin ist. Ich habe mir geholfen, indem ich den Ölstab mit einem ganz rauhen Schmirgelpapier kräftig angeraut habe. Da bleibt das Öl besser Haften und man kann deutlich erkennen wie hoch der Ölstand ist.

Themenstarteram 2. November 2021 um 22:50

Das mit dem Öl überfüllen ist mir durchaus bewusst, aber ich hatte 300 km Autobahn vor mir und wusste ja nicht, wieviel Öl noch drin ist. Worst case scenario hätten wirklich schon 1 Liter Öl gebraucht worden sein können - und dann hätte ich selbst bei gut funktionierendem Ölmessstab den vollen Liter reinkippen müssen, damit man den Stand ablesen kann. Und als das Öl einmal drin war, konnte ich es schlecht wieder entfernen - zumal ich ja nicht wusste, wieviel Öl denn jetzt eigentlich drin ist. Ich bin dann vorsichtig gefahren und hab nach ein paar Kilometer beobachten den ölstand nochmal kontrolliert. Aber als mir klar wurde, dass ich nichts an der Situation ändern konnte (außer komplett Ablassen und neu befüllen, wozu ich nicht die richtige Ausrüstung vor Ort hatte), hab ich halt in den sauren Apfel gebissen und es drauf ankommen lassen.

Das mit dem auf der glatten Seite Ablesen hat bei mir leider gar nicht funktioniert, weil die immer vollständig ölfeucht war. Vermutlich hat die bei mir auf dem Weg aus der Führung/dem Peilstabröhrchen selbst nach dem Abwischen immer Öl mitgenommen...

Ich finde das tatsächlich einen massiven Designfehler. Ich hatte wirklich schon viele Autos und hab an noch mehr Ölwechsel durchgeführt oder zumindest mit geholfen, selbst einige mit ganz kurzen Ölpeilstäben aus Kunststoff.

Aber bei keinem einzigen ist es mir bisher passiert, dass das Ding so dämlich konstruiert war, dass ich den Ölstand nicht Ablesen konnte. Ich mein: Das ist zu 100% seine einzige Daseinsberechtigung und die eine Aufgabe erfüllt er nicht!

..... dann fahr doch mal zu Mazda und kläre es ab ob das wirklich deren Ernst ist. Im Ernstfall würde ich tatsächlich den Stab mit der Flex deutlich reduzieren so dass er eine deutlich abgeflachte oder besser noch zwei gegenüberliegende abgeflachte Stellen hat , und die noch ganz rau lassen. Dann bleibt beim Herausziehen aus dem Röhrchen auch kein Wandkontakt der das Öl verschmiert...

Und um jetzt zu klären wie viel Öl drin ist wäre das die einzige Methode. Ansonsten Öl ablassen und dann eben ablitern. ;)

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